DE346407C - Doppeltafel - Google Patents
DoppeltafelInfo
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- DE346407C DE346407C DE1921346407D DE346407DD DE346407C DE 346407 C DE346407 C DE 346407C DE 1921346407 D DE1921346407 D DE 1921346407D DE 346407D D DE346407D D DE 346407DD DE 346407 C DE346407 C DE 346407C
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- Expired
Links
- 210000002105 tongue Anatomy 0.000 claims description 16
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B97/00—Furniture or accessories for furniture, not provided for in other groups of this subclass
- A47B97/04—Easels or stands for blackboards or the like
Landscapes
- Displays For Variable Information Using Movable Means (AREA)
- Drawing Aids And Blackboards (AREA)
- Support Devices For Sliding Doors (AREA)
- Chain Conveyers (AREA)
Description
Durch das Hauptpatent 342923 ist eine Doppeltafel geschützt, deren einzelne Tafeln
an einer endlosen, durch eine Antriebsvorrichtung in Umlauf versetzten Kette aufgehängt
sind, welche in einer in sich geschlossenen Nut der Seitenwangen des Tafelgestelles geführt
ist, während die Führungszapfen der lose an den seitlichen Stirnwänden angebrachten
Führungsschiene in einer über der Kettennut angeordneten, weniger tiefen und verbreiterten
Nut laufen, deren gleichlaufende Gänge durch Weichen und Kehren unter sich verbunden
sind, um ein Vorwärts- und Rückwärtsstellen der beiden Tafeln zu ermöglichen.
Das Wenden der Tafeln geschieht durch Lösen der an der oberen und unteren Schmalseite
der Tafeln angebrachten, in die seitlichen Führungsschienen eingreifenden Riegel und durch
Drehen der Tafeln um den mittleren Auf-
ao hängezapfen.
Die vorliegende Erfindung sieht eine Verbesserung der durch Patent 342923 geschützten
Vorrichtung nach der Richtung vor, daß einerseits die seitlichen Führungsschienen fest mit
den Tafeln verbunden werden, wodurch die Riegel in Wegfall kommen, während anderseits
das Schwenken der Tafeln um die Aufhängeachse dadurch ermöglicht wird, daß in der Nutenbahn für die Führungszapfen Durchbrechungen
nach außen vorgesehen sind, welche mit einseitig drehbaren Einweiszungen versehen
sind, durch welche sowohl das Austreten der Zapfen aus dem Nutengang für das Schwenken der Tafel als auch das Vorwärts-
und Rückwärtsstellen der Tafeln bedingt und ermöglicht wird.
Durch diese Anordnung wird erreicht, daß das TafelgesteE bedeutend niedriger gehalten
werden kann, da die Führungsschienen nur über einen Teil der seitlichen Schmalseiten
der Tafeln sich erstrecken, so daß die Nutenbahn und damit das Tafelgestell eine geringere
Längenausdehnung benötigen. Durch den Wegfall der Riegel wird das Schwenken der Tafeln vereinfacht, die Umkehrung kann rascher
durchgeführt werden, und störende Geräusche werden vermieden.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem für Schultafeln geeigneten Ausführungsbeispiel
dargestellt. Es zeigt:
Abb. ι einen Längsschnitt mit Seitenansicht der einen Wange des Tafelgestelles,
Abb. 2 desgl. in vergrößertem Maßstabe mit Darstellung von Einzelheiten,
Abb. 3 einen Schnitt.
An den seitlichen Stirnwänden der beiden Tafeln 1 und 2 sind die etwas kürzeren Führungsschienen
3 und 4 durch Aufschrauben befestigt. In der Mitte der beiden Führungsschienen ist eine Hülse 6 angebracht, in deren
Bohrung sich der verlängerte Bolzen 8 eines Kettengliedes der Kette 10 einlegt. Die letztere
läuft über die Zahnräder ir und 12, welche
durch das Kurbelrad 13 angetrieben werden. Um einen gleichmäßigen Antrieb der an der
anderen der Gleichartigkeit wegen in der Zeichnung nicht dargestellten Seitenwange des Gestells
angebrachten Zahnräder zu erzielen, ist eine Welle 14 mit je einem an deren Enden
aufgesetzten Zahnrad 15 vorgesehen, welche mit den oberen Zahnrädern 11 kämmen. Die
Kette 10 läuft in der sich geschlossenen, tief geführten engen Nut 9 der Seitenwange 5 des
Tafelgestelles 7. In der Nähe des oberen und unteren Endes der Führungsschienen 3, 4 sind ;
die Führungszapfen 17 und 18 angebracht, j welche in der über der Nut 9 angeordneten '
breiteren Nut 16 geführt werden, deren gleich- ' laufende Gänge durch die Kehren iga, 20a
und 2ia sowie 19 b, 20b, 2xb verbunden sind.
In Höhe der Kehren 2iÄ und 19* sind Durch- !
brechungen oder Ausgänge 2Za, 22b und 23s, :
23s der die Nut 16 begrenzenden schmalen ,
Seitenstreifen 24, 25 vorgesehen. Die an der ■ Durchbrechung 23* drehbar befestigte Zunge 26
legt sich mit ihrer Spitze gegen die Kanten der Nut 16, während die am. Ausgang 22er
drehbar gelagerte, mit ihrer Spitze am Boden j der Nut 16 aufliegende Zunge 27 sowie die j
am Ausgang 22s befindliche, gegen die innere
Kante der Nut 16 sich anlegende Zunge 28 nur den Zutritt zur Nut 16 für den in einer
bestimmten Richtung sich bewegenden Füh- j rungsbolzen r8 ermöglichen, während bei der ;
entgegengesetzten Bewegung des Bolzens 18 i die gekrümmten Zungen 27, 28 als .Einweis- ]
organe für den Bolzen 18 dienen. 1
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist fol- j gende: Wird die Tafel 2 durch Drehen der |
Kurbel 13 nach unten verschoben, so bewegt j sich, wie aus der Abb. 1 ersichtlich ist, der '
mittlere Zapfen 8, mittels dessen die Tafel 2 '. an der Kette 10 aufgehängt ist, durch die ;
Kehre 20*, der untere Zapfen 18 tritt in den
Raum zwischen den beiden Zungen 27 und 28 hindurch und trifft gegen den einen Arm
des Fallriegels 28, diesen um seinen Drehbolzen nach rückwärts schiebend, bis er mit seiner
Spitze an der Kante der Nut 16 auftrifft, und wird durch die gekrümmte Einweisfläche dieses
Riegels in den nach aufwärts führenden Gang f.d der Nut 16 eingewiesen. Unterdessen ist der
obere Zapfen 17 durch die Kehre 2ift hindurchgetreten
und ebenfalls in den vorderen Gang der Nut 16 gelangt. Beim Weiterdrehen
der Kurbel 13 bewegt sich die Tafel 2 in dem 5.s vorderen Gang der Nut 16 in die Höhe, bis
sie die Stellung der Tafel 1 erreicht. Nach dem Durchgang des Zapfens 18 durch den von J
den Zungen 27, 28 eingenommenen Raum neh- 1 men diese ihre ursprüngliche Lage wieder ein.
SoE die Tafel 2 gewendet werden, so wird die Kurbel zurückgedreht, bis der Zapfen 18 gegen
die rückwärtige „" Fläche des Riegelarmes 28 stößt und durch diese nach dem Ausgang 22*
abgewiesen^ wird. Der obere Zapfen 17 tritt hierbei durch die Kehre 2iJ hindurch und
durch den Ausgang 23" ins Freie, während
der mittlere Zapfen 8 sich im vorderen Gang der Nut 16 befindet. Nunmehr kann die Tafel
durch leichten Druck mühelos geschwenkt werden ,-'dabei bewegt sich der Zapfen 18 nach
oben und umgekehrt der Zapfen 17 nach unten,
die bisherige Vorderseite der Tafel wird Rückseite. Der Zapfen 18 trifft beim Ende der
Drehbewegung der Tafel 2 gegen die Zunge 26 und der Zapfen 17 gegen die Zunge 27, wobei
die beiden Zungen unter dem Drucke der Zapfen 17, 18 nach oben so weit ausweichen,
bis diese in den Nutengang eingetreten sind. Nach dem Eintritt der Zapfen in die Nut
fallen die Zungen 26, 27 wieder unter ihrem Eigengewichte in ihre Ruhelage zurück. Das
Auf- und Abwärtsbewegen der Tafeln in den Gängen der Nut 16 erfolgt in der bereits beschriebenen
Weise, wobei ein unbeabsichtigtes Heraustreten der Zapfen 17, 18 aus der Nut 16
durch die Ausgänge 23*, 22a und 22* durch die
Zungen 26, 27, 28 verhindert wird.
Claims (2)
1. Doppeltafel nach Patent 342923, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsstifte einerseits durch weichenartig angeordnete,
unter der Einwirkung ihres Eigengewichtes oder durch Federspannung in
ihrer Lage gehaltene Zungen, anderseits durch in Höhe der Kehren oder Weichen
angeordnete Durchbrechungen der Nut aus der Nutenbahn heraustreten können, so daß
die Tafel gewendet und nach dem Wenden in der üblichen Weise in der Nutenbahn too
weiterbewegt werden kann.
2. Doppeltafel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut 16 in Höhe
der Kehren (igb, 2ift) mit den Durchbrechungen
(22a, 22δ und 23a, 23*) versehen
ist, durch welche die Führungsstifte (17,18) aus der Nutenbahn austreten bzw. in dieselbe
zurücktreten, wobei das Austreten der Zapfen (17, 18) durch die gekrümmte
Rückenfläche der Zunge (28) beim Rückwärtsdrehen der Tafel erfolgt, während die beiden Zungen (26 und 27) ein unbeabsichtigtes
Heraustreten der Zapfen aus der Nutenbahn beim üblichen Verstellen der Tafeln durch Weiterbewegung der Tafeln
verhindern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE342923T | 1919-01-21 | ||
| FR511980T | 1920-03-18 | ||
| GB9952/20A GB159429A (en) | 1919-01-21 | 1920-04-09 | Double blackboard |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE346407C true DE346407C (de) | 1921-12-30 |
Family
ID=9881776
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919342923D Expired DE342923C (de) | 1919-01-21 | 1919-01-21 | Doppeltafel, bei der jede Einzeltafel von oben nach unten verschoben und auf beiden Seiten benutzt werden kann, wobei die vordere Tafel mit der hinten liegenden Tafel auswechselbar angeordnet ist |
| DE1921346407D Expired DE346407C (de) | 1919-01-21 | 1921-05-11 | Doppeltafel |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919342923D Expired DE342923C (de) | 1919-01-21 | 1919-01-21 | Doppeltafel, bei der jede Einzeltafel von oben nach unten verschoben und auf beiden Seiten benutzt werden kann, wobei die vordere Tafel mit der hinten liegenden Tafel auswechselbar angeordnet ist |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE342923C (de) |
| FR (2) | FR511980A (de) |
| GB (1) | GB159429A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202010017702U1 (de) * | 2010-09-17 | 2012-05-23 | GfP (Gesellschaft für Produktivitätsplanung und Produktentwicklung) mbH | Tafelsystem umfassend wenigstens zwei Tafeln und Verriegelungsmechanismus für ein Tafelsystem |
-
1919
- 1919-01-21 DE DE1919342923D patent/DE342923C/de not_active Expired
-
1920
- 1920-03-18 FR FR511980A patent/FR511980A/fr not_active Expired
- 1920-04-09 GB GB9952/20A patent/GB159429A/en not_active Expired
-
1921
- 1921-05-11 DE DE1921346407D patent/DE346407C/de not_active Expired
- 1921-09-08 FR FR25355D patent/FR25355E/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR511980A (fr) | 1921-01-08 |
| GB159429A (en) | 1921-03-03 |
| DE342923C (de) | 1921-10-28 |
| FR25355E (fr) | 1923-03-06 |
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