DE624554C - Einrichtung an rotierenden Scheren - Google Patents
Einrichtung an rotierenden ScherenInfo
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- DE624554C DE624554C DED65675D DED0065675D DE624554C DE 624554 C DE624554 C DE 624554C DE D65675 D DED65675 D DE D65675D DE D0065675 D DED0065675 D DE D0065675D DE 624554 C DE624554 C DE 624554C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D25/00—Machines or arrangements for shearing stock while the latter is travelling otherwise than in the direction of the cut
- B23D25/12—Shearing machines with blades on coacting rotating drums
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Scissors And Nippers (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung an rotierenden Scheren mit gemeinsamem Antriebsmotor
für die beiden !umlaufenden Messerträger, bei der die Messer zwecks Durchschneidens
durchlaufenden Walzgutes aus der Ruhelage herausbewegt und nach dem Schnitt in der Ausgangsstellung wieder zum Stillstand
kommen, während der Antriebsmotor ständig weiterläuft.
Durch diese Art des Antriebes wird gegenüber
dem gleichen Zweck dienenden Scheren, bei denen auch die Antriebsmotore aus der Ruhelage heraus beschleunigt werden müssen,
der Vorteil erreicht, daß sich infolge der Verringerung der zu beschleunigenden Massen
auch die Anlaufzeit der Schere verringert und ihre Leistungsfähigkeit den immer steigenden
Walzgutgeschwindigkeiten angepaßt werden kann. Diese Arbeitsweise der Schere macht
es jedoch notwendig, besondere Einrichtungen für das schnelle Kuppeln der Messerträger
mit dem Antrieb sowie für das schnelle Abbremsen derselben vorzusehen.
Für diese Zwecke sind nun erfindungsgemäß zwei Bremsbandkupplungen vorgesehen,
die durch ein sie zwangsläufig wechselweise bedienendes Hebelgestänge miteinander
verbunden sind und von denen die eine als Getriebekupplung, die zweite als Getriebebremse
arbeitet. Dabei wird die Einrichtung zweckmäßig so getroffen, daß das auf das
freie Ende des einen Federbandes einwirkende Glied unter einer zusätzlichen Federeinwirkung
steht, die das Bestreben hat, das Federbandende der betreffenden Federbandkupplung
freizugeben.
Hierdurch wird der Vorteil erzielt, daß die Messerträger jeweils in der gewollten Ausgangsstellung
mit größter Sicherheit zum Stillstand gebracht werden können, während
anderseits eine rasche und sichere Verbindung mit der durchlaufenden Antriebswelle
erreicht wird.
Die wechselweise erfolgende Kupplung und Bremsung des Antriebes ist bei Walzgutscheren
an sich bekannt; es handelt sich dort jedoch um fliegende Scheren, bei denen Erfordernisse
der vorgenannten Art, wie sie sich lediglich beim Betriebe von rotierenden
Scheren ergeben, nicht auftreten. Femer wirben die Einrichtungen bei der bekannten
Maschine rein elektrisch.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch
dargestellt.
Abb. ι zeigt die Gesamteinrichtung in der Vorderansicht, während
Abb. 2 hierzu den wesentlichen Teil in der Seitenansicht erkennen läßt.
Mit ι und 2 sind die beiden Messerwellen der Messer 3 und 4 bezeichnet. Als Träger
der Messer 3 tind 4 sind Arme 5 tmd 6 gewählt,
die mit ihren Nasen auf den zugehörigen Wellen aufgesetzt sind. Beide Wellen
sind durch die Zahnräder 7, 8, 9 und 10 zwangsläufig miteinander verbunden. Über
das Getriebe 11 erfolgt der Antrieb der Welle 2, auf der der Messerträger 6 frei dreh-
bar aufgesetzt ist. Mit dem Messerträger 6 ist 'einerseits der Mitnehmerteller 12 der
Federbandkupplung" und anderseits das Zahnrad 7 fest verbunden. Das Federband 13
arbeitet mit dem zylindrischen Körper 14, der auf der Welle 2 angeordnet ist, zusammen.
Das Endeis des Federbandes 13 steht unter
der Einwirkung eines verschiebbaren Tellers 16, der seinerseits mit einem Bremshebel 17
\*erbunden ist. Die federnden Druckbolzen 18
haben das Bestreben, den Teller 16 nach rechts zu drücken. Der Hebel 17 ist bei 19
ortsfest gelagert. Er steht durch die Lasche 20 mit einem Hebel 21 in Verbindung, der
auf das freie Ende der ortsfest angieordneten Federbandkupplung 22 einwirkt. Ebenso wie
die Welle 2 ist auch die Welle 1 mit einem zylindrischen Körper 23 versehen, der als
Bremstrommel für die Federbandkupplung 22 dient. An der gelenkigen Verbindung der
, Lasche 20 mit dem Hebel 17 greift ein Kurbelarm 24 an, dessen Welle mit einem Motor 25
in Verbindung steht.
Die Wirkungsweise der dargestellten und erläuterten Einrichtung ist die folgende:
Soll der sich zwischen den Messerträgern. 5
und 6 vorbewegende Walzstab geschnitten werden, so wird durch kurzzeitiges Anlaufen
des Motors 25 der Hebel 17 so geschwenkt, daß der Teller 16 nach links verschoben wird
und dabei das Bremsband 13 anzieht. Hierdurch wird die Welle 2 mit dem Messerträger
6 und gleichzeitig mit dem Zahnrad 7 gekuppelt, so daß sich augenblicklich beide
Messerträger in Bewegung setzen, während gleichzeitig mit der geschilderten Kupplung
das Bremsband 22 durch den Hebel 21 gelöst wird. Die sich im Sinne der in Abb.· 2 gezeigten
Pfeile in Bewegung setzenden Messer 4 und ζ überschneiden sich und durchschneiden
dabei den durchlaufenden Walzstab. Daran anschließend wird dann der Motor 25
zu einem kurzzeitigen Anlauf gebracht, und zwar in dem Drehsinne, daß nunmehr das
Federband 13 gelüftet, Messerträger 6 und Zahnrad 7 also von der Welle 2 entkuppelt
werden. Gleichzeitig wird aber das als Bremse
wirkende Federband 22 angezogen, wodurch die Welle 1 und damit auch beide Messerträger
zum Stillstand kommen. Dieses Ar- 50 beitsspiel wiederholt sich bei jedem Schnitt.
Da das Umschalten des Motors erfahrungsgemäß mit Zeitverlust verbunden ist, sind in
der Trommel 14 noch Abdrückstützen 18 vorgesehen,
die durch besondere Federn diesen 55 Zeitverlust auf ein Mindestmaß herabsetzen.
Sobald nämlich der Strom unterbrochen ist und die Andrückkraft des Motors nicht mehr
besteht, kann die Umschaltung beider Federbänder durch entsprechend starke Abdrück- 60
federn ausgeführt werden, wobei der Motor selbst ebenfalls wieder in seine Anfangsstellung bewegt wird. Es ist ersichtlich, daß
die Steuerung des Motors 25 vom laufenden Walzgut selbst abgeleitet werden kann. Für 65
die Erfindung ist diese Sonderausbildung belanglos.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Einrichtung an rotierenden Scheren mit gemeinsamem Antriebsmotor für die beiden umlaufenden Messerträger, bei der die Messer zwecks Durchschneidens durchlaufenden Walzgutes aus der Ruhelage herausbewiegt und nach dem Schnitt in der Ausgangsstellung wieder zum Stillstand kommien, gekennzeichnet durch zwei Breonsbandkupphmgen (13, 22), die durch ein sie zwangsläufig wechselweise bedienendes g0 Hebelgestänge (16, 17, 20, 21) miteinander verbunden sind und von denen die eine (13) als Getriebekupplung, die zweite (22) als Getriebebremse arbeitet.
- 2. Einrichtung nach Anspruch. 1, dadurch gekennzeichnet, daß das auf das freie Ende des einen Federbandes einwirkende Glied (Teller 16) des die Federbandkupplungen verbindenden Hebelgestänges (16, 17, 20, 21) unter der Wir- go kung zusätzlicher federnder Teile (18) steht, die das Bestreben haben, das Federbandende der betreffenden Federbandkupplung freizugeben.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED65675D DE624554C (de) | 1933-04-07 | 1933-04-07 | Einrichtung an rotierenden Scheren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED65675D DE624554C (de) | 1933-04-07 | 1933-04-07 | Einrichtung an rotierenden Scheren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE624554C true DE624554C (de) | 1936-01-23 |
Family
ID=7059257
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED65675D Expired DE624554C (de) | 1933-04-07 | 1933-04-07 | Einrichtung an rotierenden Scheren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE624554C (de) |
-
1933
- 1933-04-07 DE DED65675D patent/DE624554C/de not_active Expired
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