DE62359C - Spucknapf mit Wasserfüllung - Google Patents
Spucknapf mit WasserfüllungInfo
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- DE62359C DE62359C DENDAT62359D DE62359DA DE62359C DE 62359 C DE62359 C DE 62359C DE NDAT62359 D DENDAT62359 D DE NDAT62359D DE 62359D A DE62359D A DE 62359DA DE 62359 C DE62359 C DE 62359C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61J—CONTAINERS SPECIALLY ADAPTED FOR MEDICAL OR PHARMACEUTICAL PURPOSES; DEVICES OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR BRINGING PHARMACEUTICAL PRODUCTS INTO PARTICULAR PHYSICAL OR ADMINISTERING FORMS; DEVICES FOR ADMINISTERING FOOD OR MEDICINES ORALLY; BABY COMFORTERS; DEVICES FOR RECEIVING SPITTLE
- A61J19/00—Devices for receiving spittle, e.g. spittoons
- A61J19/04—Spittoons with water supply
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- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Veterinary Medicine (AREA)
- Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAM
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34: Haüswirthschaftliche Geräthe.
FRITZ von HAGEN in BERLIN. Spucknapf mit Wasserfüllung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. Juni 1891 ab.
. Der vorliegende Spucknapf wird durch eine Auffangeplatte α gekennzeichnet, welche unter
dem Wasserspiegel des Napfes η liegt, beim Gebrauch über den Spiegel gehoben wird und
in dieser Lage den Auswurf aufnimmt, nach Gebrauch aber wieder in das Wasser des
Napfes zurückgeht. Der letztere findet in einem besonderen Behälter b Aufnahme; die
Bewegung der Platte α wird durch einen Tritthebel Hh1 vermittelt, welcher mit dem
Ende H1 unter den Stift t greift, der am
oberen Ende auf zwei kleineren Stiften i i, Fig. 3, den die Aufnahmeplatte α haltenden
Arm m trägt. Wird der Hebel h, wie Fig. 2 zeigt, heruntergedrückt, so hebt das andere
Ende It1 den Stift t an, und mit demselben
wird alsdann die Platte α über den Wasserspiegel gehoben; in dieser Lage nimmt sie den
Auswurf auf und bringt denselben bei dem nach Aufhören des Drucks auf den Hebel h
von selbst erfolgenden Abwärtsgange unter das Wasser des Napfes. Die Platte ist durchlöchert
und nach oben gewölbt; die Durchlöcherung läfst das Wasser sogleich durchtreten
und der Widerstand, den eine geschlossene Platte finden könnte, ist aufgehoben, aufserdem verursacht das Wasser beim Durchtreten
durch die Löcher eine Spülung, welche den Auswurf ablöst. Die Wölbung der Platte
hat den Zweck, dafs das Wasser und etwa in demselben schwimmende Auswurftheile beim
Austritt der Platte nach dem Rand hin abbezw. in die Flüssigkeit zurücklaufen.
Das den eigentlichen Spucknapf enthaltende Gehäuse b wird zweckmäfsig mit einem Deckel d
abgeschlossen und derselbe mit der Vorrichtung zum Anheben der Aufnahmeplatte so in
Verbindung gebracht, dafs durch diese Vorrichtung auch das Oeifnen und Schliefsen des
Deckels vermittelt wird. Zu diesem Zwecke erhält der um das Scharnier 0 sich drehende
Deckel d an der Innenseite unmittelbar vor dem genannten Scharnier einen Daumen u,
welcher mit" seinem Ende in einem Schlitz des Stiftes t liegt; wird dieser nun angehoben,
so drückt er unter den Daumen und hebt an demselben den Deckel d hoch, während beim
Abwärtsgang das obere Ende des Schlitzes, auf den Daumen drückend, diesen mit abwärts zieht,
wobei der Deckel geschlössen wird.
Um die Bewegung des Hebels h h{ auch
von Hand zu ermöglichen, wenn beispielsweise der Spucknapf vor dem Krankenbett Aufstellung
findet, kann an dem Ende des Hebels h in geeigneter Weise eine verticale Druckstange
von entsprechender Länge angebracht werden, die am oberen Ende dem Kranken zugänglich
ist, so dafs durch Abwärtsdrücken der Stange der Deckel d geöffnet und die Auffangeplatte a
gehoben wird.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι . Ein Spucknapf mit Wasserfüllung, in welchem eine Auffangeplatte (a) angeordnet ist, die über das im Napf befindliche Wasser gehoben, den Auswurf aufnimmt und denselben beim Abwärtsgang unter die Oberfläche des Wassers bringt.
- 2. Ein Spucknapf der unter 1. gekennzeichneten Art, bei welchem die Bewegung der Auffangeplatte (a) durch Verbindung derselben mit einem durch Tritthebel (h\) beweglichen Stift (t) hervorgebracht wird und wobei der Stift gleichzeitig durch geeignete Uebertragung das Oeffnen und Schliefsen des Gehäusedeckels (d) vermittelt.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE62359C true DE62359C (de) |
Family
ID=336353
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT62359D Expired - Lifetime DE62359C (de) | Spucknapf mit Wasserfüllung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE62359C (de) |
-
0
- DE DENDAT62359D patent/DE62359C/de not_active Expired - Lifetime
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