DE623231C - Schienenbefestigung mit Spur- und Richtungsregelung - Google Patents

Schienenbefestigung mit Spur- und Richtungsregelung

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DE623231C
DE623231C DEK132681D DEK0132681D DE623231C DE 623231 C DE623231 C DE 623231C DE K132681 D DEK132681 D DE K132681D DE K0132681 D DEK0132681 D DE K0132681D DE 623231 C DE623231 C DE 623231C
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rail
cylindrical
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rail fastening
threshold
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B9/00Fastening rails on sleepers, or the like
    • E01B9/66Rail fastenings allowing the adjustment of the position of the rails, so far as not included in the preceding groups

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

  • Schienenbefestigung mit Spur- und Richtungsregelung Die Erfindugg bezieht sich auf solche Schienenbefestigungen, bei welchen die Schiene durch über den Schienenfuß greifende Klemmplatten festgehalten wird undbezweckt die Erzielung einer genauen Spur- und Richtungsregelung, d. h. die Möglichkeit, die Schiene innerhalb bestimmter Grenzen gegenüber der eingebetteten Schwelle seitlich verschieben und drehen zu können, um die Schienenverlegung genauer und schneller bewerkstelligen zu können.
  • Bei einer bekannten Värrichtung dieser Art wird die- Spurregelung und Richtungsänderung der Schiene dadurch ermöglicht, daß die Halteschrauben mit exzentrischen, konischen Buchsen an Klemmplatten angreifen, die sich einerseits auf den Schienenfuß, anderseits gegen einen Ansatz der Unterlage, z. B. der Unterlegplatte, abstützen. Der Nachteil dieser Anordnung besteht darin, daß der gesamte Schienenseitendruck auf die Halteschrauben übertragen wird, diese stark auf Biegung und Brechen beansprucht werden und das umgebende Holz leicht ausweiten, so daß die Aufrechterhaltung der genauen Spurweite gefährdet ist.
  • Zur Vermeidung dieser Nachteile wird die Schiene gemäß der Erfindung zwischen zwei feststellbaren Kniegelenken eingespannt, deren innere Teile (Gleitstücke) sich mit einer Gleitfläche an der Schiene und deren äußere Teile (Stellstücke) sich gegen starre Ansätze einer mit der Schwelle starr verbundenen Unterlegplatte oder der Schwelle selbst abstützen.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung unterscheidet sich also auch grundsätzlich von solchen Schienenbefestigungen, bei wdlchen die um eine waagerechte Achse kippende Schiene selbst Glied eines Kniegelenkes ist, das lediglich dazu dienen soll, die Schiene selbstspannend zu befestigen und mit der Spurregelung und Richtungsänderung der Schiene aber nichts zu tun hat.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen Fig. r bis 3 ein Schema der Anordnung in drei verschiedenen Arbeitsstellungen, Fig. q. und -5 eine im Schnitt gehaltene Vörderansicht und eine Draufsicht einer Ausführungsform mit keilförmiger Abstützung und Fig. 6 und 7 entsprechende Ansichten einer Ausführungsform mit zapfenförmiger Abstützung.
  • Nach dem Schema der Fig. z sind zu beiden Seiten des Schienensteges r an diesen sich anlegende Gleitstücken angeordnet, welche mit zylindrischen Pfannen 3 über zylindrische Köpfe q. von Lenkern 5 greifen, die am anderen Ende mit zylindrischen Köpfen 6 in zylindrischen Pfannen 7 liegen. Die letzteren befinden sich in einem Ansatz 8, der mit der Schwelle oder mit einer besonderen Unterlegplatte verbunden ist, Die Teile 2 und 5 bilden eine Art f-niegelenk, und es ist ersichtlich, daß durch verschiedene Streckung der beiden Gelenke die Schiene nach Belieben ein Stück nach rechts oder links verschoben werden kann. Wird z. B. das rechte Kniegelenk nach seiner Strecklage zu bewegt, wie in Fig.2 dargestellt, so knickt das linke Kniegelenk weiter aus, und die Schiene wandert nach links. Wie aus Fig.3 ersichtlich, kann die Schiene auch innerhalb bestimmter Grenzen aus: ihrer Richtung gedreht werden, und zwar gleichzeitig mit einer seitlichen Verschiebung. Es ist nur notwendig, die beiden Kniegelenke in die entsprechende Knicklage zu bringen.
  • Um die Schiene in der eingestellten Lage unverrückbar zu halten, muß mindestens einer der beiden Kniegelenkteile 2 oder 5 feststellbar angeordnet sein. Die Feststellung kann, wie unten an den Ausführungsbeispielen gezeigt, durch in die Schwelle oder Unterlegplatte eingreifende Befestigungs- oder Anpreßschrauben erfolgen und durch rauhe oder geriefte Ausführung der Unterseite der Teile gesichert werden. Es können natürlich auch besondere Feststellschrauben angeordnet werden, die z. B. in Richtung des Pfeiles g der Fig. i wirken und die das Bestreben haben, die Kniegelenke zu strecken, also die Gleitstücke 2 an die Schiene anzupressen. Die Anpressung kann naturgemäß statt an dem Schienensteg auch an dem Schienenfuß erfolgen.
  • Es erhellt nun ohne weiteres, daß es auf die Größe des Zylinderhalbmessers der Pfannen 3 und 7 oder der zylindrischen Köpfe 4 und 6 nicht ankommt, auch auf die Lage der entsprechenden Zapfenachsen iz und 12 nicht. Eine Kniegelenkwirkung ergibt sich auch z. B., wenn die Achse i i auf der von der Schiene weggewandten Seite der Achse 12 liegt. Auch können die Zapfenpfannen an dem Lenker 5 anstatt an dem Gleitglied 2 oder dem Ansatz 8 angeordnet werden. Im letzteren Falle kann die Achse ii auch jenseits der Schiene i liegen.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig.4 und 5 sitzt der Schienenfuß 13 auf einer Unterlegplatte 14 auf, welche vermittels zugeschärfter Eckzinken 15 in die Schwelle 16 eingelassen oder eingeschlagen ist. Auf den Schienenfuß 13 legen sich die plattenförmigen Gleitstücke 2 auf, die an dem einen Ende mit Gleitflächen 17 am Schienensteg i anliegen, an dem anderen, nach. einen' Kreisbogen geformten Ende 18 in eine entsprechende Pfanne des Steilstückes 5 eingreifen.
  • Wie Fig. 4 erkennen läßt, greift das Steilstück 5 mit einem Fortsatz i9 unter das Gleitstück 2, so daß es beim Anziehen der Anpreßschrauben 21 mit festgehalten wird. Die Löcher 2ä des Gleitstückes 2, durch welche die Schrauben 2i hindurchtreten, sind länglich gestaltet, um dem Gleitstück :2 eine begrenzte Gleit- und Schwenkbewegung zu gestatten. Wie ersichtlich, erfolgt die Anpressung der Gleitstücke :2 unter freiem Anzug, also gewissermaßen federnd, was sich praktisch als besonders vorteilhaft herausgestellt hat. Selbstverständlich könnten die Schrauben 2i ihren Gegenhalt auch an der Unterlegplatte 14 finden oder unmittelbar an einer Eisenschwelle, wenn eine solche an Stelle der Holzschwelle 16 und der Unterlegplatte 14 vorgesehen ist.
  • Das Steilstück 5 legt sich mit einer ebenen Gleitfläche 23 gegen eine Keilfläche 24 des mit der Unterlegplatte 14 starr verbundenen Ansatzes B. Durch Verschiebung der Steilstücke 5 an den Ansätzen 8 wird die Schiene aus ihrer Mittellage nach rechts oder links bewegt, .und durch Schwenkung der Gleitstücke 2, bei entsprechender Bewegung der Steilstücke 5, kann sie auch gedreht werden. Auch hier bilden die Teile 2 und 5 ein Kniegelenk. Dieses unterscheidet sich von dem des Schemas der Fig. i dadurch, daß die Achse ii in oder jenseits der Schienenmitte liegt und die Achse 12 in unendlichem Abstand von der Schienenmitte.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig.6 und 7 besteht das Steilstück 5 aus einer Platte, die mit einer kreisrunden Öffnung 25 um einen hochstehenden Kragen 26 der Unterlegplatte 14 zapfenartig gelagert ist. Dieser Kragen 26 entspricht dem Ansatz 8 (Fig. i). Das freie Ende des Steilstückes 5 besitzt eine kreisförmige Rundung 4, welche in der entsprechenden Pfanne 3 des Gleitstückes 2 liegt. Letzteres erstreckt sich reit einer Lasche 27 unter das Steilstück 5 und umgreift mit einer weiten Öffnung 28 den Kragen 26. Diese Lasche 27 hat lediglich den Zweck, das Gleitstück 2 vor dem Herausfallen zu bewahren, wenn die Schwelle mit aufmontierter Schienenbefestigung ohne die Schiene transportiert wird. Sie kann auch kürzer gehalten sein.
  • Mittels einer Befestigungsschraube 2g werden das Steilstück 5 und das Gleitstück 2 an ihren äußeren Erden festgehalten, und mittels einer Anpreßschraube2i werden sie ebenfalls unter freiem Anzug an den Schienenfuß 13 angepreßt.
  • Gegenüber dem Ausführungsbeispiel nach den F ig. q. und 5 hat diese Anordnung den Vorteil, daß die Schiene in die auf der Schwelle aufmontierte Schienenbefestigung eingesetzt werden kann, ohne daß das Gleitstück und das Steilstück entfernt werden muß. Es ist nur notwendig, die Schrauben 2i zu lösen und die Gleitstücke 2 unter dem etwas angehobenen Stellstück 5 zu verschwenken, um die Schiene frei einsetzen zu können.
  • Maßgeblich für die Verstellbarkeit innerhalb bestimmter Grenzen ist es, daß sich mindestens eines der beiden Kniegelenke, wenn die Schiene beiderseits angepreßt ist, in der Knicklage befindet. Man kann die beiden Kniegelenke so einstellen, daß sie nach verschiedenen Richtungen hin ausknicken. Wenn jedoch das betreffende Geleise stets in ein und derselben Richtung befahren wird, also der durch das Fahren ausgeübte Längsschub stets in derselben Richtung wirkt, was für Steigungen auch unabhängig von der Fahrtrichtung gilt, so ist es zweckmäßig, die beiden Kniegelenke nach derselben Richtung hin ausknicken zu lassen, und zwar entgegen der Wirkung des Längsschubes der Schiene, so daß der Längsschub der Lösung der Befestigung entgegenwirkt. Bei dann Schema der Fig. i hätte man sich also den Längsschub von oben kommend zu denken.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schienenbefestigung, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiene zwischen zwei feststellbaren Kniegelenken (2, 5) eingespannt ist, deren innere Teile (Gleitstücke2) sich mit einer Gleitfläche an der Schiene (,l, 13) und deren äußere Teile (Stehstücke 5) sich gegen starre Ansätze (8) einer mit der Schiene starr verbundenen Unterlegplatte oder der Schwelle abstützen.
  2. 2. Schienenbefestigung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sich mindestens eines der Kniegelenke (2, 5) nach Einspannung der Schiene in der Knicklage befindet.
  3. 3. Schienenbefestigung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß einer der beiden Teile des Kniegelenkes (2, 5) als unter freiem Anzug auf den Schienenfuß aufliegende Klemmplatte ausgebildet ist.
  4. 4. Schienenbefestigung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein an der Schiene anliegendes Gleitstück (2) durch eine zylindrische- Außen- oder Innenfläche (3) mit der Gegenfläche (4) eines an der Schwelle oder Unterlegplatte unter einem endlichen oder unendlichen Halbmesser beweglich abgestützten StellstÜckes (5) gepaart ist, wobei entweder das Gleitstück oder das Stellstück als Klemmplatte ausgebildet ist.
  5. 5. Schienenbefestigung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellstück (5) mit dem einen Ende an der Unterlegplatte oder der Schwelle, z. B. mittels eines die Befestigungsschraube (29) umgebenden Kragens (26), drehbar gelagert ist, etwa in der Mitte unter dem Einfluß einer Anpreßschraube (2i) steht und mit dem anderen, zylindrisch abgerundeten Ende (4) in eine zylindrische Pfanne des Gleitstückes eingreift, das mit einer Haltelasche (27) mit Spiel um die Anpreßschraube und die Befestigungsschraube greift.
  6. 6. Schienenbefestigung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Gleitstück (2) mit einer zylindrischen Außenrundung (i8) in einer abgesetzten zylindrischen Pfanne (23) des Stellstückes (5) ruht und letzteres durch eine Keilfläche (24) abgestützt ist;
  7. 7. Schienenbefestigung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlegplatte (i4) an ihren Enden Ansätze (8) trägt, deren zylindrische oder keilförmige Innenflächen die Stellglieder (5) abstützen, und an ihren Ecken Zinken (i5) zum Einlassen oder Einschlagen in die Schwelle besitzt.
DEK132681D 1934-01-05 1934-01-05 Schienenbefestigung mit Spur- und Richtungsregelung Expired DE623231C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3306861A1 (de) * 1983-02-26 1984-09-06 Klöckner-Werke AG, 4100 Duisburg Vorrichtung zur befestigung von schienen auf stahlschwellen
DE3306860A1 (de) * 1983-02-26 1984-09-06 Klöckner-Werke AG, 4100 Duisburg Vorrichtung zur befestigung von schienen auf stahlschwellen
EP0258049A1 (de) * 1986-08-28 1988-03-02 GH International Ltd Schienenbefestigungsvorrichtung

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DE3306860A1 (de) * 1983-02-26 1984-09-06 Klöckner-Werke AG, 4100 Duisburg Vorrichtung zur befestigung von schienen auf stahlschwellen
EP0258049A1 (de) * 1986-08-28 1988-03-02 GH International Ltd Schienenbefestigungsvorrichtung

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