DE622997C - Vorrichtung zur Verlangsamung der Schussfolge bei automatischen Waffen - Google Patents

Vorrichtung zur Verlangsamung der Schussfolge bei automatischen Waffen

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DE622997C
DE622997C DES112080D DES0112080D DE622997C DE 622997 C DE622997 C DE 622997C DE S112080 D DES112080 D DE S112080D DE S0112080 D DES0112080 D DE S0112080D DE 622997 C DE622997 C DE 622997C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A19/00Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
    • F41A19/03Shot-velocity control

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Verlangsamung der Schußfolge bei automatischen Waffen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verlangsamung der Schußfolge bei automatischen Feuerwaffen mit einem auf eine m einer regelbaren. Widerstandsleitung umlaufende Flüssigkeit einwirkenden und mit Rückschlagventilen versehenen Kolben, welcher bei Beginn des Rückstoßes mit dem Verschluß gekuppelt. und erst bei Beendigung seiner Rüekkehrbewegung wieder von demselben entkuppelt wird.
  • Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß bei einer derartigen Vorrichtung dem gleichachsig zum Verschluß angeordneten Kolben durch eine in dem zugehörigen Zylinder befindliche, z. B. aus einer Schraubenführung zwischen der Kolbenaußenfläche und der Innenfläche. des entsprechenden Zylinders bestehende Einrichtung eine Drehbewegeng erteilt wird, durch welche die Kupplung und Entkupplung zwischen Verschluß und Kolben bewirkt wird.
  • Die Anordnung gemäß der Erfindung kann ferner zweckmäßig so ausgebildet sein, daß eine in der rückwärtigen Kammer des Bremszylinders angeordnete Rückholfeder auf die dem Verschluß abgewandte Rückseite des Kolbens einwirkt und daß in dem Kolben Langlöcher vorgesehen und in diesem Rückschlagventile angeordnet sind, welche während des Rückstoßes zusätzliche enge Durchgänge für die Bremsflüssigkeit freigeben, derart, daß die Bremsung, welche durch die regelbare Widerstandsleitung hervorgerufen wird, ein wenig vermindert, jedoch nicht aufgehoben wird, wobei die Ventile während der Rücklaufbewegung diese zusätzlichen Durchgänge völlig verschließen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Vorrichtung dargestellt. Es zeigen die Fig. i bis 3 einen Längsschnitt durch den Verlangsamer in den drei Stellungen, die er im Ruhezustand, bei Beendigung des Rückstoßes und bei Beginn des Rücklaufes einnimmt. Der in der Zeichnung dargestellte, gemäß der Erfindung ausgebildete Verlangsanier besteht aus einer Glycerinbremse mit verengtem Durchlaß, welche am hinteren Teil des Verschlußgehäuses der Waffe angebracht ist. Die Kölbenstange tritt nach vorn in das Verschlußgehäuse 3 ein. und weist an ihrem Ende zwei Zähne q. auf; die ihre Kupplung mit dem hinteren Teil des Verschlußorgans 5 ermöglichen. Der mit der Kolben-Stange fest verbundene Kolben z führt während seiner Betätigung eine Drehbewegung aus; diese Drehbewegung wird.hervorgerufen durch einen auf der Zylinderfläche des Kolbens angeordneten schraubenlinienförmig gestalteten Ansatz, welcher mit einer in der Innenfläche des Zylinders 7 angeordneten Schraubennut in Eingriff steht. Eine hinter dem Kolben angeordnete Feder erfüllt die Aufgabe des Rückholers. Der Kolben weist mehrere Durchlässe g auf, durch welche das Glycerin während des Rückstoßes des Kolbens aus der Kammer vor dem Zylinder in die Kammer hinter dem Zylinder übertreten kann; diese Durchlässe sind mit Kugelventilen i o versehen, welche diesen Übertritt der Flüssigkeit gestatten, jedoch den Durchß.uß in umgekehrter Richtung durch den Kolben verhindern. Der übertritt der Flüssigkeit von vorn nach hinten muß sich durch eine Leitung i i vollziehen, deren Querschnitt 'mittels eines Hahnes 12 regelbar ist. Dieses Verfahren der Regelung des Durchtrittsquerschnittes gestattet es, die Flüssigkeit mehr oder weniger leicht und schnell während der Schließbewegung des Verschlusses umlaufen zu lassen, wobei der Verschluß entsprechend beschleunigt öder verzögert wird; unter' diesen Umständen arbeitet die Vorrichtung als regulierbarer Verlangsamen Während der letzten Phase der Öffnung der Waffe wird das Ende der Kolbenstange, deren Zähne sich in der geeigneten Lage befinden, eingeführt m eine im rückwärtigen Ende der Verschlußvorrichtung angeordnete Aussparung bis zur Berührung mit dem Boden der Aussparung; sodann wird der Kolben in dem Zylinder zurückgestoßen und dabei infolge der Schraubenführung 6,14 gedreht, wobei die Zähne seines Schaftes und der Verschluß der Waffe in Bajonetteingriff miteinander gelangen. Während dieser Bewegung tritt das Glycerin durch die im Kolben vorgesehenen Durchlässe von der hinteren Zylinderkammer in die vordere Zylinderkammer über; die Kolbendurchlässe sind dabei .geöffnet, da die Kugeln sich unter dem Druck der Flüssigkeit nach vorn verschieben. Der Querschnitt dieser Durchlässe ist so zu bemessen, daß sie dem Durchtritt des Glycerins einen mäßigen Widerstand entgegensetzen, einen Widerstand, welcher geeignet ist, den Stoß im letzten Abschnitt des Rückstoßes des Verschlusses .hinreichend abzuschwächen. 'Bei Beendigung der Rückstoßbewegung,stößt die Rückholfeder der Verschlußvorrichtung diese Vorrichtung wieder nach vorn; dabei nimmt die Verschlußvorrichtung die mit ihr gekuppelte Kolbenstange der hydraulischen Bremse mit. Aber das nunmehr in der vorderen Zylinderkammer befindliche Glycerin kann nicht mehr durch die im Kolben vorgesehenen Durchlässe, welche durch die Kugeln verschlossen sind, übertreten. Das Glycerin muß also durch die Leitung i i hindurchtreten, deren Querschnitt mittels des Hahnes 12 regelbar ist; diese Leitung setzt dem Durchfluß je nach dem Öffnungsgrade des Hahnes einen mehr oder weniger großen Widerstand entgegen. Während seiner Vorwärtsbewegung führt der Kolben ebenfalls eine Drehbewegung aus, bis die Zähne seiner Stange außer Eingriff mit dem hinteren Teil der Verschlußvorrichtung gelangen. In diesem Augenblick hat die Bremse ihren Weg vollendet und verbleibt außer Eingriff mit der Verschlußvorrichtung, welche ihre Vorwärtsbewegung beendet.
  • Die wesentlichen Merkmale der beschriebenen Vorrichtung bestehen hauptsächlich in der Bauart der Kupplung der Bremse mit der Verschlußvorrichtung und in der Ausbildung der Regelung der Schußfolge; diese Merkmale lassen sich jedoch auch mit Hilfe anderer äquivalenter Vorrichtungen verwirklichen, ohne daß dabei vom Grundgedanken der Erfindung abgewichen wird.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRUCH: Vorrichtung zur Verlangsamung der S.chußfolge bei automatischen Feuerwaffen mit einem auf eine in einer regelbaren Widerstandsleitung umlaufende Flüssigkeit einwirkenden und mit Rückschlagventilen versehenen Kolben, welcher bei Beginn des Rückstoßes mit dem Verschluß gekuppelt und erst bei Beendigung seiner Rückkehrbewegung@wieder von demselben entkuppelt wird, dadurch gekennzeichnet, da,ß dem gleichachsig zum Vexschluß angeordneten Kolben dürch eine in dem zugehörigen Zylinder- befindliche, z. B. aus einer Schraubenführung zwischen der Kolbenaußenfläche und der Innenfläche des entsprechenden Zylinders bestehende Einrichtung eine Drehbewegung erteilt wird, durch welche die"Kupplung und Entkupplung zwischen Verschluß und Kolben bewirkt wird.
DES112080D 1933-01-10 1933-12-14 Vorrichtung zur Verlangsamung der Schussfolge bei automatischen Waffen Expired DE622997C (de)

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