DE672040C - Verriegelte Selbstladepistole - Google Patents
Verriegelte SelbstladepistoleInfo
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- DE672040C DE672040C DEB168579D DEB0168579D DE672040C DE 672040 C DE672040 C DE 672040C DE B168579 D DEB168579 D DE B168579D DE B0168579 D DEB0168579 D DE B0168579D DE 672040 C DE672040 C DE 672040C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A5/00—Mechanisms or systems operated by propellant charge energy for automatically opening the lock
- F41A5/18—Mechanisms or systems operated by propellant charge energy for automatically opening the lock gas-operated
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A3/00—Breech mechanisms, e.g. locks
- F41A3/12—Bolt action, i.e. the main breech opening movement being parallel to the barrel axis
- F41A3/36—Semi-rigid bolt locks, i.e. having locking elements movably mounted on the bolt or on the barrel or breech housing
- F41A3/38—Semi-rigid bolt locks, i.e. having locking elements movably mounted on the bolt or on the barrel or breech housing having rocking locking elements, e.g. pivoting levers or vanes
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Verriegelte Selbstladepistole Verriegelte Selbstladepistolen, bei denen der Lauf gleitend gelagert ist, sind in Zusammenwirkung mit Schleudervorrichtungen für den Schloßmechanismus bekannt. Diese Schleudereinrichtungen sind in der Regel so angeordnet, daß sie nach einem gemeinsamen verriegelten Rücklauf von Lauf und Verschluß in Tätigkeit treten, um den Verschluß gesondert vom Lauf nach rückwärts zu bewegen. _ Eingehende Versuche mit solchen Waffen haben ergeben, daß vielfach infolge zu geringer Masse der beweglichen Teile oder aber wegen ihres zu kurzen Rücklaufweges die Verschlüsse zu früh geschleudert werden. Die Folge hiervon ist ein zu frühes Öffnen des Verschlusses, weil die Trennung von Lauf und Verschluß bereits erfolgt, bevor die Kugel den Lauf verlassen hat. Eine Waffe kann aber nur dann als sicher verriegelt gelten, wenn die Öffnung und Schleuderung der Verschlußteile erst dann erfolgt, wenn das Geschoß den Lauf verlassen hat. Ein weiterer Nachteil der vorzeitigen Trennung von Lauf und Verschluß besteht darin, daß ein Teil der im Lauf befindlichen Treibgase nach der Entriegelung von Lauf und Verschluß noch auf den rückwärts gleitenden Verschluß einwirkt, wodurch der Schütze gefährdet wird.
- Wenn man nun bei den bekannten Pistolenkonstruktionen mit gleitendem Lauf und Verschluß eine vorzeitige Entriegelung verhindern will, muß man also entweder die Masse der gleitenden Teile oder aber den Rücklauf dieser Teile vergrößern. Beide Wege sind in der Praxis im allgemeinen unzweckmäßig, weil einerseits bei einer Handfeuerwaffe ein gewisses Gewicht nicht überschritten werden soll und andererseits eine Verlängerung des Rücklaufweges bei gleichbleibender Gesamtlänge der Waffe eine Kürzung der Lauflänge bedingen würden.
- Es sind auch verriegelte Selbstladepistolen ohne Verschlußschlitten mit einem beweglich gelagerten Schwenkhebel bekannt, der in eine Öffnung des feststehenden Laufes ragt und durch die austretenden Treibgase verschwenkt wird. Bei den bekannten Waffen dieser Art erfolgt jedoch die Betätigung des Abschusses durch ein sehr verwickeltes übertragungsgestänge. Demgegenüber kennzeichnet sich der Gegenstand der Erfindung dadurch, daß an dem Schwenkhebel eine Nase zur Verblockung des Schlittens und eine Schleuderkurve zum Zurückwerfen - des Schlittens sitzen. Es ist also gegenüber der bekannten Ausführungsform nur ein einziger Hebel erforderlich, wobei der ganze Schlitten durch eine sehr kurze Bewegung geschleudert wird. Die Anordnung der Teile ist hierbei so, daß hei einer Schwenkung des Hebels unter der Einwirkung der Treibgase zuerst die Verblockung gelöst wird und dann die Schleuderkurve in Tätigkeit tritt.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsb4? spiel der Erfindung dargestellt.
- Abb. i zeigt eine Pistole gemäß der Erfindung geschlossen, Abb. z im Augenblick des Geschoßaustrittes aus dem Lauf, und Abb.3 stellt den Verschluß während der Schleuderung dar, a ist das Griffstück, welches zusammen mit dem feststehenden Lauf b den längs beweglichen Verschlußschlitten c trägt. Am vorderen Ende des Laufes b befindet sich ein Durchlaß o für die Pulvergase. In dem Griffstück ist der Hebel d um den Zapfen e schwenkbar gelagert. Dieser Hebel trägt eine Nase p, an welcher sich die Schleuderkurve g befindet, und einen Ansatz f. Die Nase p kann in die Offnung o hereinragen, wie die Abb. i zeigt. In den Hebel d ist eine Feder k eingesetzt, die bestrebt ist, den Hebel in der Richtung des Pfeiles L zu drehen. An dem Schlitten c ist eine unter dem Lauf b liegende Querverbindung la vorgesehen, deren Vorderkante i mit der Schleuderkurve ä und deren Hinterkante st mit dem Ansatz f zusammenarbeitet. Außerdem arbeitet die Hinterkante il mit einem zweiten Anschlag Zn an dem Hebel d zusammen, um hierdurch die Rückbewegung des Schlittens c zu begrenzen. An dem vorderen Teil des Hebels d sind weiterhin zwei seitlich über den Verschlußschlitten herausragende Nasen r vorgesehen, die dazu dienen, bei Offnen der Waffe von Hand den Hebel herunterzudrücken.
- Die Wirkungsweise der Waffe ist folgende: Normalerweise befindet sich die Waffe in der Stellung gemäß Abb, i, in welcher der Ansatz f des Hebels d gegen die Hinterkante za des Schlittens c anliegt, so daß dieser verriegelt ist. Sobald nun ein Geschoß die Laufmündung passiert, treten die Treibgase durch die Bohrung o aus und drücken auf die Oberseite der Nase p des Hebels d, so -daß dieser in Richtung des Pfeiles q abwärts bewegt wird. Infolgedessen gleiten die Teile f und n voneinander ab, so daß die Verriegelung zwischen dem Versuchsschlitten c und dem Griffstück a gelöst wird. In diesem Augenblick steht jedoch der Schlitten noch still. Wenn sich jetzt unter der Einwirkung der Treibgase der Hebel d weitersenkt, wirft die an der Fläche i des Verschlußschlittens abwärts gleitende Schleuderkurve g den Verschluß-Schlitten zurück. Das Zurückwerfen des Verschlußschlittens erfolgt also erst, nachdem die Kugel den Lauf verlassen hat. Trotzdem wird eine einwandfreie Schleuderung ohne direkte Einwirkung der Treibgase auf den Verschluß zu einem Zeitpunkt erreicht, in dem sich kein Treibgas mehr im Lauf befindet.
- -Beim Wiedervorgehen des Schlittens drückt @lie Anlagefläche i, die an der Schleuderkurve ;entlang gleitet, den Hebel d wieder hoch, so da13 die Verriegelung bei f und ii erneut hergestellt ist.
- Falls die Waffe von Hand entriegelt werden soll, ist es nur nötig, mittels der Nasen r die Teile f und si, außer Eingriff zu bringen.
- Man kann weiterhin im Bedarfsfalle ohne Schwierigkeit an dem Schlitten Hilfsmittel vorsehen, durch welche bei normaler Rückwärtsbewegung des Schlittens von Hand der Hebel d selbsttätig so weit heruntergedrückt wird, daß die Verriegelung aufgehoben wird. Diese Hilfsmittel können z. B. darin bestehen, daß längs des Schlittens Führungsschienen für einen Schieber vorgesehen sind, welcher in Richtung der Seelenachse so weit verschiebbar gelagert und an seinem vorderen Ende mit Schrägen oder Nasen derart ausgebildet ist, daß er direkt auf den Verschlußhebel d einwirken kann, so daß bei Zurückziehen des Schiebers und bei Erfassen des Schlittens an seinem hinteren Ende der vorn liegende Hebel heruntergedrückt wird.
Claims (1)
- PATRNTTAN SPRÜCHE: i. Verriegelte Selbstladepistole mit einem Schwenkhebel, der in eine Öffnung des feststehenden Laufes ragt und durch die austretenden Treibgase v erschwenkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Schwenkhebel (d) eine Nase (f) zur Verblockung des Schlittens (c) und eine Schleuderkurve (g) zum Zurückwerfen des Schlittens sitzen. Pistole nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Verlauf der Schleuderkurve (g) und der Anlagefläche (i) am Schlitten (c) derart gewählt sind, daß der vorgehende Schlitten (c) den Schwenkhebel (d) in seine Verblockungsstellung hebt. 3. Pistole nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkhebel (d) durch eine Feder (k) in seine Verblockungsstellung geschwenkt wird. 4. Pistole nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Schwenkhebel (d) ein Ansatz (m) zur Begrenzung des Schlittenriicklaufes sitzt. Pistole nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar unter der Rifflung des Schlittens (c) an dem Schwenkhebel (d) eine oder mehrere Nasen (r) zum Schwenken von Hand sitzen. 6. Pistole nach Anspruch r bis q., dadurch gekennzeichnet, daß an dem Schlitten (c) z. B. längs des Schlittens Führungsschienen für einen Schieber an-, gebracht sind, welcher in Richtung der'-Seelenachse so weit verschiebbar gelagert und an seinem vorderen Ende mit Schrügen oder Nasen derart versehen ist, daß er direkt auf den Schwenkhebel (d) einwirken kann, so daß bei einer Rückwärtsbewegung des Schlittens (c) von Hand der Schwenkhebel (d) selbsttätig so weit heruntergedrückt wird, daß die Schlittenverblockung gelöst wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB168579D DE672040C (de) | 1935-02-08 | 1935-02-08 | Verriegelte Selbstladepistole |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB168579D DE672040C (de) | 1935-02-08 | 1935-02-08 | Verriegelte Selbstladepistole |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE672040C true DE672040C (de) | 1939-02-20 |
Family
ID=7006116
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB168579D Expired DE672040C (de) | 1935-02-08 | 1935-02-08 | Verriegelte Selbstladepistole |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE672040C (de) |
-
1935
- 1935-02-08 DE DEB168579D patent/DE672040C/de not_active Expired
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