DE622784C - Schiessspielzeug mit elektrischer Ausloesung des Zuendblaettchens - Google Patents
Schiessspielzeug mit elektrischer Ausloesung des ZuendblaettchensInfo
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- DE622784C DE622784C DEC49578D DEC0049578D DE622784C DE 622784 C DE622784 C DE 622784C DE C49578 D DEC49578 D DE C49578D DE C0049578 D DEC0049578 D DE C0049578D DE 622784 C DE622784 C DE 622784C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41C—SMALLARMS, e.g. PISTOLS, RIFLES; ACCESSORIES THEREFOR
- F41C3/00—Pistols, e.g. revolvers
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A19/00—Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
- F41A19/58—Electric firing mechanisms
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Schießspielzeug mit elektrischer Auslö'su'ng des Zündblättchens Die Erfindung betrifft die elektrische Zündung des bekannten Amorceblättchens in Spielzeugen, wie Kanonen, Gewehren, Revolvern ,usw., statt des sonst üblichen Zündhammers mit Amboß. .
- Es sind schon elektrische-Zündungseinrichtungen auch bei Spielzeugen bekanntgeworden. Bei diesen Ausführungen wird- jedochkein Zündblättchen verwendet, sondern die Zündkammer wird beispielsweise mit dem leicht erzeugbazen Acetylengas ,gefüllt und mittels eines Akkumulators und einer Zündspule ein entsprechend starker Funke erzeugt: Eine Einrichtung, die unter anderem auch eine Zündspule erfordert, ist für-einen Spielzeugmassenartikel ungeeignet. Die Militärgeschütze sind teilweise auch mit einer elektrischen Zündung versehen. Das Spielzeug nach der Erfindung besitzt diesen Ausführungen gegenüber den Unterschied, daß bei der Explosion der Zündmasse der Zünddraht nicht mit zerstört wird, sondern ein und derselbe Zünddraht im Spielzeug auch für alle späteren Zündungen der Amo@rceblättchern erhalten bleibt. Dieser Vorteil wird hier durch den Einbau einer handelsüblichen Zigarettenzündpille erreicht.
- Abb. i zeigt eine beispielsweise Ausführungsform einer Spielzeugkanone im Schnitt. Das an der Lafette i schwenkbar gelagerte Treibrohr :2 enthält die in einer Gewindebüchse 3 eingeschraubte Dauerzündpille q., vor welcher ein Zündblättchen 5 (Amorces) zu liegen kommt. Dicht hinter dem Amorce= blättchen ist ein Gummipfropfen 6 als' Geschoß eingebracht: :Ein vorn übrigen :Gehäuse durch Isolierungen 9 getrennt liegender Kontaktbügel 8 übermittelt den Strom über den- in der Gewindebüchse 3 isoliert liegenden Kontaktbolzen 7 zu dem mittleren Pole der Zündpille, während der andere Pol das aus stromleitendem Material gefertigte Gehäuse und Treibrohr bildet, in welchem die ebenfalls stromleitende Gewindebüchse 3 sich befindet: Als Stromquelle dient eine Taschenlampenbatterie 13 gebräuchlicher Form, welche mittels des zweiadrigen Kabels io, i i mit dem Spielzeug verbunden ist.. Ein Klemmbügel 112 wird so an der Batterie i3 befestigt, daß die lange Batteriefeder 1q. direkt als Drücker dient. Auf diese Weise wird eine einfache Druckauslösevorrichtung geschaffen.
- An Stelle einer Kanone in Ahb. i kann auch ein Maschinengewehr in Abb. 2 dienen. Bei einer solchen Ausbildung wird die Zündpille q. im vordersten Teile der beispielsweise aus- Masse hergestellten Atrappe mit Maschinengewehr und einem Soldaten untergebracht, dabei ist ein hohles Geschoß 15, welches das: Zündblättchen 5 eingelegt -erhält, über das Maschinengewehrrohr 16 gesteckt. Es kann jedoch auch ein mittels Bajonettverachluß 18, i9 zu, befestigendes besonderes Rohr 17 aufgebracht sein, so daß das Einbringen eines Gummipfropfens 2o in das Treibrohr ermöglicht ist .(Abb. 3). Durch die Lage des. Geschosses gleich hinter der Zündmasse in vollem Durchmesser des Treibrohres wird eine außerordentlich -gute Treibwirkung-erreicht, die die übliche Schlagbolzenentzündung des Zündblättchens bei weitem übertrifft. Durch den getrennt vom Spielzeug liegenden Auslöseknopf wird. die äußere. Wirkung des Spielzeuges und Abschusses :wie. bei allen anderen elektrischen Auslösungen naturgemäß erhöht. -Die Zündblättchenkammer kann natürlich auch getrennt von der eigentlichen Waffe z. B: im Tornister angebracht sein wobei dann eine dünne Treibrohrleitung als Verbindung dient.
- Wird durch ein Federwerk o. dgl. vor der elektrischen Zündpille ein Amorceband zi vorbeibewegt, so werden alle an dem -Glühdraht vorbeikommenden Pulverstellen sofort zur Explosion gebracht und so auf' einfachste Weise ein Maschinengewehrfeuer nachgeahmt (Abb.4). Die Auslösung bzw.- das Stillsetzen des Federwerks kann gleichzeitig -mit dem Aug- und Einschalten der 'Zedpille durch den vom Spielzeug getrennt liegenden Batteriedrücker auch auf elektromagnetischem Wege erfolgen.
- Die Erfindung der Entzündung des Amorceblättchens mittels - einen handelsüb= lichen -Zigarettendaüerzündpille kann' -sinngemäß auch auf Spielzeugrevolver und -gewehre -Anwendung finden (Abb. 5).Alg Stromquelle dient hier arri zweckmäßigsten eine-direkt ini 'Revolvergehäuse 23 untergebrachte Stabbatterie. Der Einbau der Zündpille erfolgt ähnlich: den genannten Ausführungen.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: x. Schießspielzeug mit elektrischer Auslösung :des Zündblättchens, dadurch gekennzeichnet, daß zur Entzündung eine elektrische Schwachstromdauerzündpille (4) vorgesehen ist, die vor dem üblichen Zündblättchen (Amorces) (5) liegt oder vor der ein Zündband (2i) vorbeibewegt wird, und daß eine Trockenbatterie (i3) als Stromquelle dient. -
- 2. Spielzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Zündeinrichtung eine - handelsübliche Zigarettenzündpille (4) -mit Zwerggewinde oder Miniaturgewinde Verwendung findet.
- 3: Spielzeug in Gestalt einer Waffe mit einer Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch - gekennzeichnet, daß im vordersten Teile des nachgeahmten Treibrohres (z6) eine Dauerzündpille (4, Abb. 2, 3) befestigt ist. '
- 4. Schalteinrichtung für die Zündpille von Spielzeug nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die vom-Spielzeug abgehende zweiadrige Litze an-den Litzenenden je eine Kontaktzunge und einen Kontaktbatteriebügel _ (z2) zum Kontakt der langen Batteriefeder als Drücker--erhält.--, -
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC49578D DE622784C (de) | 1934-08-26 | 1934-08-26 | Schiessspielzeug mit elektrischer Ausloesung des Zuendblaettchens |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC49578D DE622784C (de) | 1934-08-26 | 1934-08-26 | Schiessspielzeug mit elektrischer Ausloesung des Zuendblaettchens |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE622784C true DE622784C (de) | 1935-12-06 |
Family
ID=7026995
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC49578D Expired DE622784C (de) | 1934-08-26 | 1934-08-26 | Schiessspielzeug mit elektrischer Ausloesung des Zuendblaettchens |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE622784C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2836919A (en) * | 1954-09-28 | 1958-06-03 | Bois Edwin R Du | Small weapons noise simulator |
| US3722124A (en) * | 1971-11-30 | 1973-03-27 | M Miller | Target game |
-
1934
- 1934-08-26 DE DEC49578D patent/DE622784C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2836919A (en) * | 1954-09-28 | 1958-06-03 | Bois Edwin R Du | Small weapons noise simulator |
| US3722124A (en) * | 1971-11-30 | 1973-03-27 | M Miller | Target game |
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