DE622334C - Siebgewebe - Google Patents

Siebgewebe

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DE622334C
DE622334C DESCH102848D DESC102848D DE622334C DE 622334 C DE622334 C DE 622334C DE SCH102848 D DESCH102848 D DE SCH102848D DE SC102848 D DESC102848 D DE SC102848D DE 622334 C DE622334 C DE 622334C
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Germany
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wires
screen
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screen fabric
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DESCH102848D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/46Constructional details of screens in general; Cleaning or heating of screens
    • B07B1/4609Constructional details of screens in general; Cleaning or heating of screens constructional details of screening surfaces or meshes
    • B07B1/4672Woven meshes

Landscapes

  • Woven Fabrics (AREA)

Description

  • Siebgewebe Es ist bekannt, daß Siebgewebe nicht nur durch natürliche Abnützung,. sondern auch durch andere Erscheinungen zerstört wurden, die bisher nicht genau bestimmt worden sind.
  • Man hat nicht nur versucht, durch Einweben von Fäden oder Drähten aus hochwertigem Baustoff dieser Zerstörung entgegenzuarbeiten, sondern man hat auch einzelne Drähte stärkeren Querschnittes in feinmaschige Siebgewebe eingewoben, um das Siebgewebe in seiner ganzen Länge und Breite gleichmäßig zu verstärken. Schließlich hat man diese eingewebten Einzeldrähte wegen befürchteter, höherer Abnützung an dieser Stelle wieder in zwei oder mehrere Drähte zerlegt, so daß bandartige Verstärkungen entstanden, die aus gleich oder auch verschieden starken Drahteinlagen gebildet werden.
  • In all diesen Fällen handelte es sich um eine gleichmäßige Verstärkung des Siebgewebes, die sich einmal als nützlich und einmal als schädlich erwies, und zwar wirkte die Erhöhung unter allen Umständen verbessernd. Die Erhöhung der innerhalb des Gewebes wirksamen Masse dagegen mußte nach der der Erfindung zugrunde liegenden neuen Erkenntnis unter allen Umständen nachteilige Folgen haben, da durch die zusätzliche Masse die als Grundschwingung auftretende Eigenperiode des Siebes samt allen zugehörigen Oberschwingungen herabgesetzt wurde und fast mit Sicherheit in die Betriebsschwingungszahl hineinreichte.
  • Die Erfindung beruht auf der neuen Erkenntnis, daß die Vorgänge, die zur Zerstörung eines Siebgewebes führen, abgesehen von dem natürlichen Verschleiß, genau bestimmbare Schwingungsvorgänge sind, und folgert, daß dementsprechend die Siebgewebe nicht gleichmäßig verstärkt und in Bezug auf ihre Masse angereichert werden dürfen, sondern daß sie im Gegenteil in der Nähe von Schwingungsknoten verstärkt und in der Nähe von Schwingungsbäuchen sogar erleichtert werden müssen.
  • Als Schwingungsknoten bei einem quadratischen oder rechteckigen Siebgewebe ist .in allen Fällen die Übergangslinie anzusehen, die den. fest eingespannten Teil von dem durchbiegbaren Teil des. Siebgewebes trennt.
  • Webt man an den beiden Rändern eines Siebgewebes nach Fig. = verstärkte Kettendrähte zo bis rd ein, so daß das Siebgewebe von der Einspannstelle aus in seinem Querschnitt stetig abnimmt, so steigert man nicht nur die Festigkeit des Gewebes an seinem gefährlichen Querschnitt, sondern man erhöht auch seine Grundschwingung und kann in vielen Fällen bereits eine größere Dauerhaftigkeit erzielen.
  • Der Abstand der einzelnen Kettendrähte kann so gewählt werden, daß zwischen je zwei Drähten derselbe Luftspalt entsteht, so daß die Maschen des Gewebes, weil ja die Schußdrähte alle gleichen Querschnitt aufweisen, keine Änderung erfahren.
  • Natürlich ist es ohne weiteres möglich, unter Beachtung des oben Gesagten, bei dem Siebgewebe nach der Erfindung sinngemäß jede beliebige bekanntgewordene Webart zur Anwendung zu bringen.
  • Man gelangt auf diese Weise zu einem Gewebe, welches nach zwei eirländer gegenüberliegenden Einspannstellen hin als Körper gleicher oder sogar zunehmender Festigkeit ausgebildet ist und an diesen gefährdeten Stellen nicht mehr zerstört werden kann. Natürlich kann man auch durch Einweben oder Einlegen von Schußdrähten verschiedenen Querschnittes die Einspannstellen quer zur Kette sinngemäß verstärken, so daß die Bruchgefahr damit beseitigt wird.
  • Die restlose Lösung des gestellten Problems kann dadurch erzielt werden, daß man das Siebgewebe nach Fig. 2, 3 und 4 in bestimmten Abständen bandartig mit Kettendrähten durchzieht, die der Fig.2 entsprechend nach der Bandmitte hin in ihrem Querschnitt zunehmen.
  • So z.'B. kann man in der Mitte dieser bandartigen Verstärkung nach Fig. 2 einen besonders starken Kettendraht ii und dann nach beiden Seiten hin Drähte 12, 13, 14 von abfallender Stärke einweben. Die sich hieran anschließenden Drähte 15 können dann den übrigbleibenden Raum zwischen zwei solchen Bändern ausfüllen; man kann aber auch die Stärke der Kettendrähte nach der Mitte dieses Raumes hin weiter stetig oder stufenweise abfallen lassen. Spannt man ein solches Gewebe nach Fig. 3 in bekannter Weise so über einige wenige O_uexträger 2o und 2i, daß auf jeden Träger in ebenfalls bekannter Weise ein Teildruck in lötrechter Richtung wirkt, so verliert es jede Schwingungsneigung innerhalb der praktisch vorkommenden Betriebsschwingungszahlen, d. h. es wird zum aperiodischen Gebilde.
  • Die Eigenperiode der einzelnen Siebfelder, die durch die verstärkten Kettendrähte einerseits und die Querträger andererseits gebildet werden, liegen nämlich mit Rücksicht darauf, daß in der Mitte jedes Feldes (im Schwingungsbauch) die Masse einen Geringstwert und außen (im Schwingungsknoten) einen Höchstwert aufweist, so hoch, daß praktisch vollkommene. Aperiodizität erreicht wird.
  • In diesem Falle legen sich die bandartigen Verstärkungen des Siebgewebes punktförmig auf den Querträger auf, so daß zwischen dem übrigen Teil des Siebes und dem Querträger ein Spalt entsteht und Ansammlungen -von Siebgut an dieser Stelle verhindert werden.
  • Es ändert nichts am Wesen der Erfindung, wenn man die Verstärkungen anstatt nach dem Webverfahren dadurch erhält, daß vorgewellte Drähte zu Siebgittern vereinigt oder Verstärkungen in irgendeiner anderen Form von Hand oder durch Querscbnittsauswahl der Schußdrähte erzielt werden. So z. B. können nach vorstehendem auch Gewebe und Gitter, die zur Erzielung einer Siebwirkung membranartig erregt werden, nicht nur am äußeren -Rand, sondern auch am Angriffspunkt eine entsprechende Verstärkung erhalten, um sinngemäß vor Überbeanspruchungen geschützt zu werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Siebgewebe, dadurch gekennzeichnet, daß sein Baustoffquerschnitt und seine . Festigkeit mit-Annäherung an die Eünspannstellen bzw. -sonstige Schwingungsknoten durch Einweben oder Einlegen besonders dimensionierter Drähte nach Art eines Körpers gleicher oder zunehmender Festigkeit vergrößert wird.
  2. 2. Siebgewebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in die Siebfläche an feststehenden, als Einspannstelle wirkenden Auflagestellen bandartige Gruppen stärkerer Drähte eingewoben oder eingelegt sind.
  3. 3. Siebgewebe nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den bandartigen Drahtgruppen in der Mitte starke und nach außen hin abfallend schwächere Drähte verwendet werden.
  4. 4. Siebgewebe nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftspalte zwischen den verschieden starken Drähten zur Aufrechterhaltung der Maschenweite untereinander gleich sind.
  5. 5. Siebgewebe nach den Ansprüchen ibis4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kettendrähte von der Einspannstelle (dem Schwingungsknoten) aus bis zur Mitte des Feldes (dem Schwingungsbauch) hin stetig, etwa nach Art eines Körpers gleicher Festigkeit, schwächer ausgebildet .sind.
  6. 6. Siebgewebe nach den Ansprüchen ibis5, welches membranartig erregt wird, dadurch. gekennzeichnet, daß es nach dem Angriffspunkte der Erregung hin nach Art eines Körpers gleicher Festigkeit verstärkt ist.
  7. 7. Siebgewebe nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem Gewebe senkrecht zu den bandartigen Verstärkungen Querrippen angeordnet sind.
DESCH102848D 1933-12-05 1933-12-05 Siebgewebe Expired DE622334C (de)

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DE622334C true DE622334C (de) 1937-11-12

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20217294U1 (de) 2002-11-09 2003-01-02 Haver & Boecker, 59302 Oelde Drahtgewebe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE20217294U1 (de) 2002-11-09 2003-01-02 Haver & Boecker, 59302 Oelde Drahtgewebe

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