DE6201C - Platin - Wasserstoffgas-Feuerzeug mit beweglichem Platinschwamm und ausgefütterter, dicht schliefsender Glasflasche - Google Patents

Platin - Wasserstoffgas-Feuerzeug mit beweglichem Platinschwamm und ausgefütterter, dicht schliefsender Glasflasche

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DE6201C
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Germany
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DENDAT6201D
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Original Assignee
V. NICOLARDOT in Paris
Publication of DE6201C publication Critical patent/DE6201C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q2/00Lighters containing fuel, e.g. for cigarettes
    • F23Q2/30Lighters characterised by catalytic ignition of fuel

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  • Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description

1878.
VICTOR NICOLARDOT in PARIS.
Platin-Wasserstoffgas-Feuerzeug mit beweglichem Piätinschwamm und ausgefütterter, dicht
schliersender Glasflasche.
Patentirt im Deutschen Reiche vom l8. October 1878 ab.
Die Wasserstoff-Feuerzeuge haben folgende Eigenthümlichkeiten;
1. Das den Platinschwamm aufnehmende Gehäuse ist zu dessen Schutz von einer Büchse umschlossen. Im Augenblick der Entzündung tritt dasselbe aus dieser heraus und nimmt seine Stellung dem Strome des Wasserstoffgases gegenüber ein.
2. Das Lämpchen oder die Kerze, welche sich in der Mitte des Apparates befindet, bleibt auch im Augenblicke der Entzündung an dieser Stelle.
3. Der Inhalt des Feuerzeuges kann nicht verschüttet werden.
4. Das Innere des Metallkörpers ist mit Guttapercha belegt.
Fig. ι ist ein verticaler Schnitt.
Fig. 2 ein Grundrifs.
Die Flasche A ist an ihrem oberen Theil mit einer Metallfassung B versehen (entweder angeschraubt oder gekittet), welche bei α ein Schraubengewinde hat, um den Ring C festzuschrauben. Der Liderungsring von Kupfer oder Kautschuk b bildet die Verdichtung.
Der Glascylinder G wird vom Ring C getragen, der seinerseits an dem, von der Kappe E herabführenden Rohre D angegossen ist.
Der nach oben offene Cylinder F ist an der Kappe E befestigt und läfst zwischen seinem Umfang und der inneren Fläche des Rohres D einen ringförmigen Raum für das sich entwickelnde aufsteigende Wasserstoffgas.
Der Zinkkolben K, welcher, indem er mit der verdünnten Säure in Berührung gebracht wird, die Erzeugung des Wasserstoffes bewirken soll, ist am Ende der Stange H vermittelst Kreuzklammern festgehalten.
Das Wasserstoffgas entweicht durch die Oeffnung e nach dem Brenner /, welcher aus unglasirtem Porcellan verfertigt ist.
Das Oeffnen des Schlüssels oder Hahnes g bewirkt man durch einen Druck auf den Knopf k, wodurch Stange i den Hebel h bewegt, Fig. 2. Hört dieser Druck auf den Knopf k auf, so wird der Hahn g infolge der Wirkung der Feder s wieder geschlossen.
Der aus dem geöffneten Hahn ausströmende Gasstrahl trifft den auf einem Gestell von Platindraht sitzenden Platinschwamm / (wie Fig. 1 zeigt und in den Fig. 3, 4 und 5 in vergrößertem Mafsstab zu sehen ist). Derselbe ist in einem mit einer kleinen Kappe η verbundenen Gitterwerk eingeschlossen und das ganze kleine Gehäuse befindet sich in einem Viereck 0. In der Zeit, während das Feuerzeug nicht gebraucht wird, bleibt der Platinschwamm geschützt in der kleinen Büchse ρ unter dem Ausgangsbrenner des Gases. Will man den Apparat benutzen, so drückt man auf den Knopf k, wodurch zu gleicher Zeit der Hahn g sich öffnet und der Hebel r aufgeschnellt wird, Fig. ι und 2; die Stange q wird infolge dessen gehoben, stöfst den Piätinschwamm aus der Büchse ρ heraus in die Stellung gegenüber der Gasausströmung.
Aus Zeichnung Fig. 1 ist leicht zu ersehen, dafs beim Umsturz des ganzen Apparates keine Flüssigkeit austreten kann. Zur Zuführung der zur Wirksamkeit des Apparates nöthigen Luft dient ein Röhrchen /. Dasselbe umschliefst die Stange eines mit einem Schwimmer χ von Kork versehenen Konus u, welche bei ν festgehalten ist. Ist der Apparat in seiner normalen Lage, so bleibt das Ventil u geöffnet, neigt er sich dagegen nach einer Seite, so steigt die Flüssigkeit und mit ihr der Schwimmer x, wodurch das Ventil geschlossen wird.
Die Lampe L des Apparates kann abgenommen und durch eine Kerze ersetzt werden, Fig. 6.
In Fig. ι befindet sich über der Lampe eine Milchglaskugel M, auf dem Halter y ruhend.
In Fig. 9 ist ein Reflector z dargestellt, getragen durch drei Halter y \ auf welchen ein Wasserkessel oder ein Teller V aufgesetzt werden kann, so dafs der Apparat auch zum Kochen anwendbar wird.
In dem in den Fig. 6 und 7 dargestellten Mechanismus ist die Stange i1 horizontal; sie wirkt auf den Hebel ä! des Gashahnes g'; j1 ist eine Spiralfeder. Auf der Stange z1 ist die Stange q l des Platinschwammes befestigt,
welch letzterer sich in der mit einer Federthüre versehenen Büchse p * befindet.
Fig. 8 zeigt eine Metallflasche mit Guttapercha gefüttert, damit sie nicht durch die Säure angegriffen werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Das Gehäuse für den Platinschwamm, geschützt in einer Büchse eingeschlossen, welche zur Zeit der Entzündung die Stellung der Gasausströmung gegenüber einnimmt.
    Die unverschüttbare Flasche und ihre Ausfütterung mit Guttapercha oder sonst einem von Säuren unangegriffenen Stoffe.
    Die verschiedenen beschriebenen Mechanismen zur Bewegung des Gashahnes und des Platinschwammes.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT6201D Platin - Wasserstoffgas-Feuerzeug mit beweglichem Platinschwamm und ausgefütterter, dicht schliefsender Glasflasche Active DE6201C (de)

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