DE619072C - Verfahren zur Gewinnung wasserarmer Salze - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung wasserarmer Salze

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DE619072C
DE619072C DEM126751D DEM0126751D DE619072C DE 619072 C DE619072 C DE 619072C DE M126751 D DEM126751 D DE M126751D DE M0126751 D DEM0126751 D DE M0126751D DE 619072 C DE619072 C DE 619072C
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Imtech Deutschland GmbH and Co KG
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Rud Otto Meyer GmbH and Co KG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D9/00Crystallisation
    • B01D9/0018Evaporation of components of the mixture to be separated
    • B01D9/0022Evaporation of components of the mixture to be separated by reducing pressure
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D9/00Crystallisation
    • B01D9/004Fractional crystallisation; Fractionating or rectifying columns

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Extraction Or Liquid Replacement (AREA)

Description

  • Verfahren zur Gewinnung wasserarmer Salze Verfahren zur Gewinnung wasserarmer oder wasserfreier Salze sind z. B. derart bebekannt, daß man Frischdampf zur Erzielung einer Temperatur von etwa 2000 benutzt und die konzentrierte Lösung in geschlossenen Gefäßen über ihren normalen Siedepunkt erhitzt. Hierbei ist jedoch von einem geschlossenen Kreislaufverfahren nicht die Rede, auch die besondere Zuführungsart des Dampfes nicht beschrieben. Es ist aber auch schon vorgeschlagen worden, Dampf unmittelbar in die Lösung einzublasen, um wasserarme Salze unter Druck und unter Kreislauf der Lauge über die Lösestation zu gewinnen.
  • Hierbei wird jedoch nur ein einziges Gefäß jeweils benutzt, dessen Inhalt steigenden Temperaturen und Drucken ausgesetzt ist.
  • Demgegenüber besteht das Neue des Erfindungsgegenstandes darin, bei einem Verfahren zur Gewinnung wasserarmer Salze unter Druck und durch Einblasen von Dampf mit Kreislauf der Lauge über die Lösestation die Salzlösung in mehreren hintereinandergeschalteten Gefäßen stufenweise zu erhitzen, wobei in der Endstufe ein Höchstdruck von 5 Atm. eingestellt wird.
  • In den beigefügten schematischen Zeichnungen stellt I den Behälter für die Aufnahme der zu lösenden Substanz dar, 2 schematisch die Fülleitung für diesen Behälter, 3 die Auslaßleitung aus dem Behälter I, 4 eine Pumpe, mit welcher durch die Leitung 5 die Lösung in den Behälter 6 gebracht wird. An den Behälter 6 schließt sich eine Rohrleitung 7 an, die zu einem Behälter 10 führt. Vom Behälter 10 geht eine Leitung 8 für den Entspannungsdampf in die einzelnen Kammern (im vorliegenden Falle 5) des Behälters 6. Gleichzeitig sind für die einzelnen Kammern des Behälters 6 Anschlüsse für die Heizdampfleitung g vorgesehen. Vom Behälter 10 gelangt die Lösung zu einem Druckfilter II. Das Druckfilter hat eine Abflußleitung I2, die nach der Pumpe 13 führt, die wiederum mit der Fülleitung 2 des Behälters I in Verbindung steht. Im Behälter I ist ein Rührwerk vorgesehen. Desgleichen können die Einzelkammern im Behälter 6 mit Rührwerken versehen sein.
  • Im Behälter I befindet sich die zu lösende Substanz, beispielsweise Rohkieserit. Durch die Leitung 2 wird heiße Lauge mit I00° C in den Behälter geführt und sättigt sich darin beispielsweise bis auf 500 C entsprechend mit MgS O4. Auf IOOg Wasser sind dann etwa 50 g Mg 504 in Lösung. Durch die Rohrleitung 3 wird diese bei 50° C gesättigte Lösung, erforderlichenfalls nach vorheriger Klärung, mittels der Pumpe 4 durch die Rohrleitung 5 in den Behälter 6 geleitet. Dieser Behälter ist beispielsweise in fünf Kammern unterteilt. In jeder dieser Kammern erhitzt man die Lösung um 100 C, so daß sie schließlich aus der Rohrleitung 7 mit I500 C austritt. Bei dieser Temperatur enthält die Lauge nunmehr 25 g MgS04 auf 100 g H2O; es sind somit 50 0(0 des ursprünglich in der Lauge befindlichen Mg 504 ausgeschieden.
  • Ein geringer Teil ist allerdings wieder in Lösung gegangen, da ja der eingeblasene Dampf, zugeführt durch die Rohrleitung 8 bzw. 9, eine Verwässerung verursacht. Dieser Nachteil wird jedoch durch den Behälter 10 wieder aufgehoben. In diesem Behälter soll die mit I500 C eingeleitete Lauge auf etwa I00° C abgekühlt werden durch Wasserverdampfung, so daß hierdurch ein Ausgleich in der Wasserbilanz geschaffen wird. Der bei dieser Verdampfung entstehende Wasserdampf soll für das Aufheizen der Lösung im Apparat 6 benutzt werden. Nach dem Abkühlen der Lösung auf 1000 C bringt man dieselbe auf ein Druckfilter II und von da aus die klare Restlauge durch die Rohrleitung I2, Pumpe I3 bzw. 2 wieder in den Lösekessel 1 usw. In dem Apparat 6 sind somit folgende Temperaturen vorhanden: 1100 C, 120 C, I300 C, I400 C, I5q0 C und die in den Kammern vorherrschenden Dampfdrücke sind etwa: 0,2, o,8, I,5, 2,5 und 3,5Atm.
  • Es treten also nur ganz geringe Überdrucke auf, und. außerdem wird durch das stufenweise Aufwärmen eine Kristallbildung erhalten.
  • Die Kammern des Behälters 6 können zur Begünstigung der Kristallzüchtung auch mit Rührwerken ausgerüstet werden.
  • Die im vorliegenden Beispiel sich ergebenden Druckdifferenzen zwischen den einzelnen Stufen können, wenn die sich aus der Höhe der Verbindungsrohre 14 ergebende Bauhöhe nicht verfügbar ist, auch durch zwischengeschaltete Kreiselpumpen 15 überwunden werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Gewinnung wasserarmer Salze unter Druck und durch Einblasen von Dampf mit Kreislauf der Laugen über die Lösestation, dadurch gekennzeichnet, daß ; die Salzlösung in mehreren hintereinandergeschalteten Gefäßen stufenweise erhitzt wird und -daß in der Endstufe ein Höchstdruck von 5 Atm. eingestellt wird.
DEM126751D 1934-03-09 1934-03-09 Verfahren zur Gewinnung wasserarmer Salze Expired DE619072C (de)

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