DE618273C - Zeileneinstellvorrichtung an Schreib-, Buchungs-, Rechenmaschinen u. dgl. - Google Patents

Zeileneinstellvorrichtung an Schreib-, Buchungs-, Rechenmaschinen u. dgl.

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DE618273C
DE618273C DEE43241D DEE0043241D DE618273C DE 618273 C DE618273 C DE 618273C DE E43241 D DEE43241 D DE E43241D DE E0043241 D DEE0043241 D DE E0043241D DE 618273 C DE618273 C DE 618273C
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tabulator
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Europa Schreibmaschinen AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J11/00Devices or arrangements  of selective printing mechanisms, e.g. ink-jet printers or thermal printers, for supporting or handling copy material in sheet or web form
    • B41J11/36Blanking or long feeds; Feeding to a particular line, e.g. by rotation of platen or feed roller

Landscapes

  • Handling Of Sheets (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)
  • Handling Of Cut Paper (AREA)

Description

Es sind Zeileneinstellvorrichtungen an Schreib-, Buchungs-, Rechenmaschinen und dergleichen bekannt, die in einem durch eine Antriebsvorrichtung, ζ. B. ein Sperrklinkengetriebe mittels eines Bedienungshebels drehbaren Körper voreinstellbare Zeilenanschläge besitzen und gewissermaßen zum senkrechten Tabulieren von Schriftstücken, zum schnellen Ausfüllen von Vordrucken usw.
dienen. Die Vorrichtungen sind sp gebaut, daß die eigentliche Antriebsvorrichtung ständig mit dem Tabulator-Drehkörper und das Ganze wiederum mit der Schreibwalze in Verbindung steht sowie als Ganzes auch wieder von der Schreibwalze abgeschaltet werden kann. Sind nun einmal keine Zeilen zu tabulieren, soll also ohne Tabulatorkörper gearbeitet werden, z. B. zum Einziehen eines neuen Bogens bis zur ersten Tabulatorstellung
so hin, so muß die Schreibwalze abgekuppelt und mit dem bekannten Drehknopf für sich bedient werden. Die dadurch notwendigen und abwechselnd zu gebrauchenden zwei verschiedenen Bedienüngsgriffe erfordern eine gewisse Aufmerksamkeit und geben, namentlich zu Beginn des Tabulierens und beim schnelleren Arbeiten mit der Vorrichtimg, zu Störungen Anlaß.
Um diese zu vermeiden, wurde schon vorgeschlagen, den Einführungsweg des Papierbogens bis zur ersten Schreibzeile mit in die durch den Drehkörper bestrichene Tabulierstrecke einzubeziehen. Das gestattet jedoch keine Universalanwendung· für einzelne Bogen großer und kleinerer Formate, obwohl der gesamte der längsten zu beschreibenden Bogeneinheit anzupassende Umfang des Tabulator-Drehkörpers sonst ohne weiteres für diese Formate mit ihrem genormten Halben und Viertel der größten Länge in gleiche Strecken zu unterteilen wäre.
Diese Mängel werden nun erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß die Schreibwalze oder die in Arbeitsstellung mit der Schreibwalze in ständiger Verbindung stehende Antriebsvorrichtung durch eine wahlweise in Wirkung tretende Kupplung mit dem die Zeilenanschläge tragenden Drehkörper verbunden ist, so daß ein. und dieselbe Antriebsart, z. B. das Bewegen des Bedienungshebels des Sperrklinkengetriebes, sowohl zum einfachen Befördern der Papierbogen als auch zum Drehen der Schreibwalze zu den einzelnen Anschlägen hin zu benutzen ist. Zur weiteren Vollendung sind im unmittelbaren Anschluß an die einfache Beförderung der Papierbogen das Kup-
pein der Schreibwalze mit dem Tabulator-Drehkörper vermittelnde Glieder vorgesehen, die durch unmittelbare Bewegung des Antriebsmittels, bei einem Sperrklinkengetriebe z. B. durch den Bedienungshebel, in Wirklage gebracht werden.
Die Zeichnung bringt ein Ausführungsbei-Spiel der Erfindung, und zwar stellen dar:
Abb. ι eine Seitenansicht des geöffneten Gehäuses bei herausgenommenem Tabulator-Drehkörper,
Abb. 2 einen Längsschnitt des Gehäuses ■mit innenliegendem Tabulator-Drehkörper (Schnitt nach Linie A-B der Abb. i), Abb. 3 eine Seitenansicht des Gehäuses von der Schreibwalze aus gesehen, Abb.. 4 und 5 Einzelheiten, Abb. 6 die Sperrglieder für den Entkupplungszustand in ausgelöster Stellung, Abb. 7 die beiden Anschlagklinken in gesicherter Anschlagstellung,
Abb. 8 die beiden Anschlagklinken in Ruhestellung.
Teil ι ist das Gehäuse der Vorrichtung, das aus einem Stück mit der Papierschlittenseitenwand hergestellt werden, kann. Die Papierwalze 2 (siehe Abb. 2) trägt auf ihrer Achse ein Ritzel 3, das mit einem Zahnrad 4 der Zeileneinstellvorrichtung in dauernder Verbindung steht. Durch das feste Zusammenfügen dieses Zahnrades 4 mit einem Sperrad 5 entsteht zwischen den beiden eine Rille, welche dem Universalbedienungshebel 6 mit seiner großen Innenbohrung als Lagerung dient.. Der Körper 6° des Bedienungshebels 6 trägt an der unteren Hälfte eine drehbar gelagerte -Mitnehmerklinke/, die durch eine Feder 8 ständig an das Sperrad gezogen wird. Der Bedienungshebel 6 ist in Abb. 1 in der Mitte seines Arbeitsweges befindlich gezeichnet und ist in der angegebenen Pfeilrichtung seinem Endanschlag zu weiterzuziehen. Das Sperrad 5 und somit das Zahnrad 4 (Abb. 2) wird dabei durch die Mitnehmerklinke 7 gedreht und somit auch das Ritzel 3 mit der Papierwalze 2.
Das Sperrad S ist nun als eine Hälfte der Kupplung mit dem eigentlichen Drehkörper 9, welcher die Zeilenanschläge 10 in radialen Schlitzen ihres äußeren Umfanges verschiebbar gelagert aufnimmt, ausgebildet. Die einzelnen Anschlagstücke 10 zeigen auf ihrer Innenseite eine Raste und werden durch einen aufgepreßten Ring 9> sowie durch eine laoieUenartig geschlitzte Formfeder 28, welche segmentweise eingesetzt und durch einen flachen Ring gc an den Drehkörper 9, angeschraubt werden kann, in ihrer jeweiligen Lage festgehalten. Das. Einstellen der An-60. schlagstücke 10 zur wirksamen Stellung in Art einer Setztaste erfolgt mittels, eines zweiarmigen Hebels 29, der ringförmig um den Drehkörper 9 herumführt und in der Waagerechten durch zwei Bolzen 30 im Gehäuse 1 gelagert ist. Ein Ansatz 29° legt sich auf die Stirnseite des gewählten Anschlagstückes 10 und schiebt durch Eindrücken des Tastenknopf es 31, welcher mit dem Tastenstiel 32 zum oberen Ende des zweiarmigen Hebels 29 Verbindung hat, das Anschlagstück 10 in die in der oberen Hälfte der Abb. 2 gezeigte Gebrauchsstellung, welche durch die Formfeder 28, die in die "Raste eingreift, fixiert wird.
Der mit den einstellbaren Zeilenanschlag- 75-stücken 10 des Drehkörpers zusammenarbeitende Anschlag besteht in dem in der Papierwagenwand fest eingesetztein Bolzen 41 (Abb. 1), dem jedoch eine Anschlagklinke 33 vorgelagert ist, die, wie später näher erläutert, zurückziehbar angeordnet ist.
Zum Zwecke des Kuppelns trägt das Sperrrad 5 an der freien Stirnseite zwei an sich bekannte gezahnte Kupplungsglieder 11, die um ihren Lagerpunkt 1 ia (Abb. 1) drehbar gelagert sind, durch Federn 12 stetig nach dem Achsmittelpunkt, also nach innen gezogen und durch Verschieben eines zentrischen Konusses 13 nach außen in einen gleichfalls gezahnten Ring 9a'gedrückt werden können, der einen Teil des genannten Drehkörpers 9 bildet.
Dieses Einrücken des Konusses 13 und somit die Mitnahme des Drehkörpers 9 geschieht durch den Druck- einer -größeren Feder 14. Diese Feder stützt sich einerseits auf einen Druckteller 15, der auf der Drehkörperwelle 16 festgemacht ist, welche wiederum an einen Druckring 17 des Gehäuses 1 anstößt, während andererseits die Feder auf die Innenfläche eines Knopfes 18 drückt, der mit der Innenach'se 19 verschraubt ist, welche den Kupplungskonus 13 durch den Bolzen 20 mitnimmt. Durch Eindrücken des Knopfes 18 entgegen der Federwirkung 14 wird also der Konus 13 zurückgezogen und somit die Entkupplung erreicht.
Die Welle 16 ist in dem Gehäusedeckel i" sowie in einer in die Gehäusebodenwand eingelassenen Büchse.21 gelagert, die an ihrem no äußeren Umfang gleichzeitig als Lagerung für das Antriebsrad^ mit der Sperrscheibe 5 dient. Diese Büchse 21 zeigt nach der Schreibwalzenseite zu eine größere Innenausdrehung 2ia, welche zur Aufnahme einer Festhaltevorrichtung für die eingedrückte Stellung des Knopfes; 18, also, für den Entkupplungszustand ausgenutzt wird. Wie in Abb. 3 in der Ansicht auf die innere Stirnseite, und in Abb. 6 gezeigt, sind in der Büchse 21 zwei einarmige Hebel 22 um einen Bolzen 23 drehbar gelagert, die · durch eine
• Feder 24 mit ihren Endflächen 22" gegeneinandergezogen werden. Die Hebel 22 schließen sich auf solche Weise zum Festhalten der Achse 19 um eine an der Schreibwalzenseite der Achse vorgesehene Rille 19°, während das äußerste Ende der Achse einen Einführungskonus I9& trägt, welcher beim Eindrücken des Knopfes 18 die Hebel 22 auseinanderdrückt.
Das Auskuppeln kann von Hand dadurch geschehen, daß ein im Gehäuseboden gelagerter Schieber 25 mit seinen unteren zwei Keilflächen 25° zwischen die kugeligen Endflächen 22a der Hebel 22 gedrückt wird. Die Rille 19« wird durch das Auseinandergehen der Hebel 22 frei (Abb. 6), und die große Feder 14 zieht den Kupplungskonus 13 wieder in die Kuppelstellung, wie in Abb. 2 dargestellt. Das äußerste Achsenende mit der Rille 19° sowie der Schräge 19* ist in der Entkuppelstellung strichpunktiert gezeichnet. Der Rückgang des Schiebers 25 erfolgt nach dem Auslösen von selbst durch den Druck der Endflächen 22a auf die Keilflächen 25°.
Die Anordnung ist derart vorgesehen, daß das Einkuppeln in der vorbeschriebenen Art auch durch Anschlagen des Bedienungshebels 6 in seine Endstellung selbsttätig erfolgt. Am oberen Teil des Hebelkörpers 6 ist deshalb ein Anschlagstück 26 mittels einer Verschraubung 27 in einem- Langloch θ einstellbar befestigt (Abb. 3), wodurch der Hebelhub mehr oder weniger schnell beendet werden kann, indem das Anschlagstück 26 an eine schräg anlaufende Fläche 25* des Schiebers anschlägt und dabei den Schieber 25 bis in seine Auslösestellung herunterdrückt. Den eigentlichen Endanschlag bildet dabei ein exzentrisch und drehbar gelagertes Stück 46, welches an die Gehäusewand angeschraubt ist. Eine Sicherung des Zeilenanschlages gegen Rückprall und das fortlaufende Zeilenverstellen geht folgendermaßen vor sich:
Zwei in die Gebrauchslage gebrachte Anschlagstücke 10 sind in der Abb. 1 angedeutet; man sieht sie sich hier in Pfeilrichtung auf die arbeitsbereite Anschlagklinke 33 zubewegen. Vor der Anschlagklinke liegt jedoch in waagerechter Richtung eine Klinke 34, die um einen Achsbolzen 35 schwenkbar ist und einen zweiten, nach unten zeigenden Hebelarm 34" aufweist. Eine Feder 36 ist an diesem Arm aufgehängt und dient dazu, die beiden Klinken 33 und 34 gegeneinanderzuhalten. Beide Klinken sind mit ihren Drehpunkten 37 und 35 auf einem Klinkenträger 38 vereinigt, der ebenfalls um den Bolzen 35 schwenken kann und in Abb. 4 als Einzelteil dargestellt ist. Der Lagerbolzen 35 und mit ihm der ganze schwenkbare Klinkenträger 38 ist auf einer Grundplatte 39 befestigt, die an das Gehäuse geschraubt ist. 'Der Klinkenträger 38. wird durch'eine Feder40 stets mit. seiner Stirnfläche 38° an einen Bolzen 41 gehalten,, welcher auch gleichzeitig als Begrenzung für die Bewegung der Anschlagklinke 33 dient.
Das Anschlagstück 10 schlägt nun beim Weiterschalten (Abb. 1) gegen die Spitze der Klinke 34, drückt diese herunter und nachfolgend die Anschlagklinke 33 seitlich bis an den Bolzen 41 in die Endstellung. Das ermöglicht der Rückschlagklinke 34 ein Vorspringen vor die Rückseite des Anschlages 10, bis der Schenkel 34" auf seinen Anschlagbolzen 42 trifft;·.
Die Zeilenstellung ist dadurch nach beiden Drehrichtungen unverrückbar festgehalten (Abb. 7).
Beim Loslassen des Bedienungshebels 6 • schnellt derselbe; durch Seilzug 43 und Federtrommel 44 veranlaßt, wieder in die Ausgangsstellung zurück an einen einstellbaren, an dem Gehäuse befestigten Gummi- bzw. Lederanschlag 45. Durch dieses Zurückschneilen wird zugleich die vergrößerte Nabe 7ß der Mitnehmerklinke 7 dazu benutzt, den gesamten Klinkenträger 38. durch Anschlagen an ein winkelförmig abgebogenes Stück 38*, welches eine schräge Anlauffläche zeigt, in eine Ruhestellung zu drücken (Abb. 8). Die Klinkenspitzen 33 und 34 ziehen sich vollständig von dem zwischen ihnen befindlichen Zeilenanschlag 10 zurückj und die Anschlagklinke 33 folgt dem Federzug 36 und geht um so viel von ihrem Anschlagbolzen 41 zurück, daß bei Loslassen der Hemmung 7a auf 386 und erneutem Anschlag des Bedienungshebels 6 beide Klinkenspitzen mit dem zurückschwingendenKlinkenträger 38 wieder in Arbeitsbereitschaft hinter dem Zeilenanschlag eindringen: (wie in Abb. 1 gezeigt), also einer weiteren Zeilenverstellung nichts im Wege steht.
Damit die Schreibwalze in der Ruhestellung des Bedienungshebels beliebig rückwärts gedreht werden kann, ist es notwendig, auch die Mitnehmerklinke 7 zur selben Zeit von dem Sperrad abzuheben. Die Klinke hat zu dem Zweck eine größere Kopf schräge 7*, welche durch Auf treffen auf eine Regulierschraube 47 die Klinke aus der Zahnung des Sperrades nimmt.
Zum Überwachen des Standes des innerhalb des geschlossenen. Gehäuses 1 umlaufenden Drehkörpers 9 läuft auf der Welle 16 eine Scheibe 48 mit, die auf ihrem Umfang mit einer Einstellskala für die zugrunde gelegte normale Zeilenteilung versehen ist. Ein am Gehäuse 1 fester Zeiger 49 dient als zügehörige Einsteilstelle, während eine mitumlaufende Zeigerscheibe 50, die zur leichteren
Bedienung einen Knopf 5*0° aufweist, auf einem Ansatz des Körpers48 drehbar .gelagert ist und leicht in sich federnd "durch eine vorgenietete Scheibe5i gehalten-wird. Dieser umlaufende Zeiger 50 soll den jeweiligen Anfang der Zeilenverstellung kenntlich machen.
Die Mitnahme der Skalenscheibe 48 durch die Welle 16 erfolgt durch eine Zapfenschraube 52, deren Zapfen jedoch verlängert ist, so daß er durch das Mitnehmerlangloch ι 6p der Achse hindurch in ein Hohlwellenstück S3 hineinfaßt. Diese Verbindung der Skalenscheibe wird dazu benutzt, eine Löschscheibe S3 einzudrücken. Diese Löschscheibe ist auf der Welle des Drehkörpers verschiebbar gelagert und so vorgesehen, daß . sie alle hervorstehenden Anschläge 10 durch gleichzeitigen Druck auf ihre Stirnseiten wieder in den Drehkörper 9 hineindrückt. Ihr Sitz auf der Welle 16 ist sehr locker und zeigt eine abgerundete Bohrung, so daß sie sich taumelnd auf alle Stirnseiten der Anschläge legen kann. Sie trägt fest angeschraubt zwei Mitnehmerstücke 56, welche durch Langlöcher i6& hindurchreichen und sich so als Druckglieder vor die Stirnfläche der erwähnten Hohlwelle 53 legen. Ein seitliches Hinüberdrücken der Skalenscheibe in Pfeilrichtung ruft also das Löschen aller Einstellungen hervor, während eine Druckfeder größeren Durchmessers 55 die Löschscheibe und die Skalenscheibe in ihre Ruhelage zurückführt. Die Scheibe 48 kann statt der Skalenstriche in gleicher Weise mit Indexkerbenversehen sein, in welche beide Zeiger 49 und 50 leicht federnd rasten und somit die Einstellung wesentlich erleichtern.
Die Befestigungsschraube 57 für denDruckteller 15 reicht mit einem Mitnehmeransatz noch in ein in der Büchse des Schaltknopfes 18 gefrästes Langloch i8". Dadurch ist man in der Lage, diesen Schaltknopf gleichzeitig auch zum Einstellen der Skalenscheibe 48 zu benutzen.
Für die Benutzung ist folgendes zu sagen: Zum ersten Einführen von Formularen ist durch Eindrücken des seitlichen Schaltknopfes 18 die Vorrichtung auszukuppeln. Dabei ist der durch den umlaufenden Zeiger 50 hervorgerufene Anfangsskalenstrich auf den festen Zeiger 49 auszurichten, wodurch die Übereinstimmung mit den vorgesehenen Zeilenanschlägen 10 gesichert ist. Der zu beschriftende Bogen wird jetzt, wie üblich, in den Papiertisch gelegt und mit einem Zug des Bedienungshebels 6 durch die untere Papierführung hindurch in die Schreibstellung· (Briefkopf) gebracht. Das Erreichen der ersten Schreibzeilenstellung fällt mit dem Zeitpunkt des Endanschlages des Bedienungshebels zusammen, in welchem gleichzeitig infolge Niederdrückens des Schiebers 25 durch das Einstellstück 26 der Tabulator selbsttätig eingekuppelt wird. Der Bedienungshebel geht sofort naeh dem Loslassen wieder selbsttätig in seine Ausgangsstellung zurück. Jedes weitere Ziehen an dem Bedienungshebel bis zu einem fühlbaren Anschlag bringt die neue, vor dem Arbeitsbeginn eingestellte Schreibstellung hervor, während sich bei jedem Zurückschnellen des Hebels die Klinken 3.3 und 34 aus dem Bereich der eingestellten Zeilenanschläge des Drehkörpers zurückziehen. Es kann dadurch also jederzeit, etwa zum Zwecke einer Korrektur oder eines Nachtrages, die Schreibwalze in eine vordem innegehabte Stellung zurückgedreht werden, ohne den Tabulator-Drehkörper abzukuppeln und deshalb für das Weiterschreiben auf der nächsten Zeile neu ausrichten zu müssen. Die letzte Stellung für jedes Formular, die Auswerferstellung, wird zweckmäßig auch durch Voreinstellen eines Zeilenanschlages festgelegt. Beim Ziehen bis an diesen tritt der fertig beschriebene Bogen aus seiner Führung, und der Schaltknopf 18 ist wieder einzudrücken, um die Einführung eines neuen Bogens vorzubereiten.
Abgesehen von den Einstellungsarbeiten erfordert also die fortlaufende Bedienung der Vorrichtung lediglich das Eindrücken des Knopfes sowie das Ziehen des Universalbedienungshebiels. Das Sperrklinkeixgetriebe kann auch für sich zur raschen Beförderung der Papierbogen als sog. Ein- und Auswerfer für alle möglichen Schreibmaschinenarbeiten Anwendung finden.

Claims (14)

  1. Patentansprüche:
    i-. Zeileneinstellvorrichtung an Schreib-, Buchungs-, Rechienmaschinen u. dgl. mit in einem durch 'eine Antriebsvorrichtung, z. B. durch SperrHinkengetriebe mittels eines Bedienungshebels drehbaren Körper befindlichen voreinstellbarea Zeilenanschlägen, -dadurch gekennzeichnet, daß die Schreibwalze (2) oder die in Arbeitsstellung mit der Schreibwalze in ständiger Verbindung stehende Antriebsvorrichtung (7, 5) durch eine wahlweise in Wirkung tretendeKupplung (11, 9a) mit dem die Zeilenanschläge (10) tragenden Drehkörper (9) verbunden ist, so daß ein und dieselbe Antriebsart, z. B. das Bewegen des Bedienungshebels (6) . des Sperrklinkengetriebes, sowohl zum einfachen Befördern der Papierbogen als auch zum Drehen iao der Schreibwalze zu den einzelnen Anschlägen hin zu benutzen ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im unmittelbaren Anschluß an die einfache Beförderung der Papierbogen das Kuppeln der Schreibwalze mit dem Tabulator-Drehkörper vermittelnde Glieder vorgesehen sind, die durch unmittelbare Bewegung des Antriebsmittels, bei einem Sperrklinkengetriebe z. B. durch den Bedienungshebel in Wirklage gebracht werden.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrrad (5) gezahnte Kupplungsglieder (11) trägt, die durch Verschieben eines auf
    iS einer Innenachse (19) befindlichen Konusses (13) in einen dazu passend gezahnten Innenrand (9°) des Tabulator-Drehkörpers (9) gedrückt werden.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, ao dadurch gekennzeichnet, daß die den Konus tragende Achse (19) durch Federung (14) in ihre Kuppelstelle gezogen wird und beim Eindrücken der Achse entgegen der Federwirkung mittels Zugfedern zusammengehaltene Sperrglieder (22) durch eine auf der Achse vorgesehene Kegelfläche (196) auseinandergedrückt werden, die sich um einen der Kegelfläche anschließenden Rillenansatz (19°) schließen und somit den Entkupplungszustand festhalten.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein durch Anschlag des Bedienungshebels in Richtung zum Achsenmittelpunkt beweglicher Teil (Schieber 25) am Gehäuse gelagert ist und an seinem Ende mit einer die Sperrglieder (22) bei seiner Bewegung auseinanderspreizenden keilförmigen Zuspitzung (25°) versehen ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zum Erreichen verschiedener Anschlagwinkel des Bedienungshebels der Körper des Hebels (6a) ein mit einem fest am Gehäuse gelagerten, fein einstellbaren Endanschlag (46) zusammenwirkendes, in weiten Grenzen, z. B. in einem Langloch (6b) einstellbares, gleichzeitig als Anschlagstück zum Auslösen der Sperrglieder (22) mit Hilfe einer schrägen Auflaufflache (25*) dienendes Anschlagstück (26) trägt.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der für die Zeilenanschläge bestimmten, als einfacher Hebel (33)' einem festen Anschlag (41) anliegenden Anschlagklinke im Abstande der Stärke eines Zeilenanschlages (10) eine zweite, radial zum Tabulator-Drehkörper schwenkbareRückschlagklinke (34) zugeordnet ist und beide Klinken auf einem gemeinsamen, durch Anschlag des Hebelkörpers (6) aus dem Anschlagbereich des Tabulator-Drehkörpers schwenkbaren Klinkenträger (38) gelagert sind, so daß die Schreibwalze bei ausgeschwenktem Klinkenträger trotz eingekuppelter Tabulierung mit dem Walzenknopf beliebig gedreht werden kann.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagklinke (33) nach der der Drehrichtung des Tabulatorkörpers entgegengesetzten Seite unter Federwirkung (36) steht und die davorliegende Nase der Rückschlagklinke (34) als Anschlagstelle für ihre Ruhelage dient.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ausheben der Sperrklinke (7) im Endpunkte des Rückganges des Bedienungshebels ein fest am Gehäuse gelagerter, regelbarer Anschlag (47) vorgesehen ist, der beispielsweise an einer am Klinkenkopf befindlichen schrägen Fläche (76) angreift.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß beide Kupplungshälften (4, S, 11 bzw. 9, 13, 16) gemeinsam auf einer im Gehäuse (1) festsitzenden Büchse (21) gelagert sind.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis
    10, dadurch gekennzeichnet, daß der zum Lösen der Kupplung vorgesehene Knopf (18) eine radiale, die Längsverschiebung in sich aufnehmende Mitnehmerverbindung (57, 16, 52) mit einer Einstellscheibe (48) besitzt, die in übereinstimmender Weise mit in dem vom Gehäuse umschlossenen Tabulator-Drehkörper vorgesehenen Zeilenanschlägen (10) auf ihrem äußeren Umfang Skalenstriche oder Kerben und einen einstellbaren Zeiger (50) trägt, wobei mit Hilfe eines am Gehäuse fest angebrachten Zeigers (49) stets die jeweilige Tabulatorstellung zu ersehen ist.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis
    11, dadurch gekennzeichnet, daß die für sich längs verschiebbare Einstellscheibe (48) eine durch den inneren Hohlraum der Achse (16) geführte Verbindung (52, S3, 56) mit einem als Löschscheibe für die Anschläge (10) dienenden Ring (54) besitzt, so daß durch Verschieben der Einstellscheibe das Löschen der Anschläge bewirkt wird.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis
    12, dadurch gekennzeichnet, daß für den geräuschlosen Rückprall des Bedienungshebels (6) ein zusätzlicher Gummi- oder Lederpuffer (45) am äußeren Umfange des Gehäuses vorgesehen ist, der in Über-
    6Ϊ8273
    einstimmung "mit "den Anschlägen für die Klinken (7, 33, 34) durch in Schlitzen geführte Befestigungsschrauben verstellt und festgestellt werden kann.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet', daß der Auslöseschieber (25) eine aus dem Gehäuse hervorragende "Verlängerung aufweist, welche als Taste zum jederzeitigen Kuppeln verwendbar ist.
    Hierzu·ι Blatt Zeichnungen
DEE43241D 1931-06-05 1932-09-06 Zeileneinstellvorrichtung an Schreib-, Buchungs-, Rechenmaschinen u. dgl. Expired DE618273C (de)

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