DE618273C - Zeileneinstellvorrichtung an Schreib-, Buchungs-, Rechenmaschinen u. dgl. - Google Patents
Zeileneinstellvorrichtung an Schreib-, Buchungs-, Rechenmaschinen u. dgl.Info
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Description
Es sind Zeileneinstellvorrichtungen an Schreib-, Buchungs-, Rechenmaschinen und
dergleichen bekannt, die in einem durch eine Antriebsvorrichtung, ζ. B. ein Sperrklinkengetriebe
mittels eines Bedienungshebels drehbaren Körper voreinstellbare Zeilenanschläge besitzen und gewissermaßen zum
senkrechten Tabulieren von Schriftstücken, zum schnellen Ausfüllen von Vordrucken usw.
dienen. Die Vorrichtungen sind sp gebaut,
daß die eigentliche Antriebsvorrichtung ständig mit dem Tabulator-Drehkörper und das
Ganze wiederum mit der Schreibwalze in Verbindung steht sowie als Ganzes auch wieder
von der Schreibwalze abgeschaltet werden kann. Sind nun einmal keine Zeilen zu tabulieren,
soll also ohne Tabulatorkörper gearbeitet werden, z. B. zum Einziehen eines neuen Bogens bis zur ersten Tabulatorstellung
so hin, so muß die Schreibwalze abgekuppelt und mit dem bekannten Drehknopf für sich
bedient werden. Die dadurch notwendigen und abwechselnd zu gebrauchenden zwei verschiedenen
Bedienüngsgriffe erfordern eine gewisse Aufmerksamkeit und geben, namentlich
zu Beginn des Tabulierens und beim schnelleren Arbeiten mit der Vorrichtimg, zu Störungen Anlaß.
Um diese zu vermeiden, wurde schon vorgeschlagen, den Einführungsweg des Papierbogens
bis zur ersten Schreibzeile mit in die durch den Drehkörper bestrichene Tabulierstrecke
einzubeziehen. Das gestattet jedoch keine Universalanwendung· für einzelne Bogen
großer und kleinerer Formate, obwohl der gesamte der längsten zu beschreibenden Bogeneinheit
anzupassende Umfang des Tabulator-Drehkörpers sonst ohne weiteres für diese Formate mit ihrem genormten Halben und
Viertel der größten Länge in gleiche Strecken zu unterteilen wäre.
Diese Mängel werden nun erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß die Schreibwalze oder
die in Arbeitsstellung mit der Schreibwalze in ständiger Verbindung stehende Antriebsvorrichtung
durch eine wahlweise in Wirkung tretende Kupplung mit dem die Zeilenanschläge tragenden Drehkörper verbunden ist,
so daß ein. und dieselbe Antriebsart, z. B. das Bewegen des Bedienungshebels des Sperrklinkengetriebes,
sowohl zum einfachen Befördern der Papierbogen als auch zum Drehen der Schreibwalze zu den einzelnen Anschlägen
hin zu benutzen ist. Zur weiteren Vollendung sind im unmittelbaren Anschluß an die einfache
Beförderung der Papierbogen das Kup-
pein der Schreibwalze mit dem Tabulator-Drehkörper vermittelnde Glieder vorgesehen,
die durch unmittelbare Bewegung des Antriebsmittels, bei einem Sperrklinkengetriebe
z. B. durch den Bedienungshebel, in Wirklage gebracht werden.
Die Zeichnung bringt ein Ausführungsbei-Spiel
der Erfindung, und zwar stellen dar:
Abb. ι eine Seitenansicht des geöffneten
Gehäuses bei herausgenommenem Tabulator-Drehkörper,
Abb. 2 einen Längsschnitt des Gehäuses ■mit innenliegendem Tabulator-Drehkörper
(Schnitt nach Linie A-B der Abb. i), Abb. 3 eine Seitenansicht des Gehäuses von
der Schreibwalze aus gesehen, Abb.. 4 und 5 Einzelheiten,
Abb. 6 die Sperrglieder für den Entkupplungszustand in ausgelöster Stellung, Abb. 7 die beiden Anschlagklinken in gesicherter
Anschlagstellung,
Abb. 8 die beiden Anschlagklinken in Ruhestellung.
Teil ι ist das Gehäuse der Vorrichtung, das aus einem Stück mit der Papierschlittenseitenwand
hergestellt werden, kann. Die Papierwalze 2 (siehe Abb. 2) trägt auf ihrer
Achse ein Ritzel 3, das mit einem Zahnrad 4 der Zeileneinstellvorrichtung in dauernder
Verbindung steht. Durch das feste Zusammenfügen
dieses Zahnrades 4 mit einem Sperrad 5 entsteht zwischen den beiden eine Rille,
welche dem Universalbedienungshebel 6 mit
seiner großen Innenbohrung als Lagerung dient.. Der Körper 6° des Bedienungshebels 6
trägt an der unteren Hälfte eine drehbar gelagerte -Mitnehmerklinke/, die durch eine
Feder 8 ständig an das Sperrad gezogen wird. Der Bedienungshebel 6 ist in Abb. 1 in der
Mitte seines Arbeitsweges befindlich gezeichnet und ist in der angegebenen Pfeilrichtung
seinem Endanschlag zu weiterzuziehen. Das Sperrad 5 und somit das Zahnrad 4 (Abb. 2)
wird dabei durch die Mitnehmerklinke 7 gedreht und somit auch das Ritzel 3 mit der
Papierwalze 2.
Das Sperrad S ist nun als eine Hälfte der
Kupplung mit dem eigentlichen Drehkörper 9, welcher die Zeilenanschläge 10 in radialen
Schlitzen ihres äußeren Umfanges verschiebbar gelagert aufnimmt, ausgebildet. Die einzelnen
Anschlagstücke 10 zeigen auf ihrer Innenseite eine Raste und werden durch einen
aufgepreßten Ring 9> sowie durch eine
laoieUenartig geschlitzte Formfeder 28, welche
segmentweise eingesetzt und durch einen flachen Ring gc an den Drehkörper 9, angeschraubt
werden kann, in ihrer jeweiligen Lage festgehalten. Das. Einstellen der An-60.
schlagstücke 10 zur wirksamen Stellung in Art einer Setztaste erfolgt mittels, eines zweiarmigen
Hebels 29, der ringförmig um den Drehkörper 9 herumführt und in der Waagerechten
durch zwei Bolzen 30 im Gehäuse 1 gelagert ist. Ein Ansatz 29° legt sich auf die
Stirnseite des gewählten Anschlagstückes 10 und schiebt durch Eindrücken des Tastenknopf
es 31, welcher mit dem Tastenstiel 32 zum oberen Ende des zweiarmigen Hebels 29
Verbindung hat, das Anschlagstück 10 in die in der oberen Hälfte der Abb. 2 gezeigte Gebrauchsstellung,
welche durch die Formfeder 28, die in die "Raste eingreift, fixiert wird.
Der mit den einstellbaren Zeilenanschlag- 75-stücken
10 des Drehkörpers zusammenarbeitende Anschlag besteht in dem in der
Papierwagenwand fest eingesetztein Bolzen 41 (Abb. 1), dem jedoch eine Anschlagklinke 33
vorgelagert ist, die, wie später näher erläutert, zurückziehbar angeordnet ist.
Zum Zwecke des Kuppelns trägt das Sperrrad
5 an der freien Stirnseite zwei an sich bekannte gezahnte Kupplungsglieder 11, die
um ihren Lagerpunkt 1 ia (Abb. 1) drehbar
gelagert sind, durch Federn 12 stetig nach dem Achsmittelpunkt, also nach innen gezogen
und durch Verschieben eines zentrischen Konusses 13 nach außen in einen gleichfalls
gezahnten Ring 9a'gedrückt werden können,
der einen Teil des genannten Drehkörpers 9 bildet.
Dieses Einrücken des Konusses 13 und somit die Mitnahme des Drehkörpers 9 geschieht
durch den Druck- einer -größeren Feder 14. Diese Feder stützt sich einerseits
auf einen Druckteller 15, der auf der Drehkörperwelle
16 festgemacht ist, welche wiederum an einen Druckring 17 des Gehäuses 1
anstößt, während andererseits die Feder auf die Innenfläche eines Knopfes 18 drückt, der
mit der Innenach'se 19 verschraubt ist, welche
den Kupplungskonus 13 durch den Bolzen 20 mitnimmt. Durch Eindrücken des Knopfes 18
entgegen der Federwirkung 14 wird also der Konus 13 zurückgezogen und somit die Entkupplung
erreicht.
Die Welle 16 ist in dem Gehäusedeckel i"
sowie in einer in die Gehäusebodenwand eingelassenen
Büchse.21 gelagert, die an ihrem no äußeren Umfang gleichzeitig als Lagerung
für das Antriebsrad^ mit der Sperrscheibe 5 dient. Diese Büchse 21 zeigt nach der Schreibwalzenseite
zu eine größere Innenausdrehung 2ia, welche zur Aufnahme einer
Festhaltevorrichtung für die eingedrückte Stellung des Knopfes; 18, also, für den Entkupplungszustand
ausgenutzt wird. Wie in Abb. 3 in der Ansicht auf die innere Stirnseite,
und in Abb. 6 gezeigt, sind in der Büchse 21 zwei einarmige Hebel 22 um einen
Bolzen 23 drehbar gelagert, die · durch eine
• Feder 24 mit ihren Endflächen 22" gegeneinandergezogen
werden. Die Hebel 22 schließen sich auf solche Weise zum Festhalten der
Achse 19 um eine an der Schreibwalzenseite der Achse vorgesehene Rille 19°, während
das äußerste Ende der Achse einen Einführungskonus I9& trägt, welcher beim Eindrücken
des Knopfes 18 die Hebel 22 auseinanderdrückt.
Das Auskuppeln kann von Hand dadurch geschehen, daß ein im Gehäuseboden gelagerter
Schieber 25 mit seinen unteren zwei Keilflächen 25° zwischen die kugeligen Endflächen
22a der Hebel 22 gedrückt wird. Die Rille 19« wird durch das Auseinandergehen
der Hebel 22 frei (Abb. 6), und die große Feder 14 zieht den Kupplungskonus 13 wieder
in die Kuppelstellung, wie in Abb. 2 dargestellt. Das äußerste Achsenende mit der
Rille 19° sowie der Schräge 19* ist in der
Entkuppelstellung strichpunktiert gezeichnet. Der Rückgang des Schiebers 25 erfolgt nach
dem Auslösen von selbst durch den Druck der Endflächen 22a auf die Keilflächen 25°.
Die Anordnung ist derart vorgesehen, daß das Einkuppeln in der vorbeschriebenen Art
auch durch Anschlagen des Bedienungshebels 6 in seine Endstellung selbsttätig erfolgt.
Am oberen Teil des Hebelkörpers 6 ist deshalb ein Anschlagstück 26 mittels einer
Verschraubung 27 in einem- Langloch θ einstellbar befestigt (Abb. 3), wodurch der
Hebelhub mehr oder weniger schnell beendet werden kann, indem das Anschlagstück 26 an
eine schräg anlaufende Fläche 25* des Schiebers
anschlägt und dabei den Schieber 25 bis in seine Auslösestellung herunterdrückt. Den
eigentlichen Endanschlag bildet dabei ein exzentrisch und drehbar gelagertes Stück 46,
welches an die Gehäusewand angeschraubt ist. Eine Sicherung des Zeilenanschlages gegen
Rückprall und das fortlaufende Zeilenverstellen geht folgendermaßen vor sich:
Zwei in die Gebrauchslage gebrachte Anschlagstücke 10 sind in der Abb. 1 angedeutet;
man sieht sie sich hier in Pfeilrichtung auf die arbeitsbereite Anschlagklinke 33 zubewegen.
Vor der Anschlagklinke liegt jedoch in waagerechter Richtung eine Klinke 34, die um einen Achsbolzen 35 schwenkbar ist
und einen zweiten, nach unten zeigenden Hebelarm 34" aufweist. Eine Feder 36 ist an
diesem Arm aufgehängt und dient dazu, die beiden Klinken 33 und 34 gegeneinanderzuhalten.
Beide Klinken sind mit ihren Drehpunkten 37 und 35 auf einem Klinkenträger 38 vereinigt, der ebenfalls um den Bolzen 35
schwenken kann und in Abb. 4 als Einzelteil dargestellt ist. Der Lagerbolzen 35 und mit
ihm der ganze schwenkbare Klinkenträger 38 ist auf einer Grundplatte 39 befestigt, die an
das Gehäuse geschraubt ist. 'Der Klinkenträger 38. wird durch'eine Feder40 stets mit.
seiner Stirnfläche 38° an einen Bolzen 41 gehalten,,
welcher auch gleichzeitig als Begrenzung für die Bewegung der Anschlagklinke 33 dient.
Das Anschlagstück 10 schlägt nun beim Weiterschalten (Abb. 1) gegen die Spitze der
Klinke 34, drückt diese herunter und nachfolgend die Anschlagklinke 33 seitlich bis an
den Bolzen 41 in die Endstellung. Das ermöglicht der Rückschlagklinke 34 ein Vorspringen
vor die Rückseite des Anschlages 10, bis der Schenkel 34" auf seinen Anschlagbolzen
42 trifft;·.
Die Zeilenstellung ist dadurch nach beiden Drehrichtungen unverrückbar festgehalten
(Abb. 7).
Beim Loslassen des Bedienungshebels 6 • schnellt derselbe; durch Seilzug 43 und Federtrommel
44 veranlaßt, wieder in die Ausgangsstellung zurück an einen einstellbaren,
an dem Gehäuse befestigten Gummi- bzw. Lederanschlag 45. Durch dieses Zurückschneilen
wird zugleich die vergrößerte Nabe 7ß der Mitnehmerklinke 7 dazu benutzt, den gesamten
Klinkenträger 38. durch Anschlagen an ein winkelförmig abgebogenes Stück 38*,
welches eine schräge Anlauffläche zeigt, in eine Ruhestellung zu drücken (Abb. 8). Die
Klinkenspitzen 33 und 34 ziehen sich vollständig von dem zwischen ihnen befindlichen
Zeilenanschlag 10 zurückj und die Anschlagklinke
33 folgt dem Federzug 36 und geht um so viel von ihrem Anschlagbolzen 41 zurück,
daß bei Loslassen der Hemmung 7a auf 386 und erneutem Anschlag des Bedienungshebels
6 beide Klinkenspitzen mit dem zurückschwingendenKlinkenträger 38 wieder in Arbeitsbereitschaft hinter dem Zeilenanschlag
eindringen: (wie in Abb. 1 gezeigt), also einer weiteren Zeilenverstellung nichts im Wege
steht.
Damit die Schreibwalze in der Ruhestellung des Bedienungshebels beliebig rückwärts gedreht
werden kann, ist es notwendig, auch die Mitnehmerklinke 7 zur selben Zeit von dem
Sperrad abzuheben. Die Klinke hat zu dem Zweck eine größere Kopf schräge 7*, welche
durch Auf treffen auf eine Regulierschraube 47 die Klinke aus der Zahnung des Sperrades
nimmt.
Zum Überwachen des Standes des innerhalb des geschlossenen. Gehäuses 1 umlaufenden
Drehkörpers 9 läuft auf der Welle 16 eine Scheibe 48 mit, die auf ihrem Umfang mit
einer Einstellskala für die zugrunde gelegte normale Zeilenteilung versehen ist. Ein am
Gehäuse 1 fester Zeiger 49 dient als zügehörige Einsteilstelle, während eine mitumlaufende
Zeigerscheibe 50, die zur leichteren
Bedienung einen Knopf 5*0° aufweist, auf einem Ansatz des Körpers48 drehbar .gelagert
ist und leicht in sich federnd "durch eine vorgenietete Scheibe5i gehalten-wird.
Dieser umlaufende Zeiger 50 soll den jeweiligen Anfang der Zeilenverstellung kenntlich
machen.
Die Mitnahme der Skalenscheibe 48 durch die Welle 16 erfolgt durch eine Zapfenschraube
52, deren Zapfen jedoch verlängert ist, so daß er durch das Mitnehmerlangloch
ι 6p der Achse hindurch in ein Hohlwellenstück
S3 hineinfaßt. Diese Verbindung der Skalenscheibe wird dazu benutzt, eine
Löschscheibe S3 einzudrücken. Diese Löschscheibe ist auf der Welle des Drehkörpers
verschiebbar gelagert und so vorgesehen, daß . sie alle hervorstehenden Anschläge 10 durch
gleichzeitigen Druck auf ihre Stirnseiten wieder in den Drehkörper 9 hineindrückt. Ihr
Sitz auf der Welle 16 ist sehr locker und zeigt eine abgerundete Bohrung, so daß sie
sich taumelnd auf alle Stirnseiten der Anschläge legen kann. Sie trägt fest angeschraubt
zwei Mitnehmerstücke 56, welche durch Langlöcher i6& hindurchreichen und
sich so als Druckglieder vor die Stirnfläche der erwähnten Hohlwelle 53 legen. Ein seitliches
Hinüberdrücken der Skalenscheibe in Pfeilrichtung ruft also das Löschen aller Einstellungen
hervor, während eine Druckfeder größeren Durchmessers 55 die Löschscheibe
und die Skalenscheibe in ihre Ruhelage zurückführt. Die Scheibe 48 kann statt der
Skalenstriche in gleicher Weise mit Indexkerbenversehen sein, in welche beide Zeiger 49
und 50 leicht federnd rasten und somit die Einstellung wesentlich erleichtern.
Die Befestigungsschraube 57 für denDruckteller
15 reicht mit einem Mitnehmeransatz noch in ein in der Büchse des Schaltknopfes 18
gefrästes Langloch i8". Dadurch ist man in
der Lage, diesen Schaltknopf gleichzeitig auch zum Einstellen der Skalenscheibe 48 zu
benutzen.
Für die Benutzung ist folgendes zu sagen: Zum ersten Einführen von Formularen ist
durch Eindrücken des seitlichen Schaltknopfes 18 die Vorrichtung auszukuppeln.
Dabei ist der durch den umlaufenden Zeiger 50 hervorgerufene Anfangsskalenstrich
auf den festen Zeiger 49 auszurichten, wodurch die Übereinstimmung mit den vorgesehenen
Zeilenanschlägen 10 gesichert ist. Der zu beschriftende Bogen wird jetzt, wie üblich,
in den Papiertisch gelegt und mit einem Zug des Bedienungshebels 6 durch die untere
Papierführung hindurch in die Schreibstellung· (Briefkopf) gebracht. Das Erreichen
der ersten Schreibzeilenstellung fällt mit dem Zeitpunkt des Endanschlages des Bedienungshebels
zusammen, in welchem gleichzeitig infolge Niederdrückens des Schiebers 25 durch
das Einstellstück 26 der Tabulator selbsttätig eingekuppelt wird. Der Bedienungshebel geht
sofort naeh dem Loslassen wieder selbsttätig in seine Ausgangsstellung zurück. Jedes weitere
Ziehen an dem Bedienungshebel bis zu einem fühlbaren Anschlag bringt die neue, vor dem Arbeitsbeginn eingestellte Schreibstellung
hervor, während sich bei jedem Zurückschnellen des Hebels die Klinken 3.3 und 34 aus dem Bereich der eingestellten
Zeilenanschläge des Drehkörpers zurückziehen. Es kann dadurch also jederzeit, etwa
zum Zwecke einer Korrektur oder eines Nachtrages, die Schreibwalze in eine vordem innegehabte
Stellung zurückgedreht werden, ohne den Tabulator-Drehkörper abzukuppeln und deshalb für das Weiterschreiben auf der
nächsten Zeile neu ausrichten zu müssen. Die letzte Stellung für jedes Formular, die Auswerferstellung,
wird zweckmäßig auch durch Voreinstellen eines Zeilenanschlages festgelegt. Beim Ziehen bis an diesen tritt der
fertig beschriebene Bogen aus seiner Führung, und der Schaltknopf 18 ist wieder einzudrücken,
um die Einführung eines neuen Bogens vorzubereiten.
Abgesehen von den Einstellungsarbeiten erfordert also die fortlaufende Bedienung der
Vorrichtung lediglich das Eindrücken des Knopfes sowie das Ziehen des Universalbedienungshebiels.
Das Sperrklinkeixgetriebe kann auch für sich zur raschen Beförderung
der Papierbogen als sog. Ein- und Auswerfer für alle möglichen Schreibmaschinenarbeiten
Anwendung finden.
Claims (14)
- Patentansprüche:i-. Zeileneinstellvorrichtung an Schreib-, Buchungs-, Rechienmaschinen u. dgl. mit in einem durch 'eine Antriebsvorrichtung, z. B. durch SperrHinkengetriebe mittels eines Bedienungshebels drehbaren Körper befindlichen voreinstellbarea Zeilenanschlägen, -dadurch gekennzeichnet, daß die Schreibwalze (2) oder die in Arbeitsstellung mit der Schreibwalze in ständiger Verbindung stehende Antriebsvorrichtung (7, 5) durch eine wahlweise in Wirkung tretendeKupplung (11, 9a) mit dem die Zeilenanschläge (10) tragenden Drehkörper (9) verbunden ist, so daß ein und dieselbe Antriebsart, z. B. das Bewegen des Bedienungshebels (6) . des Sperrklinkengetriebes, sowohl zum einfachen Befördern der Papierbogen als auch zum Drehen iao der Schreibwalze zu den einzelnen Anschlägen hin zu benutzen ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im unmittelbaren Anschluß an die einfache Beförderung der Papierbogen das Kuppeln der Schreibwalze mit dem Tabulator-Drehkörper vermittelnde Glieder vorgesehen sind, die durch unmittelbare Bewegung des Antriebsmittels, bei einem Sperrklinkengetriebe z. B. durch den Bedienungshebel in Wirklage gebracht werden.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrrad (5) gezahnte Kupplungsglieder (11) trägt, die durch Verschieben eines aufiS einer Innenachse (19) befindlichen Konusses (13) in einen dazu passend gezahnten Innenrand (9°) des Tabulator-Drehkörpers (9) gedrückt werden.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, ao dadurch gekennzeichnet, daß die den Konus tragende Achse (19) durch Federung (14) in ihre Kuppelstelle gezogen wird und beim Eindrücken der Achse entgegen der Federwirkung mittels Zugfedern zusammengehaltene Sperrglieder (22) durch eine auf der Achse vorgesehene Kegelfläche (196) auseinandergedrückt werden, die sich um einen der Kegelfläche anschließenden Rillenansatz (19°) schließen und somit den Entkupplungszustand festhalten.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein durch Anschlag des Bedienungshebels in Richtung zum Achsenmittelpunkt beweglicher Teil (Schieber 25) am Gehäuse gelagert ist und an seinem Ende mit einer die Sperrglieder (22) bei seiner Bewegung auseinanderspreizenden keilförmigen Zuspitzung (25°) versehen ist.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zum Erreichen verschiedener Anschlagwinkel des Bedienungshebels der Körper des Hebels (6a) ein mit einem fest am Gehäuse gelagerten, fein einstellbaren Endanschlag (46) zusammenwirkendes, in weiten Grenzen, z. B. in einem Langloch (6b) einstellbares, gleichzeitig als Anschlagstück zum Auslösen der Sperrglieder (22) mit Hilfe einer schrägen Auflaufflache (25*) dienendes Anschlagstück (26) trägt.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der für die Zeilenanschläge bestimmten, als einfacher Hebel (33)' einem festen Anschlag (41) anliegenden Anschlagklinke im Abstande der Stärke eines Zeilenanschlages (10) eine zweite, radial zum Tabulator-Drehkörper schwenkbareRückschlagklinke (34) zugeordnet ist und beide Klinken auf einem gemeinsamen, durch Anschlag des Hebelkörpers (6) aus dem Anschlagbereich des Tabulator-Drehkörpers schwenkbaren Klinkenträger (38) gelagert sind, so daß die Schreibwalze bei ausgeschwenktem Klinkenträger trotz eingekuppelter Tabulierung mit dem Walzenknopf beliebig gedreht werden kann.
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagklinke (33) nach der der Drehrichtung des Tabulatorkörpers entgegengesetzten Seite unter Federwirkung (36) steht und die davorliegende Nase der Rückschlagklinke (34) als Anschlagstelle für ihre Ruhelage dient.
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ausheben der Sperrklinke (7) im Endpunkte des Rückganges des Bedienungshebels ein fest am Gehäuse gelagerter, regelbarer Anschlag (47) vorgesehen ist, der beispielsweise an einer am Klinkenkopf befindlichen schrägen Fläche (76) angreift.
- 10. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß beide Kupplungshälften (4, S, 11 bzw. 9, 13, 16) gemeinsam auf einer im Gehäuse (1) festsitzenden Büchse (21) gelagert sind.
- 11. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis10, dadurch gekennzeichnet, daß der zum Lösen der Kupplung vorgesehene Knopf (18) eine radiale, die Längsverschiebung in sich aufnehmende Mitnehmerverbindung (57, 16, 52) mit einer Einstellscheibe (48) besitzt, die in übereinstimmender Weise mit in dem vom Gehäuse umschlossenen Tabulator-Drehkörper vorgesehenen Zeilenanschlägen (10) auf ihrem äußeren Umfang Skalenstriche oder Kerben und einen einstellbaren Zeiger (50) trägt, wobei mit Hilfe eines am Gehäuse fest angebrachten Zeigers (49) stets die jeweilige Tabulatorstellung zu ersehen ist.
- 12. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis11, dadurch gekennzeichnet, daß die für sich längs verschiebbare Einstellscheibe (48) eine durch den inneren Hohlraum der Achse (16) geführte Verbindung (52, S3, 56) mit einem als Löschscheibe für die Anschläge (10) dienenden Ring (54) besitzt, so daß durch Verschieben der Einstellscheibe das Löschen der Anschläge bewirkt wird.
- 13. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis12, dadurch gekennzeichnet, daß für den geräuschlosen Rückprall des Bedienungshebels (6) ein zusätzlicher Gummi- oder Lederpuffer (45) am äußeren Umfange des Gehäuses vorgesehen ist, der in Über-6Ϊ8273einstimmung "mit "den Anschlägen für die Klinken (7, 33, 34) durch in Schlitzen geführte Befestigungsschrauben verstellt und festgestellt werden kann.
- 14. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet', daß der Auslöseschieber (25) eine aus dem Gehäuse hervorragende "Verlängerung aufweist, welche als Taste zum jederzeitigen Kuppeln verwendbar ist.Hierzu·ι Blatt Zeichnungen
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1932
- 1932-09-06 DE DEE43241D patent/DE618273C/de not_active Expired
- 1932-10-18 GB GB29170/32A patent/GB409003A/en not_active Expired
-
1933
- 1933-03-29 FR FR43410D patent/FR43410E/fr not_active Expired
- 1933-04-17 US US666622A patent/US1939197A/en not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE593926C (de) | |
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