DE348157C - Vorrichtung zur Regelung des Zeilenabstandes - Google Patents

Vorrichtung zur Regelung des Zeilenabstandes

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DE348157C
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DE
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teeth
roller
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clutch
coupling
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Application number
DE1916348157D
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Royal Typewriter Co Inc
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J19/00Character- or line-spacing mechanisms
    • B41J19/18Character-spacing or back-spacing mechanisms; Carriage return or release devices therefor
    • B41J19/60Auxiliary feed or adjustment devices
    • B41J19/64Auxiliary feed or adjustment devices for justifying

Landscapes

  • Advancing Webs (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Regelung des Zeilenabstandes. Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom z. Juni igii die Priorität auf Grund der Anmeldung in den Vereinigten Staaten von Amerika vom 13. April igi6 beansprucht: Bei Schreib- und ähnlichen Maschinen ist es bekannt, die Papierwalze von dem die Zeilenschaltung hervorbringenden Schaltrad trennbar zu machen, um die Schrift auf bestimmte, nicht von dem Schaltwerk abhängige Stellen des Papierblattes aufbringen zu können. Zu diesem Zweck ist eine lösbare Kupplung zwischen der Walze und dem Schaltwerk nötig, und diese Kupplung soll, um eine vollständig sichere Verbindung zu erzielen, eine zwangläufige sein. Selbstverständlich müssen die ineinandergreifenden Zähne dieser Kupplung fein sein, damit eine höchst genaue Einstellung der Papierwalze vorgenommen werden kann, und die Genauigkeit dieser Einstellung soll auch durch Abnutzung der Zähne nicht leiden. Es sind daher Kupplungen nicht zweckmäßig, bei denen es möglich ist, daß die Zähne des einen Kupplungsgliedes bzw. eines Kupplungshebels auf die Spitzen der Zähne des anderen Kupplungsgliedes auftreffen können.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung erfolgt die Kupplung durch gegeneinander verschiebbare, in der Längsrichtung der Papierwalze liegende Zähne, die gegeneinander schräg gestellt sind, derart, däß die Eingriffstiefe bei der Verschiebung der Zähne gegeneinander zunimmt. Infolgedessen treten die Zähne des einen Kupplungsgliedes stets in Lücken des anderen Kupplungsgliedes eiri und können sich in diesen etwas seitlich einstellen. Erst während der Verschiebung der Kupplungsteile gegeneinander wird die volle Eingriffstiefe erreicht, bei welcher die Teile unbeweglich miteinander verbunden sind.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Abb. r ist eine Vorderansicht einer mit dem Gegenstand der Erfindung versehenen Papierwalze, wobei einzelne Teile abgebrochen und im Schnitt dargestellt sind.
  • Abb. 2 ist eine Ansicht der an dem einen Ende der Papierwalze angebrachten Stirnplatte. Abb. 3 zeigt das eine Glied der Verschlußvorrichtung bzw. Kupplung in Verbindung mit den äußeren Zapfen der Endplatte und der Walzenwelle, welch beide letzteren im Schnitt dargestellt sind.
  • Abb. q. zeigt eine Seitenansicht eines Endes der Walzenwelle.
  • Abb. 5 ist die zugehörige Endansicht.
  • Abb. 6 ist eine Seitenansicht bzw. ein Längsschnitt der Papierwalze mit den den Gegenstand der Erfindung bildenden Teilen.
  • Abb. 7 ist eine Teildarstellung, welche den Eingriff der erwähnten beiden Verzahnungen veranschaulicht (in vergrößertem Maßstabe dargestellt). .
  • Abb. ß ist, ebenfalls in vergrößertem Maßstabe, .ein Schnitt durch die in Anwendung kommende Verzahnung.
  • Abb, g ist eine Seitenansicht einer den Zeilenabstand bewirkenden Vorrichtung.
  • Die Papierwalze A kann in üblicher Weise aus einem Holzkern a und einem Mantel a1 aus Hartgummi bestehen und auf der Welle C mittels Stellschrauben I" befestigt sein, so daß Welle und Walzenkörper sich zusammen drehen. Das Ende der Walze ist mittels einer Stirn- oder Kopfplatte B geschlossen, die innen den hohlen Nabenteil b und außen den hohlen Nabenteii b1 .aufweist, durch welche die Welle C der Walze hindurchgeht. Die Kopfplatte B ist in ihrer Lage am Ende der Walze mittels Schrauben b"2 befestigt, die durch Schraubenlöcher b3 hindurchgehen, und es sind ferner in der Kopfplatte Löcher .d (Abb. 2) vorgesehen, in denen verschiebbare Stifte D gelagert sind, :die sieh in entsprechenden Bohrungen dl verschieben. Diese Stifte haben eine kolbenförmige Verdickung und dahinter eine Verlängerung, und stehen unter dem Einfluß von Federn d2, die bestrebt sind, die Stifte D nach :außen zu drücken. Die Walzenwelle C hat in der Längsrichtung eine Bohrung c und damit in Verbindung einen Längsschlitz cl (Abb. q. und 5), welche sich von dem äußeren Ende der Welle bis zu der Kopfplatte B erstrecken. Die unter Federdr tick stehenden Stifte D sind an ihren äußeren Enden in einer Scheibe E befestigt, die das eine Glied der Kupplungs- bzw. Verschlußvorrichtung bildet und sich auf demNabenteil b1 der Stirnplatte B frei verschieben kann. Die zweckmäßig kreisförmige Scheibe E ist in der Mitte mit einer Zunge e (Abb. 3) versehen, welche in den Schlitz cl eingreift. Die Scheibe E kann mit einem flanschartig abgebogenen Rande bzw. Kranze oder nur mit einzelnen Segmenten eines derartigen Kranzes versehen sein, wie dies auf der Zeichnung veranschaulicht ist, wo, wie im besonderen Abb. 3 erkennen läßt, drei derartige Segmente ex vorgesehen sind, die zweckmäßig von der rechtwinkligen Stellung aus etwas nach innen abgebogen sind. Die gekrümmte Außenfläche jedes dieser Flanschsegmente ist rnit feinen, dachartig verlängerten Zähnen e2 versehen. Das andere Glied F der Verschlußvorrichtung bzw. Kupplung hat zweckmäßig die Gestalt einer Kapsel, die die Nabe b1 und die Scheibe E umgibt. Dieser kapselförmige Teil F sitzt lose auf der Walzenwelle C, so daß er sich nicht mit der Welle dreht, es sei denn, daß der Teil F von dem Teil E festgehalten wird, der sich stets mit der Walze dreht.
  • Auf der inneren Ringfläche der Kapsel F ist ein mit feinen Zähnen f versehener, nach innen vorspringender Zahnkranz vorgesehen, dessen Zähne den Zähnen e2 des Teiles E entsprechen. Die Lage und Anordnung der beiden Verzahnungen ist derart, daß die beiden Glieder der Verschlußvorrichtung bzw. Kupplung allmählich miteinander in Eingriff und schließlich in festen Zusammenschluß kommen. Das Schaltrad der - Einstellvorrichtung für den Zeilenabstand, welches mit G bezeichnet ist, bildet einen festen Teil des Gliedes F und die Einstellvorrichtung kann in bekannter Weise an einem Rahmenteil H des Schlittens oder Wagens angebracht sein.
  • Das Handrad I ist mit einer Nabe i versehen, welche mittels einer Stellschraube il auf der Walzenwelle befestigt ist @Abb.6). Diese Nabe ist ausgebohrt und .nimmt in ihrer Bohrung den Zapfen k des Druckknopfes K auf. Dieser Zapfen ist mit einer ringförmigen Nut k1 versehen, in welche eine Stellschraube l der Nabe i eingreift, und an dem Zapfen k ist eine Stange L befestigt, die mit der Zunge e der Scheibe E in Berührung kommt. Die Stange L kann in der Welle C bis zu einer aus Abb. 6 ersichtlichen Entfernung vorgeschoben werden, wobei die Bewegung nach innen durch das Zusammentreffen des Zapfens k mit dem Ende der Welle C, und die Bewegung nach auswärts durch den Anschlag der Schraube i zeit dem inneren Rande der Nut k1 des Zapfens k begrenzt ist. Die Zähne bzw. Zahnrücken e2 i und f sind in ihren fluersc'hnttabmessungen so ',klein und genau als möglich, um eine sehr feine Einstellung zu bewirken, und die Form derZähneist im Querschnitt wie in vergrößertem Maßstabe in Abb. 7 und 8 veranschaulicht.
  • Abb. 7 läßt erkennen, daß die Zähne der beiden VerschluBglieder allmählich in Eingriff kommen, da die verzahnten Flanschen e1 ein wenig geneigt sind. Wenn der Teil E sich dem Teil F nähert, kommen die Verzahnungen zunächst lose in Eingriff und bilden schließlich einen festen Verschluß. Es ist dies ein wichtiges Merkmal der vorliegenden Erfindung. Es wird dadurch der Gebrauch sehr feiner Zähne und damit eine sehr feine Einstellung ermöglicht, und trotzdem ist der Eingriff der Zähne ein derartig fester, daß eine falsche Bewegung oder ein Gleiten der zusammengeschlossenen Teile mit Sicherheit vermieden wird.
  • Die vorliegende Erfindung kann in Verbindung mit jeder beliebigen Vorrichtung für den Zeilenabstand verwendet werden. In Abb. 9 ist eine Ausführungsform einer derartigen Vorrichtung beispielsweise veranschaulicht, welche aus einem Hebel M besteht, der eine Klinke N und damit ein Schaltrad G betätigt. Ein Teil 0, welcher das Schaltrad teilweise umgibt, bestimmt die Anzahl der Zähne, welche der Einwirkung der Klinke ausgesetzt sind. Die dargestellte Vorrichtung besteht ferner aus dem Hebel P, der von einer Feder p beieinflußt ist und eine andere Feder R trägt, die mit einer Sperrolle q versehen ist und dazu dient, das Rad G, wenn gewünscht, rückwärts zu drehen. Die an dem Hebel P befestigte Feder R hält die Rolle q in Eingriff mit dem Schaltrad; dieses Sperrglied kann jedoch von dem Schaltrad mittels eines Daumens S abgehoben werden, der durch einen Hebel T betätigt wird. Der Hebel P mit Feder p kann jedoch auch in Wegfall kommen, wenn der die Feder R haltende Teil Z an der Endplatte des Wagens oder Schlittens befestigt werden kann. Es ist ersichtlich, daß diese Erfindung in Verbindung mit Vorrichtungen zur Herstellung des Linienabstandes benutzt werden kann, ohne irgendwie die Arbeit dieser Vorrichtungen zu beeinträchtigen.
  • Die Verschlußteile (Kupplungsglieder) E und F stehen in der normalen Arbeitsstellung in der Weise in Eingriff miteinander, wie dies in Abb. x veranschaulicht ist, wobei das Schaltrad fest mit der Papierwalze verbunden ist, und letztere kann durch die den Zeilenabstand herstellende Vorrichtung auf gebräuchliche Weise betätigt werden. Wenn es jedoch gewünscht wird, die Schreibstelle auf irgendeinen Punkt zwischen den Linien einzustellen, ist es nur nötig, auf den Knopf K zu drücken, so daß, wie dies in Abb, 6 angedeutet ist, der Teil E von dem Teil F entfernt wird. Hierbei ist die Walze nicht mehr mit dem Schaltrad verbunden, und die Papierwalze kann mittels des Handrads I in beliebiger Richtung bis zu einem beliebigen Punkt gedreht werden, wie dies die feinen Verzahnungen e2 der Flansche ei, die mit der Verzahnung f auf der Innenseite des Teiles F zusammenwirken, gestatten. Sobald der Druck auf den Knopf nachläßt, bewegt sich der Teil E wieder in Eingriff mit dem Teil F, und die Papierwalze ist in ihrer Lage festgestellt und der Aufdruck der Typen kann auf der eingestellten Linie bewirkt werden, ohne daß die Einstellung in irgendeinem erheblichen Maße gestört wird, da die Verzahnung der beiden ineinander eingreifenden Glieder sehr fein ist und die feinen Zähne sehr genau ineinanderpassen. Hierbei ist die in, Abb. 7 veranschaulichte schräge Stellung und das allmähliche Eingreifen der Zähne ineinander von großer Wichtigkeit.
  • Die Zähne der beiden miteinander in Eingriff kommenden Glieder sind, verglichen mit ihrem Durchmesser, von bedeutender Länge, und die sich in der Längsrichtung erstreckenden Zahnrücken des einen Gliedes nehmen zu denen des andern Gliedes eine geneigte Stellung ein, so daß, wenn das eine Glied gegen das ändere bewegt wird, die Zahnkörper des einen Gliedes allmählich in die Zahnlücken des anderen Gliedes eintreten, um schließlich fest ineinander einzugreifen.
  • Diese Bauart gestattet die Verwendung einer großen Zahl sehr feiner Zähne und damit eine äußerst genaue Einstellung.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUcH: Vorrichtung zur Regelung des Zeilenabstandes bei Schreibmaschinen, bei welcher die Papierwalze durch eine lösbare Kupphing mit dem Zeilenschaltwerk verbunden ist, welche Kupplung mit feinen Kupplungszähnen versehen ist und durch Verschiebung in der Längsrichtung der Zähne hergestellt und gelöst werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähne (e2, f) der Kupplungsglieder (E, F) so geformt sind, daß beim Einrücken der Kupplung die Tiefe, bis zu welcher die Zähne (e2) des einen Gliedes (E) in die Lücken zwischen, den Zähnen (f) des anderen Gliedes (F) eintreten, auf der ganzen Länge der Zähne verschieden ist, wobei die minimale Tiefe am vorderen Ende und die maximale Tiefe am hinteren Ende vorhanden ist, -so daß während der Bewegung zwischen den Kupplungsgliedern ein allmählicher Kupplungseingriff zwischen den Zähnen (e2, f) eintritt.
DE1916348157D 1916-04-13 1916-10-18 Vorrichtung zur Regelung des Zeilenabstandes Expired DE348157C (de)

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