DE618189C - Muenzautomatenwerk, insbesondere fuer Gasmesser - Google Patents
Muenzautomatenwerk, insbesondere fuer GasmesserInfo
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- DE618189C DE618189C DEN35177D DEN0035177D DE618189C DE 618189 C DE618189 C DE 618189C DE N35177 D DEN35177 D DE N35177D DE N0035177 D DEN0035177 D DE N0035177D DE 618189 C DE618189 C DE 618189C
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-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F15/00—Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity
- G07F15/06—Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity with means for prepaying basic charges, e.g. rent for meters
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Description
Die Erfindung betrifft ein Automatenwerk,
insbesondere für Gasmesser, bei welchem ein von den durchgeschleusten Münzen angetriebenes
Münzrad nach Durchschreiten, eines gemäß der Höhe der Grundgebühr einstellbaren,
-bei jedesmaligem Herausnehmen der Geldkassette selbsttätig eingeschalteten Leerweges
einer Schleppkupplung mit dem Vorgabewerk gekuppelt wird.
Bei den. bekannten Münzwerken dieser Art ist die Höhe der Grundgebühr beschränkt,
da das von den Münzen angetriebene Rad, insbesondere wenn es sich um ein von den
durchgeschleusten Münzen durch direkten Eingriff betätigtes Münzrad handelt, nicht
beliebig groß gemacht werden kann, wenn das Münzwerk nicht übermäßige Abmessungen
annehmen soll. Es gestattet daher nur die Unterbringung einer Schleppkupplung mit
verhältnismäßig kurzem Leerweg. Um diesen Nachteil zu beseitigen, ist ferner schon
vorgeschlagen worden, ein oder mehrere nacheinander sich kuppelnde Mitnehmerglieder
zwischen Münzrad und Vorgabewerk einzuschalten, die alle derart verstellbar sind,
daß über die ersten Mitnehmerglieder auch die folgenden eingesteUt werden können. Die
Erfindung besteht nun darin, daß bei einem Automatenwerk der eingangs genannten Art
hinter die Schleppkupplung mit einstellbarem Leerweg eine weitere Schleppkupplung mit
nichteinstellharem' Leerweg geschaltet wird.
Um trotz dieser Maßnahme auch kleine Grundgebühren einziehen zu können, für die
an sich die einfache einstellbare Schlepp- 35-kupplung genügen würde, werden erfindungsgemäß
Mittel vorgesehen, die gestatten, die zusätzliche Schleppkupplung unwirksam zu
machen. Dies wird dadurch erreicht, daß zwischen dem vom Münzrad mitgenommenen Zwischenglied, das seinerseits das Vorgabewerk
antreibt, und dem Vorgabewerk eine ein- und ausrückbare Kupplung angeordnet
wird.
Bei dem in den Abb. 1 bis 7 dargestellten 4S
Ausführungsbeispiel ist G die Geldwelle, die mit einem Schlitz zur Aufnahme der Grund-
und Entnahmegebührmünzen versehen ist. Bei Drehung der Geldwelle mittels eines an ihr
befestigten Griffes schaltet eine in der Geldwelle befindliche Münze das Münzrad M, das
mit zehn- Zähnen versehen ist, um Vio Umdrehung
weiter. Das Münzrad, das lose auf der WelleW läuft, wird durch die federnde.
Klinke AC in seiner jeweiligen Stellung gehalten.
In dem Münzrad ist eine Reihe von mit .Zahlen bezeichneten Gewindelöchern vorgesehen.
Soll die Grundgebühr beispielsweise dem Wert von 13 Münzen entsprechen, so
wird ein Gewindestift S in das mit 4 bezeich- 6Ό
nete Loch eingeschraubt. Sind vier Münzen durchgeschleust, so legt sich der Stift S gegen
einen beweglichen Anschlag in Form der an einer ebenfalls auf der Welle W lose laufen-
den Buchse-/?' befestigten Rippe A1, der
seinerseits "erst nach Durchschaltung γβ,η.
weiteren neuen Münzen, d. h. einer motten
Umdrehung des Münzrades mittels des. Äü-Schlages
A2, das auf der Welle W feste Zahnrad Z mitnimmtj das nunmehr in bekannter
Weise auf das als Differentialgetriebe ausgebildete Vorgabewerk einwirkt. Mit dieser Anordnung
lassen sich Grundgebühren bis- zu
ίο 18 Münzen kassieren.
Soll die Grundgebühr weniger als neun Münzen betragen, so ist es erforderlich, den
zweiten unveränderlichen Leerweg auszuschalten. Dies geschieht dadurch, daß die den
Anschlag A1 tragende Buchse R mit der
Welle W des fest auf ihr sitzenden Zahnrades Z gekypp'elt wird. Diese Kupplung besteht
aus einem mit der Welle W umlaufenden, in ihr in einem Schlitz längs versdhiebi-
ao lieh angeordneten Stift V, der in einen entsprechendeiQ;
gehl|t.z der Buchse R eingreift.
Das Einrücken der Kupplung gesdhiehlt durch Verschieben des den Stift V tragende:» Körpers
U gegen die Feder Y mittels der Maas denschraube X%
Soll die Grundgebühr von neuem gezahlt werden, so wird die Klinke βζ angehoben,
worauf das Münzrad M. und das Zwischenglied R unter der Wirkung der Drehfeder T
in ihre durch einen Endanschlag begrenzte Ausgangsstellung zurückgehen. Das Anheben
dei- Klinke K? geschieht. selbsttätig- beim Herausziehen
der Geldkassette L. In dieser ist, wie in Abb. £. und 7 dargestellt, eine schiefe
Bahnl> angebracht^ gegen welche sieh- der
senkrecht gelagert© Stift € stützt. Wird die Kassette herausgezogen, so- wird mittels des
nach oben gehenden StiftesC die Klinke^
angehoben; der Stift C wirä in der gehobenen
Stellung durch- einen Querriegel I>
gehalten. Dieser wird beim Wiedereinschieben der Kassette durch den an der förderwand derselben
angebrachten Anschlag F ausgelöst, so. daß der Stift C und damit die Klinke K wieder in
di© Ausgangsstellung zurückgehen. Durch
einen an der Klinke ΛΤ angebrachten Riegel,
dep fo.ei angehobener Klinke den Münzeinwurfschiitz
sperrt, kann das Einzahlen von Münzen bei angehobener Klinke verhindert werden.
Claims (3)
- Patentansprüche:χ. Münzautomatenwerk, insbesondere für Gasmesser, bei welchem ein von den durchgeschleusten Münzen angetriebenes Münzrad nach Durchschreiten eines gemäß der Höhe der Grundgebühr einstellbaren, bei jedesmaligem Herausnehmen der Geldkassette selbsttätig eingeschalteten Leerweges einer Schleppkupplung mit dem Vorgabewerk gekuppelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß hinter die Schleppkupplung mit einstellbarem Leerweg zwecks Vergrößerung desselben eine weitere Schleppkupplung mit nichteinstellfoarem. Leerweg geschaltet ist.
- 2. Münzautomatenwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in an sich bekannter Weise in einem der Löcher des Münzrades (M) befestigte Stellschraube (S) nach Durchschreiten ihres verstellbaren Leerweges mittels 'eines- Anschlages (^1) ein Zwischenglied (R) mitnimmt, das. seinerseits nach Durchschreiten seines unveränderlichen; Leerweges bei Durchschleusen weiterer Münzen mittels eines Anschlages (A^) das das Vorgafoewerk antreibende Zahnrad (Z) mitnimmt.
- 3. Münzautomatenwerk nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine von außen ein- und ausrüekbare Kupplung zwischen dem Zwischenglied (R) und der Welle (W) des das. Münzwerk antreibenden Zahnrades (Z), die in eingerücktem Zustand den unveränderlichen Leerweg. ausschaltet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN35177D DE618189C (de) | 1933-04-27 | 1933-04-27 | Muenzautomatenwerk, insbesondere fuer Gasmesser |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN35177D DE618189C (de) | 1933-04-27 | 1933-04-27 | Muenzautomatenwerk, insbesondere fuer Gasmesser |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE618189C true DE618189C (de) | 1935-09-03 |
Family
ID=7346953
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN35177D Expired DE618189C (de) | 1933-04-27 | 1933-04-27 | Muenzautomatenwerk, insbesondere fuer Gasmesser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE618189C (de) |
-
1933
- 1933-04-27 DE DEN35177D patent/DE618189C/de not_active Expired
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