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Vorrichtung zur selbsttätigen Steuerung von Farbenfiltern und Blenden
in Kopiermaschinen mit Hilfe eines fortgeschalteten Steuerstreifens Die Erfindung
bezieht sich auf eine Vorrichtung zur selbsttätigen Steuerung z. B. von Farbenfiltern
und Blenden in Kopiermaschinen mit Hilfe eines fortgeschalteten Steuerstreifens,
bei der die einzustellenden Werkteile durch den Abstand von auf dem Steuerstreifen
in seiner Laufrichtung a4geordneten, unabhängig von der Transportvorrichtung des
Steuerstreifens angebrachten Lochungen von einer bestimmten Anfangslinie ,gesteuert
werden. Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art ist eine nahezu stufenlose Regelfähigkeit
jeder- Steuergröße von Null bis zu einem 'Höchstwert nicht möglich.
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L: m diesen Nachteil zu vermeiden, um also eine nahezu stufenlose
Regelfähigkeit zu erzielen, ist nach der Erfindung eine mit Verzalinung versehene
Führungsschiene vorgesehen, in welche Sperrklinken durch .die Lochungen des Steuerstreifens
hindurch eingreifen, deren Abstände von der Anfangslinie lediglich durch die jeweiligen
Erfordernisse des Kopiervorganges bestimmt sind.
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Das Kopieren von Schwarzweißfilmen ist dadurch sehr einfach, d:aß
nur ein einziger Faktor, nämlich die Helligkeit des Kopierlichtes, ;geändert zu
werden braucht.
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Die Abbildungen zeigen Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes.
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Abb. t zeigt einen Steuerstreifen mit den Lochreihen r bis 6, von
denen jede für die Steuerung eines besonderen Vorganges, z. B. zur Lichtgebung für
einzelne Farbkomponenten, zum Vorschalten von Blenden,. Filtern., optischen
Elementen u. dgl. dient. Der Steuerwert ist durch die Abstände b; c, d, :e,
f, ä bzw. b', c', d, e', f, ,g' usw. der Lochkante von einer
bestimmten Anfangslinie, z. B. der Linien A-A bzw. A'-A' usw., ,gegeben, die in
vorliegendem Falle gleichzeitig die Trennlinien
zweier Streifeneinheiten
darstellen. Um die Strecke A-A' wird der Steuerstreifen für jede weitere Steuerstellung
weiterbewegt.
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Abb.2 zeigt eine Ausführungsmöglichkeit einer Vorrichtung, wie sie
zur Übertragung der in den Steuerstreifen eingelochten Werte auf entsprechende mechanische
Elemente, die in der beispielsweise gezeigten Ausführung als Zugstangen 7 .ausgebildet
sind, verwendet werden kann. Der Steuerstreifen 8 ist von der Abwicklung 9 über
eine @ Führun.gsrolle i o zwischen den Führungsschienen i i und 12 hindurch zur
Transporttrommel 13 geführt und wird dann ,auf die Trommel i q. ;aufgewickelt. Die
obere Führungsschiene 12 ist mit einem Fenster 15 versehen, die untere Schiene i
i trägt, soweit das Fenster reicht, einseitige Sperrverzahnung 16 quer zur Filmrichtung
eingefräst. Die Zugstangen 7 sind am einen Ende mit Sperrklinken 17 versehen, welche
durch das Fenster 15 hindurchgreifen und mit ihren Nasen auf dem Steuerstreifen
8 aufliegen. Die Zugstangen 7 werden durch Federn 18, welche einerseits am Gehäuse
19 und andererseits an den mit den Zugstangen 7 verbundenen Stiften 2o angebracht
sind, entgegen der Transportrichtung gezogen. Auf die drehbar gelagerte Welle 21
ist ein Hebel 22 aufgebracht, welcher an seinem Ende einen Bolzen 23 trägt. An dem
zweiten, mit der Welle 21 verbundenen Hebel 2,1 greift die Zugstange 25 an. Mit
dem Hebel 22 ist ferner das eine Ende der Schaltklinke 26 drehbar verbunden, das
andere liegt ,auf den Schaltstiften 27 auf und ist mit der eigentlichen Schaltnase
28 versehen.
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Zur Erzielung einer neuen Steuerstellung wird, durch eine Marke an
dem zu kopierenden Fiten veranlaßt, die Zugstange 25 betätigt. Der Hebel 22 bewegt
sich nach rechts zunächst in die eingezeichnete Mittelstellung. Diabei nimmt der
Bolzen 23 die Zugstangen 7 entgegen der Federkraft mit. Die Klinken 17, welche in
dieser Richtung nicht sperren, gleiten, durch das Fenster 15 greifend, auf dem Steuerstreifen
und heben sich, wenn die Mittelstellung und damit das Ende :des Fensters 15 erreicht
ist, vom Steuerstreifen ab und gleiten bei der weiteren Bewegung auf der oberen
Führungsplatte 12. Bis zur Mittelstellung bewegt sich die Schaltklinke 26 frei äui
dem Schaltstift 27. Nun greift die Nase 28 an dem Schaltstift ,an und dreht die
Transporttrommel13 um eine Teilung weiter. Diabei wird der Steuerstreifen um eine
Einheit (A-A' der Abb. i) weiterbewegt. Der Hebel 22 geht wieder in die Anfangsstellung
zurück, wobei die Zugstangen 7 von den Federn i 8 noch links gezogen werden. Die
Sperrklinken 17 fallen in der Mittelstellung durch das Fenster 15 und ;gleiten auf
dem Steuerstreifen, bis sie in das ihnen zugeordnete Loch einfallen können. Die
Nasen der Sperrklinken ,greifen in die Verzahnung 16 der unteren Führungsschienen
i i und sperren die weitere Bewegung der Zugstangen. Diese bleiben in der der Lochung
des Steuerstreifens entsprechenden Stellung, bis durch Betätigung der Zugstange
25 ein neuer Steuervorgang eingeleitet wird.
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Der Steuerstreifen mit seiner Lochung wirkt bei der Sperrwn;g nur
als Hilfsschalter, die sich über die Sperrklinken 17 auswirkende Federkraft wird
von. der Verzahnung 16 aufgenommen. Eine Beschädigung des Steuerstreifens wird dadurch
selbst bei häufigem Durchlauf vermieden. Durch diese Anordnung ist nur eine stufenweise
Steuerung entsprechend der Sperrzahnteilung möglich. Durch feine Zahnteilung und
Wahl einer entsprechend großen Länge einer Steuereinheit können diese Stufen genügend
klein, also nahezu stufenlos gehalten werden.
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Die Bewegung der Blenden sowie das Vorschalten von Filtern oder .anderen
optischen Elementen durch die Zugstangen ist aus Abb. 3 ersichtlich. Die Zugstangen
7 betätigen über die Winkelhebel29 die Zahnstangen 3o der Blende 3 i bzw. die Verbindungsstangen
32, welche die Sch-#venkarm.e 33 von Linsen und Blenden 3.4 bewegen.