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Anzeigevorrichtung für Registrierkassen. Die Erfindung betrifft eine
Anzeigevorrichtung für Registrierkassen mit heb- und senkbaren Anzeigetafeln, die
satzweise in kastenartigen Gehäusen verschiebbar und unterhalb der Schauöffnung
einstellbar sind.
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Die Erfindung bezweckt eine möglichst weitgehende Vereinfachung derartiger
Anzeigevorrichtungen und besteht vornehmlich darin, daß die Einstellung der kastenartigen
Gehäuse entsprechend der vorherigen Einstellung je eines von dem zugehörigen Antriebsegment
aus angetriebenen Einstellarmes erfolgt.
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Die Zeichnungen veranschaulichen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung,
und zwar zeigen Abb. iA und iB eine Rückansicht der Kasse nach Abnahme des Gehäuses,
Abb. 2 einen Teil der Anzeigevorrichtung in Seitenansicht, Abb.3 eine Einzelheit,
Abb.4 einen rechts am Addierwerk entlang führenden Querschnitt, Abb. 5 eine Seitenansicht
der Vorrichtung zum Kuppeln und Entkuppeln des Addierwerkes, Abb.6 eine Seitenansicht
der zwischen dem Druckwerkrahmen und dem rechten Seitenrahmen der Kasse angeordneten
Getriebeteile, Abb. 7 und 8 zwei weitere Einzelheiten und Abb. 9 eine Seitenansicht
des Druckwerkes.
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Die in diesen Zeichnungen dargestellte Registrierkasse ist mit einer
Anzahl von Tastenhebeln 25 (Abb. 4, 5) versehen, die nach Zahleneinheiten gruppenweise
geordnet und zwischen den Seitenrahmen 3 i (Abb. iA, i B, 4) der Kasse auf einer
Achse 26 drehbar sind. Beim Niederdrücken eines dieser Tassenliebe' 25 wird ein
Tastenverbinder 27, der mittels seitlicher Zapfen 3o in Lageraugen der Seitenrahmen
3 i drehbar ist, so weit ausgeschwungen, daß ein um einen Zapfen 29 schwenkbarer
Winkelhebel 28 sich in noch näher zu beschreibender Weise unter das freie Ende des
Tastenverbinders 27 legt und diesen hierdurch bis zur Beendigung des Druckvorganges
sp errt.
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Die nach hinten verlängerten Enden der Tastenhebel 25 wirken mit pendelnd
aufgehängten Sperrgliedern 32 (Abb. iA, IB, 4) zusammen, die beim Niederdrücken
eines Tastenhebels derart zusammengedrängt werden, daß in derselben Tastenhebelgruppe
ein zweiter Tastenhebel nicht niedergedrückt werden kann. Die ausgeschwungenen Tastenhebel
25 bewirken in bekannter Weise die Einstellung der Anzeige-, der Addier- und der
Druckvorrichtung. Jeder der Tastenhebel trägt zu diesem Zweck am inneren Ende eine
senkrechte Schubstange 33, deren Ausschnitt 34 beim Niederdrücken eines Tastenhebels
gegen die Querstange 35 eines Schwingrahmens 36 trifft, der um eine Achse 37 des
Maschinenrahmens drehbar ist und mittels eines Zahnsegmentes 38 gleichzeitig mit
den Antriebrädern des Addierwerkes, des Druckwerkes und der Anzeigevorrichtung.
zusammenwirkt. Für jede Zahlenstelle ist hierbei ein derartiger Schwingrahmen 36
vorgesehen. Die Ausschnitte 34 der Schubstange 33 sind in verschiedener Höhe angebracht,
und zwar so, daß die Schwingbewegung des Schwingniedergedrückten Tastenhebels entspricht.
rahmens 36, 38 dem Werte des jeweils
Die Zahnsegmente 38 der Schwingrahmen
36 stehen gewöhnlich in Eingriff mit Zahnrädern 39 (Abb..1?, die auf dem einen Ende
von fernrohrartig ineinandergeschobenen Hohlwellen .4 i befestigt sind und mittels
dieser Hohlwellen die @etra@gtypenräder 4o (Abb. 9 ) einstellen.
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An seiner rechten Seite ist der Tastenverbinder 2; 7 Abb. 5) mit einer
Gleitrolle .15 versehen, die in die Aussparung einer mit zwei gegeneinander gerichteten
Innenverzahnungen versehenen Zahnstange 4.6 eingreift. Am unteren Ende ist die Zahnstange
.16 mit einem Längsschlitz versehen, so daß sie sich auf einer Gleitrolle .17 des
benachbarten Maschinenrahmens ungefähr senkrecht verschieben kann. Ihre Innenverzahnungen
wirken mit einem zwischen ihnen angeordneten Zahnrad 48 abwechselnd derart zusammen,
daß die mit dem Zahnrad -8 starr verbundene Welle .19 beim Niederdrücken und Wiederfreigeben
eines Tastenhebels jedesmal eine volle Umdrehung in Gegenzeig errichtung ausführt.
Der Eingriff des Zahnrades 48 in die gemäß Abb.5 rechte Innenverzahnung wird durch
eine Zugfeder 5o bewirkt, während der Eingriff des Rades in die linke Innenverzahnung
dadurch herbeigeführt wird, daß die Zahnstange .16 nach Beendigung ihres Hubes durch
Auftreffen auf die Schrägfläche 5 i eines federbelasteten Armes 51 nach rechts gedrängt
wird. Sowohl beim Hube wie auch bei ihrer Abwärtsbewegung führt sich die Zahnstange
.16 mittels eines Flansches 52 an einer Führungsplatte 5 ; des Maschinenrahmens
und sichert auf diese Weise den Eingriff ihrer Innenverzahnungen in das Zahnrad
48, Um eine etwaige Rückwärtsdrehung der Welle .19 unmöglich zu machen, ist auf
dieser eine Sperrscheibe 5.1 befestigt, die durch eine federbelastete Sperrklinke
55 an einer Drehung in Uhrzeigerrichtung verhindert wird.
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Um das Addierwerk nach Bedarf mit dem Antriebsegment 38 kuppeln oder
von ihm entkuppeln zu können, ist auf die Welle .19 weiterhin eine Hubscheibe 56
(Abb. 4.) aufgekeilt, die mit den Gleitrollen 57 eines gabelförmigen Hebels 58 -zusammenwirkt.
Dieser ist um eine Welle 6o drehbar und mit dem Addierwerkrahmen 59 derart verbunden,
daß die Antriebräder 61 des Addierwerkes bei jedem Kassengang mit den Antriebsegmenten
38 in Eingriff gelangen, um alsdann nach erfolgter Einstellung wieder entkuppelt
zu werden.
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Die Welle 4.9 (Abb. 6) erstreckt sich durch den rechten Seitenrahmen
31 der Maschine hindurch und trägt auf ihrem äußeren Ende eine Kurvennutscheibe
65, die beim Niederdrücken eines Tastenhebels, d.li. während der ersten Hälfte der
Tastenhzbelbewegung, eine halbe Umdrehung in Gegenzeigerriclitung ausführt. Die
Kurvennut 66 der Scheibe 65 führt an einer Stelle derart strahlenförmig nach außen,
daß ein Anschlag 67 entsteht. Mit dieser Kurvennut wirkt die Gleitrolle 68 eines
Winkelhebels 69 zusammen, der frei auf einer Achse 70 gelagert ist. Der zweite
Arm 71 dieses Winkelhebels befindet sich gewöhnlich in der Bahn des Zapfens 72 eines
zweiten Winkelhebels 73, der auf einer Welle 7.4 befestigt ist. und derart unter
dem Einfluß einer Zugfeder 75 steht, daß der Zapfen 72 ständig gegen das Ende des
Hebelarmes ; 1 gezogen wird. Bei der erwähnten ersten halben Umdrehung der Welle
.19 schwingt der Winkelhebel 69 in Uhrzeigerrichtung aus, so daß der Hebelarm 71
den Zapfen 72 freigibt und der Winkelhebel 73 durch die Feder 75 in Uhrzeigerrichtung
ausgeschwenkt wird, bis er sich gegen den Zapfen 3o des Tastenverbinders 27 legt.
Durch die Uhrzeigerdrehung des Winkelhebels 73 wird dessen hakenförmiges Ende 76
von dem Vierkant 77 einer Scheibe 78 abgezogen, die auf der Hauptantriebwelle 79
befestigt ist.
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Auf der Welle 74. (Abb. .1, 6) des Winkelhebels 73 ist weiterhin ein
Arm 8o (Abb. q.) befestigt, der mittels eines seitlichen Zapfens 81 in den offenen
Schlitz eines gabelförmigen Armes 82 eingreift. Dieser ist mit dem früher erwähnten
Arm 28 zur Sperrung des Tastenverbinders 27 derart starr verbunden, daß beide einen
Winkelhebel bilden, der in Gegenzeigerrichtung ausschwingen muß, wenn das hakenförmige
Ende 76 den Vierkant 77 und damit das Kassengetriebe freigeben soll. Diese Gegenzeigerdrehung
des Winkelhebels 28, 82 ist aber erst möglich, wenn der Tastenverbinder 27 so weit
gehoben ist, daß der Arm 28 durch die Wirkung der Feder 75 ausschwingen und ihn
sperren kann.
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Außer dem schon beschriebenen Getriebegesperre ist noch eine zweite
Sperrvorrichtung vorgesehen, die gleichfalls durch die erste halbe Umdrehung der
Welle 4.9 ausgelöst wird und in folgender Weise ausgebildet ist: Mit dem Arm 69
(Abb. 6) ist durch einen Bolzen 8¢ ein dreiarmiger Hebel 85, 86, 93 verbunden, der
gleichfalls um die Achse 70 drehbar ist und an seinem vorwärts gerichteten Arm 86
einen Zapfen 87 trägt. Dieser ruht gewöhnlich in der Rast 88 eines Hebels 89, der
um einen Zapfen 9o des Maschinenrahmens 31 drehbar ist und durch eine Feder 9i dauernd
gegen den Zapfen 87 gezogen wird. Wird der dreiarmige Hebel 85, 86 durch den Arm
69 in Uhrzeigerrichtung ausgeschwungen, so gleitet der Zapfen 87 aus der Rast 88
in die benachbarte Rast 92 des Hebels 89, um in dieser zu verbleiben, bis
der
dreiarmige Hebel 85, 86 gegen Ende des Druckvorganges wieder in seine Ruhelage zurückkehrt.
Solange sich der Zapfen 87 in der oberen Rast 92 befindet, liegt die Gleitrolle
68 des Armes 69 gegen den Anschlag 67 der Kurvennutscheibe 65 an. Der nach hinten
gerichtete Arm 93 des dreiarmigen Hebels 85, 86 greift mit seinem hakenförmigen
Ende 9.1 gegen Ende eines Kassenganges hinter den seitlichen Ansatz 95 einer auf
der Welle 79 befestigten Hubscheibe 96 und sperrt das Getriebe hierdurch so lange,
bis wiederum ein Betragtastenhebel 25 niedergedrückt wird.
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Nach Beendigung des Druckvorganges kehren sowohl der Tastenverbinder
27 als auch die niedergedrückten Tastenhebel 25 wieder in ihre Ruhelage zurück.
Die Freigabe des bis dahin gesperrten Tastenverbinders erfolgt hierbei durch die
Wirkung einer auf der Antriebwelle 79 (Abb.6) befestigten Hubscheibe i oo, deren
Nocken i o i mit einem seitlichen Ansatz 99 des Hebelarmes 85 zusammenwirkt. Sobald
die Gegenzeigerdrehung der Hubscheibe ioo sich ihrem Ende nähert, schwingt der Nocken
ioi den Ansatz 99 und damit den dreiarmigen Hebel 85, 86, 93 sowie den Winkelhebel
69, 71 in Gegenzeigerrichtung aus, wodurch die Gleitrolle 68 in die Kurvennut 66
zurückgeführt und die Gleitrolle 72 durch das abgeschrägte Ende des Armes 71 wieder
in die Ruhelage bewegt wird. Dies hat zur Folge, daß der Winkelhebel 73 sowie der
mit ihm durch die Welle 7.1 verbundene Arm 8o (Abb. ,1) in Gegenzeigerrichtung ausschwingen,
so daß der Winkelhebel 82, 28 in Uhrzeigerrichtung gedreht und hierdurch der Tastenverbinder
27 wieder freigegeben wird. Dieser sowie die niedergedrückten und bis dahin von
ihm gesperrten Tastenhebel 25 können also wieder in ihre Ruhelage zurückkehren,
wobei die Welle .19 nunmehr allerdings durch die Wirkung der linken Innenverzahnung
(Abb. 5) abermals um i 8o' gedreht wird, um in bekannter Weise gegebenenfalls die
Zehnerübertragung zu bewirken.
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Die Antriebwelle 79 (Abb. 9) kann entweder durch einen Motor oder
auch durch eine Handkurbel io5 angetrieben werden und besitzt zu diesem Zweck ein
Zahnrad io2, das mit einem frei auf dem Zapfen i o4 (Abb. i A, 9) drehbaren Zahnrad
103 in Eingriff steht. Dieses kann mit der Nabe der Handkurbel io5 nach Bedarf
in bekannter Weise gekuppelt werden. Das I: bersetzungsverhältnis der Zahnräder
102 und 103 ist so gewählt, daß die Handkurbel io5 zu einer einmaligen Umdrehung
der Antriebwelle 7 9 zweimal gedreht werden muß.
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Zum Antrieb des Druckhammers i 12 wirkt eine Kurvennut tob des Zahnrades
io2 mit der Gleitrolle 107 eines Hebelarmes tob zusammen, der um einen Zapfen
iog des Druckwerkrahmens i i o drehbar ist. Das vordere Ende des Hebe'.armes tob
greift mittels eines Zapfens i i i in einen Schlitz des Druckhammers 112 ein, der
sich mittels eines gabelförmigen Ansatzes auf dem Zapfen io.4 der Handkurbel io5
führt und durch das Zusammenwirken der Kurvennut io6 mit der Gleitrolle 107 bei
jedem Kassengang einmal gegen die Betragtypenränder 4.o sowie gegen die Datumtypenräder
und die Typenräder i i (Abb.9) zum Aufdruck der laufenden Nummer geschlagen wird,
um den von der Rolle 115 ablaufenden Kontrollstreifen 114 entsprechend zu bedrucken.
Durch Förderwalzen i 16, 117, die von der Antriebwelle 79 aus mittels der Hubscheiben
96 l'Abb.6) und 122, der Gleitrollen i2o, 121 des um einen Zapfen iig drehbaren
Zahnsegmentarmes 118 sowie des Klinkenrades 123 angetrieben werden, wird der Kontrollstreifen
i 1.1 in bekannter Weise absatzweise weitergeschaltet.
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Der Antrieb der Typenräder 113 (Abb. 9) zum Druck der laufenden Nummer
erfolgt durch einen mit dem Segmentarm 118 (Abb. 6) verbundenen Arm 12,1, der mittels
eines Kurvenschlitzes 125 mit einer Gleitrolle 126 zusammenwirkt und die Typenräder
113 in bekannter Weise bei jedem Kassengang um eine Teilung weiterschaltet. Ein
zweiter Nebenarm 127 des Segmentarmes 118 steuert die Sperrschiene für die Typenräder.
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Die Einstellung der Anzeigevorrichtung erfolgt gleichfalls von den
Zahnsegmenten 38 aus, die zu diesem Zweck ständig in Zahnräder 135 (Abb. .1, 7)
eingreifen. jedes dieser Zahnräder 135 ist durch ein auf der Welle 136 drehbares
Hohlwellenstück 137 mit einem Zahnrad 136 verbunden, das wiederum in Eingriff steht
mit einem Zahnradausschnitt 139. Die Zahnradausschnitte 139 sind starr mit kleineren
Zahnradausschnitten i 4o verbunden, die auf einer Welle 1.12 gelagert und untereinander
durch Rohrstücke 143 getrennt sind. jeder Zahnradausschnitt 140 greift in eine Zahnstange
1:11 ein, die an ihrem vorderen Ende auf der Welle 138 aufruht und am hinteren Ende
durch einen Zapfen 144 mit dem Einstellhebel 1.15 (Abb. .1) der Anzeigevorrichtung
verbunden ist. Die Einstellhebel sind mittels übereinandergeschobener Hohlwellen
162 um eine Achse 146 drehbar und werden entsprechend dem Werte des jeweils gedrückten
Tastenhebels mehr oder weniger ausgeschwenkt. Nach erfolgter Einstellung der Einstellhebel
145 werden diese so lange gesperrt, als die eigentliche Anzeigevorrichtung eingestellt
bleibt. Die Einstellhebel 145 sind zu diesem Zweck am oberen Ende mit Rasten
147
versehen, deren Zahl der Anzahl der in jeder Zahlengruppe vorgesehenen Zahl von
Anzeigescheiben entspricht und in die je ein auf der Welle 149 befestigter Sperrhebel
148 (Abb. ¢) eingreift. Die Welle r;19 trägt gleichzeitig einen abwärts gerichteten
Arm 150
(Abb. 6), der unter der Wirkung einer Feder 152 mit einem um den Zapfen
153 drehbaren zweiarmigen Hebelarm 151 zusammenwirkt. Der Hebelarm 151 wirkt mittels
einer Gleitrolle 154 (Abb. 8) mit der Kurvennut 15 5 eines auf der Welle 79 befestigten
Zahnrades 156 zusammen, das sich bei jedem Kassengang in Gegenzeigerrichtung dreht
und hierbei den Hebelarm 151 derart ausschwingt, daß der Einstellhebel 145 durch
den Arm 148 gesperrt wird.
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Die Einstellhebel 145 (Abb. 4) bestimmen die Einstellung je eines
Rahmens, der aus zwei durch eine Nabe 161 verbundenen Seitenteilen 16o (Abb. iA,
2) besteht. Die gemäß Abb. iA linke Nabe 161 ist auf der Welle 146 festgekeilt,
während die mittlere Nabe auf einem frei auf der Welle 1.16 drehbaren Hohlwellenstück
162 befestigt und die dritte Nabe auf dem Hohlwellenstück 162 drehbar ist. Die Seitenteile
16o sind oben paarweise durch einen Kasten 163 (Abb. 4) verbunden, der zur Aufnahme
der Anzeigescheiben 164 dient, die in radialen Rillen 165 der Kästen 163 verschiebbar
sind.
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Die Einstellung der Gehäuse 16o, 163 in die den jeweils niedergedrückten
Tastenhebeln entsprechenden Stellungen erfolgt nach der durch die Zahnstangen 141
bewirkten Voreinstellung der Einstellarme 145 durch j e , ein Armpaar 166 (Abb.
4, iA), das am oberen Ende durch einen Bolzen 167 miteinander verbunden ist. Auf
dem Bolzen 167 ijedes Armpaares dreht sich eine Gleitrolle 168, die mitsamt dem
Bolzen 167 durch Ausschnitte 169 bzw. 17o der Seitenteile 16o und des Einstellhebels
145 hindurchführt. Die Ausschnitte 169, 170 sind derart gestaltet, daß die
Arme 16o beim Hube der Gleitrollen 168 nach hinten bewegt werden. Die Arme 166 (Abb.
2, 4) sind durch eine Querstange 177 mit den Armen 178 einer Welle 179 verbunden,
die bei jedem Kassengang durch einen Hebelarm 171 und eine Schubstange
172 (Abb. z) einmal in Uhrzeigerrichtung und sodann zurückgedreht wird. Die
Schubstange 172 wirkt hierbei mittels einer Gleitrolle 173 mit der Kurvennut 174
eines Zahnrades 175 zusammen, das auf einer Welle 176 (Abb. 6) befestigt ist und
von dem Zahnrad 156 der Welle 179 derart angetrieben wird, daß es bei jedem Kassengang
eine Umdrehung ausführt.
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Nach beendeter Einstellung der Gehäuse 16o, 163 werden die Anzeigetafeln
164 in die Schaustellung gehoben, indem eine wagerechte Querschiene (Abb. iA, iB,
¢) mittels seitlicher Ansätze 181 angehoben wird. Die Ansätze 181 sind hierzu zwischen
Führungsplatten 182 des Maschinenrahmens verschiebbar und beiderseits durch Zapfen
185 mit je einer Schubstange 186 verbunden, die ihrer. Antrieb durch einen
um einen Zapfen " i 89 drehbaren Kurbelarm 187 erhält. Dadurch, daß sowohl der Zapfen
185 wie auch eine Gleitrolle 184 jedes der beiden Ansätze 181 in einem senkrechten
Schlitz r83 (Abb. 6) der zugehörigen Führungsplatte 182 gleiten, wird eine genau
senkrechte Führung der Querschiene i8o und damit der von ihr jeweils gefaßten Anzeigetafel
gesichert.
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Die wechselweise Drehung der Welle 189 erfolgt durch starr mit den
Kurbelarmen 187 verbundene Zahnsegmente 188, die mit je einem Zahnradausschnitt
i 9o der Welle i 9 i in Eingriff stehen. Die Welle igi wird durch eine Schubstange
192, einen Kurbelarm 193 der Welle 179 und eine Schubstange 194 (Abb. 3, 6) angetrieben,
die durch eine Gleitrolle 195 mit einer Kurvennutscheibe 196 der Welle 176 derart
zusammenwirkt, daß die Querschiene i8o mit den zuletzt gezeigten Anzeigetafeln 164
in die Ruhelage bewegt wird, bevor durch Niederdrücken der Tastenhebel die Neueinstellung
des Gehäuses 16o, 163 erfolgt. Sobald dies geschehen, wird die Querschiene i8o mit
den neu eingestellten Anzeigetafeln 164 wieder angehoben, wodurch die jeweils benötigten
Anzeigetafeln in die Schaulage gelangen.
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Zur Erfassung der Anzeigetafeln 164 (Abb. iB) ist die Querschiene
i8o am unteren Rande mit einer entsprechenden Anzahl von Ausschnitten zoo versehen,
die so gestaltet sind, daß Querstäbchen zoi der Anzeigetafeln sich bei der Einstellung
der Gehäuse 16o, 16-
frei durch diese Ausschnitte hindurchbewegen können.
Die Anzeigetafeln 164 sind an beiden Seitenkanten mit Ausschnitten 2o2 versehen,
in welche nasenartige Ansätze 2o3 der Querschiene i8o eingreifen. Von den Anzeigetafeln
164 ist ein Teil doppelseitig ausgeführt, so daß sie sowohl von vorn wie auch von
hinten beobachtet werden können, während andere nur auf einer Seite der Maschine
sichtbar sind. Für jede Anzeigetafel 164 ist in einer zwischen den Führungsplatten
182 befestigten Platte 205 ein Fenster vorgesehen, das aber vor jedesmaliger
Umstellung der Anzeigetafeln durch eine zweite, seitlich verschiebbare und gleichfalls
mit Fenstern versehene Platte 2o6 abgedeckt wird. &Die Platte 2o6 ist zu diesem
Zweck an Lenkern 207
aufgehängt, die frei auf Zapfen 2o8 der Platte 2o6 drehbar
sind. Die seitliche' Verschiebung der Platte 2o6 erfolgt durch einen gabelförmigen
Arm zog, der mit einem der Lenker
207 starr verbunden ist
und mit dem Zapfen 2 i o einer Schubstange 211 zusammenwirkt, die mittels Führungsschlitzen
21q., 215 (Abb. 6) auf Zapfen 212, 213 des benachbarten Maschinenrahmens senkrecht
verschiebbar ist. Am unteren Ende ist die Schubstange 211 mit einem gabelförmigen
Ansatz 216 (Abb. 5, 6) versehen, der derart gekröpft ist, daß er in das Innere der
Maschine hineinragt und über den Rand des Tastenverbinders 27 faßt. Die Schubstange
211 nimmt infolgedessen an allen Bewegungen des Tastenverbinders teil und überträgt
die ihr erteilte Bewegung derart auf die Platte 2o6, daß diese beim Hube des Tastenverbinders
die Fenster der Platte 2o5 abdeckt. Nach Rückkehr des Tastenverbinders 27 in seine
Ruhelage verschiebt sich auch die Schubstange 211 wieder nach unten, so daß die
Platte 2o6 gleichfalls in die Ruhelage zurückgeführt wird und nunmehr den neu eingestellten
Betrag erkennen läßt.