DE617889C - Rundstrickmaschine zur Erzeugung von Umkehrplattierung - Google Patents
Rundstrickmaschine zur Erzeugung von UmkehrplattierungInfo
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
31. AUGUST 1935
31. AUGUST 1935
REiCHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 617889 KLASSE 25 a GRUPPE 9o4
25 a H 266. 30 '
Rundstrickmaschine zur Erzeugung von Umkehrplattierung
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. September 1930 ab
ist in Anspruch genommen.
Die Erfindung betrifft eine besondere Betätigungsvorrichtung für die Auswählwerkzeuge
zum Stricken von Umkehrplattierung. Es ist an sich bekannt, bei Strickmaschinen durch wahlweise Betätigung besonderer Umkehrplattierwerkzeuge
Umkehrplattierung zu erzeugen, andererseits diese auch durch die Nadeln selbst zu erzeugen oder durch Platinen
und in anderen Fällen durch sog. Stößer,
ίο welche auf die Platinen oder direkt auf die
Nadeln einwirken. Bei der Maschine gemäß der Erfindung· sind für die Auswahl und das
Verschieben der Stößer besondere Werkzeuge vorhanden. Die Füße der im wesentlichen
waagerecht angeordneten Stößer werden dabei durch Steuerungsmittel je nach dem Muster
aus der unwirksamen Lage in eine andere Höhenlage gebracht, in der sie mit den Nadeln
zusammenwirken und eine Änderung der Strickart, insbesondere Umkehrplattierung,
hervorrufen.
Auf den beiliegenden Zeichnungen ist die Erfindung beispielsweise dargestellt.
Abb. ι zeigt eine Stößerscheibe im Schnitt auf der Linie 1-1 der Abb. 2 in Zusammenwirkung
mit dem Platinenkopf.
Abb. 2 zeigt einen senkrechten Schnitt auf der Linie 2-2 der Abb. 1 und stellt die
Stößerscheibe dar.
Abb. 3 zeigt eine andere Lage der Werkzeuge in der Stößerschieibe.
Abb. 4 ist ein Grundriß einer weiteren Ausführungsform eines Teiles des Platinenkopfes,
wobei die Nocken und Stößerfüße in gestrichelten Linien angedeutet sind.
Abb. 5 zeigt einen Querschnitt durch den Platinenkopf, wobei außerdem ein Teil des
Nadelzylinders und der Auswählerscheibe dargestellt ist.
Abb. 6 zeigt einen ähnlichen Schnitt wie Abb. 5, jedoch zu einem ,späteren Zeitpunkt
des Arbeitsganges.
Abb. 6 a zeigt im vergrößerten Maßstabe eine Ergänzung zu Abb. 6, und zwar die
relative Lage einer Nadel, die zum Zwecke der Umkehrplattierung abgebogen ist, und im
Vergleich dazu eine Nadel in gewöhnlicher Stellung.
Abb. 7 ist ein Grundriß einer anderen Ausführungsform mit- Platinenkopf und einigen
Stößern in Stellung, die Platinen sind nicht dargestellt.
Abb. 7 a zeigt als Einzelheit einen der auf den Stößer einwirkenden Nocken der Abb. 7.
Abb. 8 zeigt einen Schnitt auf der Linie 8-8 der Abb. 7 mit dem in Arbeitsstellung befindlichen
Platinendeckel.
Abb. 9 zeigt eine Aufsicht auf den Platinendeckel, wobei die obere Platte abgebrochen
ist, um die verschiedenen Arbeitsnocken 6o · sehen zu lassen.
Abb. 9 a zeigt als Einzelheit einen der Nocken der Abb. 9.
Abb. 10 zeigt den in Abb. 9 dargestellten Deckel in Seitenansicht sowie verschiedene
Nocken.
Abb.ii zeigt einen Schnitt nach Linie ii-ii
der Abb. 9. . * .
Abb. 12 zeigt einen Teil einer abgerundeten
Ausführungsform' des Plä'tinendeckels mit
den darin befindlichen Stößern, und zwar in einer Lage, die bei Umkehrplatlierung an oder
in der Nähe des Strickpunktes eingenommen wird.
"Abb. 13 zeigt eine ähnliche Darstellung
einer abgeänderten Ausführungsform der Auswählung der Stößer nur in der Nähe des
Strickpunktes, wobei der Aufteilnocken auf die Stößer einwirkt, die Umkehrplattierung
erzeugen.
Auf den Abb. 1 bis 3 ist der Platinenkopf mit ι und der Nadelzylinder mit 2 bezeichnet.
Die Nadeln 3 sind in bekannter Weise in Nuten geführt, welche in die äußere Zylinderwandung
eingeschnitten sind. Platinen 4 beao sitzen Füße 5, 'die jede durch Stößer 6 ausgewählt
werden, wobei letztere in der noch zu beschreibenden Weise ausgewählt werden.
Die Stößer bestehen aus einem äußeren Teil 7 und einem inneren Teil 8, welche beide- miteinander
gelenkig verbunden sind. Das vordere Ende der Teile 7 ist gemäß Abb. 1 bei 9 rechtwinklig
abgebogen, um sicher auf einen zugeordneten Platinenfuß 5 einwirken zu können, und besitzt einen Fuß oder Ansatz 10.
Der Teil 8 der Stößer besitzt- einen Fuß ii.
Die Stößer 6 befinden sich radial beweglich in Nuten 13 einer Scheibe 12, wobei diese Nuten
teilweise waagerecht und teilweise in einem bestimmten Winkel zur Waagerechten geneigt
angeordnet sind.
Oberhalb der Scheibe 12 ist ein Deckel 14
angeordnet, welcher mit einem Nocken 15 versehen ist, der die radiale Bewegung der
Stößer 6 steuert, wobei ein Teil 15' dieses Nockens eine Auswärtsbewegung von besonders
ausgewählten Stößern 6 bewirkt. Während die Scheibe 12 in Richtung des Pfeiles
der Abb. 1 drehbar ist, ist der Deckel 14 in geeigneter Weise gegen eine Drehbewegung
gesichert. Zwischen.dem Scheibejadeckel 14
und der Scheibe 12 befindet sich ein Ring 16 mit radialen Schlitzen 17, welche die "Füße 10
der äußeren Teile 7 der Stößer aufnehmen und führen. Der Ring 16 ruht auf den Füßen
10 der Stößer auf und wird von diesen angetrieben, während die Stößer von der Scheibe
12 getragen und angetrieben werden. Der Ring 16 ist gemäß Abb. 2 mit einer abgesetzten
Ringnut versehen, welche zwischen ihm , 55 und dem festen Deckel 14 einen Lagerring
bildet.
Zur wahl weisen Steuerung der Bewegungen der Stößer 6 können beliebige Vorrichtungen
vorgesehen sein. Wie sich aus Abb. 3 ergibt, ruhen die Teile 7 der Stößer für gewöhnlich
auf den waagerechten Teilen 13' der Nuten und die daran angelenkten Teile 8 der Stößer
auf den geneigten Wandungen 13" oder auf
Stiften ι δ, die mit Köpfen 19 verseilen sind
und die heb- und senkbar in durch die Wandüngen 13" hindurchgebohrten Löchern verschiebbar
sind.· Vorzugsweise ragt in jede Nut ein besonderer Stift 18 hinein. Nebeneinanderliegende
Stifte befinden sich in einem verschiedenen Abstand von dem äußeren Umfang der Scheibe 12 und entsprechen der Lage
von Nocken 20 einer Trommel 21. Wenn die Stifte 18 auf den Umfangen' von fünf verschiedenen
Kreisen angeordnet sind, so befinden sich also die Stifte jeder fünften Nut 13 in gleichem Abstand von dem äußeren Umfang
der Scheibe 12.
Die Trommel 21, welche die Nocken trägt, ruht auf einem beliebigen Teil des Maschinenrabmens,
und die Nocken 20 dienen dazu, bestimmte Stifte 18 hochzunehmen, so daß diese
ihrerseits die gelenkigen Teile 8 der Stößer aus der in Abb. 3 dargestellten in die in Abb. 2
dargestellte Lage überführen. Wenn, wie sich aus Abb. 2 ergibt, Stößer 20 unter vier von
fünf Stiften angeordnet sind, so werden die über den vier Stiften befindlichen Stößer angehoben
und durch den Nocken 15' vorwärts bewegt, wodurch die vier entsprechenden Platinen
in ihre vordere oder Umkehrplattierlage bewegt werden. Da die Ringnocken 20 unterhalb
der Stifte 18 angeordnet sind (Abb. 2), so nehmen die Stößer die in Abb. 1 dargestellte
Lage zueinander ein, d._h. vier Stößer befinden sich in ihrer vorderen oder
vorgestoßenen Lage, da die Nocken 15' auf die Stößerdüse 11 eingewirkt und diese in
ihre äußere Stellung yorbewegt haben. Demgegenüber werden die äußeren Stifte 18, d. h.
also die jeweils fünften Stifte (Abb. 2), nicht durch einep. Nocten 2 ο (angehoben, und infolgedessen
bleibt auch jeder fünfte Stößer zurückgezogen, wobei der bewegliche -Teil 8 derselben
die in Abb. 3 dargestellte Lage einnimmt, so daß der Fuß 11 tinter dem
wirksamen Nocken 1S vorbeigeht. Die S tößer 6' (Abb. i), welche sich in dieser zurückgezogenen
Lage befinden, wirken auch nicht auf ihre zugeordneten Platinen ein, wenn beide einander bei dem fortlaufenden Arbeitsgang
des Platinenkopfes 1 und der Scheibe 12
gegenüberstehen, so daß also auf den betreffenden Maschen Normalplattierung erzeugt wird.
Nachdem die Stößer ausgewählt wurden und auf die entsprechenden Platinen bei einem
Strickrundgang eingewirkt haben, bewegt die Scheibe 12 die in ihr. enthaltenen Stößer in
Richtung des Pfeiles weiter, bis die vorbewegten Stößer durch den Nocken 15 wieder
zurückgezogen werden. Vor dem Zurück-. bewegen ruhen die vorher durch den Nocken
15' vorbewegten Stößer auf dem waagerechten
Teil 13' der Scheibe 12 auf, welcher sich
außerhalb des geneigten Teiles 13" derselben befindet, so daß also auch die beweglichen
Teile 8 der Stößer in der waagerechten Lage verbleihen, in die sie durch ihre zugehörigen
Stifte 18 angehoben wurden. Gewöhnlich fallen, infolge des Zurückziehens durch den
Nocken 15, die gelenkigen Teile 8 der Stößer durch, ihre Schwerkraft in die in Abb. 3 dargestellte
Lage zurück. Wenn jedoch auf Grund irgendeiner Ursache verschiedene Stößer an dem Zurückfallen verhindert werden,
so werden sie zwangsweise gesenkt durch einen mit dem Nocken 15 verbundenen Nocken
22, wobei sich der Nocken 22 in einer derartigen Lage befindet, daß die Stößer, unmittelbar
nachdem sie zurückgezogen wurden, gesenkt werden.
Bei der dargestellten Ausführungsform wird die Nockentrommel 21 schrittweise geschaltet,
und zwar einen Schritt bei jedem Strickrundgang. Dies kann beispielsweise dadurch
geschehen, daß an der Nabe der Scheibe 12 ein Zahnrad 23 mit einem Zahn angeordnet
ist, welches mit einem Zahnrad 24 kämmt, das an einer Seite der Nockentrommel 21 befestigt
ist. Auf diese Weise wird die Trommel 12 also um einen bestimmten Betrag bei jedem
Strickrundgang geschaltet. Naturgemäß können auch beliebige andere Vorrichtungen vorgesehen
sein, welche die Zahnräder 23 und 24 ersetzen.
Wenn in einem folgenden Rundgang auf denselben Maschenstäbchen wie beim vorhergehenden
Rundgang Umkehrplattierung hergestellt werden soll, so wird der Nocken 20
auf der Trommel 21 in eine derartige Lage gebracht, daß er die gleiche Lage einnimmt
wie der entsprechende Nocken 20 beim vorhergehenden Strickrundgang. Durch die Drehbewegung
der Scheibe 12 werden die Stifte 18, die sich eben gesenkt haben, wieder in Zusammenwirkung
mit den Nocken 20 gebracht, so daß also die Stifte, wenn sie die Nocken 20
+5 erreichen, auf die geneigten Flächen derselben
auflaufen, dieselben also wieder hochgehoben werden und ihrerseits die über ihnen befindlichen
beweglichen Stößerteile anheben, so daß also der Nocken 15' von neuem wieder auf die
so Füße 11 der angehobenen Stößerteile einwirkt.
Wenn eine andere Stößerauswahl bei der Umkehrplattierung für einen folgenden
Strickrundgang erwünscht ist, so wird durch die Schaltbewegung der Trommel 21 ein soleher
Nockensatz 20 in die Arbeitsstellung bewegt, welcher eine andere Anordnung der Arbeitsflächen besitzt als die Nocken 20 beim
vorhergehenden Rundgang. Beispielsweise werden nur drei Nocken in eine Lage gebracht,
in der sie mit ihren Arbeitsflächen auf die Stifte 18 einwirken. Da auf die beiden äußeren
Serien der Stifte 18 keine Nocken von unten einwirken, werden diese während des folgenden
Strickrundganges nicht angehoben, und infolgedessen bleiben auch ihre Stößer in der
bei 6' in Abb. 1 dargestellten zurückgeschobenen Lage. Daraus folgt, daß bei der Strickware
auf drei umkehrplattierte Maschen zwei normalplattierte Maschen folgen, auf die wiederum drei umkehrplattierte Maschen folgen
usw. Bei der auf den Zeichnungen dargestellten Anordnung der Stifte 18 befindet
sich, wie bereits erwähnt, jeder fünfte Stift in dem gleichen radialen Abstand von de.r Scheibenachse
12, so daß, wenn sich ein Nocken 20 in Arbeitsstellung befindet, durch den letzteren
in jeder fünften Masche Umkehrplattierung erzeugt wird, bis die bestimmten Stifte 18
wieder zurückbewegt werden und auf den zugehörigen Maschen Normalplattierung erzeugt
wird. Jede beliebige Musterung kann in einem Strumpf oder anderer Strickware entsprechend
der Anzahl von Stiften 18 und Nocken 20 erzeugt werden; bei der dargestellten Ausführungsform
sind fünf derartige verschiedene Kreisanordnungen dargestellt, obwohl naturgemäß auch mehr vorgesehen sein können.
Während des Strickens des Hackens und der Spitze wird zweckmäßigerweise die Trommel
21 nicht geschaltet, so daß die Stößer nicht betätigt und radial auswärts bewegt
werden. Zu diesem Zweck wird die Scheibe vorzugsweise in an sich bekannter Weise angehoben.
*
Anstatt die Stifte 18 durch die Nockentrommel
21 auszuwählen und die Nocken 20. in der beschriebenen Weise auszubilden, können die Stifte 18 auch in Serien eingeteilt sein
und jede Serie von Stiften durch eine sich drehende Trommel oder andere Vorrichtung Io°
beeinflußt werden, die Reihen von Ohren oder Nocken besitzt, welche auf der Trommel in
Kreisbögen angeordnet sind entsprechend der kreisförmigen Anordnung der Stifte 18 in"
jedem Sektorteil der Scheibe 12, wobei die l°5
Stifte 18 in radialer Richtung naturgemäß in einer geraden Linie angeordnet sind, und zwar
entsprechend der Länge der drehbaren Teile 8 der Stößer. Wenn sich die Stößer dem vorspringenden
Nocken 15' (Abb. 1) nähern, so
werden die angelenkten Teile der Stößer angehoben, indem die Trommel unter jedem
Sektor geschaltet oder bewegt wird und so die Ohren oder Nocken 20 auf die Stifte 18
eines jeden Sektors einwirken und diese an- IJ5
heben. Durch das Anheben der angelenkten Stößerteile kann der Nocken 15' auf die Stößerfüße
einwirken und diese nach auswärts bewegen, wobei die horizontalen Teile 13' der
Stößerführungsnuten die angelenkten Teile der Stößer in waagerechter Lage halten. Jede
Sektorreihe von Stiften wird in derselben
Weise betätigt, indem sich jede Trommel mit
der Scheibe 12 mitdreht und lediglich auf die zugehörigen Stifte 18 einwirkt.
An Stelle der Trommeln können auch Rollen vorgesehen sein, und zwar unter jeder Stiftreihe
18 eine, wobei jede Rolle ein endloses Jaquardband mit Ohren oder Nocken trägt,
durch die die bestimmten Stifte 18 in jeder Stiftreihe angehoben werden.
In den Abb. 4 bis 6 ist eine Vorrichtung dargestellt, bei der die Umkehrplattierung
durch Nadelbiegung erzeugt witfd. Die Strickmaschine besitzt in diesem Fall einen Platinendeckel
26 und einen Platinenkopf 27, welcher mit dem Zylinder 28 in der üblichen Weise verbunden und von diesem angetrieben wird.
Der Platinendeckel 26 bleibt während des Rundstrickens feststehen und besitzt an verschiedenen
Stellen nach unten ragende Ansätze 29, welche einen Ring 30 tragen, der seinerseits an seiner Unterseite eine flache
Platte oder Ring 31 trägt. Die Ringe 30 und 31 bilden zusammen ein Lager für den Platinenkopf
27, wenn der letztere sich in bezug auf den Platinendeckel 26 dreht. Der Platinenkopf
27 besitzt einen nach unten, ragenden ringförmigen Vorsprung und liegt gegen die
innere Kante des Ringes 31 an, so daß eine
Führung gebildet wird.
Der Platinendeckel besitzt einen Laufweg 33, in dem sich die Füße 34 von Platinen 35
bewegen, und einen Laufweg 36, ■ in dem die Füße 37 von Stößern 38 laufen, .welche mit
den ihnen zugeordneten Platinen in den glei-35-chen Nuten oder Schlitzen angeordnet sind.
Bei der dargestellten Ausführungsform sind die Platinen oberhalb der Stößer verschiebbar
angeordnet. Die Stößer besitzen an ihren äußeren Enden Schwänze 39 und an ihren vorderen
Enden seitliche" Vorsprünge40, welche auf die zugeordneten Nadeln 41 in der noch
zu verschiebenden Weise einwirken. Der Lauf weg 36 wird durch einen Nocken 42 geteilt,
so daß verschiedene Stößerfüße 37 nach der Trennung in dem vorderen oder inneren
Teil 36 des Laufweges 37 laufen und andere nicht ausgewählte Stößer sich in dem Teil 36"
des Laufweges 36 an der Rückseite des Teilnockens
42 bewegen.
Die Vorrichtung, durch die die Auswahl der Stößer 38 bewirkt wird, besteht gleichfalls
aus Stößern 6 der in Abb. 1 bis 3. dargestellten Stößer, die genau gleich sind -und auch in
der gleichen Weise betätigt werden,- wie diese bereits beschrieben. Von den Stößern 6 wirken
diejenigen, welche ausgewählt wurden, auf die Schwänze 39 der Stößer ein und stoßen
somit deren Füße 37 mit Bezug auf den Teilnocken 42 vorwärts, so daß diese sich in der
vorderen Abzweigung 36' des Laufweges 36 . weiterbewegen, während die nicht ausgewählten
Stößer, d. h. diejenigen, welche nicht auf die Stößer 6 einwirken, an der Rückseite des
Nockens vorbeilaufen und sich in dem Teil 36" des Lauf weges 36 weiterbewegen.
Nach der beschriebenen Auswahl der Stößer bewegen sich die ausgewählten und die
nicht ausgewählten in ihren entsprechenden Laufwegen 36' und 36" weiter und ändern
ihre gegenseitige Lage nicht, bis sie an den Strickpunkt gelangen. An diesem Punkt werden die Stößer von einem Nocken 43 beeinflußt
und durch diesen vorwärts bewegt, so daß ihre vorderen seitlichen Vorsprünge 40 auf die
zugeordneten Nadeln 41 einwirken und diese in der aus Abb. 6 a ersichtlichen Weise etwas
vorbiegen. Die Abb. 6 a stellt eine gebogene und eine nichtgebogene Nadel dar. Die Nadelbiegung
muß in einem Zeitpunkt erfolgen, bei dem Grund- und Plattierfaden sich innerhalb
des Nadelhakens befinden und bevor sich die Nadeln um ihren vollen Betrag in der bekannten
Weise gesenkt haben.
Die Platinen, welche in ihrem gewöhnlichen Laufweg 33 laufen, werden von den Nocken
44 zurückgeschoben und durch den Nocken 45 wieder vorgestoßen, um die alten Maschen in
der bei Strickmaschinen bekannten Weise überzuschlagen.
Nachdem auf die ausgewählten Stößer durch den Nocken 43 zum Zweck der Nadelbiegung
eingewirkt wurde, werden die Stößer wieder zurückgezogen, indem auf ihre Füße
ein· geneigter Nocken 46 einwirkt. Darauf zieht der Nocken47 die Stößer wieder zurück,
indem er auf ihre Füße 37 einwirkt, so daß sich deren Füße wieder mit denjenigen der
nicht vorgestoßenen Stößer an diesem Punkt des Rundganges wieder vereinigen. Darauf
setzen die Stößer gemeinsam ihren Weg in den Lauf weg 36 fort, bis sie durch den
Nocken 42 für den nächsten Strickrundgang in der beschriebenen Weise wieder ausgewählt
werden.
In den Abb. 7 bis 11 ist eine weitere Ausführungsform
der Erfindung dargestellt, bei der Umkehrplattierung gleichfalls durch Nadelbiegung erzeugt wird. Die Strickmaschine
besitzt in diesem Falle einen Platinendeckel 48 und einen Platinenkopf 49, der sich mit dem Nadelzylinder 50 zusammen
dreht. Ein Maschenring 51 ist fest auf dem oberen Teil des Nadelzylinders angeordnet
und dient dazu, in der bei Banner- und ähnlichen Strickmaschinen bekannten Weise die
Platinen zu führen. Des weiteren führt er auch noch die Stößer, wie im folgenden beschrieben
wird.
Bei dieser Ausführungsform der Erfindung sind die Stößer 52 in der Weise angeordnet,
daß sie sich radial zu dem Zylinder 50 bewegen können, und zwar begrenzt durch Wan-
düngen 53 (Abb. 8). Bei dieser Ausführungsform bewegen sich die in Abb. 8 nicht dargestellten
Platinen gleichfalls in den Stößernuten und ruhen auf den Stößern 52. Die Stößer 52 besitzen Füße 54, auf die in noch
zu beschreibender Weise ein Stößer einwirkt, wobei jeder der Stößer Auswählfüße 55 besitzt,
bei der dargestellten Ausführungsform zwölf, obwohl naturgemäß jeder Stößer eine
beliebige Anzahl Auswählfüße besitzen kann. In der Nähe des vorderen bzw. innen gelegenen
Teiles besitzt jeder Stößer ein seitliches Ohr 56, welches auf eine Nadel einwirkt und
diese bei der Erzeugung von Umkehrplattierung in der in Verbindung mit den Abb. 4
bis 6 beschriebenen Weise biegt. Des weiteren besitzt der Stößer ein zweites Ohr 56', welches
als Anschlag dient zur Begrenzung der Auswärtsbewegung des Stößers, indem derselbe
gegen eine Schulter 49' des Platinenkopfes stößt.
Bei dieser Ausführungsform ist jedoch der in Verbindung mit den Abb. 4 bis 6 beschriebene
Teilnocken 42 nicht verwendet, und die
Stößer werden hierbei in einer anderen Weise ausgewählt. Die Auswahl der Stößer geschieht
hierbei vielmehr durch eine Anzahl, beim beschriebenen Ausführungsbeispiel zwölf, übereinanderliegender
Auswählernocken 57, von denen der oberste auf den obersten Fuß 55 einwirkt, der zweite auf den zweiten Fuß
und der dritte auf den dritten Fuß usf. Wenn alle Füße 56 durch die Stößer beeinflußt
werden, so wird Umkehrplattierung in jeder Masche und in jedem Rundgang erzeugt.
Wenn jedoch gewisse Füße weggebrochen sind, wie bei dem Stößer links auf
der Abb. 8 dargestellt, und eine Auswahlbewegung der Nocken 57 zu und von den
Füßen erfolgt, so werden dadurch Umkehrplattiermuster
erzeugt. Die ausgewählten Nocken 57 werden ein genügendes Stück vorwärts bewegt, um die Stößer durch beliebige,
nicht. dargestellte Mittel auszuwählen. Die Stößer 52 bewegen sich mit Bezug auf den
Platinendeckel 48 in der Richtung des Pfeiles der Abb. 7, und wenn sie einen dem Nocken 57
gegenübei'liegenden Punkt erreichen, so werden bestimmte der letzteren ein kurzes Stück
vorwärts bewegt, und während dieser Bewegung wirken sie auf die Stößer ein, welche in
der Höhe der Nocken 57 Füße 55 besitzen, d. h. also, wenn ein bestimmter Stößer
einen Fuß 55 in der Ebene des ausgewählten
Nockens besitzt, so wird dieser Stößer ein bestimmtes Stück vorwärts bewegt und gleitet
auf der waagerechten Fläche 58 des Platinenkopfes entlang bis zur Abschrägung 59. An
diesem Punkt des Rundganges wirkt ein Nocken 60, welcher einen Teil der Nockenplatte 61 bildet, auf die oberen Füße 54 der
nicht ausgewählten Stößer ein und drückt die Stößer nach unten, so daß deren untere Verlängerungen
auf der geneigten Fläche 59 entlang und in einem Leerlaufweg 62 hinein
gleiten. Die Füße 54 der übrigen ausgewählten Stößer werden durch einen vorstehenden
Nocken 63, der gleichfalls einen Teil der Platte 61 bildet, beeinflußt und um einen geringen
Betrag vorwärts bewegt, so daß sie an dem die Stößer hinunterdrückenden Nocken 60
vorbeibewegt werden. Die nicht ausgewählten, also durch den Nocken 60 hinuntergedrückten
Stößer bewegen sich mit ihren Punkten 64 auf einer geraden Linie oder nahezu einer solchen mit der unteren Kante
eines Nockens 65, welch letzterer einen Teil des Platinenkopfes bildet. Andererseits bleiben
die ausgewählten Stößer, welche, wie bereits erwähnt, durch den Nocken 63 ein kurzes
Stück vorwärts bewegt werden, mit ihren unteren Punkten in der oberen Ebene, wie in
Abb. 8 dargestellt, obwohl sie durch ihr Eigengewicht etwas fallen können, jedoch bleiben
ihre Punkte 64 immer in einer solchen Lage, daß sie sich in der Mitte der geneigten Fläche
65 befinden. Die Füße 54 der nicht ausgewählten Stößer bewegen sich in einer tieferen
Ebene als die Füße 54 der ausgewählten Stößer, so daß die ersteren unterhalb der Nockenplatten
61 und 66 vorbeigehen, wie in Abb. 9 dargestellt, während die Füße 54 der ausgewählten
Stößer durch die Nocken 63 etwas vorbewegt werden und dann weiterbewegt werden durch den Nocken 67, welcher einen
Teil der Nockenplatte 66 bildet. Durch die den Stößern durch den Nocken 67 erteilte Bewegung
wirken ihre Nasen oder seitlichen Vorsprünge 56 auf die zugeordneten Nadeln 68
ein und biegen sie nach rückwärts, d. h. gegen die Achse des Nadelzylinders, wie in Abb. 9
und noch deutlicher in der Abb. 6 dargestellt. Dies hat zur Folge, daß der Grund- und der
Plattierfaden in den Maschen der gebogenen Nadeln in der bekannten Weise übereinandergeschlagen
werden.
Die Nockenplatte 66 ist bei 69 abgeschnitten, um Raum für die Stößernocken 57 frei zu
Jassen. Die dargestellte Schräge dient dazu, solche Stößer abzubiegen, welche abgeschnittene
Füße 54 und 56' besitzen.
Nachdem die Nadeln abgebogen wurden, um Umkehrplattierung herzustellen, werden
ihre Stößer zurückgezogen, um sich wieder mit den nicht ausgewählten Stößern 'zu4vereinigen.
Wie bereits erwähnt, laufen die Füße 54 der ausgewählten Stößer unterhalb der Nockenplatten 61 und 66 vorbei, wenn sie sich
in der zurückgezogenen, in Abb. 9 dargestellten Lage befinden. Wenn sie die Nockenplatte
66 verlassen, wirkt der Nocken 70 (Abb. 7 und 7 a) auf die unteren Kanten der
nicht ausgewählten Stößer ein und hebt sie an, bis sie wieder auf der Oberfläche 58 des
Platinenkopf es aufliegen. Die Neigung 71 der
Nockenplatte 66 (Abb. 9 a) drückt alle Stößer S hinunter, indem sie auf ihre Füße 54 während
des Strickens des Hackens und der Spitze einwirkt. Die vorher ausgewählten Stößer werden,
nachdem sie an dem Strickpunkt vorbeigegangen sind, durch den auf die Füße 54
(Abb. 9) einwirkenden Nocken 72 wieder zurückgezogen/ bis sie sich mit den nicht
ausgewählten Stößern, die durch den Nocken 70 wieder angehoben werden, wieder vereinigen.
Die Füße 54 sämtlicher Stößer werden dann durch den von der Nockenplatte 74
getragenen Nocken 73 vorwärts bewegt. Durch die Vorwärtsbewegung der Stößer unter Einwirkung
des Nockens. J2> wird verhindert, daß
die Stößer mit einer Schulter 75 der äußeren Wandung 76 des_ Stößerlauf weges 77 in Berührung
kommen. In dem Falle, wo ein Stößerfuß 54 abgebrochen ist, wird die Rückseite
des Stößers, die von den abbrechbaren Füßen 55 gebildet wird, durch einen weiteren
Nocken. 78 (Abb. 7) vorwärts bewegt, wobei dieser Nocken jedoch nicht die volle Höhe
der Laufwegwandung 76 besitzt. Nachdem die Stößer an dem Nocken 73 vorbeigegangen
sind, laufen sie in dem Lauf weg 77 weiter, bis sie zu einem Nocken 79 gelangen, der von
einer Nockenplatte 80 getragen wird und in seiner Form dem Nocken 73 ähnelt. Der
Nocken 79 ist während des Rundstrickens außer Tätigkeit, wirkt dagegen in der gleichen
Weise wie der Nocken 73 beim Stricken des Hackens und der Spitze auf die Stößer ein,
jedoch lediglich bei den Rückwärtsbewegungen des Nadelzylinders. Die Füße 54 der Stößer,
welche über den Nocken 79 hinübergeführt wurden, werden dann leicht durch den Nocken
81 zurückgeschoben und gehen danach unter der Nockenplatte 61 hindurch, wonach sie
dann wieder durch die Stößernocken 57 für den nächsten Strickrundgang ausgewählt
werden.
Die Platinen 82 der Abb. 7 bis 11 sind bei
dem Stricken von Umkehrplattierung nicht wirksam, sondern bei dem gewöhnlichen
Stricken, und besitzen die üblichen Füße 83, welche in einen Laufweg 84 geführt sind, indem
sie sich in der Richtung des Pfeiles der Abb. 9 während des Rundstrickens bewegen.
In dem Platinenlaufweg 84 sind in der Nähe des Strickpunktes die Strickdreiecke 85, 86
und 87 vorgesehen, von denen die Dreiecke 86 und 87 die üblichen Abschlagpunkte 86' und
87' besitzen, welche während der Rückwärtsbewegungen beim Hacken- und Spitzenstricken
wirksam sind. Jedes Dreieck 86 und 87 besitzt bei 88 einen Absatz (Abb. 10), wo- ;
bei diese Absätze die gleichfalls in der Dicke verminderten Enden 89 eines Flansches 90
überlappen, welcher die äußere Wandung des Lauf weges 84 für die Plattenfüße 83 bildet.
Eine Platte 91, welche von der Deckelplatte 92 des Platinendeckels 48 getragen, wird, besitzt
mit dieser aus einem Stück bestehende oder anderswie daran befestigte Lappen 90 und
trägt die die Platinen vorstoßenden Dreiecke
86 und 87. Das die Platinen zurückziehende Dreieck 85 ist an der Platte 93 befestigt, die
eine Fortsetzung der runden Platte 91 darstellt und welche in Verbindung mit dem
Dreieck 85 Platinenvorstoßdreiecke 86 und 87 bildet. Die Nocken 72 und 81 bestehen vorzugsweise
mit den Platinendreiecken 86 und
87 aus einem Stück.
In der Abb> 12 ist schematiseh eine weitere
Ausführungsform des Platinendeckels dargestellt, wobei der Teilnocken 42 der Abb, 4
bis 6 weggelassen ist und die äußere Wandung des Laufweges einen Ausschnitt 95 besitzt,
der jedoch nicht die volle Tiefe der Füße 96 der die Nadeln biegenden Stößer besitzt und
dazu dient, die Stößer 6 des Lauf weges 16 auf
die Stößer einwirken zn lassen und sie um den vollen Betrag beim Strickpunkt vorzustoßen.
Die. um den vollen Betrag an dem Strickpunkt vorgestoßenen Stößer wirken ihrerseits
auf die ihnen zugeordneten Nadeln ein und biegen diese in der in Verbindung mit den in
Abb. 4 bis 6 a beschriebenen Weise ab.
Bei dieser Ausführungsform der Erfindung stoßen die Auswählerstößer 6 die die Nadelbiegung
bewirkenden Stößer vollkommen vor und biegen infolgedessen auch die Nadeln an dem Strickpunkt ab, ohne jedoch eine Aufteilung
der Stößerfüße 96, die sich in dem Lauf weg 97 bewegen, zu bewirken.
Die Abb. 13 stellt eine weitere Ausführungsf
orm der Erfindung dar. Bei dieser Ausführungsform teilt ein Nocken 98 die Stößerfüße
99 im wesentlichen an dem Strickpunkt, wobei gewisse Füße 99 der Stößer an die Vorderseite
100 des Teilnockens bewegt werden, und zwar vor dem Strickpunkt durch bestimmte
Auswählvorrichtungen, beispielsweise durch Auswähler 6. Unmittelbar danach wirkt
auch eine geneigte Fläche 101 des Nockens 98 auf die ausgewählten Stößerfüße 99 ein und
stößt die Stößer weiter nach vorn, so daß sie vorwärts bewegt werden, auf die Nadeln einwirken
und eine Umkehrung der gewöhnlichen Plattierfäden der beiden Füße in der bei den Abb. 4 bis 6 a beschxieheinen Weise
erzeugen.
Obwohl die beschriebenen Ausführungsf ormen der Erfindung sich besonders auf die
Erzeugung von Umkehrplattierung beziehen, ist jedoch der Erfindungsgegenstand nicht
darauf beschränkt, sondern umfaßt auch Flottierfadenplattierung,
d. h. daß zwei oder mehr
Fäden in dem größten Teil der Maschen und Rundgänge der Strickware verstrickt werden,
wobei jedoch der Plattier faden oder auch andere Fäden in bestimmten Rundgängen auf
bestimmte Maschen ausgelassen werden und an der Rückseite der Ware in diesen Maschen
als flottiefender Muster faden erscheinen. Des
weiteren kann der Erfindungsgegenstand in allen solchen Fällen angewendet werden, wo
ίο eine bestimmte Auswahl von Platinen oder
Nadeln in Rund- oder ähnlichen Strickmaschinen stattfindet und wobei während dieser
Auswahl auf Platinen oder Nadeln unter Verwendung von Stößern oder ähnlichen Werkzeugen eingewirkt wird, um Muster zu
erzeugen, und wobei diese Stößer bzw. Platinen durch solche Bewegungen ausgewählt
werden, die ihre Füße anheben oder verlagern, so daß sie unter dem Einfluß besonderer
Mittel, beispielweise von Nocken, gelangen, welche die Lage der Stößer bzw. Platinen
kurz vor dem Strickpunkt verändern.
Wenn auf Platinen wahlweise eingewirkt wird, so können diese beispielsweise in der in
Abb. ι bis 3 beschriebenen Weise ausgewählt werden, um Platinenfallmaschen zu liefern.
Claims (5)
- Patentansprüche:i. Rundstrickmaschine mit Strickwerkzeugen, bestehend aus- Nadeln und Platinen, welche bei ihrem Zusammenwirken gewöhnliche Maschen liefern, und mit durch Füße und Nocken betätigten Stößern, die zur Herstellung von Mustern mit den Nadeln zusammenwirken, insbesondere sie abbiegen, dadurch gekennzeichnet, daß Füße der im wesentlichen waagerecht angeordneten Stößer durch Steuerungsmittel (je nach dem Muster) aus der unwirksamen Lage in eine andere Höhenlage gebracht werden, in der sie mit den Nadeln zusammenwirken und eine Änderung der Strickart, insbesondere Umkehrplattierung, hervorrufen.
- 2. Rundstrickmaschinenach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stößer zu den Strickwerkzeugen derart angeordnet. sind, daß sie einzeln die Bewegungen mehrerer Nadeln steuern.
- 3. Rundstrickmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß über den Stößern ein Nocken angeordnet ist, der die Stößer betätigt, indem er auf ihre Füße einwirkt, wenn die Stößer durch andere Nocken oder ähnliche Steuerungsmittel so angehoben worden sind, daß die Füße der Stößer mit dem darüberliegenden Nocken in Eingriff kommen.
- 4. Rundstrickmaschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stößer aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Teilen bestehen, von denen der eine im wesentlichen waagerecht beweglich gelagert ist, während der andere, die Füße tragende Teil außerdem eine etwa senkrechte Bewegung unter dem Einfluß der die Höhenlage bestimmenden Steuermittel ausführt.
- 5. Rundstrickmaschine nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stößer bei der Erzeugung von Umkehrplattierung auf die Nadelbiegewerkzeuge einwirken und die mustergemäß beeinflußten Werkzeuge in einen Arbeitslaufweg, die nicht beeinflußten dagegen in einen Leerlaufweg führen.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US392853A US2207463A (en) | 1929-09-16 | 1929-09-16 | Selective control of sinkers, needles, and jacks |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE617889C true DE617889C (de) | 1935-08-31 |
Family
ID=23552278
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930617889D Expired DE617889C (de) | 1929-09-16 | 1930-09-14 | Rundstrickmaschine zur Erzeugung von Umkehrplattierung |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US2207463A (de) |
| DE (1) | DE617889C (de) |
| FR (1) | FR702240A (de) |
| GB (1) | GB350830A (de) |
Families Citing this family (8)
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| CS160788B1 (de) * | 1971-10-14 | 1975-05-04 | ||
| IT940317B (it) * | 1971-10-16 | 1973-02-10 | Orizio P | Ruota a disegno per macchine tubola ri a cadute multiple per maglieria |
| US4800739A (en) * | 1987-01-14 | 1989-01-31 | Kent Underwood | Patterning mechanism for knitting machines |
| ITMI20031995A1 (it) | 2003-10-15 | 2005-04-16 | Lonati Spa | Dispositivo per la selezione delle platine di abbattitura in una macchina circolare per maglieria, calzetteria o simile |
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| IT202100018047A1 (it) * | 2021-07-08 | 2023-01-08 | Santoni & C Spa | Macchina tessile circolare per maglieria e relativo metodo di formazione della maglia |
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1929
- 1929-09-16 US US392853A patent/US2207463A/en not_active Expired - Lifetime
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- 1930-09-03 GB GB26282/30A patent/GB350830A/en not_active Expired
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- 1930-09-14 DE DE1930617889D patent/DE617889C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US2207463A (en) | 1940-07-09 |
| FR702240A (fr) | 1931-04-02 |
| GB350830A (en) | 1931-06-18 |
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