DE617758C - Vorrichtung zum maschinellen Umlegen des Deckblattes um Zigarrenwickel - Google Patents

Vorrichtung zum maschinellen Umlegen des Deckblattes um Zigarrenwickel

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Publication number
DE617758C
DE617758C DEU12868D DEU0012868D DE617758C DE 617758 C DE617758 C DE 617758C DE U12868 D DEU12868 D DE U12868D DE U0012868 D DEU0012868 D DE U0012868D DE 617758 C DE617758 C DE 617758C
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DE
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cover sheet
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lever
sheet carrier
swivel arm
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Expired
Application number
DEU12868D
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Universelle Cigarettenmaschinen Fabrik JC Mueller and Co
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Universelle Cigarettenmaschinen Fabrik JC Mueller and Co
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C1/00Elements of cigar manufacture
    • A24C1/26Applying the wrapper
    • A24C1/28Wrapper transferring mechanisms

Landscapes

  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
27. AUGUST 1935
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE. 79 b GRUPPE
Zusatz zum Patent 597
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Februar 1935 ab Das Hauptpatent hat angefangen am 22. März 1932.
Das Hauptpatent bezieht sich auf eine Vorrichtung zum maschinellen Umlegen des Deckblattes um in einem Wickelwalzennest o. dgl. um ihre Längsachse gedrehte Zigarrenwickel mit kegelstumpfartigem Ende unter Verwendung eines gesteuerten Deckblattträgers. Bei dieser Art Vorrichtungen sitzt der Deckblattträger meist schwenkbar an einem Zwischenträger, der seinerseits wiederum schwenkbar an einem Schwenkarm gelagert ist. Gemäß dem Hauptpatent ist die Anordnung getroffen, daß der Deckblattträger während des Anlegens des Deckblattes an das kegelstumpf artige Ende ohne seitliche Ver-Schiebung um die Spitze des Kegelstumpfes verschwenkbar ist. Diese Anordnung hat sich als außerordentlich zweckmäßig erwiesen, weil dadurch ein vollkommen glattes Umlegen des Deckblattes erreicht wird.
Die in dem Hauptpatent dargestellte und beschriebene Einrichtung besitzt aber den Nachteil, daß die Steuerung des Deckblattträgers um seine am Zwischenträger angebrachte Achse durch ein Gestänge herbeigeführt wird, welche durch Vermittlung von Hebeln in eine Kulissenkurve eingreift, die als Schwinghebel ausgebildet ist, der seinerseits wieder durch eine Kurve gesteuert wird. Infolge der vielen miteinander verbundenen Steuerglieder, die eine verhältnismäßig lange Kette von Hebern und Kurven bildet, werden aber Ungenauigkeiten in die Steuerung des Deckblattträgers getragen. Insbesondere macht sich aber bei dieser Vorrichtung der Nachteil bemerkbar, daß infolge der großen Bewegungswinkel, um die der Deckblattträger gesteuert werden muß, die Kurbelhebelgestänge bis nahe an ihre Totpunktstellungen herangeführt werden, müssen, was seinerseits zu beträchtlichen Totgangsbewegungen des Deckblattträgers, insonderheit in dien Anfangslagen des Deckblattträgers, Anlaß gibt. Beim schnellen Arbeiten wirkt sich aber dieser Totgang in bezug auf das richtige Umlegen des Deckblattes um den Zigarrenwickel aus, weil der Deckblattträger beim Anlegen des Deckblattendes an den Zigarrenwickel nicht in einer genau vorbestimmten Lage gehalten wird, sondern je nach den Einflüssen, wie Erschütterungen 10. dgl., von der vorgeschriebenen Stellung etwas nach links bzw. nach rechts abweicht.
Um diesem Übelstande zu begegnen, erfolgt erfindungsgemäß die Steuerung des Deckblattträgers um seinen Gelenkpunkt am Zwischenträger von einer umlaufenden Hubkurve aus, die auf der Schwenkachse des Schwenkarmes gelagert ist. Auf diese Weise werden die langen, die erwähnten Übelstände herbeiführenden Gestänge vermieden. Gleichzeitig kann man auch die sich notwendig machenden Bewegungen für den Deckblattträger von
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einem längerem Kurventeil ableiten. Darüber hinaus kann man eine weitere verhältnismäßige Verlängerung des wirksamen Kurventeils noch dadurch erreichen, daß man den S Antrieb der Hubkurve durch elliptisch ausgebildete bzw. exzentrisch gelagerte Zahnräder antreibt.
Zweckmäßig befestigt man an dem Deckblattträger ein zu seinem Drehpunkt konzentrisch angeordnetes Stirnrad," welches mit einem Zahnsegment im Eingriff steht, welches auf der Schwenkachse des Zwischenträgers gelagert ist, wobei an dem Zahnsegment das von der Steuerkurve kommende Gestänge angreift. Dabei kann mit der Hubkurve die Rolle eines am Schwenkarm gelagerten Hebels zusammenwirken, an dessen EndeeinLenker angreift, der denHebel mit dem Zahnsegment verbindet. Auf diese Weise kann man es ohne weiteres so einrichten, daß die Kurbel- bzw. Drehpunkte der Koppel sich nicht den Totpunktlagen der Verbindungsglieder nähern.
In dieser Weise, ist die auf der Zeichnung dargestellte Ausführungsform ausgebildet.
Abb. ι zeigt die Vorrichtung im Aufriß, Abb. 2 zeigt hierzu einen Grundriß. Durch strichpunktierte Linien ist der in dem Wickelwalzennest ruhende und mit dem Deckblatt zu versehende Zigarrenwickel W angedeutet. Der als Saugkopf ausgebildete Deckblattträgter 1 sitzt mittels des Drehzapfens 2 an dem Zwischenträger 3, der seinerseits wieder durch den Drehzapfen 4 an dem Schwenkarm 5 gelagert ist. An dem Zwischenträger 3 ist ein Fortsatz 6 angebracht, an dessen Ende der Lenker 7 angreift. Der Lenker 7 ist mit dem freien Ende des Hebels 8 verbunden, dessen Drehzapfen 9 in ein 4.0 Lagerauge des Armes 10 eingreift. Der Arm 10 ist mit dem Schwenkarms verbunden. An dem nach unten ragenden Teil des Schwenkzapfens 9 sitzt der Hebel 1i, der mittels der Rolle 12 in die auf dem Maschinengestell befestigte Kulissenkurve 13 eingreift. Der Arm 5 sitzt an der hohlen, im Maschinengestell gelagerten Drehachse 14. Auf dieser Drehachse ist das Stirnrad 15 befestigt, mit welchem das Zahnsegment 16 zusammenwirkt. Das Zahnsegment 16 läuft in 'eimern bei 18 gelagerten Hebel 19 aus. An dem freien Ende des Hebels 19 ist die Rolle 20 gelagert, die in die Kurvennut 2.1 'einer Kurventrommel 22 eingreift. Die Kurventrommel 22 ist auf der Antriebswelle 23 befestigt, die außer dem Antriebsscnneckenrad 24 das Kegelrad 25 trägt. Dieses Kegelrad steht mit dem auf der Welle 27 sitzenden Kegelrad 26 im Eingriff. An dem anderen Ende der Welle 27 ist das Kegelrad 28 befestigt, welches mit dem Kegelrad 29 im Eingriff steht. Dieses Kegelrad 29 sitzt auf der im Maschinengestell senkrecht gelagerten Achse 30, die gleichzeitig das Stirnrad 31 trägt. Das Stirnrad 31 steht mit dem Stirnrad 32 im Eingriff, welches mit einer Hubkurve 33 verbunden ist. Hubkurve 33 und Stirnrad 32 sind auf der "Achse 14 frei drehbar gelagert. Mit der Hubkurve 33 wirkt die Rolle 34 zusammen, die an dem Hebel 3 5 gelagert ist. An dem Hebel 3 5, der mittels des Drehzapfens 36 schwenkbar an dem Arm 5 sitzt, greift der Lenker 37 an. Der Lenker 37 greift mittels des Schwenkzapfens 38 an dem am Zahnsegment 39 vorgesehenen Auslader 40 an. Das Zahnsegment 39 sitzt schwenkbar mittels eines entsprechenden Lagerauges auf dem Drehzapfen 4. Mit dem Zahnsegment 39 wirkt das Stirnrad 41 zusammen, welches auf der Achse 2 des Deckblattträgers 1 befestigt ist. Eine an dem Lenker 27 angreifende Zugfeder 43, die andererseits an dem Arm S befestigt ist, sorgt dafür, daß die Rolle 34 immer mit der Kurve 33 im Eingriff bleibt. Die "Rolle 34 folgt also der Kurve 33, wobei entsprechend der Ausbildung der Kurve 33 das Zahnsegment 39 verschwenkt wird. Die Schwenkbewegung des Zahnsegments wird aber unter Vermittlung des Stirnrades 41 dem Deckblattträger mitgeteilt. Aus der Zeichnung ist ohne weiteres 'ersichtlich, daß man die Bewegung dies Deckblattträgers während eines Arbeitsganges von einem verhältnismäßig langen Kurvenstück (dem Umfange der Hubkurve 33) ableiten kann. Man kann das wirksame Kurventeil dabei noch, im Verhältnis verlängern, indem man an Stelle der konzentrisch, auf den Achsen 30 und 14 angeordneten Stirnräder 31 und 32 'exzentrisch gelagerte bzw. elliptisch, ausgebildete verwendet.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Einrichtung hat sich insbesondere dann als zweckmäßig ^erwiesen, wenn es gilt, wie das den Gegenstand des Hauptpatentes bildet, den Deckblattträger während des Anlegens des Deckblattes an das kegelstumpfartige Ende ohne seitliche Verschiebung um die Spitze des Kegelstumpfes zu verschwenken. Die Einrichtung ist aber auch bei solchen Vorrichtungen zweckmäßig und vorteilhaft, bei denen der Deckblattträger außer der Verschwenkung noch eine seitliche Verschiebung infolge der besonderen Wickelform ausführt. Hierbei tritt insbesondere der Vorteil in die Erscheinung, daß man den wirksamen Kurventeil im Verhältnis zur gesamten Kurve verlängern kann.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Vorrichtung zum masQhinellen Umlegen des Deckblattes um in einem
    Wickelwalzennest ο. dgl. um ihre Längsachse gedrehte Zigarrenwickel mit kegelstumpfartigem Ende unter Verwendung eines gesteuerten Deckblattträgers nach Patent 597 486, wobei der Deckblattträger schwenkbar an einem Zwischenträger sitzt, der seinerseits wiederum schwenkbar an einem Schwenkarm gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung des Deckblattträgers (1) um seinen Gelenkpunkt (2) am Zwischenträger (3) von einer umlaufenden Hubkurvie (33) aus erfolgt, die auf der Schwenkachse (14) des Schwenkarmes (5) gelagert ist.
  2. 2. Vorrichtung mach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Deckblattträger (1) ein zu seinem Drehpunkt (2) konzentrisch angeordnetes Stirnrad (41) befestigt ist, welches mit'einem Zahnsegment (39) .im Eingriff steift, welches auf der Schwenkachse (4) des Zwischenträgers (3) gelagert ist, wobei an dem Zahnsegment (39) das von der Steuerkurve (33) kommende Gestänge (35, 37, 40) angreift.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Hubkurve (33) die Rolle (34) eines am Schwenkarm (5) gelagerten Hebels (35) zusammenwirkt, an dessen Ende ein Lenker (37) angreift, der den Hebel (35) mit dem Zahnsegment·^) verbindet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEU12868D 1935-02-05 1935-02-05 Vorrichtung zum maschinellen Umlegen des Deckblattes um Zigarrenwickel Expired DE617758C (de)

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DE (1) DE617758C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1121521B (de) * 1958-11-14 1962-01-04 Tabak & Ind Masch Vorrichtung zum Auflegen und UEberrollen des Deckblattes auf Zigarrenwickel
DE1192566B (de) * 1960-03-14 1965-05-06 Tabak & Ind Masch Vorrichtung zum UEbertragen und UEberrollen des Deckblattes auf Zigarrenwickel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1121521B (de) * 1958-11-14 1962-01-04 Tabak & Ind Masch Vorrichtung zum Auflegen und UEberrollen des Deckblattes auf Zigarrenwickel
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