DE617650C - Hohler Perforiersteg - Google Patents

Hohler Perforiersteg

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DE617650C
DE617650C DEH135417D DEH0135417D DE617650C DE 617650 C DE617650 C DE 617650C DE H135417 D DEH135417 D DE H135417D DE H0135417 D DEH0135417 D DE H0135417D DE 617650 C DE617650 C DE 617650C
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perforating
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HUGO SAMSON
WILHELM HORBACH
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HUGO SAMSON
WILHELM HORBACH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26FPERFORATING; PUNCHING; CUTTING-OUT; STAMPING-OUT; SEVERING BY MEANS OTHER THAN CUTTING
    • B26F1/00Perforating; Punching; Cutting-out; Stamping-out; Apparatus therefor
    • B26F1/0092Perforating means specially adapted for printing machines

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Printing Plates And Materials Therefor (AREA)

Description

  • Höhler Perforiersteg Die Erfindung bezieht sich auf einen hohlen Perforiersteg zum Einsetzen in die Schriftform von gleichzeitig druckenden und perforierenden Druckmaschinen.
  • Es sind bereits Perforierstege mit gleichem Verwendungszweck bekanntgeworden, die jedoch entweder nur zur Ausführung von Einzelperforationen oder nur zur Herstellung von Perforationsreihen in bestimmter Richtung Verwendung finden konnten.
  • Mit Einrichtungen der erstgenannten Art (Patent 138 445 und amerikanisches Patent 813 907) wurde .ein anderer Zweck als die Herstellung von Einzellochungen nicht verfolgt. Die Anordnung und Ausbildung der Perforiermesser machen eine nahe Aneinanderreihung derselben, wie es für die Herstellung von Perforierreihen notwendig wäre, unmöglich. Im übrigen ist bei diesen. Vorschlägen vorgesehen, daß die Perforiermesser über die Stegoberfläche in Form runder Schnittgrate hinausragen und - wenigstens teilweise - daß die inneren Öffnungen der Perforiermesser sich konisch nach unten verbreitern. Diese Gratform der Messer ermöglichtes, als Widerlagereinen auf dem Tiegel oder auf dem Zylinder der Druckpresse befestigten Streifen aus weichem Material, z. B. Blei, Gummi usw., zu verwenden.
  • Die Einrichtungen der an zweiter Stelle genannten Art (amerikanisches Patent 654 963) bestehen aus dem eigentlichen hohl ausgebildeten Perforiersteg, der auf der Schriftform befestigt ist. Mit diesem Steg arbeitet, wie es' bei Perforiermaschinen bekannt ist, eine federnd und schwenkbar auf dem Hohlsieg befestigte Patrize zusammen, die mit einer Reihe Perforierstempel besetzt ist und hei Andrücken, des Tiegels gegen die Schriftform die gewünschte Perforierung ausführt. Die durch den Tiegel veranlaßte Schwenkung der Patrize bedingt, daß dieselbe immer in der Längsrichtung der Schriftform liegt, d. h. ,es können nur Perforationsreihen in der Längsrichtung vorgenommen werden. Außerdem müssen die Perforierwerkzeuge an der Seite der Schriftform liegen, damit der- Druck nicht gestört bzw. beeinträchtigt wird.
  • Diese bei den bekannten Vorrichtungen bestehenden Beschränkungen sind offenbar der Grund dafür, daß man die Perforierung von dem Druckvorgang wieder getrennt hat und im allgemeinen besondere Perforüermaschinen anwendet.
  • Die Erfindung lehnt sich an die bekannten Vorschläge an und stellt gewissermaßen eine Vereinigung derselben dar, die sich: jedoch dadurch auszeichnet, daß die genannten. Mängel und Beschränkungen grundsätzlich vermieden sind. Der Gegenstand der Erfindung besteht darin, daß die in bekannter Weise über die Stegoberfläche in Form von kreisrunden scharfen Schnittgraten hinausragen.-den und mit nach unten sich konisch verbreiternden. inneren Öffnungen versehenen Perforiermesser in dichter Aufeinanderfolge auf der Oberfläche des hohlen Petforiersteges angeordnet und derart ausgebildet sind, daß als Widerlager beim Perforieren in an sich bekannter Weise ein auf dem Tiegel oder dem Druckzylinder befestigter glatter _ Streifen aus weichem Material, z. B. Blei, Gummi, Leder, Linoleum n. dgl., .-genügt.
  • In zweckmäßiger Weifierausbildungder Erf'vndung empfiehlt es sich, den Hohlstieg aus einem Unterteil mit am oberen Ende der Längswände nach innen vorspringenden. Verstärkungen und einer die Perforiermesser tragenden Leiste zusammenzusetzen, die in schwalbenschwanzfärnugen Unterschneidungen der Verstärkungen geführt und festgehalten wird.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsmöglichkeiten des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Bei dem Ausführungsheispiel nach Abb. i, welche ei-nie piersp,ekltiviscbe Schnittdarstellung zeigt, besteht der Steg aus einem kastenförmigen Gehäuse i von rechtecldgern Querschnitt. In der oberen Abschlußwand 2 sind die Schnittmesser 3 eingesetzt, welche in Form von runden, scharfen Schnittgraten über den Stegkörper hinausragen. Die innere Öffnung der Messer ist nach unten konisch verbreitert, um den Eintritt der Papierscheibchen in den Hohlraum zu @erleichtern.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel. nach Abb.2 besteht der Hohlsteg aus -einem trogförmigen Unterteil 4 und. der Leiste 5, die die Perforiermesser 3 trägt. Die Seitenwände 6 des Unterteiles.4 sind zach :oben konisch verstärkt und am Ende mit Unterschneidungen versehen, in welchen die Leiste 5 geführt und testgehalten wird. Der Hohlsteg wird, wie an sich bekannt, in die Schriftform eingesetzt. Der Tiegel oder die Walze der Druckmaschine wird an den entsprechenden Stellen mit einem Streifen weichen Materials, z. B. Blei, Gummi, Linoleum o. dgl., versehen. Es ist ohne weiteres verständlich, daß der Hohlsteg in der Schriftform an jeder beliebigen Stelle und in jeder beliebigen Richtung angeordnet werden kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hohler Perforiersteg zum Einsetzen in die Schriftform von gleichzeitig drukkenden und perforierenden Druckmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die in bekannter Weise über die Stegoberfiäche in Form von kreisrunden, scharfen. Schnittgraten hinausragenden und mit nach unten sich konisch verbreiternden inneren öffnungen versehenen Perforiermesser in dichter Aufeinanderfolge auf der Oberfläche des hohlen Perforiersteges angeordnet und derart ausgebildet sind, daß als Widerlager beim Perforieren in an sich bekannter Weise lein auf dem Tiegel oder dem Druckzylinder befestigter glatter Streifen von nachgiebigem Material, z. B. Blei, Gummi, Leder, Linoleum o. dgl., genügt.
  2. 2. Perforiersteg nach Anspruch- i, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlsteg aus einem trogförmigen Unterteil mit am -oberen Ende der Längswände nach innen vorspringenden Verstärkungen und einer die Perforiermesser tragenden Leiste besteht, die in schwalbenschwanzförmigen Unterschneidungen der Verstärkungen geführt und festgehalten wird.
DEH135417D 1933-03-01 1933-03-01 Hohler Perforiersteg Expired DE617650C (de)

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