DE616261C - Sicherheitsschloss - Google Patents

Sicherheitsschloss

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DE616261C
DE616261C DESCH101406D DESC101406D DE616261C DE 616261 C DE616261 C DE 616261C DE SCH101406 D DESCH101406 D DE SCH101406D DE SC101406 D DESC101406 D DE SC101406D DE 616261 C DE616261 C DE 616261C
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DE
Germany
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tumblers
lever
key
safety lock
locking plate
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Expired
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DESCH101406D
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ALFRED SCHREITER
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ALFRED SCHREITER
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B21/00Locks with lamelliform tumblers which are not set by the insertion of the key and in which the tumblers do not follow the movement of the bolt e.g. Chubb-locks

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

Bei den bisher gebräuchlichen Schlössern wurde der Riegel gewöhnlich durch Zuhaltungen gesperrt, die bei richtiger Einstellung einen oder mehrere am Riegel angebrachte Zapfen in ihre Randausschnitte eintreten lassen. Diese Art von Schlössern bietet indes keine ausreichende Sicherheit, da die Einstellung der Zuhaltungen durch Probieren (Anheben der Zuhaltungen unter· gleichzeitigem Versuch, den Riegel in die Öffnungslage zu schieben) zu ermitteln war. Dieser Übelstand wird nun gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch verhindert, daß die vom Schlüssel einzuordnenden Zuhaltungen (oder bei Zylinderschlössern die Stifte) mit einem Hebel oder Hebelsystem verbunden sind, über welches sie auf eine besondere, vom Schlüssel nicht beeinflußte Sperrplatte (bzw. einen Sperrstift) so einwirken, daß diese erst dann in die Öffnungslage gebracht wird, wenn alle mit dem Hebel oder Hebelsystem verbundenen Zuhaltungen oder Stifte zu gleicher Zeit in die Öffnungslage gebracht werden. Die Bewegungen dieser Sperrplatte oder Sperr-Stiftes hängt sodann in Richtung und Größe von der Lage des Angriffspunktes der Schlüsselzuhaltungen an den Hebel oder Hebelsystem ab.
Die Zeichnung zeigt als Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ein Schloß, bei dem ein Hebelsystem mit mehreren Zuhaltungen verbunden ist. Es kann indes der Verschluß auch zu anderen Zwecken (z. B. zum Feststellen von Motorenteilen) verwendet werden. Es veranschaulicht:
Fig. ι die Vorderansicht des Schlosses bei abgehobener Deckplatte,
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie A-B der Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie C-D der Fig. i.
In der in zwei Führungszapfen,ß und a1 geführten Sperrplatte b ist ein Hebel c gelagert, welcher an seinen Enden je einen Zapfen/ trägt. Diese Zapfend greifen in die Mittelpunkte zweier kleinerer Hebelt und d1 ein. Letztere sind an ihnen Enden mit Löchern e versehen, in die die Zapfen der Lenker / eingreifen. Je ein Lenker/ ist durch einen Stift mit einer dem Schlüssel unterstellten Zuhaltung £ beweglich verbunden. Der Stift A, welcher mit dem Verschlußriegel fest verbunden ist, führt in die Randausschnitte der Zuhaltungen £ und der Sperrplatte δ bei richtiger Stellung derselben. Bewegt man nun eine Zuhaltung £·, so wird zwangsläufig die mit dem Heb elsy stem verbundene Sperrplatte b bewegt, und zwar derart, daß die Sperrplatte δ je nach Anzahl der Hebel, im vorliegenden Fall also vier, nur einen Teil des Weges einer Schlüsselzuhaltung zurücklegt. Die Sperrplatte b gibt demnach den Weg für den Stift h des Verschlußriegels noch nicht frei, weil für die Öffnungslage der Sperrplatte b vier Zuhaltungen gleichzeitig in die 6g richtige Lage kommen müssen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Sicherheitsschloß, dadurch gekennzeichnet, daß die durch den Schlüssel einzuordnenden Zuhaltungen (g) einzeln mit einem Hebel in Verbindung stehen, welcher leine besondere, vom Schlüssel nicht beeinflußte Zuhaltungsplatte (b) steuert, deren Bewegung in Richtung· und Größe von der Lage der Angriffspunkte der Schlüssekuhaltungen an den Hebel oder Hebelsystem abhängt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DESCH101406D Sicherheitsschloss Expired DE616261C (de)

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