DE616240C - Verfahren zur Herstellung von Feldmagneten fuer Kleinlichtmaschinen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Feldmagneten fuer Kleinlichtmaschinen

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DE616240C
DE616240C DE1930616240D DE616240DD DE616240C DE 616240 C DE616240 C DE 616240C DE 1930616240 D DE1930616240 D DE 1930616240D DE 616240D D DE616240D D DE 616240DD DE 616240 C DE616240 C DE 616240C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K21/00Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets
    • H02K21/26Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with rotating armatures and stationary magnets
    • H02K21/28Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with rotating armatures and stationary magnets with armatures rotating within the magnets
    • H02K21/34Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with rotating armatures and stationary magnets with armatures rotating within the magnets having bell-shaped or bar-shaped magnets, e.g. for cycle lighting

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing Cores, Coils, And Magnets (AREA)

Description

Nach dem Verfahren'des Hauptpatents werden die Magnetstäbe in der Bodenkapsel dadurch befestigt, daß die zwischen die Magnetstäbe eingelegten zugepaßten Jochscheiben aus weichem Eisen einem starken Druck ausgesetzt werden, wodurch sie sich so weit ausdehnen sollen, daß sie die Magnetstäbe fest gegen den zylindrischen Rand der Bodenkapsel pressen. Es hat sich nun gezeigt, daß die Jochscheiben dem auf sie ausgeübten Druck nicht alle in der gleichen Weise folgen, wodurch eine ungleichmäßige Festpressung der Magnetstäbe entsteht. Dieser Mißstand rührt hauptsächlich daher, weil das
J5 Stangenmaterial, aus welchem die Magnetstäbe zugeschnitten werden, nicht immer an allen Stellen genau die gleichen Abmessungen hat, so daß die Stäbe gewisse Abweichungen aufweisen, teils in ihrer Breite, teils in ihrer
ao Stärke, die zwar an sich gering erscheinen, die aber doch ausreichen, um eine völlig gleichmäßige Druckwirkung aller Jochscheiben bei der Massenherstellung nach dem Verfahren des Hauptpatents zu verhindern.
Nun ist die Anwendung einer Materialverschiebung des Magnetjoches zum Zwecke der Befestigung der Magnetstäbe im Prinzip auch bereits in der Weise durchgeführt, daß in das Magnetjoch Löcher eingebohrt sind, in welche dann Stifte eingetrieben werden, durch die das Material des Magnetjoches derart aufgetrieben wird, daß es sich fest gegen die Stäbe anlegt. Aber dieses Verfahren ist so umständlich, zeitraubend und schwierig, daß es für die hier in Betracht kommenden Werkstücke praktisch viel zu teuer wird.
Gemäß der Erfindung wird nun ein gleichmäßiges Strecken aller Jochscheiben durch Einschaltung bzw. Einlage besonderer Druckkörper erzielt, die also nicht in besondere Öffnungen des Joches eingetrieben, sondern lediglich zwischen die einzelnen Scheiben des Joches eingelegt werden. Als solche Druckkörper kommen Ringe in Betracht, die aus hartem Material, also gehärtetem Stahl, bestehen und die den Zweck haben, beim darauffolgenden Zusammenpressen der Druckscheiben den Rand derselben (wo es besonders notwendig ist) und durch den ganzen Stapel hindurch, derart nach außen zu strecken, daß unter allen Umständen alle Jochscheiben zur festen Anlage mit den Magnetstäben kommen. Dabei betten sich infolge des starken Flächendruckes bei dem Preßvorgang die zwischen die Scheiben gelegten Stahlringe vollständig in das weiche Material der Druckscheiben ein, so daß nach erfolgter Pressung das Magnetjoch wieder als einheitlich fester Körper erscheint.
Die praktische Durchführung dieses Verfahrens ist auf der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht.
Man erkennt aus der Zeichnung die Bodenkapsel a, in welche die einzelnen Magnetstäbe & eingesetzt sind. Zwischen die einzelnen Jochscheiben d ist nun je nach Bedarf an passender Stelle je ein Druckring i aus hartem Stahl eingelegt. Alsdann werden sämtliche Jochscheiben d mit ■ entsprechend starkem Druck nach unten zusammengepreßt, bis sie vollkommen dicht aufeinanderliegen.
ίο In der Zeichnung zeigt Fig. ι die Lage der ^lochscheiben^ vor und die Fig. 2 die Lage nach der Pressung. Wie aus den Fig. 3 und 4 ersichtlich, sind vorteilhaft die Druckringe i an einer Stelle offen gelassen, damit an dieser Stelle der Ölkanal k für die zentrale Lagerbohrung/ bei der Pressung nicht zugedrückt werden kann. In der Zeichnung ist die Fig. 1 ein Schnitt nach der Linie I-1 und Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 3.
Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel sind als Druckkörper ■ runde Stahlringe gewählt, da diese den Vorzug haben, daß sie ohne weiteres innerhalb der Magnetstäbe zwischen die einzelnen Jochscheiben eingelegt werden können und sich dann von selbst in die richtige Lage legen. Selbstverständlich kann man den Druckkörpern auch eine beliebige andere Gestalt geben, um die durch sie hervorgebrachte Druckwirkung in bestimmter Richtung wirksam zu machen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Feldmagneten für Kleinlichtmaschinen nach Patent 589259, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die einzelnen Druckscheiben (d) des Joches je ein einzelner aus hartem : Material bestehender Druckkörper, ζ. Β. ein Stahlring (i) o. dgl., eingelegt wird und darauf sämtliche Jochscheiben so weit zusammengepreßt werden, bis sie dicht aufeinanderliegen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930616240D 1930-02-27 1930-02-27 Verfahren zur Herstellung von Feldmagneten fuer Kleinlichtmaschinen Expired DE616240C (de)

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