DE27147C - Neuerung in der Herstellung von Mosaikteppichen und ähnlichen Mosaikstoffen, sowie an der dabei zu verwendenden Maschinerie - Google Patents
Neuerung in der Herstellung von Mosaikteppichen und ähnlichen Mosaikstoffen, sowie an der dabei zu verwendenden MaschinerieInfo
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das als Linoleum bekannte Material und andere ähnliche Compositionen aus oxydirtem
OeI sind zur Erzeugung von Mosaikstoffen nach der vorliegenden Erfindung besonders geeignet.
Man stellt das Material in verschiedenen Farben her, walzt es zu Platten aus und schneidet
daraus vermittelst des Mechanismus, der im nachfolgenden beschrieben werden soll, Stücke
jeder Farbe aus und vereinigt diese auf einer Platte, am besten aus demselben Material, das
auf einen Grund aus einem gewebten Stoff und Papier aufgelegt ist. Dann macht man das
Ganze durch Wärme und Druck fest.
Um die Stücke auszuschneiden, verwendet man Schneidblöcke und bewerkstelligt dies in
der folgenden Weise:
Man beschafft sich zuerst einen Musterblock; derselbe kann aus Holz oder Metall sein; auf
der Fläche des Blockes sind, entsprechend jeder Linie des zu erzeugenden Musters, Rinnen eingeschnitten,
und besonders bei geometrischen Mustern können noch viel mehr Rinnen in den Musterblock eingeschnitten sein, so dafs derselbe
Block zur Zusammenstellung der Messer für viele Muster verwendet werden kann.
Die Messer, welche man verwendet, sind Streifen oder Bänder aus Stahl oder anderen
Metallen, die in entsprechender Länge geschnitten wurden.
Diese Stücke werden in die Rinnen im Musterblock glatt eingesetzt und sind an einander gefügt.
Wenn die zum Ausschneiden der Stücke von einer Farbe des Mosaikmusters erforderlichen
Messer in den Musterblock eingesetzt worden sind, besteht die nächste Operation darin, die Messer theilweise in das Material zu
versenken, aus welchem der Schneidblock bestehen soll. Dieses Material kann ein leicht
schmelzbares Metall sein oder auch eine Composition, wie oxydirtes OeI, das durch Beimengung
von Farbstoffen fest geworden ist, oder es kann auch aus Sägespänen, die durch
geronnenes Eiweifs vereint und zusammengehalten werden, bestehen; das letztere ist ein
Material, das man so hart wie Ebenholz machen kann. Hat man die Absicht, den Schneidblock
aus dieser oder einer anderen, ähnlichen Composition herzustellen, so werden die Messer mit
den Schneiden nach abwärts in den Rinnen des Musterblockes zusammengestellt, und da die
Breite der Messer gröfser ist als die Tiefe der Rinnen, so stehen die Messer aus der Fläche
des Musterblockes heraus. Die Furchen, welche keine Messer enthalten, werden mit einem geeigneten
Pulver ausgefüllt. Dann legt man unter Anwendung von Druck die Composition auf,- welche den Block bilden soll, so dafs die
Messerrücken darin versenkt werden. Nachher wird durch Wärme oder durch andere Mittel,
je nach der Natur der Composition, dieselbe zum Erhärten gebracht, so dafs die aus der
Oberfläche derselben herausragenden Messer festgehalten werden.
Wird dieser Schneidblock auf eine Platte gefärbten Linoleums gelegt und Druck angewendet,
so schneiden seine Messer aus der Platte Stücke aus, welche zum Aufbau des Mosaikmusters er-
forderlich sind, und erhalten gleichzeitig diese Stücke in ihrer angemessenen gegenseitigen Lage.
Es ist vortheilhaft, wenn die Messer um ein
beträchtliches Stück weiter aus dem Block herausragen, als die Dicke der Platte beträgt, aus
welcher die Mustertheile geschnitten werden. Man füllt diese Vertiefungen theilweise mit
Kautschuk aus, über den man ein dünnes Blech von Messing oder einem anderen Metall legt.
Auf diese Weise erzielt man eine angemessene Elasticität der Oberfläche, welche durch ihren
Druck das Anhaften der Mustertheile an jenem Stoff, auf welchen sie gelegt werden, sichert.
Oft wird es nothwendig sein, Löcher durch den Schneidblock anzubringen, um jene Stücke
gefärbten Linoleums, welche von den Messern zurückgehalten werden, aber zum Gebrauch
nicht erforderlich sind, auszustofsen. Diese Löcher stellt man in der Weise her, dafs man
zwischen die Messer am Musterblock Kernstücke einschiebt, bevor die Composition um die Messer
herum niedergedrückt wird.
Da die verschiedenen zur Erzeugung eines Musters erforderlichen Schneidblöcke sämmtlich
auf einem und demselben Musterblock hergestellt werden, so kann man der genauen Form
und des Zusammenpassens der Musterstücke gewifs sein. Wenn der Schneidblock aus leicht
schmelzbarem Metall hergestellt werden soll, so werden die Messer mit den Schneiden nach
oben im Musterblock angeordnet und man giefst Gyps auf dieselben. Der Gypsaufgufs erhärtet
und das Metall wird daraufgegossen, so dafs die Rücken der Messer im Metall versenkt erscheinen.
Wenn nöthig, werden entsprechende Kerne zur Herstellung von Ausstofslöchern verwendet.
Die Maschine, in welcher man den Mosaikstoff erzeugt, ist mit einem wasserdichten Tuch
ohne Ende versehen. Das grundirte Linoleum, welches die Mosaikmusterstücke aufnehmen soll,
wird durch das Tuch ohne Ende durch die Maschine geführt; es wird von einer Walze abgewickelt,
auf welche es vorher aufgewickelt worden war, oder es wird von seiner Erzeugungsstelle
direct in die Maschine geführt. Dem Tuch ohne Ende wird eine intermittirende Bewegung
mitgetheilt, durch welche das Linoleum bis zu dem Punkt geführt wird, wo es den ersten Satz der Mustertheile aufnimmt. Hier
wird der Schneidblock, welcher bereits mit den ,auf das ■ Linoleum aufzulegenden Mustertheilen
gefüllt ist, auf das Linoleum gesetzt.
. Die Unterlage, auf welcher das Linoleum ruht, geht dann hinauf und drückt den Stoff gegen
den Schneidblock und die in diesem enthaltenen Musterstücke; da sich nun die Composition in
einem halbfesten Zustande befindet, so haften die Musterstücke am Grundstoff fest.
Das Tuch ohne Ende führt dann den Stoff zum nächsten Punkt, wo er in ähnlicher Weise
andere Musterstücke in der angemessenen gegenseitigen Lage aufnimmt.
Diese Mosaikstoffe können auf Wunsch durch aufgedruckte Muster noch weiter verziert werden.
Beschreibung der Zeichnungen.
In den verschiedenen Figuren bezeichnen dieselben Buchstaben die gleichen Theile.
Fig. ι ist eine perspectivische Ansicht einer Combinirplatte.
Fig. 2 stellt einen Kern dar.
Fig. 3 ist ein Theil eines Schneid- und Setzblockes,
dargestellt im Schnitt.
Fig. 4 und 41 zeigen einen Typenblock in
der Draufsicht und im Schnitt.
Fig. 5 und 6 zeigen Beispiele von Stoffen, welche verschiedene Stadien im Verlaufe der
Fabrikation darstellen.
Um die vorliegende Erfindung leichter verständlich zu machen, wird in der nachfolgenden
Beschreibung die Reihenfolge der verschiedenen Fabrikationsstadien innegehalten werden.
Um die Schneidblöcke herzustellen, verwendet man eine Combinirplatte von Metall, Messing,
Bronze oder Eisen, von welcher Fig. 1 ein Beispiel giebt.
Diese Platte zeigt blos Schnitte nach geraden Linien, aber es ist klar, dafs nicht nur solche
Linien und ihre Durchschnitte ins Unendliche variirt werden können, sondern dafs man sie
auch mit krummen Linien combiniren kann, oder dafs man auch Platten schneiden kann,
welche blos Curven mit sehr vielen Variationen von Durchschnitten enthalten. Alle diese Linien
müssen genau in derselben Tiefe ausgeschnitten werden, so dafs der Boden oder die auf diese
Weise erzeugten Rinnen mit der Oberfläche der Platte parallel sind.
Die Platte, wie sie gezeichnet ist, zeigt ohne weitere Erklärung, dafs aus diesen Schnittlinien
eine grofse Anzahl verschiedener Zeichnungen und Muster leicht combinirt oder construirt
werden können. Zeichnungen, welche diese oder andere Linien einer Platte zur Grundlage
haben, können zur Erzeugung von eingelegtem oder belegtem Linoleum in irgend einer Anzahl
von Farben oder Schattirungen benutzt werden.
Es ist ferner klar, dafs, welches immer die Anzahl von Blöcken zur Zusammenstellung der
ganzen Zeichnung sein mag, sie alle auf einer und derselben Platte hergestellt werden können.
Es ist ferner klar, dafs, wenn man die Messer fest verbindet oder sie von dieser Platte in
Blöcke versenkt, die verschiedenen, auf diese Weise hergestellten Blöcke von fast mathematischer
Gleichheit sein oder die Theile einer Zeichnung so vollkommen zusammensetzen werden,
als dies durch mechanische Hülfsmittel erzielt werden kann. Zu Messern verwendet
man entweder Stahl oder Messing, obgleich auch Eisen oder ein anderes entsprechendes
Material verwendet werden kann; sie sind
6,5 bis 13 mm breit und ihre Dicke beträgt
von 0,4 bis 0,8 mm. Die Stahl- oder Messingstreifen werden an einem Rande abgeschrägt
und zugeschliffen, dann werden sie in den erforderlichen
Längen geschnitten und die abgeschnittenen Enden werden entsprechend abgeschrägt,
so dafs sie dicht an einander stofsen. Diese Messer werden dann auf dem Combinirblock
zusammengestellt', entsprechend den vorher- bestimmten Umrissen der Zeichnung.
In Fig. ι zeigt a die Zusammenstellung dieser
Messer zu einem Muster oder einer Zeichnung. Die Furchen der Platte, welche nicht mit Messern
versehen sind, sind mit Gyps, Graphit oder einem anderen angemessenen Material ausgefüllt.
Bei dieser Zeichnung, welche blos aus zwei
Farben zusammengesetzt ist, bilden die Umrisse des einen Musters auch gleichzeitig .die des
anderen. Sie werden alle auf einmal ausgestanzt, und da ein Satz von Musterstücken aus
dem Block entfernt werden mufs, um blos die übrigen, auf den zu bearbeitenden Stoff zu
bringen, so bringt man Oeffnungen oder Löcher im Block an.
Dies geschieht durch Einsetzen von Kernen, Fig. 2, aus Gyps oder Holz an den bestimmten
Stellen der Combinirplatte. Diese nun so vorbereitete Platte wird ein wenig geölt und in
einen eisernen Rahmen gesetzt, welcher hinreichend hoch ist, um eine angemessene Menge
Material für eine bestimmte Dicke des herzustellenden Blockes aufzunehmen.
Das eingefüllte Material kann eine Composition von oxydirtem OeI sein, oder man kann
auch Sägespäne oder Holzstoff, welche mit flüssigem Bluteiweifs zu einem dicken Brei angerührt
sind, verwenden. Der so hergestellte Kasten, dessen Boden die Combinirplatte bildet,
wird dann unter eine heifse Presse gebracht und einem beträchtlichen Druck unterworfen.
Nachdem die Wärme die ganze Masse durchdrungen hat und das Eiweifs infolge dessen geronnen
ist, wird der Kasten entfernt und der festgewordene Block, in welchen nunmehr die
Messer fest eingebettet sind, von der Combinirplatte abgelöst. Die Kerne werden aus dem
Block entfernt und derselbe ist zur weiteren Bearbeitung fertig.
Ein zweiter Block für die Ergänzung des Musters wird in der eben beschriebenen Weise
hergestellt, nur werden die vorgenannten Kerne an jene Stellen gesetzt, wo der erste Block
massiv geblieben ist.
Fig. 3 erläutert die weitere Bearbeitung eines Blockes desselben Musters. Sie zeigt einen
Theil eines Blockes im Schnitt, α sind die Messer; b sind Messingplatten mit Stiften e und
Muttern /; g ist die Versenkung im Block für die Mutter; c ist der Kautschuk unter dem
Messingblech; h h sind Oeffnungen oder Löcher an jenen Stellen, an welchen die Ausschnitte
entfernt werden müssen, bevor der Block zum Einsetzen jener Theile benutzt wird, welche
über dem Messingblech und dem Kautschuk zurückgehalten werden.
Der in Fig. 3 dargestellte Block wird aus einer Platte Linoleum ein quadratisches Stück
ausschneiden, aber dieses quadratische Stück ist in so viel Stücke getheilt, als Muster von den
Messern des Blockes gebildet werden.
Die Musterstücke, welche auf den Stoff aufgedrückt werden sollen, liegen mit den Schneiden
der Messer in einer Ebene und erleiden einen Druck von den Platten auf ihren Rücken,
während jene zwischen den Messern über den Oeffnungen h lose hängen und keinen Druck
erleiden oder durch einen einzigen leichten Schlag vermittelst eines Brettes entfernt werden
können. Dieses Brett trägt so viel Pflöcke, als im Block Oeffnungen angebracht sind.
Fig. 3 zeigt die Einbettung der Messer a in das Material, das zur Herstellung des Blockes
verwendet wird, wie oben beschrieben wurde.
Fig. 4 zeigt die Draufsicht und Fig. 41 einen
Schnitt eines kleinen Blockes, der aus Schriftmetall oder einem anderen leicht schmelzbaren
Metall hergestellt ist.
α sind die Messer; b ist die Füllung jener Theile, welche den Druck auszuüben haben.
Die Füllung kann Messing oder Kautschuk sein, wie es bei Fig. 3 beschrieben wurde, oder auch
ein anderes angemessenes Material.
Man sieht, dafs beim Ausschneiden der dargestellten Letter aus einer Linoleumplatte der
mit e bezeichnete Theil gleichfalls aus der Platte gestofsen wird und zwischen den Messern haften
bleibt, aber beim Umkehren der Blockfläche nach abwärts und beim Niederdrücken derselben
auf ein anderes Stück Linoleum empfängt der Theil e, wie man sieht, keinen Druck.
Die Stücke e können, entweder bevor oder nachdem das Einsetzen erfolgt ist, mit der Hand
entfernt werden, oder die Blöcke können mit Oeffnungen versehen sein und der ganze Procefs
ihrer Herstellung kann in derselben Weise vor sich gehen, wie dies vorher bei Fig. 3 beschrieben
wurde.
Die Blöcke oder Typen, Fig. 4 und 41, sind
mit Keilen c und Nuthen d versehen.
Zur Herstellung dieser Blöcke kann man Combinirplatten aus Holz verwenden, obgleich
Metallplatten vorzuziehen sind, da sie weniger veränderlich sind.
Wenn man Holzplatten verwendet, so werden die Messer in entsprechend eingeschnittene
Schlitze, die Schneiden nach aufwärts, gestellt. Man giefst dann Gyps über die Messer, und
wenn dieser Ueberzug erstarrt ist, wird er abgenommen; die Schneiden der Messer sind dann
insgesammt in Gypsgufs gebettet. Der Gyps-
Claims (3)
1. Die Erzeugung von Teppichen, Wandbekleidungen und anderen ähnlichen Gegenständen
mit massiven eingelegten oder aufgelegten Mustern und Zeichnungen, wobei die Mustertheile
aus Platten der Composition vermittelst Schneidblöcke geschnitten, auf der Oberfläche
eines überzogenen Grundzeuges zusammengestellt und durch Wärme und Druck damit fest verbunden werden.
2. Die Herstellung von Schneidblöcken durch Zusammenstellung von Messern oder Schneidblättern
auf einem gefurchten Musterblock und Hervorbringung eines Rückens auf demselben,
in welchem die Messer oder Klingen festgehalten werden.
3. Die Construction der Schneidblöcke mit Vorrichtungen , um das überschüssige Material
auszustofsen.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
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