DE617795C - Verfahren zum Herstellen fliesenaehnlich gemusterter Fussbodenbelaege aus Kautschuk - Google Patents

Verfahren zum Herstellen fliesenaehnlich gemusterter Fussbodenbelaege aus Kautschuk

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DE617795C
DE617795C DEL83511D DEL0083511D DE617795C DE 617795 C DE617795 C DE 617795C DE L83511 D DEL83511 D DE L83511D DE L0083511 D DEL0083511 D DE L0083511D DE 617795 C DE617795 C DE 617795C
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DEL83511D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass
    • B29D99/0057Producing floor coverings
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29LINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASS B29C, RELATING TO PARTICULAR ARTICLES
    • B29L2031/00Other particular articles
    • B29L2031/30Vehicles, e.g. ships or aircraft, or body parts thereof
    • B29L2031/3005Body finishings
    • B29L2031/3017Floor coverings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen fliesenähnlich gemusterter Fußbodenbeläge aus Kautschuk Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von fliesenähnlich gemustertem Fußbodenbelag aus Kautschuk und ist dadurch gekennzeichnet, daß in ein-ein Schablonenrahmen vorvulkanisierte, nicht miteinander in Verbindung stehende Wurfelchen entweder direkt aus dem Schablonenrahmen oder nach dem Herausdrücken aus dem Schablonenrahmen unter vorübergehendem Zwischenschalten eines zweiten Schablonenrahmens in eine unvulkanisierte Kautschukplatte hineingepreßt werden, so daß die unculkanisierte Kautschukmasse während des nachfolgenden Vulkanisierens die Zwischenräume zwischen den benachbarten Würfelkanten ausfüllt.
  • Durch das Verfahren gemäß der Erfindung kann auf einfache Weise in wenigen Arbeitsgängen ein ebener Fußbodenbelag mit den mannigfachsten Farb- und Musterungswirlcungen hergestellt werden, da die v erschiedenfarbigsten Wurfelchen zu seiner Anfertigung benutzt werden können.
  • Bei den bekannten Verfahren zum Herstellen solcher Beläge war es entweder nicht möglich, verschiedenartige Farbwirkungen der einzelnen Felder des gleichen Belages zu erzielen, `da die einzelnen Felder zusammen mit der gemeinsamen Grundplatte aus derselben Masse hergestellt wurden, wobei zum Abtrennen der einzelnen Felder voneinander durch einen eingelegten Gitterrahmen Rillen gebildet wurden, die nach der Vulkanisation des Belages und Herausnahme des Rahmens mit anders gefärbter Kautschukmischung ausgefüllt werden mußten; oder aber .die vorher in einem besonderen Verfahren hergestellten Einzelwürfelchen wurden nach Einlegen in eine Art unten geschlossenen Schablonenrahmen zur Verhütung eines gegenseitigen Verrutschens der Wurfelchen während des Verfahrens durch Überdecken einer anderen Kautschukmasse zu einem zusammenhängenden Belage vereinigt, worauf dann die durch den Schablonenrahmen bedingten Rillen in dem Belage in einem weiteren Verfahrensgange mit neuer Kautschukmischung ausgefüllt werden mußten.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung hat demgegenüber den Vorteil weitgehender Einfachheit. Die Wurfelchen werden durch einen vorteilhaft aus Metall bestehenden, unten offenen Schablonenrahmen geformt. Es werden hierbei eine oder mehrere unvulkanisierte Kautschukplatten auf den Schablonenrahmen gedrückt, so daß die zwischen den Rahmenstäben oder Rippen befindlichen Zwischenräume durch- den Kautschuk ausgefüllt werden. Der im Rahmen befindliche Kautschuk wird- dann vorvulkanisiert und die die Würfelehen bildenden, im Schablonenrahmen sitzenden vorvulkanisierten Stücke werden auf eine unvulkanisierte Kautschukplatte aus dem Rahmen herausgedrückt, so daß der unvulkanisierte Kautschuk unter Druck gezwungen wird, zwischen die aneinanderstoßenden Kanten benachbarter Würfelehen zu fließen. Das Ganze wird dann' vulkanisiert, wodurch die Würfelkanten aneinander befestigt werden.
  • Die so hergestellten Würfelehen können auch aus dem Schablonenrahmen herausgeworfen und nachher, evtl. durch Hand, in einem zweiten Rahmen auf eine unvulkanisierte Kautschukplatte gebracht werden, wobei die Rippen des zweiten Rahmens dieselbe Form haben wie die Rippen des Schablonenrahmensr jedoch etwas dünner sind. -Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird der Schablonenrabmen mit den darin sitzenden, auf die gleiche Weise wie beim ersten Ausführungsbeispiel hergestellten Würfelehen über einen zweiten Schablonen-. rahmen gestellt, dessen untere Fläche sich über einer unvulkanisierten Kautschukplatte befindet. Die im ersten Rahmen sitzenden Würfelehen werden dann aus, den zwischen den Rippen befindlichen Zwischenräumen des ersten Schablonenrahmens durch die Z`vischenräume zwischen den Rippen des zweiten Rahmens in eine unvulkanisierte Kautschukplatte hineingedrückt.. Unterlage und Würfelehen werden dann vulkanisiert. Die Rippen des zweiten Rahmens sind zum mindestens so dünn (besser dünner) als die Rippen des Formrahmens, so daß die Würfelehen bequem durch die Felder des zweiten Rahmens hindurch auf die unvulkanisierte Unterlage gedrückt werden können. Der zweite Rahmen ist so dick, daß sein Mittelteil sich nicht mit nachteiligen Folgen in die unvulkanisierte Unterlage. eindrückt, wenn die Würfel aus dem Schablonenrahmen herausgepreßt werden.
  • Die oben, beschriebene Herstellungsweise der Würfeleen bezieht sich auf solche kleiner Größe. Sollen größere Würfelehen Verwendung finden, so werden diese vorteilhaft durch Zerschneiden einer Kautschukplatte hergestellt und dann von Hand oder maschinell beliebig in den Rahmen eingelegt.
  • Es besteht natürlich die Möglichkeit, in den Rahmen anstatt gleichfarbiger die verschiedenfarbigsten Wurfelchen einzulegen, die aus getrennten Herstellungsverfahren stammen, bei denen verschiedenfarbige Kautschukeischungen Verwendung gefunden haben. Dadurch kann, wie bereits ausgeführt, ein Belag mit den mannigfachsten Farbwirkungen hergestellt und besondere Musterung erzielt werden.
  • Die Erfindung ist auf den Zeichnungen beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigen: Fig. i einen Schnitt durch eine Vorrichtung zum Herstellen der Würfelehen, Fig.2 eine Vorrichtung zum Setzen der Würfelehen, Fig. 3 eine Teilansicht einer anderen Vorrichtung zum Setzen der Würfelehen, Fig. 4 dieselbe Vßrrichtung wie Fig. 3 in einer anderen Lage, Fig. 5 eine Teilansicht einer Vorrichtung -zum Vulkanisieren eines Belages.
  • i ist der feststehende Körper einer Presse, auf den ein Schablonenrahmen 2 mit Rippen 3 aufgesetzt ist. 4 ist eine unvulkanisierte Kautschukplatte, die auf den Rahmen :2 aufgelegt ist, und 5 der bewegliche Preßstempel. Die Kautschukplatte wird in die zwischen den Rippen 3 befindlichen Zwischenräume gepreßt und füllt sie aus. Dann wird sie vorvulkanisiert und bildet Würfel 6 (Fig.2). Der nächste Arbeitsvorgang ist in Fig.2 dargestellt. 7 bezeichnet eine dünne unvulkanisierte Kautschukplatte, die auf einen als Förderband dienenden Gewebestreifen 16 aufgebracht ist. Der Streifen 16 befördert den Rahmen und seinen Inhalt in eine Vukanisierpresse hinein und heraus. Zwischen die Kautschukplatte 7 und,den Ge,#vebestreifen 16 wird vorteilhaft in übliches- Weise ein Stück Papier gelegt, um ein Ankleben des Kautschuks am Gewebe zu verhindern. Auf die Kautschukplatte 7 wird ein Rahmen g aufgesetzt sowie der Rahmen 2 mit den darin befindlichen \Vürfelchen 6. Der bewegliche Preßstempel 5 ist mit Klötzen io versehen, die aus Holz bestehen können und die dazu dienen, die Würfelehen durch den Rahmen 2 und durch den Rahmen g hindurch auf die Kautschukplatte 7 zu drücken.
  • Die zum Herstellen größerer Beläge geeignete, in Fig. 3 dargestellte Maschine weist einen Streifen 16 aus Gewebe auf, der als Förderband dient und mit dem .die Unterlage während des Herstellungsverfahrens in verschiedene Stellungen gebracht werden kann. Der Streifen 16 läuft um Walzen 17 herum, die mit Handkurbeln versehen sein können, mit deren Hilfe das Gewebe in jeder Richtung bewegt Werden kann. i9 ist ein Stahlblech mit einem. Randstück 2o, das zum Festlegen des Rahmens g .dient. Das Randstück kann natürlich auch direkt auf das Transportband 16 gelegt werden. Soll der in der in Fig. 3 gezeigten Vorrichtung hergestellte Belag mit einem ähnlichen verbunden werden, so wird auf jeder Seite des Randstückes 2o eine Leiste 2i angebracht, die dieselbe Dicke wie die unvulkanisierte Kautschukplatte 7 hat, so daß überstehende Teile entstehen. Die so hergestellten Beläge können dann durch einen Verbindungsstreifen zusammenvulkanisiert werden. 22 ist ein Gewicht, das in beliebiger Weise gehoben und gesenkt werden kann. Das Gewicht ist mit Klötzen 23 versehen, die vorteilhaft aus Holz hergestellt sind. Sie sind etwas kleiner als die Zwischenräume im Rahmen g. An dem Gewicht 22 sind Hebel 24 drehbar gelagert, die an ihren oberen Enden mit Stangen 25 verbunden sind. Mit Hilfe der Stangen können die Hebel 2q. durch irgendeinen (nichtdargestellten) Mechanismus hin und her bewegt werden. Die unteren Enden der Hebel 2,4 sind nach innen gebogen und können in einer Stellung, in der das Gewicht 22 gesenkt ist und die Klötze 23 auf den Würfelehen 6 aufruhen und sie auf die Kautschukplatte 7 aufpressen, sin Vorsprünge 26 eingreifen, die am Rahmen 9 befestigt sind. Nachdem die Würfelehen 6 auf die Kautschukplatte 7 aufgepreßt worden sind, werden die Hebel 24 mit den Vorsprüngen 25 in. Eingriff gebracht und mit Hilfe der Stangen 25 aus der in Fig.-3 dargestellten Lage in ,die in Fig. q. gezeichnete Stellung bewegt, so daß der Rahmen 9 von den Würfelehen 6 abgehoben wird, die von den Klötzen 23 heruntergehalten werden. Das Gewicht wird dann zusammen mit dem Rahmen von den Würfelehen 6 entfernt. Auf die Würfelehen und das Randstück 2o wird nunmehr ein Stahlblech 27 aufgelegt. Die Stahlbleche 1g und 21 werden dann mit der Kautschukplatte 7 und den Würfelehen 6 in eine Vulkanisierpresse befördert. Die Vulkanisierpresse zwingt die Kautschukplatte 7, in die Zwischenräume zwischen benachbarten Würfelchen einzudringen, wodurch die Zwischenräume ausgefüllt werden. Das Randstück 2o verhindert dabei, daß, die Kautschukplatte 7 sich nach der Seite hin ausbreitet. Es dient also gewissermaßen als Seitenwand einer Form. .

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRUCI3: Verfahren zum Herstellen fliesenähnlich gemusterter Fußbodenbeläge aus Kautschuk, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Schablonenrahmen (2) vorvullzunisierte, nicht miteinander in Verbindung stehende Würfelehen (6) entweder direkt aus dem Schablonenrahmen öder nach dem Herausdrücken aus dem Schablonenrahmen unter vorübergehendem Zwischenschalten eines zweiten Schablonenrahmens (9) in eine unvulkanisierte Kautschukplatte (7) hineingepreßt werden, so daß die unvulkanisierte Kautschukmasse während des nachfolgenden Vulkanisierens die Zwischenräume zwischen den benachbarten Würfelkanten ausfüllt.
DEL83511D 1932-04-15 1933-04-07 Verfahren zum Herstellen fliesenaehnlich gemusterter Fussbodenbelaege aus Kautschuk Expired DE617795C (de)

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DEL83511D Expired DE617795C (de) 1932-04-15 1933-04-07 Verfahren zum Herstellen fliesenaehnlich gemusterter Fussbodenbelaege aus Kautschuk

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