DE616072C - Verfahren und Einrichtung zur Sicherung eines ausreichenden Zuendstroms bei Minenzuendmaschinen und Zuendvorrichtungen - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Sicherung eines ausreichenden Zuendstroms bei Minenzuendmaschinen und Zuendvorrichtungen

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DE616072C
DE616072C DESCH100038D DESC100038D DE616072C DE 616072 C DE616072 C DE 616072C DE SCH100038 D DESCH100038 D DE SCH100038D DE SC100038 D DESC100038 D DE SC100038D DE 616072 C DE616072 C DE 616072C
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DE
Germany
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ignition
current
relay
switch
detonators
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DESCH100038D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42DBLASTING
    • F42D1/00Blasting methods or apparatus, e.g. loading or tamping
    • F42D1/04Arrangements for ignition
    • F42D1/045Arrangements for electric ignition
    • F42D1/05Electric circuits for blasting

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air Bags (AREA)

Description

  • Verfahren und Einrichtung zur Sicherung eines ausreichenden Zündstroms bei Minenzündmaschinen und Zündvorrichtungen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Sicherung eines ausreichenden Zündstroms bei Minenzündmaschinen und Zündvorrichtungen und besteht darin, daß die an sich bekannte, von der Zündmaschinenspannung beeinflußte Relaiseinrichtung für die Betätigung des Zündstromschalters durch ein Relais, das von einem vom Zündleitungswiderstand abhängigen geringen Hilfsstrom durchflossen wird, dann blockiert wird, wenn die Stärke dieses geringen Hilfsstroms zu klein, also der zulässige Zündleitungswiderstand zu groß ist.
  • Bei Minenzündmaschinen für Hand- und Federantrieb erfolgt die Schließung des Zündstromkreises durch den Zündstromschalter in allgemein bekannter Weise gegen Ende des Antriebs, also im Augenblick größter Drehgeschwindigkeit des Zündmasehinenankers, um die Zündung beim Spannungsmaximum, also mit möglichst hohem Strom zu bewirken. Ist dabei- an die Zündmaschine die ihrer Leistung entsprechende Anzahl von Zündern angeschlossen, so werden alle Zünder. sicher zur Entzündung gebracht. Überschreitet aber der Widerstand der Zündleitung, z. B. infolge irrtümlichen Anschlusses einer zu großen Zahl von Zündern oder aus sonstigen Gründen, einen. bestimmten Grenzwert, so wird die zur sicheren Zündung aller Zünder erforderliche Stromstärke nicht erreicht, und es treten daher Versager auf. Gemäß der Erfindung wird diese Gefahr dadurch vermieden, daß die Schließung des Zündstromkreises durch den Zündstromschalter dann durch Blockierung des diesen Schalter betätigenden Relais verhindert wird, wenn ein in diesem Augenblick durch die Zündleitung gesandter, für die Zünder ungefährlicher Hilfsstrom eine Stärke besitzt, die einen dem normalen Zündleitungswiderstand entsprechenden Grenzwert überschreitet.
  • Auf der Zeichnung sind mehrere Schaltungsanordnungen als Ausführungsbeispiele für die Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens wiedergegeben. Fig. z stellt den Zündmaschinen- und den Zündleitungskreis dar und läßt den Anschluß von Schalt- und Blockierrelais erkennen, welch letzteres den Zündstromschalter überbrückt. Fig. z zeigt den Anschluß des Blockierrelais an eine Teilspannung der Zündmaschine. Gemäß Fig. 3 ist das Blockierrelais der Zündleitung parallel geschaltet.
  • Wenn die Spannung ,des z. B. mittels des Zahnsegments 2 (Fig. z) und des Ritzels 3 angetriebenen Ankers z der Zündmaschine ihren Maximalwert erreicht hat, -zieht das Schaltrelais 7 seinen Anker z¢ an und bewirkt damit durch das freigegebene, unter Wirkung der Feder 16 stehende Schaltorgan 13 die Schließung des Zündstromschalters L'.I und die Entzündung der Zfinder 21 in der an die Maschinenklemmen i5 und i9 angeschlossenen Zündleitung 2o.
  • Bevor aber der Zündstromschalter i2 durch das Schaltorgan 13 geschlossen wird, hießt erfindungsgemäß bereits über das diesen Sehalter dauernd überbrückende Blockierrelais io ein geringer.Hilfsstrom, der durch den Widerstand dieses Relais oder einen Zusatzwi(lerstand i i auf eine für die Zünder ungefährliche Stärke gebracht ist. Der Gesamtwiderstand im Hilfsstromkreis wird dabei so huinessen, daß das Blockierrelais io bei nor, analem Zündleitungswiderstand seinen Anker 17 anzieht und daher das Schaltrelais 7 freigibt, so daß die Schließung des Zündstromschalters 12 zustande kommt. Bei zu großem Zündleitungswiderstand wird dagegen der ='lnker 17 des Blockierrelais io nicht angezogen, das Schaltrelais bleibt blockiert, und die Zündung wird verhindert.
  • Wie ohne weiteres ersichtlich, muß der Widerstand im Hilfsstromkreis also so groß bemessen werden, daß der unter der Wirkung der vollen Zündmaschinenspannung zustande kommende Hilfsstrom eine für die Zünder ungefährliche Größe besitzt.
  • Gemäß der Schaltanordnung nach Fig. 2 kann man eine Erhöhung des Widerstandes im in der Figur verstärkt ausgezogenen Hilfsstromkreis vermeiden, wenn man für die Erzeugung des Hilfsstroms eine beliebig kleinere, z. B. einem an die volle Maschinenspannung angeschlossenen Spannungsteiler 2; entnommene Spannung 31 verwendet. In diesem Falle wird im Hilfsstromkreis zweckmäßig ein im Ruhezustand geschlossener Schalter 29 angeordnet, der unmittelbar vor dem Schließen des Zündstromschalters 12, z. B. durch das Schaltorgan 13, geöffnet wird, um zu verhindern, daß dadurch der Strom in der Zündleitung vermindert wird. Zum gleichen Zweck kann auch der Spannungsteilerkreis mittels eines ebenfalls vom Schaltorgan 13 betätigten Schalters 3o unterbrochen werden.
  • Die Herabsetzung des Hilfsstroms auf einen für die Zünder ungefährlichen Betrag kann ferner gemäß Fig. 3 durch - einen im Hauptstromkreis angeordneten Widerstand ,)-2 erzielt werden, der den Zündstromschalter 12 überbrückt und der daher im Augenblick der Schließung dieses Schalters kurzgeschlos-
    sen und für den Zündstrom selbst unwirksam
    wird, so daß dieser unter der Wirkung der
    vollen Maschinenspannung die Zünder durch-
    fließt. Auch in diesem Fall wird im Hilfs-
    stromkreis des Blockierrelais io ein Schalter
    31 angeordnet, der knapp vor der Schließung
    des Zündstromschalters 12 geöffnet wird, uin
    einen Verlust an Zündstrom durch das Blok-
    kierrelais zu verhindern. Außerdem ist der
    in der Figur verstärkt ausgezogene Hilfsstromkreis der Zündleitung unmittelbar über den gemeinsamen Widerstand 32 parallel geschaltet. Der Hilfsstrom hat daher bei zu großem Zündleitungswiderstand eine größere Stärke als im Falle der normalen Größe des Zündleitungswiderstandes. Der Hilfsstrom `darf also im letztgenannten Fall das Blockierrelais io nicht schließen, und dessen Anker 17 darf daher auch im Ruhezustand den Anker i@. des Schaltrelais 7 nicht blockieren (wie es in der Figur dargestellt ist). Erst bei Überschreitung eines Grenzwertes, der einem zu großen Zündle itungswiderstand entspricht, zieht daher das Blockierrelais io seinen Anker 17 an und verhindert dadurch die Zündung.
  • Statt die Relais 7 und io gemäß Fig. i und 2 auf j e einen Anker wirken zu lassen, kann man natürlich auch beide Relaisspulen auf einen gemeinsamen Anker wirken lassen. In diesem Fall wird das Schaltorgan 13 erst freigegeben, wenn die vom Blockierrelais io ausgeübte Anzugskraft die Zugkraft des Schaltrelais 7 infolge des genügend starken, dem normalen Zündleitungswiderstand entsprechenden Hilfsstrom so verstärkt, daß der gemeinsame Anker angezogen wird.
  • Auch bei der Schaltungsanordnung gemäß F ig. 3 kann män eine Vereinfachung dadurch erzielen, daß man beide Relaisspulen auf einem gemeinsamen Magnetkern anordnet. Doch müssen in diesem Fall die Spulen in entgegengesetztem Sinn auf den Kern wirken, damit der gemeinsame Anker 14 bei zu großem Hilfsstrom nicht mehr angezogen wird.
  • Man kann schließlich auch in jedem der beiden gemäß Fig.3 parallel geschalteten Kreise, also im Hilfsstrom- nd im Zünd- ; Leitungskreis, eine Relaisspule anordnen, die beide in entgegengesetzter Richtung auf einen gemeinsamen, den Anker 14 des Schaltrelais ; im Ruhezustand nicht blockierenden Anker wirken, wobei die Blockierung eintritt, wenn der Hilfsstrom im Blockierrelais infolge zu großen Zündleitungswiderstandes zu groß wird.
  • Mit den angegebenen Schaltungsbeispielen sind :die möglichen Schaltanordnungen, durch i die eine Zündung bei zu großem Zündleitungswiderstand gemäß dem Verfahren nach dem Hauptanspruch verhindert wird, natürlich noch nicht erschöpft.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Sicherung eines ausreichenden Zündstroms bei Minenzündmaschinen und Zündvorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß die an sich bekannte, von der Zündrnaschinenspannung beeinflußte Relaiseinrichtung (7) für die Betätigung des Zündstromschalters (i2) durch ein Blockierrelais (io), das von einem vom Zündleitungswiderstand abhängigen geringen Hilfsstrom durchflossen wird, dann blockiert wird, wenn die Stärke dieses geringen Hilfsstroms zu klein, also der zulässige Zündleitungswiderstand zu groß ist. ,
  2. 2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Zündstromschalter (i2) durch die Wicklung des Blockierrelais (io) überbrückt und: dadurch der Zündstromkreis für den Hilfsstrom dauernd geschlossen ist (Fig. i).
  3. 3. Einrichtung zur Durchführung des ''erfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die an einen Teil der Maschinenspannung angeschlossene Wicklung des Blockierrelais (io) mit einem im Ruhestand geschlossenen Schalter (2g) dem Zündstromkreis mit dem Zündstromschalter (i2) parallel geschaltet ist (Fig. 2). q.. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklung des Blockierrefais (io) mit einem im Ruhezustand geschlossenen Schalter (3i) der Zündleitung über einen gemeinsamen Widerstand (32) parallel geschaltet und daß der Zündstromschalter (i2) durch diesen Widerstand (32) überbrückt ist (Fig. 3).
DESCH100038D 1932-12-20 1933-01-07 Verfahren und Einrichtung zur Sicherung eines ausreichenden Zuendstroms bei Minenzuendmaschinen und Zuendvorrichtungen Expired DE616072C (de)

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