DE615264C - Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln von Geweben auf Mehrwalzenkalandern - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln von Geweben auf Mehrwalzenkalandern

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DE615264C
DE615264C DER90186D DER0090186D DE615264C DE 615264 C DE615264 C DE 615264C DE R90186 D DER90186 D DE R90186D DE R0090186 D DER0090186 D DE R0090186D DE 615264 C DE615264 C DE 615264C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C15/00Calendering, pressing, ironing, glossing or glazing textile fabrics

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln von Geweben auf Mehrwalzenkalandern Bei solchen Geweben, die zur Erzielung besserer Griffigkeit mit Beschwerungsmitteln imprägniert werden, zeigt sich trotz der Behandlung auf dem Kalander eine gewisse störende Steifheit, die man dadurch beseitigt, daß die fertig behandelten trockenen Gewebe eine Nachbehandlung auf der Brechmaschine erhalten. Hierdurch erhält aber die Ware wiederum leicht Knitter, die man dadurch entfernt, daß man die Ware durch .einen weiteren Kalander laufen läßt. Es sind also bisher drei getrennte Arbeitsgänge notwendig, um die Ausrüstung zu vollenden.
  • Der Zweck der Erfindung ist @es daher, das übliche Arbeitsverfahren zu vereinfachen und zu verbessern, und zwar geschieht dies in erster Linie dadurch, daß der Kalandrierprozeß an einer beliebigen Stelle unterbrochen, der Brechprozeß eingeschaltet und anschließend fertigkalandert wird.
  • Es kann dies bei Verwendung eines normalen Mehrwalzenkalanders so geschehen. daß das fertig behandelte trockene Gewebe einen Teil der Kalanderwalzen durchläuft, dann durch eine Brechmaschine geführt wird und hinterher die restlichen Kalanderwalzen passiert.
  • Bei Verwendung eines Chasingkalanders kann der Brechprozeß eingeschaltet werden; ehe die Gewebebahn zum letzten Male die Kalanderwalzen durchläuft. Durch Zusammenbau von Kalander und Brechmaschine wird ein -Maschinenaggregat geschaffen, das zur Durchführung des neuen Verfahrens geeignet ist.
  • Es ist zwar schon bekannt, beim Mercerisieren unter Zuhilfenahme eines Mehrwalzenkalanders den Kalandrierprozeß an beliebigen Stellen zu unterbrechen, das Gewebe Zwischenbehandlungen zu unterwerfen und nachher wieder in den Kalander einzuführen. Hierbei ist .eine Behandlung des Gewebes in nassem Zustande Voraussetzung, so daß also die j#emäß der Erfindung bekämpften Nachteile, wie zu große Steifheit bzw. Knitterbildungen, überhaupt nicht in die Erscheinung treten und daher auch nicht beseitigt werden können.
  • Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele dargestellt, und zwar zeigen: Fig. i einen gewöhnlichen Mehrwalzenkalander und Fig.2 "einen Chasingkalander, beide vereinigt mit .einer Brechmaschine.
  • Wie Fig. i erkennen läßt, besteht der halander aus den Walzen 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 und i o und einer an den Kalander angebauten Brechmaschine i i beliebiger Bauart.
  • Das zu behandelnde Gewebe 12 tritt über Führungswalzen 13 in den Kalander ein., durchläuft die Walzen 3, 4, 5, 6, um nach Walze 6 den Kalander zu verlassen und durch die Brechmaschine i i hindurchzugehen. Nachdem dies geschehen ist, tritt das Gewebe zwisehen den Walzen ; und ß wieder in den Kalander ein, wird zwischen den Walzen S, g und i o fer tigkalandert und bei 14 abgelegt.
  • Bei der Einrichtung gemäß Fig. a handelt es sich um einen sog. Chasingkalander mit dem eigentlichen Kalander 15 und der Chasvorrichtung 16. Zwischen beiden ist eine Brechmaschine 17 beliebiger Bauart eingeschaltet, durch die das Gewebe 12 geht, ehe es das letzte Mal den Kalander 15 durchläuft, um bei 18 aufgewickelt zu werden.
  • Man kann selbstverständlich den Brechprozeß bei der Einrichtung gemäß Fig. i auch zwischen zwei beliebig anderen Walzen des Kalanders vornehmen, ebenso wie bei dem Cllasingla.lander gemäß Fig.2 die Brechmaschine an irgendeiner anderen Stelle des Warenganges -eingeschaltet sein kann. Dies richtet sich nach Stoff, Appret und gewünschtem Effekt. Selbstverständlich fällt jede Einschaltung des Brechprozesses an irgendeiner Stelle in den Rahmen der Erfindung. Auch können natürlich beliebig andere Kalander verwendet werden, um zum gleichen Zwecke zu gelangen, vorausgesetzt, daß eine Unterbrechung des Kalandrierprozesses stattfindet, die Ware also gebrochen und anschließend fertigkalandert wird.
  • Die dargestellte Brechmaschine kann natürlich auch jede beliebige andere übliche Ausführungsform aufweisen. So können beispielsweise Vorrichtungen, die mit sog. Brechmessern arbeiten, verwendet werden. Unter Umständen kann auch ein Teil der Walzen der Chasvorrichtung als Knopf- oder Brechwalzen ausgestaltet sein, in welchem Falle die Anordnung einer besonderen Brechmaschine in Wegfall kommt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Behandeln von Geweben auf Mehrwalzenkalandern, dadurch gekennzeichnet, daß das fertig behandelte trockene Gewebe, bevor :es sämtliche Walzenfugen durchlaufen hat, aus der Walzenreihe herausgeführt, gebrochen und dann wiedereingeführt und fertig kalandert wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Führung der Stoffbahn im. Chasinglauf die Bahn gebrochen wird, bevor sie zum letzten Male die Kalanderwalzen durchläuft.
  3. 3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen i und 2, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Brecheinrichtung außerhalb der Kalanderwalzenreihe im Bahnlauf zwischen zwei benachbarten Walzenfugen. q.. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß unter Weglassung einer besonderen Brechmaschine ein Teil der- Walzen der Chasingvorrichtung -oder auch alle als Knopf- oder Brechwalzen ausgestaltet sind. .
DER90186D 1934-03-18 1934-03-18 Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln von Geweben auf Mehrwalzenkalandern Expired DE615264C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE918091C (de) * 1951-07-22 1954-09-20 Eck & Soehne Joseph Kalander

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE918091C (de) * 1951-07-22 1954-09-20 Eck & Soehne Joseph Kalander

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