DE892434C - Verfahren und Vorrichtung zum Knitterechtmachen von Garnen und Geweben aus nativen und regenerierten Zellulosefasern - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Knitterechtmachen von Garnen und Geweben aus nativen und regenerierten Zellulosefasern

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DE892434C
DE892434C DET4282A DET0004282A DE892434C DE 892434 C DE892434 C DE 892434C DE T4282 A DET4282 A DE T4282A DE T0004282 A DET0004282 A DE T0004282A DE 892434 C DE892434 C DE 892434C
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DE
Germany
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pressure treatment
treated
pressure
takes place
carried out
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Expired
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DET4282A
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English (en)
Inventor
Werner Dr Rer Nat Poscher
Wilhelm Dr Rer Nat Weltzien
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TEXTILFORSCHUNGSANSTALT KREFEL
Original Assignee
TEXTILFORSCHUNGSANSTALT KREFEL
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B3/00Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
    • D06B3/10Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of fabrics
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B2700/00Treating of textile materials, e.g. bleaching, dyeing, mercerising, impregnating, washing; Fulling of fabrics
    • D06B2700/27Sizing, starching or impregnating fabrics

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Knitterechtmachen von Garnen und Geweben aus nativen und regenerierten Zellulosefasern Die bekannten Verfahren zum Knitterechtmachen von Geweben beruhen im wesentlichen darauf, :daß fertige Harze aufgebracht `erden oder Harze in oder auf der Faser gebildet werden. Meist geschieht dies in der Weise, @daß @die Gewebe mit dem löslichen Vorprodukt eines synthetischen Harzes getränkt, von der überschüssigen Lösung durch Abschleudern, Abquetschen tusw. befreit und anschließend getrocknet -,verd°n. feist muß weiter zur Unlöslichmachung und zur Steigerung der Knitterechteffekte eine Nachbehandlung bei höheren Temperaturen erfolgen.
  • Die bisher bekanntenVerfahren habenden; großen Nachteil, .daß die so behandelten Gewebe erheblich an Gebrauchsw-, rt, insbesondere an Festigkeit, v er-Tieren. Es wird angenommen, daß diese Wertminderung durch eine Versprödung oder Schäf'igung der Fasern eintritt, welche durch eine ungünstige Einlagerung der Harze und eine dadurch bedingte lokale Konzentrationserhöhung faserschädigender Su'bstanz'en in den Fasern, Garnen unid Geweben bedingt ist.
  • Gegenstand .der Erfindung ist nun ein Verfahren, das es gestattet., die erwähnten Nachteile dadurch zu beheben, daß -das Garn oder Gewebe neben der Imprägnierung mit synthetischen Harzen einer wiederholten starken mechanischen Druckbehandlung unterworfen wird..
  • Das zu behandelnde Gewebe wird in der üblichen Weise entschlichtet, gegebenenfalls gebleicht, bei Baumwolle auch gebeucht und, gebleicht. Danach erfolgt bei Baumwolle und: Leinen .bei bedarf in 'blekannter Weise gegebenenfalls zunächst idie Mercerisation in Natronlauge mit oder ohne Streckung, hierauf die Imprägnierung mit der Herzlösung, weiterhin Idas Trocknen. und schließlich, sofern dies notwendig ist, die Korvdensation des synthetischen Harzes iri Kalandern, Trocknern oder sonstigen hierfür geeigneten Maschinen. Gemäß der Erfindung erfolgt eine wiederholte starke mec'h'anische Druckbehandlung ,in Form von (Quetschen, Pressen, Friktion während' oder zwischen den verschiedenen genannten Arbeitsgängen. Die Behandlung kann trocken, luftfeucht oder abgequetscht nach. einer Naßbehanidlunggeschehen. Wesentlich ist jedenfalls, idaß durch die starke mechanische Druekbahendlung das Eindringen und die gleichmäßige Verteilung der Imprägniermittel im günstigen Sinn zur Verbesserung des Knitterechteffektes beeinflußt werden. Die Wirkung ohne die erfindungsgemäße Ergänzung der Imprägnierung durch meohanische Druckbehandlung war unbefriedigend, weil die hergestellten Waren einen steifen, harten Griff, eine relativ geringe Verbesserung des Knitterechteffektes und meistens auch nicht unerhebliche Faserschäden aufwiesen. Demgegenüber zeigen die nach dem Verfahren gemäß der Erfindung behandelten'Waren einen erheblich weicheren Griff, einen guten Knitterechteffekt sowie nur noch geringe Faserschädigungen.
  • Die mechanische Behandlung besteht, wie schon erwähnt, ,darin, daß die Ware trocken-, luftfeucht oder abgequetscht nach. einer Na3behandlung wiederholt -starkem Druck, gegebenenfalls in mehrfacher Gewebelage, unter mehrfach wiederholtem Durchlaufen zwischen Walzen, auch unter Friktion, ausgesetzt wind.
  • Bei den bisher bei der Knitterechtauerüstung üblichen mechanischen Behan@ädungen handelt es sich lediglich, lum Abquetsohprozesse, deren Dauer oft nur Bruchteile von Sekunden beträgt und die bei jedem Arbeitsgang im aillgemeinen nur einmal oder zweimal durchgeführt werden. Demgegenüber verlangt die vorliegende Erfindung eine -so intensive mechanische Dureharbe-iturng fder Ware, daß sie als ein selbständiger Arbeitsgang gegenüber der sonst üblichen Imprägnierung mit Lösungen von synthetischen Harzen zur Anwendung kommt.
  • Die nach der Erfindung notwendige wiederholte Druckanwendung kann mit Hilfe dier in der Ausrüstungsindustrie üblicherweise verwendeten Geräte, Maschinen und Apparaturen meist nur unvollständig durchgeführt werden. Eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung muß daher gestatten, daß das Gut entweder umlaufend den Preßwalzen, auch mit Friktion, immer wieder zugeführt oder durch eine hintereinandergeschaltete Reihe von entsprechenden Walzenpaaren geleitet wind.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: li. Verfahren zum Knitterechtmachen von Garnen und Geweben ans nativen und regenerierten Zellulosefasern, insbesondere von Baumwolle und Leinen, durch Imprägnieren mit synthetischen Harzen, dadurchgekenuzeichnet, daß das zu behandelnde Gut trocken, luftfeucht oder ,abgequetscht nach einer Naßbehandlung in einem besonderen Arbeitsgang wiederholter starker mechanischer Druckwirkung ausgesetzt wird. .
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, @daß die Druckbehandlung an dem troclQenen Gut vor =dem Imprägnieren ausgeführt wird.
  3. 3. Verfahren mach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, ida.ß die Druckbehandlung an dem genetzten bzw. imprägnierten und dann abgequetschten Gut -ausgeführt wird. q..
  4. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gtekennzeichnet, d'aß die Druckbehandlung während des Troeknens erfolgt.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckbehandlung nach dem Trocknen erfolgt.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß idie Druckbehandlung wäfhrend der Kondensation des ;synthetischen Harzes erfolgt.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß .die Druckbehandlung nach der Kondensation des synthetischen Harzes erfolgt. B. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Druckeinwirkung eine Friktion verbunden wird. g. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen i bis 7, gekennzeichnet durch eine Quetschvorrichtung, zwischen deren Walzen das zu behandelnde Gut mehrfach im Kreislauf hinld'urchgeführt wird. io. Vorrichtung :zur Durchführung :des Verfahrens nach-,den Ansprüchen i bis 7, gekennzeichnet durch eine hintereinandergeschaltete Reihe von Walzenpaaren, zwischen denen das zu behandelnde Gut, gegebenenfalls zusammen mit einem Mitläufer aus Gummi oder einer an. deren für die Imprägnierflüssigkeiten undlurtchlässi'gen Fohe, hindurchgeführt wird. i i. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 8, (dadürch gekennzeichnet, daß in den Vorrichtungen nach den Ansprüchen g und io die Walzenoberflächen mit unterschiedlicher Geschwindigkeit angetrieben werden, so daß eine Friktion erreicht wird.
DET4282A 1951-05-10 1951-05-10 Verfahren und Vorrichtung zum Knitterechtmachen von Garnen und Geweben aus nativen und regenerierten Zellulosefasern Expired DE892434C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1061729B (de) * 1957-04-13 1959-07-23 Hermann Rath Dipl Chem Dr Verfahren zum Hochveredeln von textilen Flaechengebilden mit Kunstharz bildenden Loesungen
DE2114517A1 (de) * 1970-03-26 1972-02-24 Triatex International AG, Zürich Verfahren zum Veredeln von zellulosehaltigem Textilgut

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1061729B (de) * 1957-04-13 1959-07-23 Hermann Rath Dipl Chem Dr Verfahren zum Hochveredeln von textilen Flaechengebilden mit Kunstharz bildenden Loesungen
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