DE614389C - Kantvorrichtung fuer Walzwerke - Google Patents

Kantvorrichtung fuer Walzwerke

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DE614389C
DE614389C DEK131863D DEK0131863D DE614389C DE 614389 C DE614389 C DE 614389C DE K131863 D DEK131863 D DE K131863D DE K0131863 D DEK0131863 D DE K0131863D DE 614389 C DE614389 C DE 614389C
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DE
Germany
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shaft
drive shaft
edging
friemelkanter
lever
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Expired
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DEK131863D
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English (en)
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Fried Krupp Grusonwerk AG
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Fried Krupp Grusonwerk AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B39/00Arrangements for moving, supporting, or positioning work, or controlling its movement, combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, metal-rolling mills
    • B21B39/20Revolving, turning-over, or like manipulation of work, e.g. revolving in trio stands
    • B21B39/22Revolving, turning-over, or like manipulation of work, e.g. revolving in trio stands by tipping, e.g. by lifting one side by levers or wedges
    • B21B39/223Side-guard manipulators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Description

  • Kantvorrichtung für Walzwerke Die Erfindung betrifft eine Kantvorrichtung mit Kanthaken und Friemelkanter, deren Tragarme auf der gleichen Antriebswelle gelagert sind. Die Erfindung -besteht darin, daß auf der Antriebswelle eine Wechselkupplung eingebaut ist, vermittels der die Antriebswelle wahlweise mit je einem der Kantwerkzeuge oder einer Gruppe dieser gekuppelt wird.
  • Die Erfindung bietet den Vorteil, daß jeweils nur ein Kant-,verkzeug oder eine Gruppe gleicher Kantwerkzeuge bewegt wird. Die nichtbenutzten Kantwerkzeuge sind dann vom Antrieb abgeschaltet und verbleiben in Ruhe. Dadurch wird die Baualt der Kantvorrichtung, insbesondere auch die der Kantarme, vereinfacht. Die nichtbenutzten Kantwerkzeuge - befinden sich jeweils in der Ruhestellung so weit hinter einer Führungswand für das Walzgut, daß sie mit diesem nicht in Berührung kommen können.
  • Es sind bereits Kantvorrichtungen bekanntgeworden, bei denen ein Friemehverkzeug, sei es eine Friemelrolle oder eine geriffelte Fläche an dem Hakenkanthebel, entweder über oder unter dem Kanthaken angeordnet ist. Diese Anordnung hat aber den wesentlichen Nachteil, daß beim Arbeiten mit dem Hakenkanter durch die schweren Blöcke -die Friemelrollen oder Friemelflächen leicht beschädigt werden, und daß beim Friemeln der Kanthaken hinderlich ist.
  • Auch ist bereits bei einer Kantvorrichtung vorgeschlagen worden, die Tragarme von Kanthaken und Friemelkantern auf der glei--chen Antriebswelle zu lagern; dabei müssen -jedoch immer beide Kantwerkzeuge gleichzeitig bewegt werden, was bei dem Erfindungsgegenstand vermieden ist.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. 1:s zeigen: Abb. r den Grundriß des Rollganges vor dem Walzgerüst mit der Kantvorrichtun.g, Abb. z einen Schnitt nach der Linie A-B in Abb. z im AufriB, in Richtung x gesehen, Abb. 3 einen senkrechten Schnitt durch die Antriebswelle für die Kanthebel mit den Kupplungen, m Abb. q. einen Schnitt durch den Rollgang quer zur Förderrichtung mit dem in der Arbeitsstellung befindlicheri Friemelkanter, Abb.5 einen gleichen Schnitt wie in Abb. 4 mit dem in der Ruhestellung stehenden Hakenkanter.
  • Der Motor z (Abb. z und 5) versetzt über ein Schneckengetriebe 2 mittels der -auf der Schneckenradwelle-3 angeordneten Kurbeln .4, .der Kuppelstangen 5 und der Hebel 6 eine Hohlwelle 7 (Abb. 3) in schwingende Bewegung. Die Hebel 6 sind zu diesem Zweck -mit der.Hohlwelle7 fest verbunden. Die eine Stirnfläche der Hohlwelle 7 (Abb. 3, links) ist mit Kupplungszähnen 7' versehen, die in entsprechende Zähne 9' der auf der Kantwelle 8 -undrehbar angeordneten, aber axial verschiebbaren Kupplung 9 eingreifen und bei Eingriff der Zähne T, 9' eine Verbindung der Hohlwelle 7 mit der Kantwelle 8 herstellen. Auf der Hohlwelle 7 ist außerdem drehbar, aber nicht axial verschiebbar ein Arm io (Abb. 3, 4) angeordnet, an dem der die Friemelrollen i i tragende Hebel 12 befestigt ist und dessen Nabe an der einen Stirnfläche ebenfalls mit'Kupplungszähnen io' versehen ist. In diese greifen Zähne 13' der auf der Hohlwelle 7 undrehbar, jedoch axial verschiebbar angeordneten Kupplung 13, die eine Verbindung der Hohlwelle 7 mit dem Friemelkanter i i ermöglicht. Auf der Kantwelle 8 sind in gewissen Abständen zwei oder mehrere Hebel 14 befestigt (Abb. i und 2), an denen die zum Kanten quadratischen oder rechteckigen Walzgutes dienenden Kanthaken 15 angelenkt.sind. Die Kanthaken 15 werden durch eine besondere Form ihrer dem Walzgut abgewendeten, entsprechend ausgebildeten Kanten so geführt, daß sie der Bewegung des Walzgutes beim Kanten folgen. Dabei arbeiten sie mit einer ihnen gegenüberliegenden Leiste 16 zusammen, .die ein Ausweichen des Walzgutes verhindert.
  • Die Friemelrolle i i (Abb. 4) arbeitet mit einer zweiten Friemelrolle 17 zusammen, die ihren Antrieb von einem zweiten Motor 18 (Abb. 5) erhält. Die Kraftübertragung zwischen Motor i8 und Rolle 17 ist ähnlich wie die oben-beschriebene. Die Vorrichtung zur Kraftübertragung besteht aus dem Schneckengetriebe 19, der Kurbel 2o (Abb.4 und 5) und der Schubstange 21, an welcher der auf der Welle 22 undrehbar befestigte Hebel 23 angelenkt ist. Die Welle 22 trägt einen dem Hebel io entsprechenden Hebel 24, an dem ein Arm 25; in dessen Ausnehmung die Friemelrolle 17 gelagert ist, drehbar befestigt ist.
  • Die Friemelrollen i i und 17 werden gegenläufig zueinander bewegt, sie werden durch die Lenker 26 und 27 in stetiger Berührung mit dem Walzgut gehalten, wobei sie durch die Federn 28 und 29 abgestützt werden. Um einerseits die Entfernung der Friemelrollen 1i und 17 voneinander, anderseits den Abstand der Kanthaken 15 von der Leiste 16 der jeweiligen Dicke des Walzgutes anpassen zu können, ist die ,gesamte Kantvorrichtung quer zur Bewegungsrichtung des Walzgutes verschiebbar angeordnet, und zwar jeder Teil für sich getrennt; auf der einen Seite die zuerst beschriebene Vorrichtung mit den Hakenkantern 15 und der Friemelrolle i i samt. ihren Antriebsmitteln auf dem Schlitten 3o, der unter Vermittlung des Getriebes 31 von einem Motor 32 bewegt wird, auf der andern Seite die Friemelroll.e 17 mit ihren Antriebsmitteln 18 bis 25 sowie die Leiste 16 auf dem Schlitten 33, angetrieben durch den Motor 35 mittels des Getriebes 34.
  • Zur Bedienung der Kupplungen g und 13 ist eine Hebelanordnung vorgesehen, .die eine gleichzeitige Bewegung beider Kupplungen ermöglicht (s. Abb. i). Mit dem Ende des mit einem Handgriff 36 versehenen, um die Achse 37 drehbaren Hebels 38 sind durch zwei Laschen 39, 4o die beiden Hebel 41 und 42 gelenkig verbunden. Die Hebel 41 und 42 stehen mit .den Kupplungen 9 und 13 in gelenkiger, zwangsläufiger Verbindung, die eine gegenläufige Bewegung ausführen. Hierzu ist der Hebel 41 als einarmiger, der Hebel 42 dagegen als zweiarmiger Hebel ausgebildet. Es ist jedoch eine andere Ausführungsart, um den gleichen Zweck zu erreichen, möglich, z. B. durch Anwendung einer Spindel mit Rechts- und Linksgewinde.
  • Das Ein- und Ausrücken der Kupplung kann auch mechanisch erfolgen.
  • Durch .die beschriebene Anordnung wird erreicht, daß sich entweder die Kupplung für den Friemelkanter in der Arbeitsstellung befindet und diejenige für den Hakenkanter ausgerückt ist, oder umgekehrt, so daß nur immer ein Kanter eingeschaltet ist, aber nicht beide gleichzeitig.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kantvorrichtung mit Kanthaken und Friemelkanter, deren Tragarme auf der gleichen Antriebswelle gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Antriebswelle eine Wechselkupplung eingebaut ist, vermittels der die Antriebswelle wahlweise mit je einem der Kantwerkzeuge oder einer Gruppe dieser gekuppelt wird.
  2. 2. Kantvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Friemelkanter (io, ii) drehbar auf der als Hohlwelle (7) ausgebildeten Antriebswelle und die Hakenkanter (14, 15) undrehbar auf einer durch diese Hohlwelle hindurchgeführten Welle (8) gelagert sind, und daß die Hohlwelle (7) Kupplungsglieder (13, 7') trägt, von denen das eine (13) die Antriebswelle (7) mit dem Friemelkanter (io) und das andere (T) die Antriebswelle mit der durch diese hindurchgeführten Welle (8) kuppelt.
DEK131863D 1933-10-18 1933-10-18 Kantvorrichtung fuer Walzwerke Expired DE614389C (de)

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DE (1) DE614389C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2649003A (en) * 1947-05-28 1953-08-18 Birdsboro Steel Foundry & Mach Manipulating on mill tables

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2649003A (en) * 1947-05-28 1953-08-18 Birdsboro Steel Foundry & Mach Manipulating on mill tables

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