DE614213C - Vorrichtung zur Bestimmung des Schmutzgehaltes der Milch - Google Patents

Vorrichtung zur Bestimmung des Schmutzgehaltes der Milch

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DE614213C
DE614213C DEF75528D DEF0075528D DE614213C DE 614213 C DE614213 C DE 614213C DE F75528 D DEF75528 D DE F75528D DE F0075528 D DEF0075528 D DE F0075528D DE 614213 C DE614213 C DE 614213C
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milk
cylinder
filter
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dirt
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DEF75528D
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Funke Paul & Co GmbH
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Funke Paul & Co GmbH
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N15/00Investigating characteristics of particles; Investigating permeability, pore-volume or surface-area of porous materials
    • G01N15/06Investigating concentration of particle suspensions
    • G01N15/0606Investigating concentration of particle suspensions by collecting particles on a support
    • G01N15/0618Investigating concentration of particle suspensions by collecting particles on a support of the filter type

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Description

  • Vorrichtung zur Bestimmung des Schmutzgehaltes der Milch Es sind Schmutzprüfungsapparate bekannt, bei denen die Milch unter Anwendung von Vakuum durch ein Filter gesaugt wird und die Schmutzteile' sich auf dem Filter absetzen. Insbesondere ist schon ein Apparat vorgeschlagen worden, bei welchem in einem zylinderförmigen Milchbehälter ein Kolben, der das Filter trägt, verschiebbar angeordnet ist, so daß sich in dem Behälter unter dem Kolben ein Unterdruck zur Beschleunigung der Filtration erzielen läßt. Der Filterkolben muß zu diesem Zweck durch die Milchsäule hindurch nach oben gezogen werden. Ist hierbei aber das Filter sehr verschmutzt, so wird die Milchsäule beim Betätigen des Kolbens angehoben und aus dem Behälter herausgeschleudert. Außerdem setzt sich bei diesem Apparat der Schmutz nicht nur auf dem Filter, sondern auch auf den Haltevorrichtungen desselben ab.
  • Es sind ferner Milchprüfer bekannt, bei welchen die Filtration unter Verwendung einer besonderen Vakuumpumpe erfolgt, so daß der Milchprüfer an einen bestimmten Ort gebunden ist.
  • Die Erfindung betrifft nun die weitere Ausbildung von Schmutzprüfvorrichtungen der zuerst erwähnten Art; bei welchen der Auflagekörper für das Filter gegen den Auffangbehälter für die filtrierte Milch kolbenartig verschiebbar ist. Die erwähnten Nachteile der bekannten Prüfvorrichtungen dieser Art werden vermieden, indem ein gegenüber dem Auffangzylinder verschiebbarer Zylinder vorgesehen ist, welcher oben auf einer durchlochten Stirnfläche das Filter trägt und durch eine Feder gegen die Mündung des Einfülltrichters für die zu filtrierende Milch gedrückt wird.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Auf einer Grundplatte i ist ein als Kolben dienender Zylinder 2, der am Boden 3 mit einem Gewindestutzen q. versehen ist, durch einen Schlauchstutzen 5 angeschraubt. Auf den letzteren wird ,ein Abflußschlauch 6 aufgezogen. Durch Niederdrücken der Scheibe 7, die mittels eines Stiftes 8 durch die Bohrung der Grundplatte i geführt wird, kann der Durchfluß durch den Schlauch quetschhahnartig abgesperrt werden. über dem Zylinder 2 befindet sich ein zweiter Zylinder 9, der sich leicht über den ersten schieben läßt. Er ist mit einem Griff io und zwei Führungen i i versehen. Der Zylinder 9 ist an seinem oberen Ende verschlossen. Eine Öffnung 12 und das Rohr 13 ermöglichen den. Durchfluß der Milch. Auf das Sieb 14 werden die Filterscheiben aufgelegt. Ein Trichter r5 zur Aufnahme der zu untersuchenden Milch ist mit einem Steg 16 und einer Führungsstange 17 fest verbunden. Ein Gummiring 18 dient als Dichtungsring zwischen dem Zylinder 9 und dem Trichter 15. Die Spannung, d. h. das Zusammenpressen von Zylinder und Trichter, erfolgt durch eine Spiralfeder 19. Die Spannung der Feder wird durch einen Stellring 2o auf das gewünschte Maß gebracht.
  • Arbeits w eis e Man faßt den Schmutzprober an dem Griff i o und drückt diesen nach unten. Hierdurch wird der äußere Zylinder 9 nach unten bewegt und das Sieb i q. freigegeben. Nach Auflegen der Filterscheibe läßt man den Zylinder 9 sich durch Federkraft nach oben bewegen. Der Zylinder wird an den Trichter 15 gedrückt. Nach Einfüllen der Milch in den Trichter 15 läuft diese nach Passieren der Filterscheibe durch das Rohr 13 in den Zylinder a. Von hier aus nimmt sie ihren Weg durch den Stutzen q. zum Schlauchstutzen 5 und hierauf durch den Abflußschlauch 6 in ein Sammelgefäß.
  • Hat man es mit stark verschmutzter Milch zu tun, welche das Filter nicht freiwillig passiert, so kann dies durch Vakuumerzeugung bewerkstelligt werden. Zu diesem Zweck wird :der obere Zylinder g mittels des Griffes 1o nach oben geführt und gleichzeitig durch Niederdrücken des Stiftes 8 der Abflußschla.uch 6 geschlossen. Die Vakuumwirkung wird dadurch erzielt, daß durch das Heben des Zylinders g der Innenraum wesentlich vergrößert wird. Gleichzeitig wird durch diese Arbeitsweise nach dem Durchfluß der Milch Luft durch die Filterscheibe gesaugt, die hierdurch getrocknet wird. Hat man es mit stärk verschmutzter oder gar saurer Milch zu tun, welche selbst durch die Vakuumwirkung nicht durch das Filter gesaugt werden kann, so kann man den im Trichter 15 befindlichen Milchrest ausgießen.

Claims (1)

  1. PATENT ANSI'1tUCH: Vorrichtung zur Bestimmung des Schmutzgehaltes der Milch durch Filtration derselben, bei welcher der Auflagekörper für das Filter gegen .den. Auffangzylinder für die filtrierte Milch kolbenartig verschiebbar ist, so daß sich in dem Auffangzylinder ein Unterdruck zur Beschleunigung der Filtration erzeugen läßt, gekennzeichnet durch einen gegenüber dem Auffangzylinder verschiebbaren Zylinder, welcher oben auf einer durchlochten Stirnfläche das Filter trägt und durch eine Feder gegen die Mündung des Einfülltrichters für die zu filtrierende Milch gedrückt wird. .
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