DE613494C - Schaltanordnung fuer Lichtreklameanlagen mit wechselnder Lichtwirkung - Google Patents

Schaltanordnung fuer Lichtreklameanlagen mit wechselnder Lichtwirkung

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DE613494C
DE613494C DEH138350D DEH0138350D DE613494C DE 613494 C DE613494 C DE 613494C DE H138350 D DEH138350 D DE H138350D DE H0138350 D DEH0138350 D DE H0138350D DE 613494 C DE613494 C DE 613494C
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    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Discharge-Lamp Control Circuits And Pulse- Feed Circuits (AREA)

Description

  • Schaltänordnung für Lichtreklameanlagen mit wechselnder Lichtwirkung In allen den Fällen, in denen wechselnde Lichteffekte erzielt werden sollen, werden diejenigen Teile einer Leuchtreklameanlage, die abwechselnd ein- und ausgeschaltet werden sollen, gewöhnlich unabhängig voneinander an die Stromquelle angeschlossen oder von dieser getrennt. Die Anlageteile sind dabei auf die vorhandene Spannung abgestimmt.
  • Bei Anlagen mit Gasentladungsröhren ist dies sehr umständlich, teilweise wegen der hohen Spannungen, teilweise weil in diesem Falle jeder ab- und zuzuschaltende Teil der Anlage mit einem Regelorgan (wegen der negativen Charakteristik der Gasentladungsröhren) ausgerüstet sein muß.
  • Die im nachstehenden näher beschriebene Erfindung bezweckt in erster Linie eine vereinfachte Schaltung für Gasentladungsröhren in den genannten Fällen; sie kann aber auch ebensogut für Glühlampenanlagen benutzt werden.
  • Das wesentliche Merkmal dieser Erfindung besteht darin, daß diejenigen Teile der Anlage, welche wechselnd ein- und ausgeschaltet werden sollen; also diejenigen, mit denen die wechselnden Leuchteffekte erzielt werden sollen, oder auch alle in der Anlage benutzten Teile in Reihe geschaltet werden und daß diejenigen Teile der Anlage, welche gelöscht oder gezündet werden sollen, so mit Schaltern versehen sind, daß mit diesen diejenigen Teile, die gelöscht werden sollen, kurzgeschlossen werden. Die in Frage kommenden Anlageteile werden also durch Schließen der Schalter kurzgeschlossen und damit gelöscht. Ein öffnen der Schalter bewirkt ein Zünden derselben.
  • Durch das Kurzschließen gewisser Anlageteile ergeben sich normalerweise Stromstärkenänderungen in den nicht kurzgeschlossenen Anlageteilen; wenn nun die Ansprüche auf gleichbleibende Leuchtstärke nicht groß sind, sind besondere Maßnahmen für die Konstanthaltung der Stromstärke nicht erforderlich. Es muß natürlich bei Gasentladungsröhren dafür gesorgt werden, daß die Stromquelle eine genügend große Reaktanz oder Resistanz aufweist, so daß ein stabiler Betrieb hierdurch gewährleistet wird.
  • Wenn hingegen eine konstante Stromstärke gewünscht bzw. vorgeschrieben wird, muß die Apparatur durch ein besonderes Regelglied ergänzt werden. Dieses Regelglied kann prinzipiell auf zwei verschiedene Arten ausgeführt werden: entweder vollautomatisch, ohne jede Verbindung mit der Schaltapparatur, z. B. bestehend aus einem Schwingungskreis, Drosselspule und Kondensator, oder in Verbindung mit der Schaltapparatur, bestehend aus Widerständen Ohmscher oder induktiver Art, mit Anzapfungen versehen; evtl. sind diese Anzapfungen auch am Transformator vorzusehen und werden so vom Schaltwerk betätigt, daß für jede Schaltkombination gleichbleibende Stromstärke gewährleistet ist. Für Anlagen mit Gasentladungsröhren kann es unter Umständen vorteilhaft sein, Teile der Anlage durch besondere Transformatoren zu speisen. Um in diesem Falle an Regelgliedern zu sparen, kann man hierbei die Transformatoren primär in Reihe schalten. Natürlich können diese Transformatoren dann, wenn die gesamten sekundär angeschlossenen Verbraucher gleichzeitig gelöscht werden sollen, primärseitig kurzgeschlossen werden.
  • Es ist selbstverständlich, daß zur Steuerung der Stromkreise bzw. von Teilen derselben jede beliebige auch bekannte Ausführung gewählt werden kann.
  • Wenn auf der Sekundärseite der Transformatoren eine Reihe von Lichtelementen oder Teilen - derselben durch Kurzschließen gelöscht werden soll, so ist es gelegentlich zweckmäßig, durch den Schaltvorgang, insbesondere bei Gasentladungsröhren, diesen äquivalente Widerstände parallel zu schalten. Es ist dies u. a. auch eine Möglichkeit, die Stromstärke in den durch den Schaltvorgang nicht gelöschten Teilen konstant zu halten.
  • Fig. i der Anlage zeigt das prinzipielle Schaltschema gemäß der Erfindung. Es bedeuten hierin ia, ib . . in die einzelnen Leuchtelemente und 2a, 2b usw. die erforderlichen Schalter, mit denen die betreffenden Elemente kurzgeschlossen werden können.
  • Fig.2 zeigt eine Anordnung, in der verschiedene Schaltmöglichkeiten angedeutet sind. In ihr bedeuten 3a, 3b usw. die Transformatoren und 4 eine Regelapparatur zur Konstanthaltung des Stromes. In dieser besteht der Schwingungskreis aus einer Drossel und einem Kondensator. Eine zweite Drossel ist vorgesehen, um den Leistungsfaktor zu verbessern.
  • Fig. 3 zeigt eine Anordnung, in der der Strom durch eine Reaktanz 5 durch Betätigung von Anzapfungen konstant gehalten wird. Die Schalter 6a, 6b usw. werden von der gleichen Steueranordnung, die die Schal-ter 2a, 2b usw. betätigt, zwangsläufig gesteuert. Die mechanische Kupplung zwischen den Schaltern ist nicht mitgezeichnet. Fig. 4 zeigt die gleiche Anordnung wie Fig. 2, nur insofern geändert, als durch die Schalter 2 die Leuchtelemente nicht kurzgeschlossen werden, sondern durch sie den Leuchtelementen ein äquivalenter Widerstand parallel geschaltet wird. Dies läßt sich sinngemäß auch auf Fig. 3 anwenden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltanordnung für Lichtreklameanlagen mit wechselnder Lichtwirkung, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe liegende Leuchtröhren einzeln oder gruppenweise in mit Schaltern versehenen, durch Kurzschließen mittels dieser Schalter für sich schaltbaren Stromkreisen angeordnet sind.
  2. 2. Schaltanordnung für Lichtreklameanlagen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der wechselnd belasteten Lichtanlage ein z. B. aus einer Drosselspule und einem Kondensator bestehender Regler vorgeschaltet ist, der die Stromstärke der jeweils leuchtenden Lampen annähernd konstant hält.
  3. 3. Schaltanordnung für Lichtreklameanlagen nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Transformatoren für- den Betrieb der Leuchtröhren vorgesehen sind; die primärseitig in Reihe geschaltet sind und kurzgeschlossen werden können.
  4. 4. Schaltanordnung für Lichtreklameanlagen nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß. die Schalter der einzelnen oder in Gruppe liegenden Leuchtröhren mit regelbaren, parallel geschalteten, den Röhrenwiderständen äquivalenten Widerständen verbunden sind.
DEH138350D 1933-12-12 1933-12-12 Schaltanordnung fuer Lichtreklameanlagen mit wechselnder Lichtwirkung Expired DE613494C (de)

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