DE613191C - Maschinengewehrlagerung - Google Patents

Maschinengewehrlagerung

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Publication number
DE613191C
DE613191C DEH138186D DEH0138186D DE613191C DE 613191 C DE613191 C DE 613191C DE H138186 D DEH138186 D DE H138186D DE H0138186 D DEH0138186 D DE H0138186D DE 613191 C DE613191 C DE 613191C
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DE
Germany
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rifle
carrier
machine gun
lock
movement
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DEH138186D
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RICHARD VOGT DR ING
Hamburger Flugzeugbau GmbH
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RICHARD VOGT DR ING
Hamburger Flugzeugbau GmbH
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A27/00Gun mountings permitting traversing or elevating movement, e.g. gun carriages
    • F41A27/06Mechanical systems
    • F41A27/08Bearings, e.g. trunnions; Brakes or blocking arrangements
    • F41A27/12Brakes or locks for blocking traversing or elevating gear in a fixed position

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

  • Maschinengewehrlagerung Die Bedienung im Flugzeug fest eingebauter beweglicher Maschinengewehre muß zur Erzielung wirksamer Kampfhandlungen unter Berücksichtigung der hohen Geschwindigkeit und Wendigkeit moderner Flugzeuge möglichst einfach sein. Im Kurvenkampf und bei einem Angriff von verschiedenen Seiten muß die Schußrichtung der Waffe so schnell wie möglich gewechselt werden, um die eigenen Bewegungen des Flugzeuges auszugleichen und en Angriffsbewegungen des Gegners folgen zu können.
  • Bei einer bekannten Maschinengewehrlagerung war an einem Drehring ein ausgeglichener Schwenkarm angebracht, welcher für sich so eingestellt werden mußte, daß der Schütze hierfür mindestens die eine Hand gebrauchte. Nach einem anderen bekannten Vorschlage wurde die senkrechte Bewegungsvorrichtung für das Gewehr mit dem Sitz des Schützen durch ein Seil gekoppelt, derart, daß mit dem Absinken des Sitzes das Gewehr gehoben wurde. Dazu mußte der Schütze einen Handhebel ergreifen und eine Sperre von Hand betätigen.
  • Erfindungsgemäß ist die Maschinengewehrlagerung so durchgebildet, daß zum Lösen der verschiedenen Bewegungssperren kein. besonderer Handgriff des Schützen erforder-', lieh ist, sondern daß er die Lösung zugleiclx init@der Einstellung des Gewehrs vornehmen kann. So hat der Schütze für die Höhen= verstellung des Gewehrs nur dieses selbst zu erfassen und um einen kleinen Betrag nach vorn zu bewegen, wodurch er das Gewehr für die Höheneinstellung unmittelbar frei macht, indem durch diese Querbewegung die Sperre für die Höhenbewegung gelöst wird. Grundsätzlich in derselben Weise wird aber auch die Sperre für die Quer- oder seitliche Einstellung gelöst, so daß der Schütze das Gewehr für die Einstellung nach allen Richtungen frei in der Hand behält. Er braucht also keine Sperre besonders bedienen, sondern er hat stets beide Hände für die Einstellung und Bedienung des Gewehrs frei.
  • Die Zeichnung enthält in skizzenhafter Darstellung in Abb. i eine Seitenansicht, Abb. 2 einen Grundriß, Abb. 3 eine Stirnansicht.
  • Auf die Durchbildung des in Abb. i angedeuteten Maschinengewehrs 1a kommt es für die Entfernung nicht an, die übliche Beweglichkeit des eigentlichen Gewehrs gegenüber seinem Träger 6 ist durch die Teile 13 und 1d. angedeutet.
  • Das Maschinengewehr ist mittelbar gelagert auf einem aufrecht stehenden, zweckmäßig rohrartig ausgebildeten Tragkörper i, dessen unteres Ende am Boden allseitig beweglich und drehbar in einem Kugelkopf sitzt. Der Rohrkörper i trägt am oberen Ende einen Rahmen 21 (oder er ist als ein solcher ausgebildet), der mit Hilfe von Rollenpaaren 3 an einer gekrümmten Schiene q. geführt ist, die mit dem Flugzetigrumpf fest verbunden ist. Die Schiene 4 ist mit einer Verzahnung 22 versehen, in welche ein Sperrhebel 5 in der Form eines um den Bolzen 23 am Rohrkörper i beweglichen Kipphebels 5 mit seiner zahnartig ausgebildeten Nase 2,4 eingreift und somit den Rohrkörper i in seiner jeweiligen Stellung an der Führungsbahn 4 festhält. -Der in dem Rohrkörper i befindliche Gewehrträger 6 ist selbst hohl ausgebildet und. enthält eine Feder 7, die das Gewicht des Gewehrs ausgleicht. Der Gewehrträger 6 ist im Rohrkörper i so geführt, daß er sich nicht verdrehen, dagegen in der Längsrichtung, d. h. senkrecht zur Führungsschiene 4., mit seinem oberen Ende um einen gewissen Betrag hin und her schwingen kann. Zu dem Zweck endigt er unten in einem Gleitstück 8 (vgl. Hilfsabb. ia), das seitlich mit Flächenberührung im Hohlkörper i gleitet, vorn und hinten aber gerundet ist und nur in Linienberührung mit dem Rohrkörper i steht.
  • ' Der Gewehrträger 6 trägt auf seiner Vorderseite eine Stangenverzahnung 9, die in der Lage der Teile nach Abb. i in einige im Rohrkörper oder in dessen Rahmen 21 befindliche Zähne eingreifen kann. Auf der Rückseite, also der Verzahnung g gegenüber, stützt sich der Gewehrträger 6 gegen ein Rollenpaar io, das an dem Hebel 5 sitzt und durch entsprechende Öffnungen des Rohrkörpers i hindurchragt. Dio- Feder i i bewirkt, daß die zahnartige Nase 2.4 des Hebels 5 in die Zähne 22 der Gleitschiene q. eingreift, wobei durch .die Feder i1 weiter bewirkt wird, daß der Hebel 5 mittels der Druckrollen io auch die Eingriffslage der Stangenverzahnung 9 am Gewehrträger 6 aufrechterhält.
  • Die Einrichtung wirkt wie folgt: Drückt der Schütze gegen das Gewehr, dann bringt er gegen die Wirkung der Feder i i zunächst die Zahnstange 9 des Gewehrträgers 6 aus den Zähnen des Rahmens 21 heraus, wodurch das in seinem Gewicht durch die Innenfeder 7 ausgeglichene Gewehr senkrecht ohne Anstrengung beweglich wird. Die Verzahnung der Gleitbahn q. ist so tief ausgeführt, daß die Nase 24 des Hebels 5 sich jetzt noch im Eingriff befindet und so das Gewehr in seitlicher Richtung noch festhält. Drückt aber der Schütze noch weiter gegen das Gewehr; dann schwingt sein Träger 6 in dem Rahmen 21 und in dein Tragkörper i noch weiter, mit der Folge, daß der Sperrzahn 24. des Hebels 5 aus der Verzahrtüng 22 der Führung q. herauskommt, so daß das Gewehr nun auch seitlich schwingbar ist.
  • Der Schütze hat also bei dem ganzen erläuterten Vorgang keine besonderen Handgriffe auszuführen, er behält bei allen vorkommenden Höhen- und Seitenverlagerungen das Gewehr fest in den Händen. Da zur Freigabe des Gewehrträgers 6 für alle Bewegungen nur der Widerstand der v erhältnismäßig klein und entsprechend schwach ausgebildeten Feder i i überwunden werden braucht, so- lassen sich, wie Versuche bestätigt haben, die erforderlichen Gewehrverlagerungen schnell und ohne Anstrengung durchführen, auch wenn zum augenblicklichen Instellungbringen des Gewehrs eine gleichzeitige Bewegung nach oben oder unten und nach der Seite ausgeführt werden muß.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschinengewehrlagerung, dadurch gekennzeichnet, daß eine den Gewehrträger (6) in seinem Rahmen (2i) gegen Bewegungen in der Höhenrichtung sichernde Sperre (9) durch eine mit der Vorbewegung des Gewehrs (i2) erfolgende Querbewegung des Trägers (6) auslösbar ist.
  2. 2. Maschinengewehrlagerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auch eine den Gewehrträger (6) an einer Querführung (.4) sichernde Sperre (5). durch eine mit der Vorbewegung des Gewehrs (12) erfolgende Querbewegung des Trägers (6) auslösbar ist.
  3. 3. Maschinengewehrlagerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch die alleinige Bewegung des Gewehrträgers (6) nacheinander die Trägersperre (9) und die Rahmensperre (2d.) lösbar sind. 4.. Maschinengewehrlagerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der den Rahmen (21) an seiner Führungsbahn (4) feststellende Hebel (5) auch den Gewehrträger (6) in der Sperrstellung festhält und daß der Gewehrträger nach der seine eigene Zahnstangensperre (9) auslösenden Bewegung durch Fortsetzen der letzteren auch den Sperrhebel (5, 24) aus der Verzahnung (22) der Führungsbahn (,4) aushebt.
DEH138186D 1933-11-25 1933-11-25 Maschinengewehrlagerung Expired DE613191C (de)

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