DE613155C - Stuetzvorrichtung fuer Fahr- und Motorraeder - Google Patents

Stuetzvorrichtung fuer Fahr- und Motorraeder

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DE613155C
DE613155C DES109519D DES0109519D DE613155C DE 613155 C DE613155 C DE 613155C DE S109519 D DES109519 D DE S109519D DE S0109519 D DES0109519 D DE S0109519D DE 613155 C DE613155 C DE 613155C
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DE
Germany
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support
axes
rotation
arms
support device
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DES109519D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62HCYCLE STANDS; SUPPORTS OR HOLDERS FOR PARKING OR STORING CYCLES; APPLIANCES PREVENTING OR INDICATING UNAUTHORIZED USE OR THEFT OF CYCLES; LOCKS INTEGRAL WITH CYCLES; DEVICES FOR LEARNING TO RIDE CYCLES
    • B62H1/00Supports or stands forming part of or attached to cycles
    • B62H1/10Supports or stands forming part of or attached to cycles involving means providing for a stabilised ride
    • B62H1/12Supports or stands forming part of or attached to cycles involving means providing for a stabilised ride using additional wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)
  • Handcart (AREA)
  • Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)

Description

  • Stützvorrichtung für Fahr- und Motorräder Die Aufgabe, ein stillstehendes oder sich fortbewegendes Fahr- oder Motorrad am seitlichen Kippen zu verhindern, ist schon in vielen Ausführungsformen von Stützvorrichtungen zu lösen versucht worden, ohne daß sich eine der vorbekannten Stützvorrichtungen in größerem Umfang in die Praxis einführen konnte. Die bekannten Stützvorrichtungen sind in ihrem Aufbau zu verwickelt oder in ihrer Anordnung nicht zweckentsprechend. Man unterscheidet zwei Arten von Stützvorrichtungen. Erstens solche, bei denen sich die Stützen oder Stützrädchen seitlich des Hinterrades befinden, und zweitens solche, bei denen sich die Stützrädchen etwa in der Mitte des Fahrrades befinden. Es ist bekannt, Stützrädchen an den freien Enden von Stützarmen anzuordnen, welche ihrerseits am Fahrradgestell derart drehbar gelagert sind, daß sie zum Gebrauch aus der Ebene des Fahrrads nach außen ausgeschwenkt werden, in welcher Stellung die Stützrädchen den Erdboden berühren.
  • Die Erfindung betrifft eine Stützvorrichtung mit zwei im wesentlichen parallel zum Erdboden schwenkbaren Stützrädchen tragenden Stützarmen, welche von zwei einander parallelen, am Radgestell befestigten Drehachsen getragen werden, Während voneinander vollständig getrennte, die Stützarme tragende Drehachsen bisher seitlich des Hinterrades je an einem Ende der Hinterradgabel angeordnet wurden, sind erfindungsgemäß die beiden Drehachsen in enger Parallellage von einem gemeinsamen und einheitlichen Tragkörper aufgenommen, der -mit den Hintergabelrohren in Nähe des Kurbellagers verbindbar ist. Der Tragkörper bildet die oberen Lagerstellen für die Drehachsen, während eine sich vom Tragkörper schräg nach unten erstreckende Strebe die unteren Lagerstellen für die Drehachsen bildet, die hierdurch sicher in ihrer Parallellage festgehalten und an einer Spreizluig verhindert sind. Auf den Drehachsen sind die Stützarme entweder fest oder in der Hö:zenrichtung ein- und feststellbar angeordnet.
  • Die Vereinigung dieser Merkmale ergibt eine in ihrem Aufbau sehr einfache und übersichtliche Stützvorrichtung, die allen in der Praxis an sie g-stelltenAnforderungen genügt und die an jedem vorhandenen Fahro. dgl. -rad in einfacher Weise angebracht werden kann, gleichgültig, in welcher Höhe sich die Kurbelwelle über dem Erdboden befindet. Es sei erwähnt, daß anders gestaltete Tragkörper für nur eine senkrechte Drehachse bereits in ihrer Verbindung mit dem Fahrradgestell in Nähe der Kurbelwelle bekannt sind. Auch ist es bekannt, die Stützrädchen um waagerechte und senkrechte Achsen gleichzeitig drehbar anzuordnen.
  • Zur übertragung der von einem Bedienungsgriff ausgeführten Bewegung auf die Stützarme dienen erfindungsgemäß auf jeder Seite des Tragkörpers gelagerte Winkelhebel, die bewegungsschlüssig mit dem Bedienungsglied und mit auf den Drehachsen festen Armen verbunden sind.
  • Die an sich bekannte Anordnung einer die Stützarme in ihre Ruhestellung zurückholenden Feder ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung so getroffen, daß eine Schraubenfeder um eine Strebe des Tragkörpers herumgelegt und mit ihren Enden an den Armen der Drehachse angreift.
  • Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar.
  • Fig. i ist eine teilweise Seitenansicht eines Fahrrades mit Stütze.
  • Fig. 2 ist eine Vorderansicht dieser Stütze mit den Stützarmen in offener oder gespreizter Lage.
  • Fig.3 ist eine Seitenansicht in größerem Maßstab eines Tragkörpers.mit zugehörigen Teilen einer Fahrradstütze nach Fig. i.
  • Fig. 4 ist eine Draufsicht des Tragkörpers. Wie aus der Zeichnung hervorgeht, besteht die Fahrradstütze aus einem Tragkörper i, der unten an den Rohren a des Rahmens befestigt ist. Die Rohre verlaufen nebeneinander vom zentralen Achslager 3 zur Hintergabel 4 des Fahrrads. Die Befestigung erfolgt durch eine Platte 5 oberhalb der Rohre 2 - und durch Befestigungsbolzen 6, deren Mittellinien in Fig. i und 3 angegeben sind. Die zwei Rohre 2 liegen dicht nebeneinander und eignen sich vorzugsweise für die Befestigung der Fahrradstütze. Der z. B. aus Guß bestehende Tragkörper i besteht aus einem Vorderteil 7 mit zwei Bohrungen zur Aufnahme von zwei Bewegungsübertragungsstangen 8, die sich nach unten erstrecken und hier Arme 9 tragen, mit deren freien Enden die Hilfsräder io in der unten zu beschreibenden Weise verbunden sind. Die Hilfs.radtragarme 9 sind nicht drehbar, aber in senkrechter Richtung verstellbar auf den Stangen 8 angeordnet. Zu diesem Zweck sind diese Stangen mit Längsschlitzen ii versehen, in welche Stellschrauben i2 eintreten, um die die Stangen 8 umfassenden Augen 13 der Tragarme 9 in jeder eingestellten Lage festzuhalten. Auf diese Weise können die Tragarme 9 den wechselnden Bodenentfernungen des Achslagers 3 bei verschiedenen Fahrrädern angepaßt werden.
  • Der verhältnismäßig schmale Tragkörper i ist nicht breiter als das Achslager 3. Infolgedessen befindet er sich vollkommen zwischen den Kurbeln des Rades, was auch für die anderen am Tragkörper befestigten Teile zutrifft, so daß die, Fahrradstütze die Bewegung der Kurbeln nicht beeinträchtigt. Um den Bolzen 15 im Teil 7 sind die Winkelhebel 14 drehbar, an denen vorn unter Vermittlung eines die Hebel 14 verbindenden Bolzens 22, (Fig. 4.) ein zu. einem nicht dargestellten Handgriff führender Bowdenzug 16 angreift. Der hintere Arm eines jeden Winkelhebels 14 ist durch ein Kabel 18 mit je einem der auf den Stangen 8 befestigten Arme 17 verbunden. Eine an den Armen 17 angreifende Feder i9 umgreift eine hintere Strebe 2o, welche oben bei 21 am Tragkörper i- befestigt ist und unten mit ihrem umgebogenen Ende a4 ein Lager für die Stangen 8 und eine Stütze für die Tragarme 9, 13 bildet. Die geschlossene Lage der Arme 9 wird von einem Anschlag 27 für die beiden Armei 7 der Stangen 8 begrenzt.
  • Die Stützräder io sind nicht nur um die Radachsen 23, sondern auch um dazu senkrechte Achsen drehbar.
  • Durch Ziehen am Bowdenzug mittels des nicht dargestellten Handgriffs werden die Winkelhebel 14 um den Bolzen 15 gedreht, wodurch ein Zug auf die seitlichen Arme 17 der Stangen 8 ausgeübt wird. Die Stangen 8 drehen sich entgegen der Wirkung der sie in Nichtgebrauchslage haltenden Feder i9, und die Tragarme 9 schwenken nach außen, bis die Stützräder io den Boden berühren. Der Bedienungshandgriff kann mit einer Verriegelungs- oder Feststellvorrichtung versehen sein, damit die Stützräder io auf dem Boden niedergehalten bleiben, wenn der Handgriff losgelassen wird. Mit 25 ist ein Kettenkasten angegeben. Es geht aus der Zeichnung hervor, daß das Vorhandensein dieses Kettenkastens die Befestigung der Fahrradstütze an den Rohren 2 nicht beeinträchtigt.
  • Der Abstand zwischen den Stützrädern in der offenen oder ausgeschwenkten Stellung der Tragarme kann derart gewählt lverden, daß er demjenigen zwischen den äußeren Enden der Pedale 26 mehr oder weniger gleich ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Stützvorrichtung für das stillstehende und sich bewegende Fahr- oder Motorrad mit zwei im wesentlichen parallel zum Erdboden schwenkbaren Stützrädcheri tragenden Stützarmen, welche von zwei einander parallelen am Radgestell befestigten Drehachsen getragen werden, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit den Hintergabelrohren in Nähe des Kurbellagers verbindbarer Tragkörper (i) die beiden Drehachsen (8) in enger Parallellage aufnimmt, wobei eine sich vom Tragkörper (i) schräg nach unten erstreckende, mit den Drehachsen ein V bildende Strebe (2o) die unteren Lagerstellen für die hierdurch an einer Spreizung- verhinderten Drehachsen (8) bildet, auf denen die gleichzeitig um waagerechte und senkrechte Achsen drehbaren Stützrädchen tragenden Stützarme (9) in der Höhenrichtung ein-und feststellbar angeordnet sein können.
  2. 2. Stützvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB der Tragkörper (i) auf jeder Seite einen Winkelhebel (i4) trägt, die bewegungsschlüssig mit dem Bedienungsglied und mit auf den Drehachsen (8) festen Armen (i7) verbunden sind.
  3. 3. Stützvorrichtung nach Anspruch i bis 2,, mit einer die Stützarme in ihre Ruhestellung zurückholenden Feder, dadurch gekennzeichnet, daß eine um die Strebe (2o) des Tragkörpers (i) gelegte Schraubenfeder (i9) an den Armen (i7) der Drehachsen (8) angreift.
DES109519D 1933-05-30 1933-05-30 Stuetzvorrichtung fuer Fahr- und Motorraeder Expired DE613155C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2015193867A1 (en) * 2014-06-21 2015-12-23 Fotohi Maedeh Bicycle with training wheel assembly

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