DE613153C - Sicherungsvorrichtung gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen - Google Patents
Sicherungsvorrichtung gegen Diebstahl von KraftfahrzeugenInfo
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- DE613153C DE613153C DEW92502D DEW0092502D DE613153C DE 613153 C DE613153 C DE 613153C DE W92502 D DEW92502 D DE W92502D DE W0092502 D DEW0092502 D DE W0092502D DE 613153 C DE613153 C DE 613153C
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- ignition
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- motor vehicles
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R25/00—Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles
- B60R25/01—Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens
- B60R25/04—Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens operating on the propulsion system, e.g. engine or drive motor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Sicherungsvorrichtung
gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen mit einer auf die Brennstoffzufuhr und auf die elektrische Zündung einwirkenden
Sperrvorrichtung. Solche Vorrichtungen sollten die unbefugte Inbetriebsetzung des
Motors verhindern. Bei bekanntgewordenen Vorrichtungen sind vielfach beide Einrichtungen
beim Bedienen zu gleicher Zeit gesperrt worden. Man hat aber auch Vorrich-
■ tungen gebaut, bei welchen die Sperrung nacheinander erfolgt, und zwar wurde zuerst
die Zündung abgesperrt und beim weiteren Bedienen die Brennstoffzufuhr. Diesen Vorrichtungen
haften jedoch erhebliche Mängel an, die durch die Erfindung beseitigt werden sollen, und zwar besteht das Neue darin,
daß beim Sperren zuerst die Brennstoffzufuhr unterbrochen und erst beim weite-
ao ren Sperren der Zündstromkreis unterbrochen wird.
Die Erfindung weist wesentliche Fortschritte gegenüber dem bisherigen Stand der
Technik auf. Bei den bekanntgewordenen Vorrichtungen war es nicht möglich, bei
einem auftretenden Vergaserbrand diesen durch Fortlaufenlassen des Motors zum Erlöschen
zu bringen, weil bisher die Zündung des Motors nicht eingeschaltet blieb, sondern
zuerst oder zu gleicher Zeit beim Absperren des Brennstoffes außer Betrieb gesetzt worden
ist. Da die Erfindung zuerst die Brennstoffzufuhr zum Motor sperrt und die Zündung
eingeschaltet läßt, so wird bei einem Vergaserbrand also erreicht, daß die weitere
Zufuhr von Brennstoff unterbrochen wird, daß jedoch der im Vergaser noch vorhandene
Brennstoff oder auch der bereits entflammte Brennstoff durch das Leerlaufen des Motors"
infolge der noch eingeschalteten Zündung erlischt. Es besteht außer dieser Möglichkeit
auch noch der weitere Vorteil, daß ζ. Β. beim Bergabfahren des Kraftfahrzeuges ebenfalls
die Brennstoffzufuhr abgesperrt werden kann, jedoch die Zündung im eingeschalteten Zustand
verbleibt. Es wird sich daher bei eingeschalteter Zündung der im Vergaser noch
befindliche Brennstoff verbrauchen, worauf die Kraftleistung des Motors aufhört, da die
Brennstoffzufuhr unterbrochen ist. Infolge der fehlenden Kraftleistung beim Bergabfahren,
die, wenn sie auch in der Regel nur der Kraftleistung des Leerlaufs des Motors entsprach, wird die Bremsfähigkeit des Kraftfahrzeuges
um die verminderte Kraftleistung des Motors erhöht. Es wird auch entsprechend dem Erfindungsgedanken bei erneuter Brennstoffzufuhr
nicht eine schädliche Entzündung unverbrannten Gasgemisches in der Auspuffleitung
eintreten, da bei der geschilderten Betätigung der Sperrvorrichtung die Zündung dauernd in Funktion geblieben ist und jegliches
Brennstoffgemisch dadurch ordnungsmäßig im Motor zur Verbrennung gekommen ist. *
Die Sicherungsvorrichtung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen
Abb. ι die Gesamtanordnung,
Abb. 2 eine Draufsicht auf die Schließeinrichtung, die
Abb. 3 bis 6 einzelne Stellungen des Schaltsegmentes.
Nach Abb. ι erfolgt der Zufluß des flüssigen Brennstoffes bei a, der Wiederaustritt
aus der Absperrvorrichtung bei b. Es ist c ein Ventilkörper, der in Pfeilrichtung vorwärts
und rückwärts bewegt werden kann, ίο Wenn der Ventilkörper c mit seiner Sitzfläche
d auf dem Ventilsitz e aufsitzt, wird der Zufluß des flüssigen Brennstoffes von a
nach b abgesperrt. Der Ventilkörper c ist in seiner Führung dicht geführt; doch wird gets
gebenenfalls durch eine Dichtung / ein anderer Austritt des flüssigen Brennstoffs als in Richtung
a, b verhindert. Der Ventilkegel c wird durch die Schraubenfeder g ständig gegen den
Ventilsitz e gepreßt. Der Ventilkegel c wird so vom Ventilsitze entfernt durch Ziehen an
einem an sich bekannten Bowdenzug h. Dieser Bowdenzug h liegt in einer in ihren Windungen
eng aneinanderliegenden Schraubenfeder i, die durch einen biegsamen Metallschlauch
k umkleidet ist.
Ferner stellt I ein an sich bekanntes, am Führerstand oder Führersitz angebrachtes,
zum Absperren des Brennstoffs und der Ausschaltung des Zündstromes dienendes Sicherheitsschloß
dar, in welchem ein Schlüssel m ! um eine halbe oder ganze Umdrehung gedreht
werden kann. In der Achse des Sicherheitsschlosses I befindet sich eine Schnecke n, die
beim Drehen des Schlüssels m ein Schneckenrad
ο bewegt. Durch die Drehung des Schneckenrades ο wird der Bowdenzug h auf
die Achse p des Schneckenrades ο auf- oder abgewickelt, je nach Drehung des Schlüssels
m. Durch Drehung des Schlüssels m wird gleichzeitig ein Schalter bewegt, der durch ein
Schaltsegment q die elektrische Verbindung der Kontakter und s herstellt oder öffnet.
Das Schaltsegment q ist nun nicht starr mit der drehbaren Achsei des Schlosses/ verbunden,
sondern bewegt sich lose auf der Achse t. Das Segment q wird lediglich durch
den Mitnehmerstift u mitgenommen. Die Bewegung des Ventilkegels c erfolgt nun so,
daß z. B. bei einer Dreivierteldrehung des Schlüssels m bereits ein Aufsitzen des Ventilkegels
c erfolgt. Bei weiterer Drehung des Schlüssels m um eine Viertelumdrehung erfolgt
alsdann die Bewegung des Schaltsegmentes q.
Die einzelnen Schaltungen des Schaltsegmentes q sind in den Abb. 3 bis 6 angezeigt.
In Abb. 3 ist das < Ventil c geöffnet, die Zündung eingeschaltet.
In Abb. 4 ist das Ventil c geschlossen, die Zündung eingeschaltet.
In Abb. S ist das Ventil c geschlossen, die Zündung ausgeschaltet.
In Abb. 6 ist das Ventil c geöffnet, die Zündung ausgeschaltet.
Den weiteren Fortgang zeigt alsdann wiederum die Abb. 3. Es ergibt sich aus den
Schaltstellungen nach den Abb. 3 bis 6, daß bei Betätigung zuerst der flüssige Brennstoff
abgesperrt wird und nach der Absperrung alsdann erst die Ausschaltung des Zündstromes
erfolgt. In umgekehrtem Sinne erfolgt zuerst das öffnen des Absperrventils c für
den flüssigen Brennstoff und erst im weiteren Verlauf der Drehung des Schlüssels m das
Einschalten des Zündstromes durch das Schließen der Kontakte r und S.
Vorstehendes bezieht sich auf die am häufigsten angewandte Batteriezündung. Bei
Magnetzündung müßte das Schließen und Öffnen der Kontakte im. entgegengesetzten Sinne erfolgen, bei andersgearteten Zündeinrichtungen
sinngemäß.
Die Vorrichtung ist erfindungsgemäß noch mit einer Einrichtung versehen worden, die
anzeigt, daß die Zuführung des flüssigen Brennstoffs gesperrt, die Ausschaltung des
Zündstromes aber noch nicht erfolgt ist. : Es
ist z. B. ν eine -Blattfeder, die am Schloßköl·-
per/ befestigt ist und :dfe bei Drehung =des
Schlüssels m mitbewegt" wird. Am äußeren
Ende ist die Blattfeder υ ζ. Β. halbkugelig ausgebildet. Diese halbkugelige- Ausbildung
klinkt beim Drehen in eine Vertiefung w ein, die sich am feststehenden Teil .# der Schlieöeinrichtung
befindet. Die Vertiefung w .befindet sich an der Stelle, die der Stellung der
Schließeinrichtung entspricht, bei welcher der Ventilkegel c die Zufuhr absperrt.
Claims (2)
1. Sicherungsvorrichtung gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen mit einer auf
die Brennstoffzufuhr und auf die elektrische Zündung einwirkenden Sperrvorrichtung,
dadurch gekennzeichnet, daß beim Sperren zuerst die Brennstoffzufuhr unterbrochen und erst beim weiteren
Sperren der Zündstromkreis unterbrochen wird. · ■ ·"'■■"
2. Sicherungsvorrichtung nach- Anspruch i, dadurch-gekennzeichnet, daß in
der Sperrvorrichtung eine fühlbare Rast
angeordnet ist, durch die eine optische oder akustische Anzeigevorrichtung darm
eingeschaltet wird, wenn die Brennstoffzufuhr abgesperrt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW92502D DE613153C (de) | 1933-08-25 | 1933-08-25 | Sicherungsvorrichtung gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW92502D DE613153C (de) | 1933-08-25 | 1933-08-25 | Sicherungsvorrichtung gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE613153C true DE613153C (de) | 1935-05-13 |
Family
ID=7613696
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW92502D Expired DE613153C (de) | 1933-08-25 | 1933-08-25 | Sicherungsvorrichtung gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE613153C (de) |
-
1933
- 1933-08-25 DE DEW92502D patent/DE613153C/de not_active Expired
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