DE615362C - Hahnanordnung - Google Patents
HahnanordnungInfo
- Publication number
- DE615362C DE615362C DEJ49624D DEJ0049624D DE615362C DE 615362 C DE615362 C DE 615362C DE J49624 D DEJ49624 D DE J49624D DE J0049624 D DEJ0049624 D DE J0049624D DE 615362 C DE615362 C DE 615362C
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- valve
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K35/00—Means to prevent accidental or unauthorised actuation
- F16K35/14—Means to prevent accidental or unauthorised actuation interlocking two or more valves
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanically-Actuated Valves (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Hahnanordnung, bei der ein mit Rasten oder Aussparungen
versehenes Sperrglied bewegungsschlüssig mit dem Ventil oder Küken verbunden
ist. Solche Hahnanordnungen werden insbesondere bei gasbeheizten Geräten angewendet,
um die Bedienungshähne ,nur in einer bestimmten Reihenfolge öffnen und in
umgekehrter Reihenfolge schließen zu können.
Es ist bekannt, zu diesem Zweck die Kükeneinsätze sowohl des sperrenden als auch des
gesperrten Hahnes mit Sichierungs- oder Sperrscheiben zu versehen, deren bei bestimmter
Stellung der Küken ineinandergreifende Ausschnitte und Vorsprünge oder ähnliches die Drehfolge der Hahngriffe festlegen.
Diese Sperrscheiben sind bisher mit den Hahnküken unmittelbar fest verbunden. Die Gesamtlänge des Kükeneinsatzes und da-
ao mit des umschließenden Hahngehäuses ist daher u.a. von der Höhe oder Dicke des
Sperrgliedes und seiner etwaigen Befestigungsteile in entscheidendem Maße abhängig.
Die Erfindung besteht darin, daß das mit dem zu sperrenden Regelglied bewegungsschlüssig
verbundene Sperrglied für sich am Hahngehäuse gelagert ist. Das Sperrglied wird zweckmäßig durch einen mit Rasten
und Vorsprüngen versehenen Ring gebildet, der auf einer an der Außenfläche des Hahngehäuses
angebrachten Eindrehung gelagert und durch einen am Hahngriff angreifenden
Mitnehmer mit dem Küken gekuppelt ist.
Der Vorteil des Erfindungsgegenstandes liegt einmal darin, daß das Sperrglied und
der zugehörige Hahngriff bereits in Höhe der tragenden Kükenfläche angeordnet werden
können, wodurch man eine aus installationstechnischen und fabrikatorischen Gründen
wertvolle Verringerung der Bauhöhe des Hahngehäuses erhält. Ein weiterer Vorzug besteht darin, daß das Hahngehäuse wesentlich
einfacher wird und eine geschlossene Bauform erhält, da zur Unterbringung der
Sperrscheiben und ihrer Befestigungsteile kein besonderer Raum im Gehäuse benötigt
wird. Die Herstellungs- und Bearbeitungskosten des Hahngehäuses und auch des Kükens
werden dadurch weitgehend vermindert.
Die Zeichnung stellt eine Ausführungsform der neuen Hahnanordnung an einem Gasventil
für Warmwasserbereiter dar, und zwar ist
Abb. ι die Vorderansicht mit teilweisem Schnitt;
Abb. 2 und 3 zeigen je einen Schnitt nach der Linie 11-11 ,der Abb. 1 mit verschiedenen
Hahnstellungen;
Abb. 4 ist ein Schnitt nach der Linie IV-IV der Abb. 1 und
Abb. S ein räumliches Bild des ringförmigen Sperrgliedes.
In Abb. ι ist α das Gehäuse des Gashahnes,
auf welches der rostförmige Rohrbrenner & unter Zwischenschaltung eines Gewinde-Stückes
c aufgeschraubt ist. Im Hahn-
gehäuse« ist das mit der Federt belastete
Haupthahnküken e gelagert, das in bekannter Weise zugleich den Sitz für das federbelastete
Gasventil/ und die Führung für die Ventilstange Jf enthält. Im unteren Teil des Kükens iß
ist der Hahngriff/i befestigt. Er ragt durch den im Hahngehäuse α angebrachten 'und
seine Endstellungen begrenzendein Schlitz I nach außen. Auf einem durch einen Bund A
ίο von der Wandung des Hahngehäuses abgeteilten zylindrischen Wandungsteil ist ein
Ring Z drehbar gelagert. Dieser trägt einen Mitnehmer m, der den Hahngriff A umfaßt,
so daß der Ring I zwangsläufig mit dem Haupthahn ,bewegt wird. Das Gehäuse α besitzt
ferner einen Ansatz« zur Aufnahme des Zündhahrikükens o, das die Zündflammenleitung
ρ beherrscht und nach unten in einen zylindrischen Fortsatz q ausläuft, der den
Zündhahngriff r trägt. Das Ende s dieses Fortsatzes besitzt eine Aussparung, in die ein
an dem ringförmigen Sperrglied/ auf etwa ein Viertel seines Umfanges angebrachter
Lappen t eingreift und so den Zündhahn r ver- ■ riegelt. Der Radius der Aussparung darf
also gegenüber dem des Lappens nur um so viel größer sein, als- notwendig ist, um ein
Vorbeidrehen des Lappens zu ermöglichen. Am Lappen t befindet sich an einer bestimmten,
zweckentsprechenden SteEe ein Ausschnitt u, dessen Radius -etwas größer ist als
der des Fortsatzes^ des Zündflammenhahnes. Die Wirkungsweise der Hahnanordnung ist
folgende: Haupthahn h und Zündhahn r sind in Schließstellung. In dieser ist, wie aus
Abb. 3 hervorgeht, der Haupthahn durch Eindrehen des Zündhahnkükenfortsatzes q in den
Ausschnitt u des Sperrgliedes ^ verriegelt. Soll
der Haupt'hahnÄ geöffnet, d.h. nach links gedreht werden, so muß zuerst der Zündhahn
r nach links gedreht werden, damit die Verriegelung zwischen den beiden Hähnen
gelöst wird. Durch diese Maßnahme soll der Bedienende daran erinnert werden, daß
er zunächst die Zündflamme ν (Abb', ι) anzuzünden
hat, die, wie Abb. 4 zeigt, ihre Gaszufuhr durch den vor dem Haupthahnküken e
abzweigenden, zu dem Kükensciditz w führenden Kanal χ erhält. Erst jetzt kann der
Haupthahn h, wie Abb. 2 zeigt, nach links gedreht werden, da jetzt der Ausschnitt im
Endstück s des Zündflammenkükenansatzes so steht, daß der Lappen t des SperrgHedes
an ihm vorbeigedreht werden kann. In dieser Stellung liegt, wie Abb. 4 zeigt, der Schlitz y
des Haupthahnkükens e gerade vor dem Gaseintrittskanal z, so daß das ankommende Gas
entsprechend den Bewegungen des Ventils/ dem Brenner b zuströmt, wo es sich an der
Zündflamme ν entzündet, oder vom Wieg zum Brenner abgeschlossen wird. Die Steuerung
des Gasventils/ seinerseits wird in bekannter Weise von einem wasserdruckgesteuerten Verstellglied
bewirkt, das in einem besonderen, etwa unten am Hahngehäuse α angesetzten.
— nicht dargestellten — Wassergehäuse untergebracht 'und kraftschlüssig mit der
Ventilstange g verbunden ist. Beim Schließen der beiden Hähne muß zuerst der Häupthahn
A geschlossen, d.h. nach rechts gedreht werden, ehe der Zündflammenhahn r geschlossen
werden kann.
Der Erfindungsgegenstand kann auch auf sog. selbstsperrende Hähne angewendet werden,
indem in ein mit Rasten oder Kerben versehenes Sperrglied ein verschiebbar am Hahngehäuse gelagerter, unter Federdruck
stehender Riegel o. dgl. bei bestimmter Hahnstellung einrastet oder leinspringt.
Claims (1)
- Patentanspruch:Hahnanordnung, bei der ein mit Rasten oder Aussparungen versehenes Sperrglied bewegungsschlüssig mit dem Ventil oder Küken verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem zu sperrenden Regelglied (e) bewegungsschlüssig verbundene Sperrglied (/, t) für sich am Hahngehäuse («) gelagert ist,Hierzu I Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ49624D DE615362C (de) | 1934-05-03 | 1934-05-03 | Hahnanordnung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ49624D DE615362C (de) | 1934-05-03 | 1934-05-03 | Hahnanordnung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE615362C true DE615362C (de) | 1935-07-03 |
Family
ID=7206653
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ49624D Expired DE615362C (de) | 1934-05-03 | 1934-05-03 | Hahnanordnung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE615362C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE896781C (de) * | 1951-08-02 | 1953-11-16 | Wamsler Herd Und Ofen G M B H | Mit einem Zuendbrenner versehener Gasbrenner |
| DE1054036B (de) * | 1955-02-14 | 1959-04-02 | Karrer Weber & Cie Ag | Mit einer Schlauchkupplung versehener Gashahn |
-
1934
- 1934-05-03 DE DEJ49624D patent/DE615362C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE896781C (de) * | 1951-08-02 | 1953-11-16 | Wamsler Herd Und Ofen G M B H | Mit einem Zuendbrenner versehener Gasbrenner |
| DE1054036B (de) * | 1955-02-14 | 1959-04-02 | Karrer Weber & Cie Ag | Mit einer Schlauchkupplung versehener Gashahn |
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