DE612005C - Wasservorlage fuer Hochdruckacetylen - Google Patents

Wasservorlage fuer Hochdruckacetylen

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DE612005C
DE612005C DEM124884D DEM0124884D DE612005C DE 612005 C DE612005 C DE 612005C DE M124884 D DEM124884 D DE M124884D DE M0124884 D DEM0124884 D DE M0124884D DE 612005 C DE612005 C DE 612005C
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Germany
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water
high pressure
pressure acetylene
gas
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Expired
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DEM124884D
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Messer and Co GmbH
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Messer and Co GmbH
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C4/00Flame traps allowing passage of gas but not of flame or explosion wave
    • A62C4/02Flame traps allowing passage of gas but not of flame or explosion wave in gas-pipes

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

  • Wasservorlage für Hochdruckacetylen Wasservorlage für Hochdruckacetylen mit Ventilen und Verteilerplatten sind in verschiedenen Ausführungen bekannt. Man hat zum Teil die Vorlagen so breit gebaut, daß sie geringsten Widerstand beim Durchströmen des Gases aufweisen, aber den Nachteil großer, mit explosivem Gemisch angefüllter Räume haben. Zum Teil hat man die Vorlagen im Durchmesser kleiner und höher gebaut. Diese haben den Nachteil, daß das Gas einen größeren Widerstand zu überwinden hat und man dabei so viel Druck verliert, daß der Vorteil des Hochdruckacetylens verlorengeht. Ferner wird zu leicht beim Durchströmen großer Gasmengen Wasser mit in den Brenner gerissen.
  • Die Erfindung hat sich nun die Aufgabe gestellt, diese Nachteile zu vermeiden und eine Wasservorlage mit kleinsten Abmessungen für größte Leistungen zu schaffen. Durch genaue Beobachtungen, bei der Durchführung sehr langwieriger Versuche mit Vorlagen mit durchsichtigen Wänden konnte man erkennen, dä.ß beim Durchströmen des Gases durch das Wasser sich eine ziemlich hohe Schicht von Blasen über dem eigentlichen Wasserspiegel dauernd aufhält und je nach der Gasdurchgangsmenge mehr oder weniger hochsteigt.
  • Diese Blasenbildung wird durch Anbringung eines konischen Trichters, an dessen oberem Rand spitze Zacken vorgesehen sind, vermieden. An diesen Zacken werden die Blasen zerrissen, und das sich bildende Wasser wird durch den Konus, der wieder auf einem zentralen Wasserrücklaufrohr sitzt, in das Sperrwasser zurückgeleitet. In dem Wasserrücklaufrohr befinden sich unten große schlitzförmige Öffnungen, damit das Wasser leicht abfließen kann und ein ständiger Rücklauf bzw. eine ständige Umwälzung des Wassers stattfindet.
  • Es hat sich gezeigt, daß durch das Zerstören der Blasenschicht und durch den Wasserrücklauf die Bauhöhe der Vorlage kleiner und die Wasserhöhe niedriger sein kann. Die geringe Höhe der Wassersäule wird daher durch das Vorhandensein des mit Zacken versehenen Trichters ermöglicht, denn bei den Konstruktionen, die diesen Trichter nicht haben, hat es sich gezeigt, daß bei Explosionsrückschlägen der Wasserstand bedeutend höher sein muß, um eine durchschlagende Explosion zu verhüten, da bei nichteingebautem Trichter die Gasblasen in einer zusammenhängenden Kette bis zum Gasabgang hochsteigen. Wenn also dann. ein Rückschlag kommt, so kann sich dieser leicht durch die zusammenhängende Kette von Gasblasen auch noch in das Wasser hinein fortsetzen und die Wassersäule durchschlagen, wenn diese nicht genügend hoch ist. Durch den Einbau des mit Zacken versehenen Trichters werden aber die Gasblasen zerrissen und der Zusammenhang unterbrochen, weshalb der obenerwähnte niedrige Wasserstand ermöglicht wird. Der Druckabfall des durchströmenden Gases ist sehr gering bei voller Sicherheit der Wirkungsweise.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in -einer Ausführungsform im Längsschnitt dargestellt.
  • Die Vorlage besteht aus dem Gaszuleitungsrohr z mit Absperrventil, dem Ventilgehäuse k und dem darüber befindlichen Ventild. Über dem Ventil d befindet sich die Verteilerplatte 1Z mit dem darüber befestigten Wasserrücklaufrohr u, das in den konisch sich erweiternden Wasserabscheider g ausläuft. Das Gas tritt durch das Zuleitungsrohr z über das Ventil d und Verteilerplatte h in die Vorlage. An der Schlauchtülle i wird das Gas abgenommen.

Claims (1)

  1. PATENTANSFRÜCHE: i. Wasservorlage für Hochdruckacetylen, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des Wasserspiegels an dem in der Mitte der Vorlage angeordneten Wasserrücklaufrohr ein konisch sich erweiternder Trichter mit am oberen Rande nach außen vorstehenden spitzen Zacken angebracht ist. a. Wasservorlage für Hochdruckacetylen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Wasserrücklaufrohr an seinem unteren Ende schlitzförmige Austrittsöffnungen aufweist. 3. Wasservorlage für Hochdruckacetylen nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß das Wasserrücklaufrohr auf der Gasverteilerplatte befestigt ist.
DEM124884D Wasservorlage fuer Hochdruckacetylen Expired DE612005C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1104913B (de) * 1959-05-21 1961-04-20 Autogenwerk Sirius G M B H Hochdruckwasservorlage
US5658503A (en) * 1996-02-01 1997-08-19 Shell Oil Company Dual phase distribution device

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1104913B (de) * 1959-05-21 1961-04-20 Autogenwerk Sirius G M B H Hochdruckwasservorlage
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