DE611005C - Gleismeldeeinrichtung - Google Patents

Gleismeldeeinrichtung

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Publication number
DE611005C
DE611005C DEV29445D DEV0029445D DE611005C DE 611005 C DE611005 C DE 611005C DE V29445 D DEV29445 D DE V29445D DE V0029445 D DEV0029445 D DE V0029445D DE 611005 C DE611005 C DE 611005C
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DE
Germany
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track
message
detector according
relay
track detector
Prior art date
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Expired
Application number
DEV29445D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Wilhelm Schmitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vereinigte Eisenbahn Signalwerke GmbH
Original Assignee
Vereinigte Eisenbahn Signalwerke GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Vereinigte Eisenbahn Signalwerke GmbH filed Critical Vereinigte Eisenbahn Signalwerke GmbH
Priority to DEV29445D priority Critical patent/DE611005C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE611005C publication Critical patent/DE611005C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L17/00Switching systems for classification yards
    • B61L17/02Details, e.g. indicating degree of track filling
    • B61L17/023Signalling; Signals with multiple indicating means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
22. MÄRZ 1935
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2Oi GRUPPE 1102
Gleismeldeeinrichtung
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. April 1933 ab
Bei Ablaufanlagen im Verschiebebetrieb werden Meldeeinrichtungen in Form einer Meldetafel oder einer anderen Art der bekannten Zahlen- oder Lampenzeichen benutzt, mit deren Hilfe der Rangiermeister dem Weichensteller die Nummer der Gleise mitteilt, in die die Wagen ablaufen sollen. Diese Gleismelder arbeiten so, daß bei jeder Betätigung der Gebereinrichtung von dem Rangiermeister im Stellwerk die betreffende Gleisnummer aufleuchtet. Man hat hierbei entweder immer eine Meldung oder aber mehrere Meldungen für nacheinander ablaufende Wagen erfolgen lassen, wobei durch Steckkontakte an sich kreuzenden Schienen die einzelnen Meldungen gespeichert wurden. Man hat hierbei auch die Einrichtung bereits so getroffen, daß dem Weichensteller mehrere Gleisnummern gleichzeitig sichtbar gemacht wurden, was man dadurch erreichte, daß man die Meldungen auf der Meldetafel stehenläßt, bis die Meldetafel besetzt ist. Ist diese z. B. für vier Meldungen eingerichtet, so verschwindet die erste Meldung, wenn die fünfte gegeben wird.
Eine solche Gleistafel ist in Fig. 1 dargestellt, worin Tafel I die Grundstellung bedeutet. Die waagerechten Felder entsprechen der Reihenfolge der Wagen, also auch der Meldungen, und die senkrechten Felder den
Gleisen. Es sind einige Meldungen in ihrer Reihenfolge während des Betriebes dargestellt.
Tafel II zeigt den Zustand, sobald die erste Meldung nach Gleis 2 erteilt wird. Tafel III entspricht der zweiten Meldung nach Gleis 3, Tafel IV der zweiten Meldung nach Gleis 2, Tafel V. der vierten Meldung nach Gleis 4, Tafel VI der fünften Meldung nach Gleis 1.
Diese Meldetafeln haben augenscheinlich den Nachteil, daß die für den Weichensteller maßgebende Meldung an irgendeiner Stelle der Tafel erscheint, die abhängig ist von der Anzahl der vom Rangiermeister bereits erteilten Meldungen und weiter von der Anzahl der vom Weichensteller bereits erledigten Meldungen. Ferner verschwindet die erste Meldung, sobald z. B. die fünfte Meldung erteilt wird, unabhängig davon, ob der Weichensteller sie noch braucht.
Vorliegende Erfindung bezweckt nun zu erreichen, daß das Verlöschen der Meldungen nicht durch das Geben einer neuen Meldung, sondern nach Benutzung der Meldung geschieht und daß die gerade zu benutzende Meldung stets in ein und demselben Feld erscheint.
Ein Beispiel eines solchen Gleismelders ist in Fig. 2 und 3 dargestellt.
Die für den Weichensteller maßgebende Meldung befindet sich stets an der gleichen
*·)■ Von dem Patentsucher ist als der Erfinder- angegeben worden:
Dr.-Ing. Wilhelm Schmitz in Berlin-Siemensstadt.
Stelle (erstes Feld). Die Meldungen verlöschen, sobald der Weichensteller sie nicht mehr braucht.
In Fig. 2 zeigt Tafel I wiederum die Grundstellung. Tafel II entspricht der ersten Meldung nach Gleis 2, Tafel III der zweiten Meldung nach Gleis 3, Tafel IV der dritten Meldung nach Gleis 2, Tafel V der Entnahme der ersten Meldung aus Gleis 2, Tafel VI der vierten Meldung nach Gleis 4, Tafel VII der Entnahme der zweiten Meldung aus Gleis 3, Tafel VIII der fünften Meldung nach Gleis 1.
Beim Rangiermeister befindet sich ein
Gleiswähler, der so viele Kontakte besitzt, als Gleise angeordnet sind, wobei jedem Sammelgleis einer dieser Kontakte zugeordnet ist. Etwa durch Drücken einer Gleistaste wird der betreffende Gleiswählerkontakt geschlossen, im stellwerk befindet sich eine Meldeeinrichtung in Form einer Meldetafel (Fig. 2) oder eine andere Art der bekannten Zahlenoder Lampenzeichen. Die Meldung I ist die Hauptmeldung, Aleldung Ii die erste Speichermelciung usw., AleldunglV die dritte Speichermeldung. Die Steuereinrichtungen für die Meldungen, die aus den im Fernsprechwesen bekannten Schaltelementen bestehen, befinden sich im Stellwerk (Fig. 3). Ihr Zusammenhang geht aus der folgenden Beschreibung der Vorgange hervor.
Erste Meldung (Gleis 2) erteilt
Der Rangiermeister schließt Kontakt G2, wobei gleichzeitig Kontakt G0 geschlossen wird.
Relais A wird erregt über die Teile G0-OfIn. Ein Kontakt U1 von Relais A schaltet Relais B ab, welches etwas verzögerten Ankeranzug besitzt. Ein zweiter Kontakt ß2 gibt dem Drehwähler DlV1 über den Relaisunterbrecher KU Strom auf dem Wege O2-I1x-DW1- RU. Jeder Drehwähler, mit DW bezeichnet, besitzt mehrere Kontaktarme, die mit Uw11, dw21, dw12, dw2z usw. bezeichnet sind. Der Relaisunterbrecher RU unterbricht und schließt fortgesetzt den über den Drehwähler DW1 geführten Strom, wodurch die Kontakthebel Uw11 bis dwie in der eingezeichneten I'feilrichtung umlauten und so bei den einzelnen Kontaktschlüssen der Reihe nach die Kontakte Cr1, G2 usw. mit den Relais L1, L2 usw. verbinden. Erhält nun Drehwahler DW1 Strom, so macht er so viele Schritte und nimmt seine Kontaktarme dwlt bis d-d)lt mit, bis Arm C^11 auf die an Kontakt G2 angeschlossene Stelle trifft. Hier wird Relais L1 erregt über die Teile G^d1W11-L1. Relais L1 bildet sich über seine zweite Spule einen eigenen Stromkreis über die Teile L1-I13-Os]U5 und schaltet gleichzeitig durch Umlegen des Kontaktes Z11 das Relais A ab. Relais B wird erregt über die Teile G0-B-O1.
! Relais B schaltet Relais A endgültig ab durch j Unterbrechen von Kontakt bt. Die Kontaktarme dw12 bis dwu bewirken folgendes: Über Arm Aw12 wird Relais Z1 erregt, über Arm du\z wird die Hauptmeldung 2 eingeschaltet über die Teile sw2-dwlz-\-2.va.^ 2. Arm cfo/14 schaltet die erste Speichermeldung, Arm d15 die zweite und Arm dw16 die dritte Speichermeldung an, deren Lampen 2 jedoch nicht ^0 aufleuchten können, weil die Kontaktarme sii's, S1Wi und sw5 die Spannung von den Drehwählerarmen dwti bis dwie abgeschaltet halten. Nun läßt der Rangiermeister die Gleistaste 2 los, wobei Kontakt G2 und G0 geöffnet werden. Relais B wird stromlos. Es ergibt sich jetzt das Bild wie Fig. 2, Tafel II von oben.
Zweite Meldung (Gleis3) erteilt
Kontakte G3 und G0 werden geschlossen. Relais A wird erregt über die Teile G0-A-O1-I21. Drehwähler DW2 erhält Strom über die Teile U2-I12-I22-DW2-RU1 bis sein Kontaktarm dw21 auf die zu dem Kontakt G3 führende Leitung stößt (wie gestrichelt angedeutet), wobei Relais L2 erregt wird über die Teile Gs-dw21-L2. Relais L2 macht sich über seine zweite Wicklung und den im angezogenen Zustande geschlossenen Kontakt I23 go unabhängig, wobei der Strom teilweise über den Kontakt ö4 am Relais A, teilweise über Kontakt U1 fließt. Relais L2 hat seinen Kontakt Z21 umgeschaltet, Relais A wird stromlos. Relais JS wird erregt über die Teile G0-B-O1. Drehwähler DW2 bleibt stehen, weil die Kontakte Z22 an Relais L2 und ß2 ihn abschalten. Relais Z2 wird über Arm dw22 erregt; Arm dw2t schaltet die erste Hauptmeldung an, Arm Sw2 gestattet jedoch noch nicht das Aufleuchten der Lampe 3. Arm dwZi schaltet die erste Speichermeldung an über die Teile ■sa^-ciztfj^-Lampe 3. Beim Öffnen von Schalter G3 und G0 \vird Relais B stromlos. Es ergibt sich das Bild wie Fig. 2, Tafel III von oben.
Dritte Meldung (Gleis 2) erteilt
Der Rangiermeister schließt wieder die Kontakte G2 und G0. Da Kontakt Z12 und Z22 noch umgelegt sind, erhält jetzt Drehwähler DW3 Strom und dreht sich so weit, bis Relais L3 über Schalter G2 erregt wird usw. Der Kontaktarm dwas schaltet die zweite Speichermeldung ein über die Teile SW^dW35-Lampe 2. Es ergibt sich das Bild wie Fig. 2, Tafel iV von oben.
Erste Meldung entnommen
Der Weichensteller schließt die Löschtaste LT, wobei der Steuerwähler SW einen Schritt macht, wodurch er seine Kontakt-
arme SW1, sw2, sws, sw4 und sws um einen Schritt weiterbewegt. Über Arm Sw1 wird Relais W1 erregt und schließt seinen Kontakt W1. Da Kontakt S11 an Relais Z1 auch noch geschlossen ist, erhält Drehwähler DW1 auf dem Wege S11-W1 Strom über Unterbrecher RU. Hierdurch läuft Drehwähler DW1 in Grundstellung, in der Relais Z1 stromlos wird und Wähler DW1 durch Unterbrechen von Kontakt ^11 abschaltet. Dadurch, daß der Wähler SW einen Schritt weitergegangen und somit auch Arm sw2 einen Schritt weitergerückt ist, wurde Arm dw13 abgeschaltet und Arm dw23 angeschlossen.
· Hauptmeldung Gleis 2 .verschwindet, und Lampe 3 leuchtet auf, weil die Arme des Dreh Wählers DW2 auf Gleis 3 stehen, wie punktiert gezeichnet. Desgleichen schaltet Arm sws den Arm dw2i an, so daß in der ersten Speichermeldung Lampe 3 erlischt und Lampe 2 aufleuchtet. Es ergibt sich das Bild wie Fig. 2, Tafel V von oben.
Die weiteren Vorgänge vollziehen sich in der gleichen Weise. Wird die fünfte MeI-dung erteilt, so wird Relais U5 erregt über die Teile U6- s5-l5i) das einen Aufhängestromkreis U5-usl-l15 bildet. Wird nun Relais A stromlos, so wird Kontakt a3 unterbrochen, Relais L1 fällt ab und schaltet durch seinen Kontakt I15 das Relais U5 ab. Da Kontakt Z12 an Relais L1 jetzt auch in Grundstellung zurückkehrt, ist der Drehwähler DW1 zur Aufnahme der sechsten Meldung frei.
Damit der Rangiermeister die Gleistaste nicht früher losläßt, bis die Schaltschritte des Drehwählers vollzogen sind, können die Gleistasten o. dgl. so lange gesperrt werden, bis Relais B seinen Anker angezogen hat. Dies kann z. B. dadurch geschehen, daß, wie in Fig. 4 dargestellt, beim Rangiermeister ein Sperrmagnet Sp vorgesehen ist, der jede niedergedrückte Taste sperrt, bis er durch einen Kontakt b2 am Relais B Strom erhält. Gegebenenfalls wird es genügen, an Stelle des Sperrmagneten eine Lampe beim Rangiermeister aufleuchten zu lassen.
Sollte der Weichensteller das Lösehen der Meldungen unterlassen, so könnte die Anlage ganz besetzt werden und eine weitere MeI-dung nicht mehr aufnehmen können. Auch für diesen Zweck kann dem Rangiermeister oder dem Weichensteller ein Zeichen gegeben werden oder eine Sperrung des Gleiswählers beim Rangiermeister eintreten. Es ist auch möglich, unabhängig vom Verlöschen durch den Weichensteller den nächsten Drehwähler in die neue Stellung laufen zu lassen.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Schaltung werden zwischen Rangiermeisterbude und Stellwerk g-l Leitungen erfordert, wobei g die Anzahl der Sammelgleise bedeutet. In Fig. 5 ist eine Schaltung dargestellt, bei der zwischen Rangiermeisterbude und. Stellwerk nur eine Leitung benötigt wird (abgesehen von Spannungszuleitung bzw. -rückleitung). Dies wird dadurch erreicht, daß man beim Rangiermeister und im Stellwerk zwei korrespondierende Drehwähler vorsieht.
Drückt der Rangiermeister z. B. die Taste für Gleis 2, so spricht Drehwähler D und der mit diesem synchron laufende Wähler DW1 im Stellwerk an über die Teile G0-£>-/: 1-es-'i2-&s- gw-^DW^ Gleichzeitig wird Relais Z erregt, über dessen Kontakt X1 Relais Y mit verzögertem Ankeranzug Strom erhält (siehe den stark ausgezogenen Stromlauf). Hat Drehwähler D einen Schritt vollzogen, wird Relais F erregt, das den Wähler D abschaltet und über Kontakt f.·, dem Relais K Strom gibt. Über Kontakt kt macht Wähler D den nächsten Schritt usw., bis Relais E anzieht über die Teile G2-d2-E. Über Kontakt e± erhält Relais H Strom über die Teile G^e1-H. £ bleibt erregt über die Teile ht-e2-E (siehe die gestrichelt gezeichneten Stromkreise). Ein Kontakt e3 schaltet Wähler D unmittelbar an (und Wähler DW1 ab) über die Teile G0-D^1 bzw. kre3-it, so daß nun Wähler D wieder in Grundstellung läuft, in der Relais / erregt wird. Nun macht der Gruppenwähler GW im Stellwerk einen Schritt und stellt den Stromlauf GW-b3-i%-N her. Dieser Stromlauf ist in der Zeichnung strichpunktiert dargestellt. Der Kontaktarm gwt schaltet den nächsten Drehwähler DW2 an, Arm gw2 macht Relais X stromlos, dieses schaltet Relais Y ab. Das etwaige Aufleuchten einer Meldelampe zeigt dem Rangiermeister, daß der Schaltvorgang beendet ist, bzw. der Sperrmagnet gibt die gedruckte Gleistaste beim Rangiermeister frei (Fig. 4). Kontakt G2 und G0 werden geöffnet und die Relais H, E und / stromlos. Bei dieser Anordnung entfallen in Fig. 3 die Relais L, die Relais A und B und die Kontaktarme dw±1 bis dw51.
Bei modernen Rangieranlagen, bei denen der Bremser im gleichen Raum wie der Weichensteller sitzt, kann die Meldetafel für beide benutzt werden. Das' Verlöschen der Meldungen erfolgt dann, wie beschrieben, durch den Weichensteller; damit der Bremser stets weiß, welche Meldung für ihn maßgebend ist, kann an der Meldetafel eine besondere Lampenreihe angebracht werden, deren Schaltung durch den Bremser erfolgt. In Fig. 6 ist z. B. Gleis 2 das Laufziel des Wagens, den der Weichensteller abfertigt, während, das Gleis 3 das Laufziel des Wagens ist, den der Bremser behandeln soll. Die Schalttaste SchT wird durch den Bremser bedient.- ■ . ■ - -
Sind mehrere Bremser vorhanden, die nicht die Meldetafel übersehen können, so kann eine Teilung der Meldetafel in so viel Teile vorgenommen werden, wie Bremser vorhanden sind, wobei jeder Bremser nur die Gleisnummern erhält, deren Wagen er verarbeitet. Der Weichensteller kann dann, wenn erforderlich, eine besondere Meldetafel mit allen Gleisnummern erhalten.
ίο Das Löschen der Meldungen kann auch selbsttätig durch die Wagen erfolgen. Befährt z. B. ein Wagen die Isolierung der Weiche IF10 (Fig. 7), so zieht ReIaIsF1 seinen Anker an. Nun wird Relais T1 erregt lg über die Teile T1-Vn. Relais T1 bleibt über die Teile T1Ttn-SlF6 hängen. Verläßt die letzte Wagenachse die Isolierung IV10, so fällt Relais V1 ab. Xun erhält Relais R1 Strom über die Teile ^-V12-R1-SW9. Der Steuerwähler SlV macht einen Schritt über die Teile SlV-rlt wodurch Arm SW6 die Relais T1 und R1 abschaltet. Bei selbsttätigen Ablaufstellwerken können die bereits vorhandenen Weichenisolierungen und Relais V für diesen Zweck mitbenutzt werden.
Die vorhandene Steuereinrichtung kann auch zur Gleismeldung für die in den Sam- j melgleisen oder in der Weichenzone tätigen j Hemmschuhleger mitbenutzt werden. Es wird zu diesem Zweck eine besondere Meldetafel im Freien aufgestellt. Die Anordnung kann nun so getroffen werden, daß das Erscheinen der Meldung auf dieser Meldetafel
1. gleichzeitig mit der Meldung im Stellwerk erfolgt, wobei sehr viele Speicherstufen erforderlich sind,
2. vom Stellwerk
a) besonders durch den Wärter bewirkt wird oder
b) gleichzeitig mit dem Löschen der Meldung erfolgt,
3. durch den Wagen selbsttätig entweder
a) getrennt von der Löschung der Meldung im Stellwerk oder
b) gleichzeitig mit diesem Löschen eintritt.
Das Verschwinden einer Meldung kann dabei bewirkt werden:
4. durch den Hemmschuhleger,
5. durch den Wagen beim Einlauf in das Richtungsgleis oder beim Befahren der letzten Weiche,
6. selbsttätig nach Ablauf einer gewissen Zeit.
Die Wirkungen i, 2a, 3 a, 4 und S können in der bereits beschriebenen Weise und mit den bekannten Mitteln erreicht werden, weshalb sich ihre Darstellung erübrigt. Für den
Fall, daß die Meldung für den Hemmschuhleger dann erscheinen soll, wenn die für den Weichensteller verschwindet (2b, 3b), und nach Ablauf einer gewissen Zeit selbsttätig verlöscht (6), wird eine neuartige Lösung erforderlich.
Ein Beispiel der verschiedenen Ausfülirungsformen ist in Fig. 8 dargestellt. Beim Befahren der Weichenisolierung wird Kontakt ζ·13 geschlossen, wodurch Relais M1 erregt wird. Kontakt Wi11 schließt den Stromkreis ■w15~dzü17-Ss-O-mn. Relais S2 ist verzögert. Relais O gibt Relais C1 Strom über die Teile W13-C23-C1-Oi. Relais C1 schaltet Relais M1 durch seinen Kontakt C12 ab und überbrückt den Kontakt O1 in seinem eigenen Stromkreis. Beim Verlassen der Gleisisolierung wird durch Kontakt V13 Relais C1 stromlos.
In den Zeichnungen sind gleiche Apparate miteinander ähnelnden Bezeichnungen entsprechend versehen, so daß, ähnlich wie der Kontakt z3 am Relais Z3 sich im Stromkreis des Relais U3 befindet und diesen steuert, auch der Kontakt ,S3 am Relais Z3 den Stromkreis des Relais U3 steuert; ebenso befinden sich die Kontakte Z34 und Z33 am Relais L3, die Kontakte Z43 und Z44 am Relais L1 usw.
DiF3, DJF4 und DW5 sind Drehwähler, die go genau so arbeiten wie DiF1 und DW2.
Die Kontakte G1, G3 und G4 sind Gleistasten für die Gleise 1, 3 und 4, genau wie die Gleistaste G2 für das Gleis 2.
Die Kontakte S111-S12, S13 und S14 im Stromkreis der Lampen is 2, 3 und 4 befinden sich an den Relais S1, S2, S3 und S4, sc> daß durchweg die Beschreibung der Kontakte erkennen läßt, an welchen Relais sie sich befinden.

Claims (12)

  1. Patentansprüche:
    i. Gleismeldeeinrichtung für Ablaufanlagen mit Speicherstufen und einer der J05 Gleiszahl entsprechenden Anzahl von Gebertasten, dadurch gekennzeichnet, dali die von der Befehlsstelle durch die Gebertasten (G1, G2 ...) über Drehwähler oder ähnliche Einrichtungen ausgelösten Gleismeidungen nicht durch erneute Betätigung der Gebertasten, sondern auf anderem Wege, z. B. durch eine besondere Löschtaste (LT) oder eine isolierte Schiene, nach Erledigung des Auftrages gelöscht werden.
  2. 2. Gleismelder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gerade zu benutzende Meldung stets in demselben Feld erscheint (Fig. 2).
  3. 3. Gleismelder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verlöschen
    der Meldungen durch den die Meldung Empfangenden von Hand erfolgt (Fig. 3).
  4. 4. Gleismelder nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Besetzung der Schalteinrichtung eine Sperrung des Gleiswählers herbeiführt oder dem Gebenden angezeigt wird (Fig. 4).
  5. 5. Gleismelder nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß alle Meldungen über eine Leitung gesteuert werden (Fig· 5)·
  6. 6. Gleismelder nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere steuerbare Kennzeichen angebracht sind, die für andere auch die Meldetafel Benutzende (z. B. Bremser) bestimmt sind (Fig. 6).
  7. 7. Gleismelder nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die besonderen Kennzeichen unabhängig von der Hauptmeldung gesteuert werden (Fig. 6).
  8. 8. Gleismelder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleismeldungen nach den die Empfangenden interessierenden Meldungen unterteilt sind.
  9. 9. Gleismelder nach Anspruch 1, 2,4, 5,6
    oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Verlöschen der Meldung durch ein Fahrzeug erfolgt (Fig. 6).
  10. 10. Gleismelder nach Anspruch 1, 2, 3, 4> 5) 6, 7, 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere weitere Meldetafeln angeordnet sind, deren Anschaltung gleichzeitig mit. der Hauptmeldetäfel oder besonders von Hand oder durch ein Fahrzeug erfolgt, deren Ausschaltung durch den die Meldung Empfangenden, ein Fahrzeug oder selbsttätig nach Ablauf einer gewissen Zeit geschieht.
  11. 11. Gleismelder nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschaltung einer oder mehrerer weiterer Meldetafeln gleichzeitig mit dem Verlöschen der Meldung auf der Hauptmeldetäfel geschieht (Fig. 8).
  12. 12. Gleismelder nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß erst die Anschaltung der Nebenmeldetafeln erfolgt,
    z. B. durch das Fahrzeug beim Befahren einer Gleisisolierung, bei dem dann erst das Verlöschen der Hauptmeldung eintritt, z. B. beim Verlassen der Gleisisolierung durch das Fahrzeug (Fig. 7 und 8).
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DEV29445D 1933-04-26 1933-04-26 Gleismeldeeinrichtung Expired DE611005C (de)

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