DE611005C - Gleismeldeeinrichtung - Google Patents
GleismeldeeinrichtungInfo
- Publication number
- DE611005C DE611005C DEV29445D DEV0029445D DE611005C DE 611005 C DE611005 C DE 611005C DE V29445 D DEV29445 D DE V29445D DE V0029445 D DEV0029445 D DE V0029445D DE 611005 C DE611005 C DE 611005C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- track
- message
- detector according
- relay
- track detector
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000012217 deletion Methods 0.000 claims description 6
- 230000037430 deletion Effects 0.000 claims description 6
- 238000009413 insulation Methods 0.000 claims description 6
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 claims description 4
- 230000011664 signaling Effects 0.000 claims description 4
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 claims 2
- 230000008033 biological extinction Effects 0.000 claims 1
- 230000003111 delayed effect Effects 0.000 description 3
- 238000000034 method Methods 0.000 description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 206010017577 Gait disturbance Diseases 0.000 description 1
- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L17/00—Switching systems for classification yards
- B61L17/02—Details, e.g. indicating degree of track filling
- B61L17/023—Signalling; Signals with multiple indicating means
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
22. MÄRZ 1935
22. MÄRZ 1935
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2Oi GRUPPE 1102
Gleismeldeeinrichtung
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. April 1933 ab
Bei Ablaufanlagen im Verschiebebetrieb werden Meldeeinrichtungen in Form einer
Meldetafel oder einer anderen Art der bekannten Zahlen- oder Lampenzeichen benutzt,
mit deren Hilfe der Rangiermeister dem Weichensteller die Nummer der Gleise mitteilt,
in die die Wagen ablaufen sollen. Diese Gleismelder arbeiten so, daß bei jeder Betätigung
der Gebereinrichtung von dem Rangiermeister im Stellwerk die betreffende Gleisnummer aufleuchtet. Man hat hierbei
entweder immer eine Meldung oder aber mehrere Meldungen für nacheinander ablaufende
Wagen erfolgen lassen, wobei durch Steckkontakte an sich kreuzenden Schienen die einzelnen Meldungen gespeichert wurden.
Man hat hierbei auch die Einrichtung bereits so getroffen, daß dem Weichensteller mehrere
Gleisnummern gleichzeitig sichtbar gemacht wurden, was man dadurch erreichte, daß man
die Meldungen auf der Meldetafel stehenläßt, bis die Meldetafel besetzt ist. Ist diese z. B.
für vier Meldungen eingerichtet, so verschwindet die erste Meldung, wenn die fünfte
gegeben wird.
Eine solche Gleistafel ist in Fig. 1 dargestellt, worin Tafel I die Grundstellung
bedeutet. Die waagerechten Felder entsprechen der Reihenfolge der Wagen, also auch der
Meldungen, und die senkrechten Felder den
Gleisen. Es sind einige Meldungen in ihrer Reihenfolge während des Betriebes dargestellt.
Tafel II zeigt den Zustand, sobald die erste Meldung nach Gleis 2 erteilt wird. Tafel III
entspricht der zweiten Meldung nach Gleis 3, Tafel IV der zweiten Meldung nach Gleis 2,
Tafel V. der vierten Meldung nach Gleis 4, Tafel VI der fünften Meldung nach Gleis 1.
Diese Meldetafeln haben augenscheinlich den Nachteil, daß die für den Weichensteller
maßgebende Meldung an irgendeiner Stelle der Tafel erscheint, die abhängig ist von der
Anzahl der vom Rangiermeister bereits erteilten Meldungen und weiter von der Anzahl
der vom Weichensteller bereits erledigten Meldungen. Ferner verschwindet die erste
Meldung, sobald z. B. die fünfte Meldung erteilt wird, unabhängig davon, ob der
Weichensteller sie noch braucht.
Vorliegende Erfindung bezweckt nun zu erreichen, daß das Verlöschen der Meldungen
nicht durch das Geben einer neuen Meldung, sondern nach Benutzung der Meldung geschieht
und daß die gerade zu benutzende Meldung stets in ein und demselben Feld erscheint.
Ein Beispiel eines solchen Gleismelders ist in Fig. 2 und 3 dargestellt.
Die für den Weichensteller maßgebende Meldung befindet sich stets an der gleichen
*·)■ Von dem Patentsucher ist als der Erfinder- angegeben worden:
Dr.-Ing. Wilhelm Schmitz in Berlin-Siemensstadt.
Stelle (erstes Feld). Die Meldungen verlöschen, sobald der Weichensteller sie nicht
mehr braucht.
In Fig. 2 zeigt Tafel I wiederum die Grundstellung. Tafel II entspricht der ersten
Meldung nach Gleis 2, Tafel III der zweiten Meldung nach Gleis 3, Tafel IV der dritten
Meldung nach Gleis 2, Tafel V der Entnahme der ersten Meldung aus Gleis 2, Tafel VI der
vierten Meldung nach Gleis 4, Tafel VII der Entnahme der zweiten Meldung aus Gleis 3,
Tafel VIII der fünften Meldung nach Gleis 1.
Beim Rangiermeister befindet sich ein
Gleiswähler, der so viele Kontakte besitzt, als Gleise angeordnet sind, wobei jedem Sammelgleis
einer dieser Kontakte zugeordnet ist. Etwa durch Drücken einer Gleistaste wird der betreffende Gleiswählerkontakt geschlossen,
im stellwerk befindet sich eine Meldeeinrichtung in Form einer Meldetafel (Fig. 2)
oder eine andere Art der bekannten Zahlenoder Lampenzeichen. Die Meldung I ist die
Hauptmeldung, Aleldung Ii die erste Speichermelciung
usw., AleldunglV die dritte Speichermeldung. Die Steuereinrichtungen für die
Meldungen, die aus den im Fernsprechwesen bekannten Schaltelementen bestehen, befinden
sich im Stellwerk (Fig. 3). Ihr Zusammenhang geht aus der folgenden Beschreibung der
Vorgange hervor.
Erste Meldung (Gleis 2) erteilt
Der Rangiermeister schließt Kontakt G2, wobei gleichzeitig Kontakt G0 geschlossen wird.
Relais A wird erregt über die Teile G0-OfIn.
Ein Kontakt U1 von Relais A schaltet Relais
B ab, welches etwas verzögerten Ankeranzug besitzt. Ein zweiter Kontakt ß2 gibt
dem Drehwähler DlV1 über den Relaisunterbrecher KU Strom auf dem Wege O2-I1x-DW1-
RU. Jeder Drehwähler, mit DW bezeichnet, besitzt mehrere Kontaktarme, die mit Uw11,
dw21, dw12, dw2z usw. bezeichnet sind. Der
Relaisunterbrecher RU unterbricht und schließt fortgesetzt den über den Drehwähler
DW1 geführten Strom, wodurch die Kontakthebel Uw11 bis dwie in der eingezeichneten
I'feilrichtung umlauten und so bei den einzelnen Kontaktschlüssen der Reihe nach
die Kontakte Cr1, G2 usw. mit den Relais
L1, L2 usw. verbinden. Erhält nun Drehwahler
DW1 Strom, so macht er so viele Schritte und nimmt seine Kontaktarme dwlt
bis d-d)lt mit, bis Arm C^11 auf die an Kontakt
G2 angeschlossene Stelle trifft. Hier wird Relais L1 erregt über die Teile G^d1W11-L1.
Relais L1 bildet sich über seine zweite Spule einen eigenen Stromkreis über die Teile
L1-I13-Os]U5 und schaltet gleichzeitig durch
Umlegen des Kontaktes Z11 das Relais A ab.
Relais B wird erregt über die Teile G0-B-O1.
! Relais B schaltet Relais A endgültig ab durch j Unterbrechen von Kontakt bt. Die Kontaktarme
dw12 bis dwu bewirken folgendes: Über
Arm Aw12 wird Relais Z1 erregt, über Arm
du\z wird die Hauptmeldung 2 eingeschaltet
über die Teile sw2-dwlz-\-2.va.^ 2. Arm cfo/14
schaltet die erste Speichermeldung, Arm d15
die zweite und Arm dw16 die dritte Speichermeldung
an, deren Lampen 2 jedoch nicht ^0 aufleuchten können, weil die Kontaktarme
sii's, S1Wi und sw5 die Spannung von den
Drehwählerarmen dwti bis dwie abgeschaltet
halten. Nun läßt der Rangiermeister die Gleistaste 2 los, wobei Kontakt G2 und G0 geöffnet
werden. Relais B wird stromlos. Es ergibt sich jetzt das Bild wie Fig. 2, Tafel II
von oben.
Zweite Meldung (Gleis3) erteilt
Kontakte G3 und G0 werden geschlossen.
Relais A wird erregt über die Teile G0-A-O1-I21. Drehwähler DW2 erhält Strom
über die Teile U2-I12-I22-DW2-RU1 bis sein
Kontaktarm dw21 auf die zu dem Kontakt G3
führende Leitung stößt (wie gestrichelt angedeutet), wobei Relais L2 erregt wird über
die Teile Gs-dw21-L2. Relais L2 macht sich
über seine zweite Wicklung und den im angezogenen Zustande geschlossenen Kontakt I23 go
unabhängig, wobei der Strom teilweise über den Kontakt ö4 am Relais A, teilweise über
Kontakt U1 fließt. Relais L2 hat seinen Kontakt
Z21 umgeschaltet, Relais A wird stromlos.
Relais JS wird erregt über die Teile G0-B-O1.
Drehwähler DW2 bleibt stehen, weil die Kontakte Z22 an Relais L2 und ß2 ihn abschalten.
Relais Z2 wird über Arm dw22 erregt; Arm
dw2t schaltet die erste Hauptmeldung an,
Arm Sw2 gestattet jedoch noch nicht das Aufleuchten
der Lampe 3. Arm dwZi schaltet die
erste Speichermeldung an über die Teile ■sa^-ciztfj^-Lampe 3. Beim Öffnen von Schalter
G3 und G0 \vird Relais B stromlos. Es
ergibt sich das Bild wie Fig. 2, Tafel III von
oben.
Dritte Meldung (Gleis 2) erteilt
Der Rangiermeister schließt wieder die Kontakte G2 und G0. Da Kontakt Z12 und Z22
noch umgelegt sind, erhält jetzt Drehwähler DW3 Strom und dreht sich so weit, bis Relais
L3 über Schalter G2 erregt wird usw. Der
Kontaktarm dwas schaltet die zweite Speichermeldung
ein über die Teile SW^dW35-Lampe
2. Es ergibt sich das Bild wie Fig. 2, Tafel iV von oben.
Erste Meldung entnommen
Der Weichensteller schließt die Löschtaste LT, wobei der Steuerwähler SW einen
Schritt macht, wodurch er seine Kontakt-
arme SW1, sw2, sws, sw4 und sws um einen
Schritt weiterbewegt. Über Arm Sw1 wird Relais W1 erregt und schließt seinen Kontakt
W1. Da Kontakt S11 an Relais Z1 auch
noch geschlossen ist, erhält Drehwähler DW1 auf dem Wege S11-W1 Strom über Unterbrecher
RU. Hierdurch läuft Drehwähler DW1 in Grundstellung, in der Relais Z1
stromlos wird und Wähler DW1 durch Unterbrechen von Kontakt ^11 abschaltet. Dadurch,
daß der Wähler SW einen Schritt weitergegangen und somit auch Arm sw2 einen
Schritt weitergerückt ist, wurde Arm dw13
abgeschaltet und Arm dw23 angeschlossen.
· Hauptmeldung Gleis 2 .verschwindet, und
Lampe 3 leuchtet auf, weil die Arme des Dreh Wählers DW2 auf Gleis 3 stehen, wie
punktiert gezeichnet. Desgleichen schaltet Arm sws den Arm dw2i an, so daß in der
ersten Speichermeldung Lampe 3 erlischt und Lampe 2 aufleuchtet. Es ergibt sich das
Bild wie Fig. 2, Tafel V von oben.
Die weiteren Vorgänge vollziehen sich in der gleichen Weise. Wird die fünfte MeI-dung
erteilt, so wird Relais U5 erregt über die Teile U6- s5-l5i) das einen Aufhängestromkreis
U5-usl-l15 bildet. Wird nun Relais A
stromlos, so wird Kontakt a3 unterbrochen, Relais L1 fällt ab und schaltet durch seinen
Kontakt I15 das Relais U5 ab. Da Kontakt Z12
an Relais L1 jetzt auch in Grundstellung
zurückkehrt, ist der Drehwähler DW1 zur Aufnahme der sechsten Meldung frei.
Damit der Rangiermeister die Gleistaste nicht früher losläßt, bis die Schaltschritte des
Drehwählers vollzogen sind, können die Gleistasten o. dgl. so lange gesperrt werden,
bis Relais B seinen Anker angezogen hat. Dies kann z. B. dadurch geschehen, daß, wie
in Fig. 4 dargestellt, beim Rangiermeister ein Sperrmagnet Sp vorgesehen ist, der jede
niedergedrückte Taste sperrt, bis er durch einen Kontakt b2 am Relais B Strom erhält.
Gegebenenfalls wird es genügen, an Stelle des Sperrmagneten eine Lampe beim Rangiermeister
aufleuchten zu lassen.
Sollte der Weichensteller das Lösehen der Meldungen unterlassen, so könnte die Anlage
ganz besetzt werden und eine weitere MeI-dung nicht mehr aufnehmen können. Auch
für diesen Zweck kann dem Rangiermeister oder dem Weichensteller ein Zeichen gegeben
werden oder eine Sperrung des Gleiswählers beim Rangiermeister eintreten. Es ist auch
möglich, unabhängig vom Verlöschen durch den Weichensteller den nächsten Drehwähler
in die neue Stellung laufen zu lassen.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Schaltung werden zwischen Rangiermeisterbude und
Stellwerk g-l Leitungen erfordert, wobei g die Anzahl der Sammelgleise bedeutet. In
Fig. 5 ist eine Schaltung dargestellt, bei der zwischen Rangiermeisterbude und. Stellwerk
nur eine Leitung benötigt wird (abgesehen von Spannungszuleitung bzw. -rückleitung).
Dies wird dadurch erreicht, daß man beim Rangiermeister und im Stellwerk zwei korrespondierende
Drehwähler vorsieht.
Drückt der Rangiermeister z. B. die Taste für Gleis 2, so spricht Drehwähler D und der
mit diesem synchron laufende Wähler DW1
im Stellwerk an über die Teile G0-£>-/: 1-es-'i2-&s-
gw-^DW^ Gleichzeitig wird Relais Z erregt,
über dessen Kontakt X1 Relais Y mit verzögertem
Ankeranzug Strom erhält (siehe den stark ausgezogenen Stromlauf). Hat Drehwähler
D einen Schritt vollzogen, wird Relais F erregt, das den Wähler D abschaltet
und über Kontakt f.·, dem Relais K Strom
gibt. Über Kontakt kt macht Wähler D den
nächsten Schritt usw., bis Relais E anzieht über die Teile G2-d2-E. Über Kontakt e± erhält
Relais H Strom über die Teile G^e1-H.
£ bleibt erregt über die Teile ht-e2-E (siehe
die gestrichelt gezeichneten Stromkreise). Ein Kontakt e3 schaltet Wähler D unmittelbar
an (und Wähler DW1 ab) über die Teile G0-D^1 bzw. kre3-it, so daß nun
Wähler D wieder in Grundstellung läuft, in der Relais / erregt wird. Nun macht der
Gruppenwähler GW im Stellwerk einen Schritt und stellt den Stromlauf GW-b3-i%-N
her. Dieser Stromlauf ist in der Zeichnung strichpunktiert dargestellt. Der Kontaktarm
gwt schaltet den nächsten Drehwähler DW2
an, Arm gw2 macht Relais X stromlos, dieses
schaltet Relais Y ab. Das etwaige Aufleuchten einer Meldelampe zeigt dem Rangiermeister,
daß der Schaltvorgang beendet ist, bzw. der Sperrmagnet gibt die gedruckte Gleistaste beim Rangiermeister frei (Fig. 4).
Kontakt G2 und G0 werden geöffnet und die
Relais H, E und / stromlos. Bei dieser Anordnung entfallen in Fig. 3 die Relais L, die
Relais A und B und die Kontaktarme dw±1
bis dw51.
Bei modernen Rangieranlagen, bei denen der Bremser im gleichen Raum wie der
Weichensteller sitzt, kann die Meldetafel für beide benutzt werden. Das' Verlöschen der
Meldungen erfolgt dann, wie beschrieben, durch den Weichensteller; damit der Bremser
stets weiß, welche Meldung für ihn maßgebend ist, kann an der Meldetafel eine besondere
Lampenreihe angebracht werden, deren Schaltung durch den Bremser erfolgt. In Fig. 6 ist z. B. Gleis 2 das Laufziel des
Wagens, den der Weichensteller abfertigt, während, das Gleis 3 das Laufziel des Wagens
ist, den der Bremser behandeln soll. Die Schalttaste SchT wird durch den Bremser bedient.-
■ . ■ - -
Sind mehrere Bremser vorhanden, die nicht die Meldetafel übersehen können, so kann
eine Teilung der Meldetafel in so viel Teile vorgenommen werden, wie Bremser vorhanden
sind, wobei jeder Bremser nur die Gleisnummern erhält, deren Wagen er verarbeitet.
Der Weichensteller kann dann, wenn erforderlich, eine besondere Meldetafel mit allen
Gleisnummern erhalten.
ίο Das Löschen der Meldungen kann auch selbsttätig durch die Wagen erfolgen. Befährt
z. B. ein Wagen die Isolierung der Weiche IF10 (Fig. 7), so zieht ReIaIsF1
seinen Anker an. Nun wird Relais T1 erregt
lg über die Teile T1-Vn. Relais T1 bleibt über
die Teile T1Ttn-SlF6 hängen. Verläßt die
letzte Wagenachse die Isolierung IV10, so
fällt Relais V1 ab. Xun erhält Relais R1
Strom über die Teile ^-V12-R1-SW9. Der
Steuerwähler SlV macht einen Schritt über die Teile SlV-rlt wodurch Arm SW6 die Relais
T1 und R1 abschaltet. Bei selbsttätigen
Ablaufstellwerken können die bereits vorhandenen Weichenisolierungen und Relais V
für diesen Zweck mitbenutzt werden.
Die vorhandene Steuereinrichtung kann auch zur Gleismeldung für die in den Sam- j
melgleisen oder in der Weichenzone tätigen j Hemmschuhleger mitbenutzt werden. Es wird
zu diesem Zweck eine besondere Meldetafel im Freien aufgestellt. Die Anordnung kann
nun so getroffen werden, daß das Erscheinen der Meldung auf dieser Meldetafel
1. gleichzeitig mit der Meldung im Stellwerk
erfolgt, wobei sehr viele Speicherstufen erforderlich sind,
2. vom Stellwerk
a) besonders durch den Wärter bewirkt wird oder
b) gleichzeitig mit dem Löschen der Meldung erfolgt,
3. durch den Wagen selbsttätig entweder
a) getrennt von der Löschung der Meldung im Stellwerk oder
b) gleichzeitig mit diesem Löschen eintritt.
Das Verschwinden einer Meldung kann dabei bewirkt werden:
4. durch den Hemmschuhleger,
5. durch den Wagen beim Einlauf in das Richtungsgleis oder beim Befahren der
letzten Weiche,
6. selbsttätig nach Ablauf einer gewissen Zeit.
Die Wirkungen i, 2a, 3 a, 4 und S können
in der bereits beschriebenen Weise und mit den bekannten Mitteln erreicht werden, weshalb
sich ihre Darstellung erübrigt. Für den
Fall, daß die Meldung für den Hemmschuhleger dann erscheinen soll, wenn die für den
Weichensteller verschwindet (2b, 3b), und nach Ablauf einer gewissen Zeit selbsttätig
verlöscht (6), wird eine neuartige Lösung erforderlich.
Ein Beispiel der verschiedenen Ausfülirungsformen
ist in Fig. 8 dargestellt. Beim Befahren der Weichenisolierung wird Kontakt ζ·13 geschlossen, wodurch Relais M1 erregt
wird. Kontakt Wi11 schließt den Stromkreis
■w15~dzü17-Ss-O-mn. Relais S2 ist verzögert.
Relais O gibt Relais C1 Strom über
die Teile W13-C23-C1-Oi. Relais C1 schaltet Relais
M1 durch seinen Kontakt C12 ab und überbrückt
den Kontakt O1 in seinem eigenen Stromkreis. Beim Verlassen der Gleisisolierung
wird durch Kontakt V13 Relais C1
stromlos.
In den Zeichnungen sind gleiche Apparate miteinander ähnelnden Bezeichnungen entsprechend
versehen, so daß, ähnlich wie der Kontakt z3 am Relais Z3 sich im Stromkreis
des Relais U3 befindet und diesen steuert,
auch der Kontakt ,S3 am Relais Z3 den Stromkreis
des Relais U3 steuert; ebenso befinden sich die Kontakte Z34 und Z33 am Relais L3, die
Kontakte Z43 und Z44 am Relais L1 usw.
DiF3, DJF4 und DW5 sind Drehwähler, die go
genau so arbeiten wie DiF1 und DW2.
Die Kontakte G1, G3 und G4 sind Gleistasten
für die Gleise 1, 3 und 4, genau wie die Gleistaste G2 für das Gleis 2.
Die Kontakte S111-S12, S13 und S14 im
Stromkreis der Lampen is 2, 3 und 4 befinden
sich an den Relais S1, S2, S3 und S4, sc>
daß durchweg die Beschreibung der Kontakte erkennen läßt, an welchen Relais sie sich befinden.
Claims (12)
- Patentansprüche:i. Gleismeldeeinrichtung für Ablaufanlagen mit Speicherstufen und einer der J05 Gleiszahl entsprechenden Anzahl von Gebertasten, dadurch gekennzeichnet, dali die von der Befehlsstelle durch die Gebertasten (G1, G2 ...) über Drehwähler oder ähnliche Einrichtungen ausgelösten Gleismeidungen nicht durch erneute Betätigung der Gebertasten, sondern auf anderem Wege, z. B. durch eine besondere Löschtaste (LT) oder eine isolierte Schiene, nach Erledigung des Auftrages gelöscht werden.
- 2. Gleismelder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gerade zu benutzende Meldung stets in demselben Feld erscheint (Fig. 2).
- 3. Gleismelder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verlöschender Meldungen durch den die Meldung Empfangenden von Hand erfolgt (Fig. 3).
- 4. Gleismelder nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Besetzung der Schalteinrichtung eine Sperrung des Gleiswählers herbeiführt oder dem Gebenden angezeigt wird (Fig. 4).
- 5. Gleismelder nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß alle Meldungen über eine Leitung gesteuert werden (Fig· 5)·
- 6. Gleismelder nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere steuerbare Kennzeichen angebracht sind, die für andere auch die Meldetafel Benutzende (z. B. Bremser) bestimmt sind (Fig. 6).
- 7. Gleismelder nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die besonderen Kennzeichen unabhängig von der Hauptmeldung gesteuert werden (Fig. 6).
- 8. Gleismelder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleismeldungen nach den die Empfangenden interessierenden Meldungen unterteilt sind.
- 9. Gleismelder nach Anspruch 1, 2,4, 5,6oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Verlöschen der Meldung durch ein Fahrzeug erfolgt (Fig. 6).
- 10. Gleismelder nach Anspruch 1, 2, 3, 4> 5) 6, 7, 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere weitere Meldetafeln angeordnet sind, deren Anschaltung gleichzeitig mit. der Hauptmeldetäfel oder besonders von Hand oder durch ein Fahrzeug erfolgt, deren Ausschaltung durch den die Meldung Empfangenden, ein Fahrzeug oder selbsttätig nach Ablauf einer gewissen Zeit geschieht.
- 11. Gleismelder nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschaltung einer oder mehrerer weiterer Meldetafeln gleichzeitig mit dem Verlöschen der Meldung auf der Hauptmeldetäfel geschieht (Fig. 8).
- 12. Gleismelder nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß erst die Anschaltung der Nebenmeldetafeln erfolgt,z. B. durch das Fahrzeug beim Befahren einer Gleisisolierung, bei dem dann erst das Verlöschen der Hauptmeldung eintritt, z. B. beim Verlassen der Gleisisolierung durch das Fahrzeug (Fig. 7 und 8).Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV29445D DE611005C (de) | 1933-04-26 | 1933-04-26 | Gleismeldeeinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV29445D DE611005C (de) | 1933-04-26 | 1933-04-26 | Gleismeldeeinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE611005C true DE611005C (de) | 1935-03-22 |
Family
ID=7584888
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV29445D Expired DE611005C (de) | 1933-04-26 | 1933-04-26 | Gleismeldeeinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE611005C (de) |
-
1933
- 1933-04-26 DE DEV29445D patent/DE611005C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE611005C (de) | Gleismeldeeinrichtung | |
| DE479232C (de) | Ablaufschalterwerk | |
| DE678197C (de) | Zugueberwachungseinrichtung mit Gleistafel und Anzeige der Zugnummern in einer UEberwachungshauptstelle | |
| DE473108C (de) | Elektrische Speicheranlage | |
| DE606666C (de) | Selbsttaetiges Streckenblocksystem | |
| DE861263C (de) | Anordnung bei Eisenbahn-Stellwerken, wobei ausser den Waerterstellwerken noch Befehlswerke vorgesehen sind | |
| DE464486C (de) | Selbsttaetige elektrische Ablaufanlage | |
| DE283794C (de) | ||
| DE473786C (de) | Einrichtung zum Verschliessen von Fahrstrassen und Weichen | |
| DE651680C (de) | Streckenblockschaltung fuer zwei- oder mehrbegriffige Signale | |
| DE3316612C2 (de) | Magnetische Zugbeeinflussungseinrichtung | |
| DE901658C (de) | Schaltungsanordnung zur Fernueberwachung von Betriebsstellen, insbesondere in Eisenbahnsicherungsanlagen | |
| DE852557C (de) | Einrichtung an Tischhebelwerken elektrischer Stellwerke zur Fahrstrassen- und Signalstellung | |
| DE564763C (de) | Einrichtung zum Verschliessen von Weichen oder Signalen mit elektromotorischem Antrieb | |
| DE606665C (de) | Schaltung fuer Blockanlagen | |
| CH179312A (de) | Gleismeldeeinrichtung. | |
| DE971542C (de) | Einrichtung in Stellwerken mit elektrischen Verschluessen, insbesondere fuer Befehls- und Waerterstellwerke | |
| DE624333C (de) | UEberwachungseinrichtung fuer Achszaehleinrichtungen | |
| DE457736C (de) | Selbsttaetige elektrische Ablaufanlage | |
| DE763239C (de) | Rangierstellwerk mit Tischhebelwerk fuer Weichen verschiedener Art | |
| DE569955C (de) | Sicherheitsvorrichtung fuer elektrisch vom Fahrzeug aus gestellte Weichen | |
| DE572968C (de) | Fernbedienung und UEberwachung von verkehrsregelnden Vorrichtungen im Eisenbahnwesen | |
| DE582116C (de) | Signaleinrichtung fuer Personenfahrzeuge | |
| DE960468C (de) | Schaltung fuer Befehlsabgabe in Gleisbildstellwerken | |
| DE494816C (de) | Blockschaltung fuer fuehrerlose elektrische Bahnen |