DE610360C - Schaltungsanordnung fuer Verbindungsleitungen mit wahlweise anrufbaren Abzweigstellen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Verbindungsleitungen mit wahlweise anrufbaren Abzweigstellen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

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DE610360C
DE610360C DES100374D DES0100374D DE610360C DE 610360 C DE610360 C DE 610360C DE S100374 D DES100374 D DE S100374D DE S0100374 D DES0100374 D DE S0100374D DE 610360 C DE610360 C DE 610360C
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DES100374D
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Robert Kruse
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q5/00Selecting arrangements wherein two or more subscriber stations are connected by the same line to the exchange
    • H04Q5/18Selecting arrangements wherein two or more subscriber stations are connected by the same line to the exchange with indirect connection, i.e. through subordinate switching centre
    • H04Q5/20Selecting arrangements wherein two or more subscriber stations are connected by the same line to the exchange with indirect connection, i.e. through subordinate switching centre the subordinate centre permitting interconnection of subscribers connected thereto

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  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Verbindungsleitungen mit wahlweise anrufbaren Abzweigstellen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen.
In derartigen Anlagen können die Wahleinrichtungen an den Abzweigstellen so eingerichtet sein, daß sie nach Beendigung eines Anrufes einer gewünschten Abzweigstelle sofort wieder in die Ruhelage zurückgelangen.
Die Erfindung bezweckt, auch bei derartigen Anlagen trotz der auftretenden Schwierigkeiten einen selbsttätigen Verkehr zu und von Vermittlungseinrichtungen des öffentlichen Netzes bzw. anderen Verbindungsleitungen einzurichten, und erreicht dies dadurch, daß in Anlagen, in denen die Wahleinrichtungen an den Abzweigstellen (einfachen Abzweigstellen) nach Beendigung des Anrufes einer gewünschten Abzweigstelle in ihre Ruhelage gelangen, die gewünschte Verbindungen herstellenden Wahleinrichtungen an Abzweigstellen besonderer Art (z. B. an Zugangsstellen zu anderen Vermittlungseinrichtungen) während des Bestehens einer Verbindung in ihrer Arbeitslage bleiben.
Bei derartigen Anlagen kann es vorkommen, daß sich der angerufene Teilnehmer der Verbindungsleitung auf den nach der Einstellung der Wahleinrichtungen erfolgten einmaligen Anruf nicht meldet, so daß der anrufende Teilnehmer, um den gewünschten Teilnehmer nochmals anzurufen, die ganze Verbindung noch einmal aufbauen müßte. Um dies zu vermeiden, sind erfindungsgemäß an den besonderen Abzweigstellen Schaltmittel vorgesehen, welche bei Nichtmelden der gewünschten einfachen Abzweigstelle deren erneuten Anruf in Abhängigkeit einer Schaltmaßnahme der anrufenden Stelle ermöglichen. Dabei veranlassen die Schaltmittel an der besonderen Abzweigstelle ein erneutes Einstellen der Wahleinrichtungen an den einfachen Abzweigstellen.
Um zu vermeiden, daß durch irgendeine Betriebsmaßnahme während des Bestehens der Verbindung, z. B. durch eine Wiederholung des . Anrufes in der gewünschten Abzweigstelle oder durch eine Störung, eine ungewollte Auslösung der eingestellten Wahleinrichtungen in den besonderen" Abzweigstellen erfolgt, welche zur Auslösung der Verbindung führen würde, sind erfindungsgemäß an den besonderen Abzweigstellen Zeitschalter vorgesehen, welche erst unter dem Einfluß des Auslöseanreizes die Aus- = lösung der Wahleinrichtungen veranlassen. Zweckmäßig werden dabei an den besonderen Abzweigstellen auch noch Schalteinrichtungen vorgesehen, welche nach beendeter Auslösung der Wahleinrichtungen bei noch vorhandenem Auslöseanreiz eine Belegung der Verbindungsleitung verhindern.
Zur Vereinfachung der Schalteinrichtungen in den besonderen Abzweigstellen werden die bei ankommenden Verbindungen den wahlweisen
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Robert Kruse in Berlin-Siemenssiadt.
Anruf von der Abzweigstelle der Verbindungsleitung bewirkenden Wahleinrichtungen an den besonderen Abzweigstellen bei abgehenden Verbindungen unter den Einfluß der anrufenden Stelle gebracht, um die selbsttätige Einstellung von Richtungswählern in Zwischenvermittlungsstellen zu veranlassen, sobald es sich darum handelt, die .von einer anrufenden Teilnehmerstelle der Verbindungsleitung ausgesandte Kennte ziffer, die für den Teilnehmer der Verbindungsleitung wie des öffentlichen Amtes gleich sein soll, nach Einstellung der gewünschten Verbindung selbsttätig zu wiederholen.
Es sind weiterhin. erfindungsgemäß an den besonderen Abzweigstellen Schalteinrichtungen vorgesehen, welche die in dekadischer Gruppierung eintreffenden Stromstöße bei ankommenden Verbindungen zur Auswahl von Abzweigstellen der Verbindungsleitung in einer .einzigen Stromstoßreihe wieder abgeben.
Auf den beiliegenden Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Erfindung ist auf dieses Ausführungsbeispiel nicht beschränkt. Auf den Zeichnungen sind nur die den Erfindttngsgedanken kennzeichnenden Einzelheiten dargestellt.
In den beiliegenden Zeichnungen ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung eine Gesellschaftsleitung GZ1 dargestellt, an die mehrere wahlweise anrufbare Abzweigstellen (TSt1ZSt) angeschlossen sind (Fig. 1). Diese Abzweigstellen können einfache Abzweigstellen, d. h. einfache Teilnehmer anschlüsse (TSt), oder besondere Abzweigstellen sein, d. h. Zugangsstellen (ZSt) mit Zugängen zu und von Vermittlungseinrichtungen, z. B. öffentlichen Fernsprechämtern (Sa1, Sa2) oder anderen Gesellschaftsleitungen (GL^.
Die Schaltvorgänge bei Verbindungen in den verschiedenen· Verkehrsrichtungen sind folgende: . ·
i. Anruf von einer Teilnehmerstelle der Gesellschaftsleitung . ausgehend:
Ein Teilnehmer an einer Teilnehmerstelle ♦5 (TSt) der Gesellschaftsleitung nimmt seinen Hörer ab und wählt die Kennziffer der gewünschten Verbindung. Während des . Aufziehens der Nummernscheibe oder durch Betätigen-* einer besonderen Taste wird ein Vorimpuls über die Leitung gegeben, der die Schaltereinrichtungen an den Zugangsstellen der Gesellschaftsleitung gegen von außen ankommende Verbindungen sperrt. Es seien nun die Vorgänge an der Zugangsstelle (ZSt1) betrachtet, die in Fig. 2 dargestellt sind.
Durch den Vorimpuls- wird das Relais WR erregt, so daß der Kontakt xwr geschlossen und ein Stromkreis für das Relais F gebildet wird: Erde, Kontakte 2C1, $z, xwr, 4«, 5 δ, 6c, Relais F, Minus. Das Relais F spricht an, hält sich über seinen Kontakt 261/ und bringt durch seine weiteren Kontakte die Relais B und VA zum Ansprechen. Das Relais B wird in folgendem Stromkreise erregt: Erde, Kontakte 2C1, 32, izw, 4V1 ^x, Relais B, Minus. Es bringt durch seinen Kontakt 7 δ das Relais X zum Ansprechen und bildet gleichzeitig über seinen Kontakt 8 δ einen Haltestromkreis. Der Stromkreis für Relais VA wird durch den Kontakt gv geschlossen. Es zieht an, trennt durch öffnen des Kontaktes 95 va die Prüf ader für ankommende Verbindungen auf und schließt durch seinen Kontakt xova einen Stromkreis für das Relais U: Erde, Kontakte 10va, Hv1, Dreharm d-J des Wählers D1 in Stellung 0, Widerstand Wi1, Relais H, Wicklung I, Kontakt 12 e, Relais XJ, Wicklung I, Minus. Das Relais H spricht erst an, wenn durch das Anziehen des Relais U der Kontakt 13« geschlossen ist, und hält sich über Kontakte 25 h, 23 q und seine zweite Wicklung. Durch den Kontakt 14Ä werden dann Stromkreise für das Relais M und die Verzögerungsrelais V1 und F2 hergestellt. Alle drei Relais ziehen an. Durch das Ansprechen von Relais M wird für den Drehmagneten des Wählers D1 ein Stromkreis gebildet: Erde, Kontakte 10va, x^t, 16m, X1Jf, XS1, XgOn1, 2011, D1, Minus. Der Drehmagnet zieht seinen Anker an und bleibt erregt, solange der Kontakt x6m des Relais M geschlossen bleibt. Die Dreharme schalten auf Schritt a (Anfängsstellung). Die Erregung des Relais M ist jedoch nicht abhängig von der Länge des Vorimpulses, sondern wird begrenzt durch die sich gegenseitig beeinflussenden und als Impulskorrekturkette arbeitenden Relais H, M, Q. Sobald nämlich das Relais M erregt war, ist durch den Kontakt 21 m das Relais Q eingeschaltet worden, das sich über die Kontakte 25 h, 23 g hält. Beim Ansprechen von Relais Q wird durch öffnen des Kontaktes 22 # das Relais M und durch Öffnen des Kontaktes 24?» das Relais H abgeschaltet. Durch Öffnen des Kontaktes 25 h wird dann auch der Stromkreis für das Relais Q aufgetrennt, so daß auch dieses, abfällt. Durch Öffnen der Kontakte X4J1 und 22 g werden auch die Relais F1 und V2 stromlos und fallen, wenn auch mit Verzögerung, ab. Das Relais U, das während des Vorimpulses über die Kontakte 1Iw1 und 109« erregt war, bleibt erregt über: Kontakt XXv1 (in Ruhestellung), Dreharm U1I, Schritt a.
Erfolgt nun an der Teilnehmerstelle durch das Ablaufen der Nummernscheibe die Nummernwahl, so arbeitet das Relais WR im Takt dieser Stromstöße bzw. Strompausen, und zwar in folgender Weise; In der dem Vorimpuls folgenden Strompause, die der Kennziffer 1 entspricht, fällt das Relais WR ab. Durch Öffnen des Kontaktes xwr wird der Stromkreis für das Relais jB geöffnet. Relais B fällt ab,- und da das Verzögerungsrelais X noch angezogen ist, kommt auf folgendem Wege das Relais H zum
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Ansprechen: Erde, Kontakte 27b, 2%x, 23g, Relais H, Wicklung II, Minus. Die Impulskorrekturkette H, M, Q wird wieder angelassen und arbeitet in der schon beschriebenen Weise. Der Drehmagnet D1 gelangt daher auf Schritt 1. Nach Beendigung der Strompause ist Relais WR wieder angezogen. Infolgedessen spricht Relais B über den geschlossenen Kontakt iwr wieder an, und da Relais X noch angezogen ist, der Kontakt 5 # also geöffnet ist, kommt auch das in Reihe mit dem Relais JS liegende Relais Y zum Ansprechen. Die Wicklung I des Relais Y wird durch Schließen des Kontaktes 29 y allerdings gleich wieder kurzgeschlossen, doch hält sich Relais Y über seine zweite Wicklung über dia Kontakte=3oy und 31 χ für die Dauer der Stromstoßreihe. Bei der der Kennziffer 2 entsprechenden zweiten Stromstoßpause fällt das Relais WR wieder ab. Relais B fällt wieder ab, und es kommt wieder die Relaiskette H, M, Q zum Ansprechen. Der Drehwähler D1 wird auf Schritt 2 weitergeschaltet. Dieses Spiel wiederholt sich bei jeder Strompause bis zur Beendigung der ersten Stromstoßreihe.
Es sind jetzt verschiedene Schaltvorgänge zu betrachten, je nachdem, ob der Teilnehmer eine Verbindung zu einer Teilnehmerstelle der eigenen Gesellschaftsleitung oder eine Verbindung über die Zugangsstelle zu einem öffentlichen Amt oder zu einer anderen Gesellschaftsleitung wünscht:
a) Anruf eines Teilnehmers der eigenen Gesellschaftsleitung.
Die Kennziffer der eigenen Gesellschaftsleitung sei 0. Der Drehwähler D1 gelangt durch die erste Stromstoßreihe, also auf Schritt io.° In dieser Stellung sprechen die Relais An1 und P auf folgendem Wege an: Erde, Kontakte 10va, HW1, Dreharm d\I in Stellung 10, Relais An1, Relais P, Minus. Durch das Ansprechen des Relais P wird der Kontakt 17^ aufgetrennt, so daß die Drehmagnete der Zugangsstellen (ZSt1 und ZSi2) bei den weiteren Stromstößen nicht mehr beeinflußt werden, die zur Einstellung der Wählwerke an den Teilnehmerstellen der eigenen Gesellschaftsleitung dienen und die auch von dem Relais WR aufgenommen werden, um in der schon beschriebenen Weise über das Relais B an die Impulskorrekturkette H, M, Q weitergegeben zu werden.
Das Auslösen der Schalteinrichtungen in den Zugangsstellen nach Schluß der Verbindung geschieht auf folgende Weise: An der Teilnehmerstelle wird eine Taste längere Zeit gedrückt, so daß ein langer Wechselstromstoß über die Leitung gesendet wird. Infolgedessen kommt das Relais WR wieder zum Ansprechen. Durch Schließen des Kontaktes iwr "wird das Relais B wieder erregt, wodurch auch das Relais X wieder eingeschaltet wird. Das Relais Y ist nicht erregt; infolgedessen kommt erfindungsgemäß über die Kontakte 32a', 33λ; ein Zeitschalter, z. B. das Thermorelais TKb, zum Ansprechen, das unter dem Einfluß des Auslöseanreizes die Auslösung der Wahleinrichtungen veranlaßt. Erst nach einem eine bestimmte Zeit, etwa 4 Sekunden, bestehenden Auslöseanreiz wird der Kontakt s^thb geschlossen, und das Relais V fällt ab, da es nun durch die Kontakte 34 thb und 35 ο kurzgeschlossen wird. Durch Öffnen des Kontaktes gv wird auch das Relais Va stromlos. Infolgedessen wird Kontakt 95 va geschlossen. Die Schalteinrichtungen der Zugangsstelle können aber durch ankommende Verbindungen noch nicht wieder belegt werden, da Schalteinrichtungen vorgesehen sind, welche auch nach beendeter Auslösung der Wahleinrichtungen der Zugangsstelle bei noch vorhandenem Auslöseanreiz eine Belegung der Gesellschaftsleitung verhindern. Die Schalteinrichtungen sperren dabei die Zugänge zu der Gesellschaftsleitung durch Unterbrechen der Prüfader der Zugänge durch Öffnen des Kontaktes 94 δ. Der Wähler D1, der auf Schritt 10 stehengeblieben war, wird auf folgendem Wege in die Nullstellung zurückgebracht: Erde, Relaisunterbrecher R U, Kontakt 58 va, d2V in Stellung 0, Ti1II, Segment 1 bis 11, 93 v, D1, Minus. Der Wähler D1 läuft in die Nullstellung, in welcher der Relaisunterbrecher abgeschaltet wird. Ist der längere Rückstellstromstoß, der länger dauert als normalerweise zur Rückstellung aller. Wahleinrichtungen notwendig ist, beendet, dann fällt Relais WR und damit auch Relais B ab. Durch Schließen des Kontaktes 94?i sind die'Schalteinrichtungen der Zugangsstelle nun wieder für neue ankommende Verbindungen frei.
b) Anruf eines Teilnehmers einer anderen too Gesellschaftsleitung.
Die Kennziffer dieses Verbindungsweges sei 9. Der Wähler D1 wird demzufolge durch die erste Nummernwahl auf den Schritt 9 eingestellt. Nach Beendigung dieser Wahl sind die Relais V1 und V2 abgefallen, so daß für die Relais L und O auf folgendem Wege ein Stromkreis zustande kommt: Erde, Kontakte 10»a, ZXv1, Dreharm d-J auf Schritt 9, 36C1, Relais O, Wicklung I, Relais L, Wicklung I, Dreharm d3IV in Stellung 0, Drehmagnet D3, Minus.. Der Drehmagnet spricht noch nicht an. Das Relais L hält sich über eine zweite Wicklung in folgendem Stromkreis: Erde, 96^2, 97/, L II, Minus. Durch Umlegen des Kontaktes 181 wird der Drehmagnet Dg unter dem Einfluß des Impulskontaktes 16m gebracht; gleichzeitig wird durch den Kontakt 981 ein Prüf Stromkreis für das Relais T vorbereitet. Bei der folgenden zweiten Nummernwahl erfolgt die Auswahl des gewünschten Verbindungsweges aus den verschiedenen Verbindungswegen, die von dieser Zu-
gangssteile zu weiteren Gesellschaftsleitungen führen. Die Kennziffer sei beispielsweise 6 Durch die einlaufenden Stromstöße wird in der schon beschriebenen Weise über die Relais WR und B die Impulskorrekturkette H, M, Q beeinflußt, so daß in Abhängigkeit von dem Kontakt i6m der Drehmagnet D3 weitergeschaltet wird. Der Wähler D3 gelangt auf den 6. Schritt und prüft, ob die gewünschte Gesellschaftsleitung frei ist.
Ist die Leitung frei, so spricht über die c-Leitung das Relais T an: minus in der Abzweigstelle der anderen Zugangsstelle, c-Leitung, T, 98Z, ioo»2, 90,U1, Erde. Durch Öffnen des Kontaktes 151 wird der Stromkreis für die Drehmagnete der eigenen Übertragungseinrichtung abgeschaltet; gleichzeitig wird über die Kontakte 42 f, 43 va die hochohmige Wicklung kurzgeschlossen, um auf diese bekannte Weise das ao Auflaufen weiterer Verbindungen auf den gleichen Verbindungsweg zu verhindern. Bei der weiteren Nummernwahl zu der gewünschten Gesellschaftsleitung dient der Kontakt 37 A als Impulskontakt in einem Stromkreis, der über die Kontakte 381, 391 und die Drossel R eine Schleife* zu der gewünschten Gesellschaftsleitung bildet. Während der Stromstoßgabe schließt der Kontakt 101W1 die eine Wicklung der Drossel Dr kurz. Die Auswahl der gewünschten Stelle der angerufenen Gesellschaftsleitung erfolgt in bekannter Weise durch Aussenden der dieser Teilnehmerstelle zugeordneten Rufnummer.
Ist die gewünschte Gesellschaftsleitung besetzt, so spricht das Relais T nicht an; dafür wird, wenn nach beendigter Nummernwahl das Relais L infolge Öffnens des Kontaktes 92^2 abfällt, das Relais P erregt, welches den Besetztsummer über die Kontakte 40p, Wicklung des Relais A, 41 a% an die Gesellschaftsleitung legt. Das Relais spricht auf folgendem Wege an: Erde, Kontakte 10 va, 15t, 16 m, 1020, 103I, 104W2 ,Relais P, Minus.
Das Auslösen der Verbindung erfolgt wie bei einer Verbindung innerhalb der Gesellschaftsleitung durch einen langen Stromstoß.
c) Anruf eines Teilnehmers des Sa-Amtes. Die Kennziffer einer Verbindung zum Sa-Amt sei 2. Durch die erste Nummernwahl wird in der schon beschriebenen Weise der Drehwähler D1 auf Schritt 2 eingestellt. Nach Beendigung dieser Impulsreihe sind die Relais F1 und F2 abgefallen, so daß infolge des öffnens des Kontaktes Hw1 der Stromkreis des Relais U unterbrochen ist. Infolgedessen ist der Kontakt 20 n in seine Ruhestellung zurückgekehrt ; bei der nun folgenden zweiten Nummernwahl, die zur Auswahl der Verbindung zum Sa-Amt ausgesendet wird, wird daher der Drehmagnet D2 durch den Impulskontakt i6w beeinflußt. Es sei als Kennziffer der Amtsverbindung abermals 2 angenommen, so daß auch der Wähler D2 auf den Schritt 2 eingestellt wird. Nach Beendigung der zweiten Nummernwahl fallen wieder die Relais V1 und F2 ab, und es kommen nun die Relais R, T und P zum Ansprechen: Erde, Kontakte 10va, Hv1, (I1I Schritt 2, d2l Schritt 2, Relais T, Wicklung III, Relais R, Wicklung I, Minus. Durch Schließen der Kontakte 381 und 391 wird die Schleife zum Vorwähler im Sa-Amt hergestellt. Der Kontakt yjh dient, wie bei einer Verbindung zu einer anderen Gesellschaftsleitung, zur Impulsgabe für die Einstellung der Wähler im Sa-Amt. Durch die Kontakte 44?- und 45?- wird die Sprechverbindung von der Gesellschaftsleitung zum Sa-Amt durchgeschaltet.
Das Auslösen der Verbindung am Schluß des Gespräches erfolgt wieder durch einen langen Stromstoß.
2. Anruf vom Sa-Amt zur Gesellschaftsleitung.
Durch die Wahl des anrufenden Teilnehmers wird der Leitungswähler im Sa-Amt auf die Kennziffer der Zugangsstelle der Gesellschafts- 85, leitung eingestellt. Beim Auflaufen des Leitungswählers auf diese Kontakte erfolgt ein Prüfen auf Freisein der Gesellschaftsleitung. Ist die Gesellschaftsleitung belegt, so ist das Relais C von der Leitung c abgetrennt. Ist die Leitung frei, so wird das Relais C in der Zugangsstelle (ZStI) beim Aufprüfen des Leitungswählers erregt. Es schließt seinen Kontakt 46 c und schaltet damit das Relais Cx an. Durch Schließen des Kontaktes 47C1 wird ein Summerstrom an die Gesellschaftsleitung gelegt, um den einfachen, niederwertigen Teilnehmerstellen, die nicht mit Sperreinrichtungen versehen sind und sich beliebig auf die Leitung aufschalten können, ein Zeichen zu geben, daß die Leitung durch eine ankommende Verbindung, belegt ist. Der Summerstrom verläuft vom Summer Su über die Kontakte 47C1, 447:, 48 w, Übertrager Ue, Kontakte 49 w, 45?·, Erde und wird induktiv durch den Übertrager auf die Gesellschaftsleitung übertragen. Gleichzeitig wird zur Sperrung der übrigen an der Gesellschaftsleitung liegenden höherwertigen Abzweigstellen ein Vorimpuls ausgesendet,- und zwar auf folgende Weise: Beim Auflaufen des Leitungswählers auf die Kontakte der Zugangsstelle (ZSi/) wird über die Adern α und b ein Stromkreis für das Relais A in der Zugangsstelle geschlossen: Erde, Relais A, Wicklung I, Kontakte 391, 50 g. &-Leitung zum Leitungswähler, Leitungswähler, α-Leitung vom 115, Leitungswähler, Kontakte 51g, 381, Relais .4, Wicklung II, Minus. Das Relais .4 spricht an und schaltet das Relais F ein: Erde, Kontakte 52 a, 6 c, Relais F, Minus. Durch das Ansprechen, von Relais F wird in schon beschriebener Weise das Relais Va erregt. Demzufolge kommen die Relais U und W zum Ansprechen,
und zwar auf folgende Weise: Erde, Kontakte XQixi, ΐτνν (I1I in Stellung o, Widerstand TFi1, Relais H, Wicklung I, Kontakt 12 c, Relais U, Wicklung II, Relais W, Wicklung I, Minus. Das· Relais H spricht erst dann an, wenn der Kontakt 13 u geschlossen wird. Durch das Ansprechen des Relais W wird über die Kontakte 48 a' und 49 w für kurze Zeit Wechselstrom an die Leitung gelegt. Die Dauer dieses Stromstoßes ist nämlich begrenzt durch das Weiterschreiten des Wählers D1 auf Schritt a. Dieses Weiterschreiten erfolgt in Abhängigkeit von der Impulskorrekturkette H, M, Q, die durch das Ansprechen von Relais H erregt ist und den Dreharm d-J. um einen Schritt aus der Stellung 0 in die Anfangsstellungi? bringt. Durch dieses Weiterschreiten wird der Stromkreis für die Relais H und W unterbrochen, während das Relais U auch in Stellung α des Schaltarmes dxl erregt bleibt.
Durch diesen Vorimpuls werden, wie schon gesagt, die Wahleinrichtungen an den übrigen besonderen Abzweigstellen (Zugangsstellen) gesperrt, so daß die Schaltmaßnahmen der an-
^5 rufenden, über einen bestimmten Zugang mit der Verbindungsleitung in Verbindung stehenden Stelle nur die Wahleinrichtungen dieser Zugangsstelle beeinflussen. Die Sperrung der übrigen Zugangsstellen geschieht in folgender Weise: Durch den Vorimpuls wird an jeder Zugangsstelle das Relais WR erregt, so daß in der schon beschriebenen Weise zunächst das Relais V und abhängig, davon einerseits die Relais B und X, andererseits das Relais Va erregt werden. Durch Schließen des Kontaktes 10 va kommt dann über Uw1, dxl Schritt 0, WiI, Relais HI, 12c das Relais U zum Ansprechen, welches durch Schließen seines Kontaktes 13 it den Widerstand W,I kurzschließt, so daß auch Relais H anspricht. Dadurch wird die Relaiskette H, M, Q einmal eingeschaltet, wodurch unter dem Einfluß von M über 16 m der Drehmagnet D1 einmal erregt wird und die Dreharme äx auf die Anfangsstellung α bringt.
Inzwischen ist der Vorimpuls beendet. Relais TFi? und damit Relais B fallen ab. X als Verzögerungsrelais bleibt noch erregt, so daß das Relais H nochmals angeschaltet wird: Erde, 27 b, 28 x, 23 #, H-Wicklung II, Minus. Die Relaiskette H, M, Q wird daher nochmals angelassen, wodurch über 16 m der Drehmagnet D1 wiederum erregt wird und seine Dreharme d1 auf · Schritt 1 weiterschaltet. Da die Dreharme auf diesem Kontakt stehenbleiben, kommt das Relais P auf folgendem Wege zum Ansprechen: Erde, Kontakte 10να, τιυν d^I, Schritt ι An1 Wicklung II, P-Wicklung I, Minus. Durch das Relais P werden, die Wahleinrichtungen durch öffnen des Kontaktes ijfi bis zur Auslösung der Verbindung gesperrt.
Nach dem Vorimpuls folgt nun vom Amt aus die Wahl des gewünschten Teilnehmers der Gesellschaftsleitung, durch die ein in der Zugangsstelle \rorgesehener Speicher eingestellt wird. Dieser Speicher wird nach Beendigung der Nummernwahl des anrufenden Teilnehmers von einem Impulssender abgegriffen, der die in dekadischer Gruppierung eingetroffenen Stromstöße in einer einzigen Stromstoßreihe zur Auswahl der gewünschten Abzweigstelle wieder aussendet. Die Schaltvorgänge sind folgende: Die Kennziffer des gewünschten Teilnehmers sei 55. Durch die Nummernwahl des anrufenden Teilnehmers wird der Stromkreis des Relais A in der Zugangsstelle impulsweise unterbrochen. Durch den Kontakt 53« wird die Impulskorrekturkette H, M, Q beeinflußt, und zwar auf folgendem Wege: Erde, Kontakte 2C1, 53%, 54 wz, 550, 239, Relais H, Minus. Die Relais H, M, Q beeinflussen sich gegenseitig in der schon beschriebenen Weise. Durch den Kontakt 16 m wird, wie bei einer Wahl, die von einem Teilnehmer der Gesellschaftsleitung ausgeht, der Drehmagnet D1 über den Kontakt 20«, der für die Dauer der ersten Stromstoßreihe umgelegt ist, fortgeschaltet. Nach Beendigung der ersten Stromstoßreihe fallen die Relais V1 und V2 und damit auch das Relais U ab, so daß durch die Rückstellung des Kontaktes 20 n die Umschaltung auf den Drehmagneten D2 erfolgt, der bei der folgenden Impulsreihe beeinflußt wird. Nach Beendigung der zweiten Impulsreihe fallen wieder die Relais V1 und F2 ab, und es kommt nun das Relais An zum Ansprechen: Erde, Kontakte 10va, 56p, 57^2, Relais .4», Wicklung I, 58 va, Dreharm ^2F auf Segment 1 bis 11, Drehmagnet D2, Minus. Es bildet über seine zweite Wicklung und über den Kontakt 65 an einen Haltestromkreis, in dem auch das Relais ^k1 eingeschaltet wird: Erde, Kontakt 10va, Relais G, Kontakt 65 an, Relais An1, Relais An, Minus. Der Kontakt 66 α% wird parallel zu Kontakt 65 an geschlossen. Durch das Ansprechen des Relais An wird auch das Relais TF erregt: Erde, Kontakte 59va, 60t, 61g, 62an, 63 r, Relais W, Wicklung I, Minus und infolgedessen über Kontakte 48 w, 4910, 69 h, Wechselstrom über den Übertrager an die Gesellschaftsleitung gelegt. Durch den Kontakt 67 a« wird weiterhin die Relaiskette H, M, Q, zu der jetzt noch das Relais O hinzukommt, erregt, und zwar auf folgendem Wege: Erde, Kontakte 68-p, 6yan, 540«, 550, 235·, Relais H1 Minus. Die Impulskorrekturkette H, M, Q, O arbeitet in Selbstunterbrecherschaltung und bewirkt auf diese Weise mittels des Impulskontaktes 16 m die Fortschaltung des Impulssenders JS. Durch das Ansprechen des Relais H wird nämlich der Kontakt 14& geschlossen, und die Relais M, F1 und F2 werden erregt. Durch das Ansprechen von Relais M wird der Kontakt 21 m geschlossen und das Relais Q erregt, das den Stromkreis für
das Relais M infolge Umlegens des Kontaktes 22 q öffnet. Relais M fällt ab, öffnet Kontakt 24.ni, wodurch Relais H abfällt, und schließ· den Kontakt 87m, wodurch, da Relais Q noch erregt ist, folgender Stromkreis für das anzugsverzögerte Relais 0 zustande kommt: Erde Kontakte 68p, 88q, 87 m, 89cm, Relais O, Wicklung II, Minus. Relais O spricht an und trennt durch Öffnen des Kontaktes 550 den Stromkreis für das Relais Q auf. Q fällt ab. Dadurch wird nun der Kontakt 8817 geöffnet, so daß der Stromkreis auch für das Relais O unterbrochen ist. Über den nun wieder geschlossenen Kontakt 55 0 kommt das Relais H wieder zum Ansprechen, unddas gegenseitige An-undAbschalten der Relais der Kette H, M1 Q1 O wiederholt sich in der schon beschriebenen Weise. Durch das Ansprechen des Relais .4^1 ist der Kontakt ig ant umgelegt, so daß der Kontakt 16?« des Impulsrelais der Kette H1 M1 Q, O auf den Drehmagneten des Impulssenders JS einwirkt. Durch den Kontakt 69Ä wird gleichzeitig mit jedem Schritt des Impulssenders der Wechselstrom, der zur Gesellschaftsleitung ausgesendet wird, unterbrochen. Die Zahl der auszusendenden Stromstöße bzw. Strompausen ist bestimmt durch die Stellung der von dem anrufenden Teilnehmer eingestellten Wähler D1 und D2. Läuft der Dreharm des Impulssenders auf den durch die Wahl gekennzeichneten Kontakt auf (in dem vorliegenden Beispiel Kontakt 15, bestimmt durch D1 auf 5 und D2 auf 5); so kommt ein Stromkreis für das Relais P zustande: Erde, Kontakte 10va, 70m, 71 anv djl, Schritt 5, d2III Schritt 5, is I Schritt 15, Relais P, Wicklung I, Minus. Durch das Ansprechen von Relais P wird der Kontakt 68 fi und damit der Selbstunterbrecherkreis der Relais H, M, Q,d) geöffnet. Durch das Ansprechen von Relais P wird weiterhin ein Stromkreis für das Thermorelais Tha geschlossen: Erde, Kontakte iod«, 56p, 7ZW, 73rv Relais Tha, Minus. Nach etwa 4 Sekunden, die vorgesehen sind, um den Wecker in der angerufenen Teilnehmerstelle -+5 zu betätigen, kommt das Thermorelais Tha zum Ansprechen und schließt seinen Kontakt 74.HiCi1 wodurch die Relais R und R1 parallel zu Relais Tha eingeschaltet werden und sich im folgenden Stromkreis halten: Erde, Kontakte 10 va, 56^, 75^1, Relais Ji1 Wicklung I, Relais R, Wicklung II, Minus. Durch Öffnen des Kontaktes 63 r wird nun das Relais W abgeschaltet und damit die Wechselstromaussendung in die Teilnehmerleitung beendet. Über die Kontakte 44 r, 45?·, 48 w, 49 w erfolgt die Durchschaltung der Sprechverbindung vom Sa-Amt zur Gesellschaftsleitung.
Durch die Stromstoßgabe sind die an den Teilnehmerstellen vorgesehenen Wähl werke, die z. B. als Schrittschaltwerke ausgebildet sein können, eingestellt worden. Durch den der Wahl folgenden langen Stromstoß werden die Wahlwerke in der erreichten Einstellung festgehalten, so daß an der gewünschten Teilnehmerstelle für die Dauer des langen Stromstoßes der Wecker betätigt wird. Nach Beendigung dieses der Wahl folgenden langen Stromstoßes laufen alle Wählwerke an den einfachen Abzweigstellen, also an den Teilnehmeranschlüssen der Gesellschaftsleitung, in die Grundstellung zurück, während die Wahleinrichtungen an den Zugangsstellen bis zur Beendigung der Verbindung, die durch einen langen Auslösestromstoß gekennzeichnet sind, in ihrer Arbeitslage bleiben. Wenn sich der gewünschte Teilnehmer nun auf diesen Anruf nicht meldet, so ist dem anrufenden Teilnehmer die Möglichkeit gegeben, ohne die ganze Verbindung noch einmal aufbauen zu müssen, den gewünschten Teilnehmer in Abhängigkeit von einer Schaltmaßnahme, z. B-. durch einmaliges Ablaufenlassen der Nummernscheibe, noch einmal wahlweise anzurufen. Der anrufende Teilnehmer braucht nur eine beliebige Zahl zu wählen und seine Nummernscheibe ablaufen zu lassen, dann wird durch Schalteinrichtungen in der Zugangsstelle bewirkt, daß der Impulssender noch einmal abläuft und den wahlweisen Anruf der vorher gewählten Teilnehmerstelle noch einmal bewirkt. Die Schaltvorgänge sind folgende: Das Relais P ist noch angezogen. Durch das nochmalige Betätigen der Nummernscheibe des anrufenden Teilnehmers wird das Relais A und damit auch die Relais H1 M1 Q nochmals beeinflußt. -Es erfolgt dabei jedoch keine Einwirkung auf irgendeinen der Drehmagnete, da der Kontakt 17/) geöffnet ist. Dafür wird aber durch das Relais V2, das, wie vorher beschrieben, bei jeder Wahl ebenfalls erregt wird und sich über die zweite niedrigohmige Wicklung hält, ein Selbstunterbrecher an den Impulssender angeschaltet, der diesen zwecks erneuter Aussendung von Wahlstromstößen in die Ruhelage zurückführt, und zwar auf folgendem Wege: Erde, Relaisunterbrecher RU1 niedrigohmige Wicklung II des Relais F2, Kontakte 76^2, 77^1, 78 c, Segment I bis 35 am Dreharm isIII, Drehmagnet/5, Minus. Der tmpulssender läuft also bis in die o-Stellung. In dieser kommt die Wicklung II des Relais P, die der Wicklung I entgegengerichtet ist, auf folgendem Wege zum Ansprechen: Erde, Kontakte 10va, 15t, 41g, 8Or1, 81^, Wicklung II des Relais P, Dreharm isIII, Schritt 0, Drehmagnet /S, Minus. Durch das Einschalten der Gegenwicklung fällt das Relais P ab und damit auch die Relais R und R1, so daß nun der Zustand hergestellt ist, der herrschte, als die Wahl vom anrufenden Teilnehmer beendigt war. s kommt nämlich über den Kontakt 68p in der vorher beschriebenen Weise die Relaiskette H, M, Q, 0 zum Ansprechen, die den Impulssender bis auf den Kontakt der gewählten Teil-
nehmerstelle weiterschaltet und gleichzeitig Impulse in der entsprechenden Zahl aussendet. Dieses Nachrufen läßt sich beliebig oft wiederholen, solange die Verbindung besteht.
Nach Schluß der Verbindung geschieht die Auslösung der Schalteinrichtungen an der Zugangsstelle sowohl wie auch an den übrigen übertragerstellen der Gesellschaftsleitung in folgender Weise: Nach Beendigung der Verbindung seitens des anrufenden Teilnehmers fällt infolge Auftrennung der Verbindung im Leitungswähler das Relais A in der Zugangsstelle ab. Infolgedessen wird durch öffnen des Kontaktes 52a das Relais V abgeschaltet und damit auch das Relais Va. Da das Relais C noch erregt ist, kommt in der Pause zwischen dem Abfallen der Relais V und Va das Relais Z und in Reihe damit das Relais W auf folgendem Wege zum Ansprechen: Erde, Kontakte 82C1, 83 z1, 84»«, Relais Z, Relais W, Wicklung II, minus. Für die Relais W und Z wird durch Schließen des Kontaktes 85^ ein Haltestromkreis geschlossen und gleichzeitig parallel das Thermorelais The eingeschaltet. Durch das Relais W wird Wechselstrom an die Gesellschaftsleitung gelegt und damit der längere Stromstoß zur Auslösung der Schalteinrichtungen an den übrigen Zugangsstellen ausgelöst. Die Länge dieses Stromstoßes wird begrenzt durch das Ansprechen des Thermorelais The. Durch dessen Kontakt 86 the wird nämlich das Relais Z kurzgeschlossen, so daß es seinen Kontakt 85 ζ öffnet und damit The und W abschaltet. Dann kommt auch der Kontakt 1082 wieder in seine Ruhelage, so daß dann die Zugangsstellen der Gesellschaftsleitung für eine neue Verbindung frei sind.
3. Anruf von einer Teilnehmerstelle zum Fernamt
Das Fernamt sei für einen Teilnehmer des Sa-Amtes, z. B. durch die Kennziffer 26, erreichbar. Wenn gewünscht wird, daß das Fernamt die gleiche Kennziffer behält, auch wenn
+5 eine Verbindung von einem Teilnehmer der Gesellschaftsleitung hergestellt wird, ist es notwendig, daß besondere Schalteinrichtungen in der Zugangsstelle vorgesehen werden, die eine derartige Wahl ermöglichen. Für den das Fernamt wünschenden Teilnehmer der Gesellschaftsleitung ist es doch notwendig, zunächst die Kennziffer der Verbindung von der Zugangsstelle zum Fernamt und dann den Ferngruppenwähler FGW zu wählen. Um nun die gleiche Kennziffer 26 beibehalten zu können, ist in der Zugangsstelle ein Impulswiederholer vorgesehen, der die vom Teilnehmer gewählte Kennziffer, die zur Einstellung der Wahleinrichtungen in der Zugangsstelle geführt hat, noch einmal wiederholt und dadurch die Einstellung des Ferngruppenwählers bewirkt. Um die Schalteinrichtungen an den Zugangsstellen möglichst einfach zu gestalten, sind für die Impulswiederholung keine besonderen Wahleinrichtungen vorgesehen, sondern die bei ankommenden Verbindungen den wahlweisen Anruf einer niederwertigen Abzweigstelle der Verbindungsleitung bewirkenden Wahleinrichtungen (D1, D2, JS) an den Zugangsstellen werden bei abgehenden Verbindungen unter den Einfluß der anrufenden Stelle gebracht.
Die Schaltvorgänge sind dabei folgende: Durch die erste Nummernwahl wird in der schon beschriebenen Weise der Drehmagnet D1 auf den zweiten Schritt und während der zweiten Nummernwahl der Drehmagnet D2 auf den sechsten Schritt eingestellt. Nach der Wahl sind die Relais V1 und V2 abgefallen. Es kommt dann abhängig von Vx für die Relais R und G folgender Stromkreis zustande: Erde, Kontakte 10 va, Hv1, d-J Schritt 2, d2 Schritt 6, Relais G, Wicklung I, Relais R, Wicklung III, Minus. Durch die Kontakte 44 r, 45r, 50g und 51g erfolgt die Durchschaltung der Gesellschaftsleitung auf den Ferngruppenwähler, der über die Kontakte zojva, xo6t, 105g, c-Leitung, belegt wird.
Durch den Abfall des Relais F2 ist das Relais An erregt worden: Erde, Kontakte τουα, ^6-p, 57V2, .^-Wicklung I, 58 ζω, d2 V Segment 1 bis 11, Magnet D2, Minus. Das Relais An bildet über den Kontakt 65 an für seine zweite Wicklung einen Haltestromkreis. Gleichzeitig wird auch das Relais An1 eingeschaltet: Erde, Kontakt τουα, Relais G, Wicklung II, Kontakt 65a«, Relais An1, Relais An, Minus. Parallel zu dem Kontakt 65 an wird der Kontakt 66 #% geschlossen. Durch das Ansprechen von Relais A11 wird der Kontakt 67 a« geschlossen und das Relais if auf folgendem Wege erregt: Erde, Kontakte 68^, 6yan, S^va, 550, 235·, Relais H, Wicklung II, Minus. Durch das Ansprechen von H wird die Relaiskette H, M, Q, O wieder angelassen und veranlaßt, in der schon beschriebenen Weise in Selbstunterbrecherschaltung die Weiterschaltung des Impulssenders zu bewirken, der in Abhängigkeit von dem Kontakt 16m bei jedem Anziehen des Relais M erfolgt. Außerdem wird bei jedem Ansprechen des Relais H durch Schließen des Kontaktes 90 h ein Stromstoß zum Ferngruppenwähler weitergegeben: Erde, Kontakte 91 va, goh, 51g, a-Leitung zum FGW, δ-Leitung vom FGW, Kontakte 50g, 92%, Widerstand Wi2, Minus. Die Zahl der ausgesendeten Stromstöße entspricht der letzten der vom anrufenden Teilnehmer ausgesendeten Kennziffer, also 6. Nach Aussendung der entsprechenden Anzahl von Stromstößen wird nämlich der Impulssender stillgesetzt, da dann für das Relais P folgender Stromkreis zustande kommt: Erde, Kontakte τονα, jom, ηταηχ, A1I Schritt 2, dJI Schritt 6,
isl Schritt 6, Relais P, Minus. Bei der weiteren Nummernwahl zur Einstellung der Wähler im Fernamt werden die Wahleinrichtungen in der Übertragungsstelle nicht mehr beeinflußt. Die weiteren zur Einstellung der Wähler im Fernamt notwendigen Stromstöße werden durch den Kontakt goÄ gegeben.
Das Auslösen der Verbindung am Ende des Gespräches erfolgt nach der schon beschriebenen ίο Art.

Claims (14)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung für Verbindungsleitungen mit wahlweise anrufbaren Abzweigstellen in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß in Anlagen, in denen die Wahleinrichtungen an den Abzweigstellen (einfachen Abzweigstellen) nach Beendigung des Anrufes einer gewünschten Abzweigstelle in ihre Ruhelage gelangen, die gewünschte Verbindungen herstellenden Wahleinrichtungen an Abzweigstellen besonderer Art (z. B. an Zugangsstellen zu anderen Vermittlungseinrichtungen) während des Bestehens einer Verbindung in ihrer Arbeitslage bleiben.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den besonderen Abzweigstellen Schaltmittel vor-■ gesehen sind, welche bei Nichtmelden der gewünschten niederwertigen Abzweigstelle deren erneuten Anruf in Abhängigkeit von einer Schaltmaßnahme der anrufenden Stelle ermöglichen.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmittel ein erneutes Einstellen der Wahleinrichtungen an den einfachen Abzweigstellen veranlassen.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, 'dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmittel zur Auswahl der Abzweigstellen dienende Schalteinrichtungen ernes Speichers erneut zur Wirkung kommen lassen.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4 für Anlagen, bei welchen die Auswahl der gewünschten Abzweigstellen durch Stromstöße erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmittel zwecks erneuter Aussendung der Wahlstromstöße die Überführung der Stromstoß-Sendeeinrichtung in die Ruhelage herbeiführen (Impulssender JS läuft in die o-Stellung weiter).
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein während der Einstellung der Stromstoß-Sendeeinrichtungen in die Ruhelage erregtes, die Stromstoßgabe verhinderndes Relais bei Erreichen der Ruhelage durch Einschalten einer Gegenwicklung aberregt wird.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmaßnahmen einer anrufenden, über einen bestimmten Zugang mit der Verbindungsleitung in Verbindung stehenden Stelle nur die Wahleinrichtungen an der Zugangsstelle beeinflussen.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch, gekennzeichnet, daß an den besonderen Abzweigstellen Zeitschalter vorgesehen sind, welche unter dem Einfluß des Auslöseanreizes die Auslösung der Wahleinrichtungen veranlassen.
9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitschalter derart ausgebildet sind, daß sie nur bei einem eine bestimmte Zeit bestehenden Auslöseanreiz "zur Wirkung kommen.
10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß Schalteinrichtungen vorgesehen sind, welche auch nach beendigter Auslösung der Wahleinrichtungen bei noch vorhandenem Auslöseanreiz eine Belegung der Verbindungsleitung verhindern.
11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtungen Zugänge zu der Verbindungsleitung sperren.
12. Schaltungsanordnung nach Anspruch ri, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtungen die Prüfader der Zugänge unterbrechen.
13. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die bei ankommenden Verbindungen den wahlweisen Anruf einer einfachen Abzweigstelle der Verbindungsleitung bewirkenden Wahleinrichtungen an den besonderen Abzweigstellen bei abgehenden Verbindungen unter den Einfluß der anrufenden Stelle gebracht werden, um die selbsttätige Einstellung von Richtungswählern in Zwischenvermittlungsstellen zu veranlassen.
14. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die den wahlweisen Anruf einer gewünschten einfachen Abzweigstelle bewirkenden Wahleinrichtungen an den besonderen Abzweigstellen die bei ankommenden Verbindungen in dekadischer Gruppierung eintreffenden Stromstöße zur Atiswahl von einfachen Abzweigstellen in einer einzigen Stromstoßreihe wieder abgeben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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