DE609C - Dampfkessel mit .Hochdruckwasserbehälter - Google Patents

Dampfkessel mit .Hochdruckwasserbehälter

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DE609C
DE609C DE000000000609DA DE609DA DE609C DE 609 C DE609 C DE 609C DE 000000000609D A DE000000000609D A DE 000000000609DA DE 609D A DE609D A DE 609DA DE 609 C DE609 C DE 609C
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Patent-Anspruch : Ein Röhrendampfkessel mit Hochdruck-Wasserbehälter unter Anwendung des Princips der Gegenströmung von Wasser und Feuer.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.

Claims (2)

1877. J. G. SCHMIDT in BERLIN. Dampfkessel mit Hochdruck-Wasserbehälter. Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. August 1877 ab. Längste Dauer: 9. Juli 1891. Zur Erzeugung von völlig trockenem Dampf hat der Erfinder einen Röhrendampfkessel mit besonderem Hochdruck-Wasserbehälter construirt und zum Zweck der bestmöglichen Ausnutzung des Feuers das Princip der Gegenströmung von Wasser und Feuer angewendet,, weil die vorhandenen Röhrenkessel diesen Bedingungen nicht genügen. Das Wasser tritt durch Vermittlung der Speisepumpe durch das Mundstück A in den Wasserbehälter B, bis derselbe vollständig mit Wasser gefüllt ist; der Nadelhahn C ist geschlossen. Jetzt wird in der Feuerungsanlage D geheizt. Das Feuer nimmt seinen Lauf aufwärts bis zu dem Deckel des Feuerraumes, folgt dann dem Wege der Zugführung über die gemauerte Wand E wieder nach unten und entweicht bei F in den Schornstein. Hierdurch werden der Wasserbehälter und der Dampfbehälter erwärmt und es entwickelt sich in dem Wasserbehälter B sofort Druck. Jetzt wird der Nadelhahn C geöffnet, das Wasser drückt das Ventil G auf, gelangt in den Dampf behälter .fiTund verwandelt sich sofort infolge des geringeren Druckes zum Theil in Dampf, während das übrig bleibende Wasser, welches sich in dem untersten Rohre des Dampfbehälters H sammelt, erst hier durch die directe Einwirkung des Feuers verdampft. Dieser hier entwickelte Dampf drückt auf das Ventil G zurück, und da dieses aufserdem noch belastet ist, wird in dem Wasserraum immer ein entsprechend höherer Druck sein müssen, uin das Ventil G zu heben. Entnimmt man nun Dampf aus dem Dampfbehälter H, so verringert sich der Druck in demselben, und das Ventil G wird dadurch soviel entlastet, dafs frisches Wasser in den Dampfraum H übertreten kann, mithin neue Dampfentwicklung stattfindet. Dieser Vorgang wird so lange anhalten, als dem Kessel Wärme und Wasser zugeführt und Dampf entnommen wird. An dem Dampfbehälter H ist ein Wasserstandsglas angebracht, um beobachten zu können, dafs sich nicht zuviel Wasser in demselben bildet, was durch Regulirung des Feuers und des Nadelhahns C erreicht wird. Aufserdem sind die nöthigen Sicherheitsventile und Manometer angebracht, wie aus der Zeichnung ersichtlich ist. Es ergeben sich hieraus folgende Vortheile für diesen Kessel:
1. ist das Wasser in dem Wasserbehälter B fest eingeschlossen und es wird in dem Dampfbehälter H nur so wenig Wasser gehalten, dafs es unmöglich ist, dafs der abgehende Dampf Wasser mit fortreifsen kann.
2. ist das Princip der Gegenströmung zuerst hiermit infolge der Anordnung der Röhrenlagen auf Röhrenkessel übertragen, wobei bemerkt wird, dafs die Lagerung der Röhren nicht immer in derselben Weise zu erfolgen braucht.
DE000000000609DA 1877-08-30 1877-08-30 Dampfkessel mit .Hochdruckwasserbehälter Expired - Lifetime DE609C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1127308B (de) * 1956-03-02 1962-04-12 Ebauches Sa Schutzvorrichtung fuer Stanz- und Presswerkzeuge
  • 1877

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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