DE33289C - Kochherd in Verbindung mit selbstthätiger Wasserheizung - Google Patents
Kochherd in Verbindung mit selbstthätiger WasserheizungInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24C—DOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
- F24C13/00—Stoves or ranges with additional provisions for heating water
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 36: Heizungsanlagen.
Zusatz-Patent zu No. 28049 vom 5· December 1883.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. April 1885 ab.
Längste Dauer: 4. December 1898.
Je nach Oertlichkeit einer Küche bezw. der Lage der Kaltwasserleitung wird eine Aenderung
der durch Patent-Anspruch 2. von P. R. No. 28049 geschützten Vorrichtung zum selbstthätigen
Nachfüllen des dem Wasserschiff entnommenen heifsen Wassers bedingt. Um nun den jeweiligen . Verhältnissen Rechnung zu
tragen, giebt der Erfinder zunächst dem Wasserschiff über der Herdplatte einen Aufsatz A in
Cylinder-, Prismen- etc. Form. Dieser Aufsatz ist vollständig wasserdicht geschlossen und
mit dem Schiff ebenso verbunden, so dafs das Wasser ihn ganz erfüllt. Hierdurch erzielt man
den Vortheil der bequemen Wasserentnahme und der leichteren Dichtung der Hahnanschlüsse
mit dem Wasserschiff.
Durch die Anordnung dieses Wasserschiffaufsatzes A wird das Wesen des Patent-Anspruches
2 des Haupt-Patentes, dafs nämlich die . Kaltwassereinströmung q.2 (die mit P. R.
No. 28049 übereinstimmenden Theile sind mit den gleichen Buchstaben bezeichnet) an das entgegengesetzte
Ende des Warmwasserausflusses r.2 gelegt wird, nicht geändert, es ergeben sich
nur bezüglich der Hahnordnung einige Varianten.
Erfolgt, durch die Lage der Kaltwasserleitung bedingt, die Einführung des kalten Wassers
von oben, so wird der Doppelhahn H angewendet. Derselbe hat zwei Durchlafsöffnungen
r und q. Mit diesen sind die Warmund Kaltwasserleitungsrohre in der aus Fig. 2
ersichtlichen Weise in Verbindung gebracht, so dafs also bei geöffnetem Hahn warmes
Wasser durch r2 aus- und kaltes bei q.2, einströmt.
Durch diese Anordnung ist es ermöglicht, den ■ Warmwasserauslauf an eine beliebige
Stelle des Aufsatzes oder Wasserschiffes zu setzen.
Mufs der Regulirungshahn oben auf dem Aufsatz angebracht werden, so kann die in
Fig. 3 gekennzeichnete Anordnung getroffen werden. Der Warmwasserauslauf erhält ein
Ventil x, welches beim Oeffnen des Hahnes ρ von beliebiger Construction durch denselben
mittelst Ketten oder sonst zweckentsprechenden Getriebes gehoben wird.
Am einfachsten gestaltet sich die Regulirung des Wasserein- und Auslaufes durch die in
Fig. 4 dargestellten combinirten Hähne, wenn Wasserein- und Auslauf in gleicher Höhe angeordnet
werden müssen. Es werden hier zwei gleiche Hähne durch Zahnräder in Verbindung gesetzt, so dafs also beim Oeffnen
des einen der andere sich in ganz demselben Verhältnifs öffnet, wodurch in einfachster
Weise die Regulirung der Kaltwassereinströmung durch einen eigenen Hahn etc. überflüssig gemacht
wird.
Um bei gröfseren Herden die Feuergase besser auzunutzen und ein schnelleres Erhitzen
des Wassers in Wasserschiffen zu bewirken, werden statt eines grofsen Reservoirs zwei,
drei etc. kleinere neben oder unter einander gesetzt und durch Rohre entsprechend verbunden,
Fig. i. Hier kann sowohl als auch bei kleineren Herden der Kaltwassereinlauf dadurch
reguJir.t werden, dafs man ein kleineres
Reservoir mit selbstthätiger Schwimmervorrichtung in solcher Höhe anbringt, dafs das auslaufende
warme Wasser sofort wieder durch das entsprechende Quantum kalten Wassers ersetzt
wird. Das Kaltwasserzuleitungsrohr kann hierbei natürlich von oben, seitlich oder unten
eingeführt werden.
Es soll noch bemerkt werden, dafs auf dem Wasserschiffaufsatz durch Anbringung eines
Ventils etc. die nothwendige Sicherheitsvorrichtung getroffen wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Bei der durch Patent-Anspruch 2. der unter No. 28049 geschützten Vorrichtung an Wasserschiffen statt des Hahnes ο vom Haupt-Patent zur Zuleitung des kalten Wassers mittelst Rohres ^2 bezw. Ablassen des warmen Wassers mittelst r2 der Hahn H mit zwei durchgehenden Bohrungen, Fig. 2, oder ein gewöhnlicher Hahn in Verbindung mit dem Ventil χ des Auslaufes, Fig. 3, oder auch zwei mittelst Zahnräder .verbundene. Hähne, Fig. 4.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE33289C true DE33289C (de) |
Family
ID=309262
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT33289D Expired - Lifetime DE33289C (de) | Kochherd in Verbindung mit selbstthätiger Wasserheizung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE33289C (de) |
-
0
- DE DENDAT33289D patent/DE33289C/de not_active Expired - Lifetime
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