DE19010C - - Google Patents

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DE19010C
DE19010C DENDAT19010D DE19010DA DE19010C DE 19010 C DE19010 C DE 19010C DE NDAT19010 D DENDAT19010 D DE NDAT19010D DE 19010D A DE19010D A DE 19010DA DE 19010 C DE19010 C DE 19010C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D3/00Hot-water central heating systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Central Heating Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
v KLASSE 36: Heizungsanlagen.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 8. December 1881 ab.
Die vorliegende Erfindung hat den Zweck, bei Wasserheizungen beliebig Wärme in einem Reservoir aufzuspeichern und nach Bedürmifs an die Heizkörper wieder abzugeben.
In der Zeichnung ist eine Wasserheizung dargestellt, bei der A ein beliebiger Wärmeerzeuger (Kessel, Heizschlange oder ein Gefäfs, in welchem Wasser durch Dampf direct oder indirect erwärmt wird etc.), B das Steigerohr und C das Rücklaufrohr ist. Ueber oder neben dem Wärmeerzeuger A ist ein geschlossenes Gefäfs D (das Wärmereservoir) angeordnet, welches durch ein Rohr, am besten an seiner tiefsten Stelle, mit dem Obertheile des Wärmeerzeugers und von seiner höchsten Stelle aus mit dem Steigerohr B verbunden ist. In das Verbindungsrohr zwischen A und D ist eine Absperrvorrichtung E (Ventil, Drosselklappe, Hahn, Schieber etc.) eingeschaltet, durch welche die Verbindung zwischen A und D hergestellt und aufgehoben werden kann.
Hat man nun beim Anheizen diese Absperrung E geschlossen, so wird die Erwärmung des Wassers in den Heizkörpern schneller vor sich gehen, als wenn die Verbindung zwischen A und D offen wäre, da jetzt das Wasser in D nicht mit erwärmt wird. Oeffnet man die Absperrung E, so wird das kalte Wasser in D nach und nach''durch warmes ersetzt und schliefslich auf dieselbe Temperatur gebracht, die in dem Steigerohre B herrscht.
Führt man nun dem Wärmeerzeuger A durch Aufheben des Heizens keine Wärme mehr zu, so wird das Reservoir D seine aufgespeicherte Wärme an die Heizkörper abgeben, und diese Wärmeabgabe kann durch die Absperrung E beliebig regulirt werden.
Die Vortheile der beschriebenen Neuerung bestehen in folgendem:
1. Heizkörper und Wärmeerzeuger können bei jeder Wasserheizung ganz geringen Wassergehalt haben und infolge dessen schneller durchgeheizt werden.
2. Das Heizsystem kann durch Einschalten des Reservoirs D (eventuell auch mehrerer Reservoire) ein beliebig grofses Wärmereservationsvermögen erhalten.
3. Das Heizen kann auf einige Zeit des Tages beschränkt und
4. die aufgespeicherte Wärme dann später den Heizkörpern beliebig mitgetheilt werden.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Anordnung des geschlossenen Gefäfses D oder mehrerer derselben, neben oder über dem Wärmeerzeuger A einer Wasserheizung so in das Heizsystem eingeschaltet, dafs die Wassercirculation durch Gefäfs D stattfinden und man in demselben durch Erwärmung des enthaltenden Wassers Wärme aufspeichern kann.
2. Anordnung der Absperrvorrichtung E zwischen Gefäfs D und Wärmeerzeuger A, durch deren Einstellung entweder die Wärmeabgabe an das Gefäfs D erleichtert/, gehemmt oder ■ ganz aufgehoben werden kann, oder umgekehrt nach erfolgter Erwärmung des Wassers in D die Wärmeabgabe je nach Einstellen der Absperrvorrichtung E wieder an das Heizsystem stattfindet. Im allgemeinen wie gezeichnet und beschrieben.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
BERLDJ. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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