DE60904C - Aufzwickmaschine - Google Patents

Aufzwickmaschine

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Publication number
DE60904C
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DE
Germany
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nail
shaft
arm
pin
lever
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT60904D
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English (en)
Original Assignee
CH. SlNNING in St. Louis, Missouri, V. St. A
Publication of DE60904C publication Critical patent/DE60904C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D21/00Lasting machines
    • A43D21/02Lasting machines with one single lasting gripper

Landscapes

  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Aufzwickmaschine der nachstehend beschriebenen Erfindung gehört zu derjenigen Klasse Maschinen, in welchen der Leisten von dem Arbeiter gehalten und durch die Maschine vorgerückt, gezwickt und so genagelt wird, dafs Schaft mit Brandsohle verbunden ist. Hierbei wird das Nageln automatisch von der Maschine aus besorgt, und zwar mit zwei verschiedenen Sorten Nägel, von denen die kleinen zum Befestigen des Schaftes mit der Brandsohle und die gröfseren zum Anheften des Hackentheiles und Zehentheiles an der Brandsohle benutzt werden. Das Zwicken des Schaftes über die Brandsohle und den Leisten erfolgt immer nur an einer Stelle, die Nägel werden automatisch von Nagelkästen geliefert und an die gespannte und übergeholte Stelle des Leistens eingeschlagen.
Die Maschine hat folgende Einrichtung:
Fig. ι zeigt eine Vorderansicht des Kopfes der Maschine,
Fig. 2 die Hinteransicht des Kopfes,
Fig. 3 die Seitenansicht des Kopfes,
Fig. 4 einen Längsschnitt des Kopfes in Richtung der Schnittlinie 4-4, Fig. 6,
Fig. 5 eine Seitenansicht des Kopfes von der Seite gesehen, welche der in Fig. 3 dargestellten gegenüberliegt,
Fig. 6 eine Oberansicht des Kopfes;
Fig. 7 und 8 zeigen Oberansichten der Festspannvorrichtung in verschiedenen Lagen,'
Fig. 9 und ι ο Seitenansichten von Theilen der Festspannvorrichtung;
Fig. 11 ist ein Querschnitt in Richtung 1 i-'i 1, Fig._8;
Fig. 12 zeigt eine Oberansicht der Zangenstange,
Fig. 13 das Schaubild der Regulirvorrichtung für das Vorrücken des Leistens,
Fig. 14 das Schaubitd des vorderen Theiles der Verbindungsstange des Vorrückmechanismus;
Fig. 15 und 16 zeigen Seitenansichten des Gleitrahmens in seiner vorderen und hinteren Stellung;
Fig. 17 zeigt die Cufvenscheibe zum Bewegen des Gleitrahmens,
Fig. Ί 8 die Seitenansicht der Curvenscheibe, die zum Oeffnen der Zange dient,
Fig. 19 die Ansicht der Curvenscheibe, die das Schliefsen der Zange bewirkt;
Fig. 20 und 21 sind vergröfserte Detailzeichnungen der Maschine in Richtung der Schnittlinie 20-21, Fig. 5, und zwar befindet sich der Gleitrahmen in Fig. 20 in seiner hinteren Lage und in Fig. 21 in seiner vorderen Lage;
Fig. 22 zeigt einen Querschnitt durch die Verbindung der Nagelstanze mit der Nagelstanzenstange,
Fig. 23 einen Querschnitt des Führungsmechanismus in Richtung der Schnittlinie 23-23, Fig. 24,
Fig. 24 einen Längsschnitt in Richtung der Schnittlinie 24-24, Fig. 23,
Fig. 25 einen Querschnitt in Richtung der Schnittlinie 25-25, Fig. 24, und
Fig. 26 das Schaubild der Führungsstange;
Fig. 27 und 28 zeigen Schnitte durch die Zangeneinrichtung in Richtung 27-28 der Fig. 29;
Fig. 29 zeigt einen Horizontalschnitt in Richtung 29-29, Fig. 27,
Fig. 30 einen Horizontalschnitt in Richtung der Schnittlinie 30-30, Fig. 32:
Fig. 31 ist eine Ansicht der Zangenbacken und der Führung derselben;
Fig. 32 zeigt eine Ansicht der Zange in geschlossener Stellung;
'Fig. 33, 34, 35 und 36 sind Schaubilder, welche die Führer- und Vorrückspitze in verschiedenen Lagen zeigen,
Fig. 37 und 38 Oberansichten und zeigen den Drückerfufs in verschiedenen Lagen;
Fig. 39 giebt ein Schaubild von dem Drückerfufs und seiner Lagerung;
Fig. 40 zeigt das Schaubild des Gleitrahmens, Fig. 41 das Schaubild der Schaftklemme,
Fig. 42 ein Schaubild des Stofsfingerkopfes,
Fig. 43 das Schaubild eines der gleitenden Stofsfinger,
Fig. 44 die Seitenansicht des Stofsfingerkopfes,
Fig. 45 die Seitenansicht und den theilweisen Schnitt des Stofsfingerkopfes, wenn eine Seitenplatte abgenommen ist;
Fig. 46 und 47 bilden Querschnitte des Stofsfingerkopfes in Richtung der Schnittlinie 46-47, Fig. 44;
Fig. 48 ist eine Vorderansicht der Nagel-· trommel mit der Nagelrinne im Schnitt;
Fig. 49 zeigt einen Querschnitt der Nageltrommel in Richtung der Schnittlinie 49-49, Fig· 5°;
Fig. 50 ist eine Seitenansicht der Nageltrommel;
Fig. 51 zeigt einen Axialschnitt der ■Nageltrommel in Richtung der Schnittlinie 51-51, Fig. 48,
Fig. 5 ι a einen vergröfserten Querschnitt der Nagelrinne,
Fig. 52 ein Schaubild des Nagelleiters von vorn,
Fig. 53 das Schaubild des Nagelleiters von hinten.
Fig. 54 das Schaubild der Nagelweiche in ihre beiden Theile zerlegt,
Fig. 55 das Schaubild des unteren Blockes des Nagelleiters,
Fig. 56 das Schaubild der Sicherheitsweiche;
Fig. 57 veranschaulicht die Verbindungsstange der Weiche;
Fig. 58 giebt ein Schaubild der Stifte für die Weichenverbindungsstange;
Fig. 59 zeigt ein Schaubild eines Theiles des Nagelleiters,
Fig. 60 ein Schaubild der einzelnen Theile desselben,
Fig. 61 ein Schaubild des Nagelfreigebers;
Fig. 62 und 63 sind Schaubilder des Nagelreichers von der oberen und unteren Seite aus gesehen,
Fig. 64 und 65 Querschnitte des Nagelreichers in Richtung der Schnittlinie 64-65, Fig. 4, mit Nagel und Nageltreiber in verschiedenen Stellungen;
Fig. 66 zeigt ein Schaubild des Endtheiles einer Nagelreicherbacke;
Fig. 67, 68 und 69 sind Oberansichten des Nagelleiters und der Nagelrinnen mit der Nagelweiche in verschiedenen Lagen;
Fig. 70 zeigt einen Verticalschnitt in Richtung der Schnittlinie jo-jo, Fig. 67,
Fig. 71 einen Längsschnitt in Richtung der Schnittlinie 71-71, Fig. 68,
Fig. 72 einen Querschnitt in Richtung der Schnittlinie 72-72, Fig. 67,
Fig. 73 einen vergröfserten Querschnitt des Gleitrohres, durch welches die Nagel weiche bethätigt wird, in Richtung der Schnittlinie 73-73, Fig. 72;
Fig. 74 und 75 zeigen Horizontalschnitte des Nagelauslösers in verschiedenen Lagen;
Fig. 76 zeigt einen Querschnitt einer Nagelrinne,
Fig. jj eine Ansicht des Leistens mit Brandsohle und Schaft zum Aufzwicken durch die Maschine bereit,
Fig. 78 die Ansicht des Leistens mit halb aufgezwicktem Schaft,
Fig. 79 einen vollständig aufgezwickten Schaft,
Fig. 80 im Schnitt, wie die Zangen die Schaftkanten anziehen,
Fig. 81 wie der Nagel in den Schaft und die Brandsohle eingetrieben wird,
Fig. 82 die Seitenansicht der Maschine in ihren Grundzügen,
Fig. 83 die Hinteransicht des Gestelles der Aufzwickmaschine,
Fig. 84 einen Längsschnitt desselben in Richtung der Schnittlinie 84-84, Fig. 83,
Fig. 85 einen Horizontalschnitt in Richtung der Schnittlinie 85-85, Fig. 84;
Fig. 86 ist ein vergröfserter Längsschnitt in Richtung der Schnittlinie 86-86, Fig. 83;
Fig. 87 zeigt einen Schnitt in Richtung der Schnittlinie 87-87, Fig. 88,
Fig. 88 einen Querschnitt bei 88-88, Fig. 87,
Fig. 89 einen Längsschnitt bei 89-89, Fig. 85 und 90,
Fig. 90 eine Seitenansicht der Bremse.
100 ist die Grundplatte der Maschine (Fig. 82), 101 das Gestell, dessen Oberkante 102 zum Tragen des Kopfes der Maschine dient.
103 ist eine Welle, welche in Lagern 104 des Ständers gelagert ist (Fig. 82, 83 und 84).
Die Welle 103 trägt ein Schwungrad 105 und die Riemscheibe 106. Auf der Welle sitzt ferner eine feste Muffe 107, welche einen Theil einer Frictionskupplung bildet.
108 ist eine Stufenscheibe, welche sich lose auf der Welle 103 dreht und gegen Längsbewegung auf derselben gesichert ist. Die Nabe 109 der Stufenscheibe 108 bildet einen weiteren Theil einer Frictionskupplung; der dritte Theil derselben wird gebildet von einer Reibungsrolle 110, welche an der Peripherie keilförmig zugeschärft ist, und eingerückt zwischen die abgerundeten Kanten von Muffe 107 und Nabe 109 greift. Wenn die Frictionsrolle 110 nach der Welle 103 bewegt wird, ,so wird der Scheibe 108 mittelst der Kupplung eine Bewegung von der Welle 103 ertheilt.
Die Frictionsrolle 11 ο ist in dem gegabelten Ende 1 11 des Armes 112 gelagert, der an dem Rahmen drehbar aufgehängt ist, so dafs durch ein geringes Schwingen des Armes 112 um seinen Drehpunkt 113 die Frictionsrolle in oder aufser Berührung mit der Muffe 107 und der Nabe 109 gebracht werden kann.
Am Arm 112 sitzt ein Lappen 114, an welchem eine Verbindungsstange 11 5 eingelenkt ist, deren anderes Ende mit einem Hebel 116 verbunden ist. Hebel 116 ist an seinem unteren Ende 117 an dem Gestell drehbar gelagert und trägt an seinem oberen Ende eine Rolle 118. Der Tritthebel 119 ist um eine Welle 120 nahe der Oberkante des Gestelles drehbar gelagert und hat an seinem unteren Ende einen nach, vorwärts gerichteten Tritt i2i, dessen untere Kante 122 einen Kreisbogen mit dem Mittelpunkt in 120 bildet.
Wenn das untere Ende des Hebels 1 19 nach rückwärts aus seiner normalen Lage bewegt wird, so legt sich seine Unterkante 122 gegen die Rolle 118 und treibt den Hebel 116 nach rückwärts, so dafs die Reibungsrolle 110 gegen 107 und 109 geprefst und die Stufenscheibe von der Welle 103 gedreht wird. Der Hebel 119 kann dann weiter nach rückwärts gestofsen werden, ohne dafs er seine Auflagerung auf der Rolle 1 1.8 verändert, so dafs die Maschine fortgesetzt in allen Lagen des Hebels 1 19 läuft, mit Ausnahme dann, wenn dieser in seiner normalen Stellung, Fig. 82 und 84, steht.
Der Hebel 119 regulirt auch die Kraft der Feder, durch welche die Spannzangen nach aufwärts gezogen werden, und zwar geschieht dies in der folgenden Weise.
123 ist eine Verbindungsstange, deren eines Ende an dem Hebel 119 und deren anderes Ende an dem senkrechten Arm 124 eines Winkelhebels 124, 125 angreift, dessen horizontaler Arm 125 am Ende 126 gegabelt ist.
Durch diese Gabel geht von oben die Stange 127 der Spannfeder 128, deren oberes Ende mit dem hinteren Ende des Hebels 129 verbunden ist, durch welchen die Spannzangen nach aufwärts getrieben werden.
130 (Fig. 84 und 86) ist ein Ring auf der Stange 127, welcher durch eine Stellschraube 131 am Platze gehalten wird und an seinem oberen Ende eine Schneide 132 hat, welche in Aushöhlungen auf der Unterseite der Gabel 126 eingreift.
Es wird so das gegabelte Ende niedergeprefst und die Spannung der Feder 128 vermehrt, wenn der Hebel 119 nach rückwärts bewegt wird. Eine Zahnstange 133 liegt unmittelbar unterhalb der Unterkante 122 des Tritthebels 119, und eine Sperrklinke 134 hängt gelenkig an dem Tritt 121, greift in die Zahnstange 133 ein und verhindert den Hebel 119, sich wieder nach links (Fig. 84) zu bewegen.
Damit die Sperrklinke 134 in die Zähne der Zahnstange 133 eingreift, wird sie durch den Fufs des Arbeiters nach abwärts gedrückt und wird, wenn sie einmal in Eingriff mit dem Sperrrad ist, durch Reibung an demselben in Eingriff mit der Zahnstange 133 erhalten.
Wenn dem Hebel 119 eine geringe Rückwärtsbewegung gegeben wird, so wird die Sperrklinke durch die Feder 135 ausgeklinkt, welche unter dem Fufstritt liegt, und es wird dann der Hebel 119 durch die Feder 128 wieder nach vorwärts gedreht.
Um das heftige Zurückschlagen des Hebels zu vermeiden, ist derselbe mit einem Luftbuffer von folgender Einrichtung versehen.
Der horizontale Arm 125 des Winkelhebels 124, 125 ist mit der Stange 136 eines Kolbens 137 verbunden (s. Fig. 86). Der Kolben wirkt in einem unten offenen Cylinder 138, der bei 139 an dem Gestell der Maschine angehängt ist. Der Cylinder hat an seinem oberen Ende ein kleines Luftloch 140, welches mit Innengewinde und einem Längsschlitz 141 in diesem Gewinde versehen ist. 142 ist eine Schraube, welche in das Gewinde des Loches 140 pafst und die auf einer Seite bei 143 abgeflacht ist. Die Luft geht demnach frei durch den Luftkanal hindurch, wenn der flache Theil 143 der Schraube genau mit dem Längsschlitz 141 zusammenfällt. Wenn aber die Schraube gedreht wird, kann dieser Kanal ganz oder zum Theil geschlossen werden. 144 ist der Tritt des Hebels, durch welchen die · Festspannvorrichtung für den Leisten und seine Bewegung geregelt wird.
Der Tritt 144 dreht sich um einen Zapfen 145 (Fig. 82 und 85), welcher zugleich den Drehpunkt eines Armes 146 bildet, an dessen freiem Ende die Stange 147 hängt.
Der Arm 146 hat einen Längsschlitz 148 (Fig. 85 und 89), durch welchen der Bogen 149 an dem hinteren Theil des Trittes 144 hindurchgreift und daselbst mittelst einer Schraube 150 gehalten wird, die durch den Arm 146 und den Schlitz 151 in dem Bogen 149 hindurchgeht.
Der Kopf der Maschine hat einen unteren Flantsch 152, mit welchem er an der Oberkante des Gestelles befestigt ist, und einen aufrecht stehenden Rahmen 153, welcher den beweglichen Theilen Lagerung giebt. 154 (Fig. ι bis 6 und 82) ist eine Welle, welche eine Stufenscheibe 155 trägt, die durch einen Riemen 156 von der Stufenscheibe 108 auf der Welle 103 gedreht wird. Die Welle 154 ist bei 157 gelagert. Ein Zahntrieb 158 treibt das Zahnrad. 159 auf der Curvenscheibenwelle 160. Letztere ist bei 161 in dem Rahmen 153 gelagert und trägt ein . Schwungrad 162, welches auch als Handrad beim Einstellen des Mechanismus in irgend eine Lage Verwendung findet.
163 (Fig. 2, 4, 40 und 82) ist ein in der Längsrichtung gleitender Rahmen, welcher Gleitflächen 164 auf den Führungen 165 des festen Rahmens 153 besitzt und ferner durch Lineale 166 gegen Bewegung nach oben gesichert ist.
Ein Ansatz 167 an dem hinteren Theil des Gleitrahmens 163 oder Wagens hat einen nach innen vorstehenden Zapfen 168, der mit Rollen 169 versehen ist, die in die Curven 170 und i7Oa der Curvenscheiben 171 und 171a auf der Welle 160 greifen. Diese Curvenscheiben drehen sich in der in Fig. 4 dargestellten Richtung und veranlassen ein Hin- und Hergehen des Gleitrahmens. Die Zange sammt Stange ist in Fig. 27 bis 32 dargestellt.
An der Zangenstange 172 sitzen drehbar bei 175 die Backen 173 und 174. Die Stange 172 trägt eine Muffe 176, welche auf der Stange verschiebbar ist und auf jeder Seite der Klemmbacken Ansätze 177 hat, die durch drei Querstifte 178, 179, 180 mit Reibungsrollen verbunden sind. Die Construction dieser Theile ist eine solche, dafs die Zapfen 178 und 180 durch den Druck gegen die äufseren Seiten der Backen die Zangenspitzen zusammenpressen, um die Kanten des Leders zu halten, wenn die Muffe 176 sich auf der Stange 172 nach abwärts bewegt, während die Zangen ge- . hoben werden, um das Leder über den Leisten zu holen.
Damit das Leder oder der Schaft freigegeben werde, wird die Muffe nach aufwärts auf die Stange gezogen, wodurch die Spitzen der Backen 173, 174 durch die Aufwärtsbewegung der Muffe an der Stange geöffnet werden, indem die Backen von dem Druck der Zapfen 178,180 befreit und durch den Druck des Zapfens 179 gegen ihre Innenseite aus einander getrieben werden.
Die Backen der Zange sind in geöffneter und geschlossener Lage in Fig. 27 und 28 dargestellt. Die Stange 172 und die Muffe 176 erhalten in folgender Weise ihre Auf- und Abwärtsbewegung. Auf der Stange 172 sind zwei feste Ringe 181 befestigt, zwischen denen eine lose Muffe 182 sitzt, die nach zwei gegenüberliegenden Seiten vorstehende Zapfen 183 besitzt, die in den Blöcken 184 gelagert sind (s. Fig. 3, 20 und 21). '
Die Blöcke 184 sind bei 186 in den gegabelten Enden 185 des Hebels 129 geführt und etwas in diesen Schlitzen beweglich, da. die Stange rechtwinklige Bewegung hat und das Ende des Hebels 129 sich in.dem Kreisbogen bewegt.
Der Hebel 129 ist in dem Schlitten bei 187 drehbar gelagert (s. Fig. 3, 15 und 82). Die Aufwärtsbewegung des vorderen Endes des Hebels 129 und der Zangen behufs Anziehens des Leders wird durch die Feder 128 hervorgerufen, während die Abwärtsbewegung der Zange durch die Curvenscheibe 171 veranlafst wird. Der Hebel 129 hat einen Zapfen 188, Fig. is, mit Rolle, die in der Curvennuth i8q, Fig. 18, spielt. Damit die Feder die Zange aufwärts ziehe, ist an der Seite der Curvennuth 189 ein Schlitz 190 vorgesehen, in welchen die Frictionsrolle einzutreten vermag.
Die Zange ist geöffnet, wenn sie abwärts geht. Die Kante 191 des Schaftes, Fig. yj und 78, liegt dann zwischen den Zangenbacken, und unmittelbar, nachdem die Zange ihre untere Lage erreicht hat, geht die Muffe 176 nach abwärts und schliefst die Backen, so dafs sie die Schaftkante fest fassen.
Die Muffe 176 trägt an ihrem oberen Ende einen festen Ring 192 mit kreisförmiger Nuth, Fig. 27 und 28, in welcher die Muffe 193 sitzt. Letztere hat Zapfen 194, die in Blöcke 195, Fig. 16, eingreifen, welche wieder Längsbewegung in Führungen 197 an den gegabelten Enden 196 des Hebels 198 besitzen. Der Hebel ist an dem Gleitrahmen bei 199, Fig. 4 und 40, drehbar und sein hinteres Ende ist durch eine Spiralfeder 200 mit dem Hebel 129 verbunden. Die Feder sucht die Muffe 176 nach abwärts zu drängen, wenn letztere nicht durch die Curvenscheibe 204, Fig. 19, oder die Zahnstange 172, Fig. 27, gehoben ist. Der Ring 192 ruht mit seinem unteren Ende auf einem Ansatz 201, Fig. 27 und 28, der Muffe und wird an seinem oberen Ende durch Schraube und Unterlagscheibe 202 gehalten.
Der Hebel· 198 besitzt einen Zapfen 203 mit Frictionsrolle, welcher in der Curve 204 der Curvenscheibe 171a spielt. Die Curve
hat eine Strecke zwischen den ansteigenden Punkten 205 und 206, welche den Aufgang des Zapfens 203 unter dem Einflufs der Spiralfeder 200 gestattet,. um die Muffe nach abwärts zu führen und die Zangenbacken .in der bereits beschriebenen Weise zu schliefsen. Wenn die Zangenbacken sich an der Schaftkante geschlossen haben, so wird die Stange 172 durch die Feder 128 in die Höhe gezogen und hebt die Muffe 176 mit sich, bis die Zangenbacken ihre höchste Lage erreicht haben, worauf Zapfen i88 am Ende der Erweiterung 190 in der Curvenscheibe 170 anlangt, so dafs die Stange 172 dann festgehalten ist.
Zu gleicher Zeit erreicht der vorspringende Theil 206 der Curverinuth 204 in der Curvenscheibe 171s den Zapfen 203 des Hebels 198, hebt die Muffe, spreizt dadurch die Zangenbacken, so dafs das Leder 191 freigegeben wird. Nachdem die Zangenbacken geöffnet sind, gehen Stange und Muffe wieder zusammen in derselben Lage nach abwärts, bis die Backen ihre unterste Lage erreichen, worauf die Muffe wieder in die Höhe geht, die Zange den Schaft wieder erfafst und festhält.
Wenn die Zangen in die Höhe gehen, so ist der Gleitrahmen in Ruhe, wenn sie aber ihre obere Lage erreichen und bevor sie sich öffnen, fängt der Wagen an, sich vorwärts zu bewegen, so dafs das Leder nicht einfach nach aufwärts, sondern auch vorwärts über den Leisten gezogen wird, während gleichzeitig die Schaftklemme 207 beginnt, sich vorwärts zu bewegen und die Kante des Leders sich über die Brandsohle 208, Fig. 81, legt. Die Zangen öffnen sich dann, während die Schaftklemme vorwärts bewegt wird. Zu gleicher Zeit wird der federnde Stofsfinger gegen den Schaft gedruckt und veranlafst, dafs dieser sich glatt gegen die Kante des Leistens legt. Die Zangehbacken sind offen, während die Schaftklemme vorwärts bewegt wird, und sie setzt ihre Vorwärtsbewegung fort und biegt die Kante des Leders um.
Der Gleitrahmen fährt weiter fort sich vorwärts zu bewegen, und es wird dann ein Nagel durch das Leder und die Innensohle getrieben. Die Muffe 176 ist in dem vorderen Ansatz 209 des Gleitrahmens gelagert; die Welle 172 findet Lagerung in der Muffe und über der Muffe in dem Ansatz 210 des Gleitrahmens, Fig. 40.
Das obere Ende der Stange 172 trägt den Kopf 211, Fig. 3, mittelst dessen die Stange erforderlichenfalls, um den Schaft zu greifen, gedreht werden kann. .
Die Schaftklemme und die Presse sind auf einem einzigen Kopf 212, Fig. 3, 4 und 40, angebracht, welcher an einer Stange 213 sitzt. Letztere ist in einer Büchse 214 am unteren Ansatz 215 des Gleitrahmens gelagert, Fig. 40. Das hintere Ende 216 der Büchse besitzt eine kleinere Oeffnung, durch welche der abgesetzte Theil 217 der Stange 213 hindurchgreift, Fig. 4 und 16. Dieser abgesetzte Theil 217 ist mit Schraubengewinde versehen und trägt eine Stellmutter 218 mit Gegenmutter 219 zur Begrenzung der Vorwärtsbewegung der Stange in der Büchse. 220, Fig. 4, ist eine Spiralfeder, welche den Theil 217 im Innern der Büchse umgiebt und deren hinteres Ende sich gegen den hinteren Theil 216 der Büchse legt, während das vordere Ende derselben gegen einen Ansatz 221 der Stange 213.drückt. Die Feder 220 sucht den Kopf 212 vorwärts zu treiben. An dem hinteren Ende des abgesetzten Theiles 2 17 der Stange 21 3 befindet sich noch ein weiterer abgesetzter Theil 222, welcher durch einen Ständer 223 auf der Platte 152 hindurchgeht. Hinter dem Ständer 223 ist der abgesetzte Theil 222 der Stange 213 ebenfalls mit Schraubengewinde versehen und trägt die Stellmutter 224 mit Gegenmutter 225, welche die Vorwärtsbewegung des Kopfes' 212 begrenzt, so dafs dieser nicht mit dem Gleitrahmen in die äufserste Vorwärtslage geht (s. Fig. 4).
Die .Schaftklemme 207, Fig. 41. und 45, bildet das vordere Ende des waagrechten Armes eines Winkelhebels 226, welcher um den Stofsfingerkopf bei 227 drehbar ist. Der senkrechte Arm 228 des Winkelhebels 226 ruht mit seiner Vorderkante gegen den Gleitstift 229, der sich gegen eine Spiralfeder 230 legt; eine Stellschraube 231 regelt die Kraft der Feder 230. Eine Schraube 232 begrenzt den Abwa'rtsgang der Schaftklemme. Es wird so die Schaftklemme gegen die Kante 191 des Schaftes nach abwärts geprefst und der Grad der Pressung wird durch die Feder 230 regulirt. Der Kopf 212 hat eine Anzahl Löcher 233, Fig. 40 bis 47, in denen die Zapfen 234 befestigt sind. Letztere sind von den Spiralfedern 235a umgeben. Die Stofsfingerstangen 235 liegen in verticalen Reihen über einander und haben rechteckigen Querschnitt, so dafs sie genau auf einander passen. Die Stofsfingerstangen haben Bohrungen 236, um die vorderen Enden der Zapfen 234, sowie die Federn, welche die Zapfen umgeben, aufzunehmen. Die vorderen Enden der Spiralfedern 235 s ruhen gegen' die inneren Enden der Bohrungen 236 und die hinteren Enden gegen den. Kopf 212. Die Stofsfingerstangen haben seitliche Ansätze 237, welche in Schlitzen 238 der abnehmbaren Seitenplatten 239 des Kopfes sich bewegen. . Diese Stangen 235 enden in fingerartige Köpfe, welche sich gegen den Schaft legen und ihn gegen die Leistenkante drücken. Damit die Stangen
in ihrer zurückgezogenen Lage bleiben, was manchmal erforderlich ist, wenn man die Maschine in ihren einzelnen Theilen auf ihre Wirkungsweise probiren will, ist ein Stellriegel 241 vorgesehen, welcher um '/4 Kreisumfang in den Lageraugen 242 gedreht werden kann und der eine Anzahl Zähne 243 besitzt, die in die Schlitze 238 greifen und die vorderen Enden der Ansätze 237 halten. Gewöhnlich befindet sich der Stellriegel 241 in der in Fig. 44 dargestellten Lage und hindert die Längsbewegung der Stangen nicht. Der untere Theil des Kopfes 212 hat eine Verlängerung 244, welche bei 245 durchbohrt ist. Die Bohrung geht durch den ganzen Körper des Kopfes hindurch und nimmt die Schrauben 231, 232 und den Stift 229, sowie die Feder 230 auf. Die zurückgezogene Lage der Stofsfingerstangen mit dem Stellriegel in Arretirlage ist in Fig. 45 und 47 dargestellt.
Die Mittel zum Reguliren des Ueberholens des Leders 191 am Zehentheil sind die folgenden:
Der Tritthebel 144, Fig. 82, befindet sich an der Zehe, in Oberlage, wie mit punktirten Linien 246 in Fig. 82 angegeben ist. Die mittlere Lage ist durch 247 gekennzeichnet, die untere Lage des Hebels 144 durch die punktirten Linien 248 derselben Figur.
Das Spannen findet nur statt, wenn der Hebel in seiner unteren Lage ist, und dies geschieht durch Drehen der Zangen, während sie das Leder halten. Die Tritthebelstange 147 ist an ihrem oberen Ende mit einem Kurbelarm 249a verbunden, welcher auf der schwingenden Welle 249, Fig. 3 und 82, auf der ein Schneckenrad 250 sitzt. Das eine Ende dieses Schneckenrades hat einen Zapfen 251, Fig. 9, 10 und 23, welcher in einen Schlitz 252 in dem unteren Ende der Stange 253 eingreift, die an ihrem oberen Ende mit einem Hebel 254 verbunden ist, der sich um 255 an dem Kopfnihmen 153 dreht, Fig. 3. Der Hebel 254 wird in normaler horizontaler Lage (s. Fig. 3) durch die Feder 256 gehalten, welche mit ihrem freien Ende an dem festen Rahmen angehängt ist. An dem anderen Ende des Hebels 254 ist ein Zapfen 257 drehbar, Fig. 20 und 21, der in einer senkrechten Büchse 258 geführt ist. Das Ende des Zapfens reicht über die Oberkante des Rahmens 153. 259 ist ein am Rahmen 260 drehbarer Arm, der in einer horizontalen Ebene schwingt und durch eine Feder 262 nach dem Kopf 211 der Zangenstange gezogen wird, Fig. 7 und 8, welche Feder mit dem Arm, sowie mit einem Zapfen 261 am Rahmen 153 verbunden ist (s. auch Fig. 3 und 6). Dieser Arm 259 trägt an seinem freien Ende einen abgeschrägten Zapfen 263, Fig. 7, 8 und 11, welcher, wenn der Arm nach dem Kopf 211 schwingt, unter die Abschrägung 264 einer Federklinke 265 greift. Die Klinke 265 ist am Kopf 211 der Zangenstange 172 bei 266 befestigt und wird durch eine Feder 267 nach abwärts geprefst. 268 ist ein auf dem oberen Ende des Gleitrahmens befestigter Zapfen, der eine Frictionsrolle 269 besitzt.
Der Zapfen 268 stöfst bei der Vorwärtsbewegung des Gleitrahmens den Arm 259 nach aufsen, wenn er sich noch nicht in dieser Lage befinden sollte. Die äufsere Lage des Armes ist in Fig. 6 und in punktirten Linien auch in Fig. 8 dargestellt.
Wenn die Seite und der Absatz des Schuhes gezwickt werden, so wird der Arm 259 in seiner äufseren Lage durch einen Zapfen 257 gehalten, gegen welchen sich die innere Seite des Armes 259 legt. Wenn die Leistenzehe in die Arbeitslage kommt, so wird der Fufstritt 144 mit seinen nach innen liegenden Gabelenden nach abwärts in seine untere Lage gebracht, so dafs der Zapfen 257 nach abwärts gezogen wird und den Arm freigiebt, der wiederum durch die Feder 262 nach einwärts gezogen wird, so dafs der Zapfen 263 unter die Abschrägung 264 kommt.
Bei der Vorwärtsbewegung des Gleitrahmens wird der Arm 259 durch den Zapfen 268 nach auswärts getrieben und führt den Kopf der Zangenstange in die in Fig. 8 dargestellte Lage, worauf der Zapfen 263 aus der Abschrägung 264 tritt, und der Arm wird dann in seine äufsere Grenzlage mittelst des Stiftes 268 getrieben.
Bei der Rückwärtsbewegung des Gleitrahmens tritt ein fester Zapfen 270 an demselben gegen den radialen Stift 271 auf den Kopf und bringt die Zange wieder in ihre normale Lage. Im Falle der Zapfen 257 in seiner herabgeprefsten Lage sich befindet, wenn der Arm 259 seine äufsere Lage erreicht hat, so schwingt der Arm nach innen, sobald der Wagen sich nach rückwärts bewegt, und der Stift 268 erlaubt eine solche Einwärtsbewegung des Armes 259 und der Zapfen 263 greift wieder unter die Abschrägung 264. Sobald die Leistenzehe fertig gezwickt ist, wird der Fufstritt 144 in die obere Lage 246, Fig. 82, gehoben und der Zapfen 257 bewegt sich nach aufwärts in den Bewegungsbereich des Armes 259, welcher über das obere Ende des Zapfens geht, bei seiner Aufsenbewegung über die Oberkante des. Zapfens vorbeigeht und den Zapfen 257 bei seinem Durchgang niederprefst; nach seinem Niederpressen springt der Zapfen durch die Feder 256 wieder nach aufwärts und greift in der bereits früher beschriebenen Weise gegen die Innenseite des Armes.
Um das Niederpressen des Zapfens 257 zu ermöglichen, ist derselbe an seiner Oberkante schräg abgeschnitten und der Arm schlägt gegen den unteren Theil dieser Abschrägung.
Bei 272 (s. Fig. 82) ist durch punktirte Linien eine Spiralfeder angegeben, welche an einem Ringe 273 auf der Stange 147 eingreift und diese in die Höhe und dadurch den Fufstritt 144 in die Lage 246 zu heben sucht, so dafs die Theile die Lage annehmen, um die Seiten des Schuhes aufzuzwicken. 274 ist ein unterhalb der Lederkante 191 streifendes Führungslineal, welches sich mit einer kleinen, nach unten gebogenen Spitze gegen die Brandsohle legt und über die Kante derselben streift.
Beim Aufzwicken des Zehentheiles und des Absatzes ist es nöthig, dafs der Leisten näher nach der Maschine gebracht wird, als wenn das Aufzwicken an der Seite erfolgt, und zwar ist die Innenlage des Leistens am gröfsten, wenn der Zehentheil aufgezwickt wird.
Die Mittel, welche verwendet werden, um automatisch die Lage des Lineals zu diesem Zwecke zu verändern, sind folgende:
276, Fig. 20, 21 und 23, ist eine Schraubenstange, die durch einen Kopf 277 gedreht werden kann und einen Ring 278, sowie eine Mutter 279 trägt. Die Mutter 279 hat einen Zapfen 280, der eine Frictionsrolle 281 trägt, welche in den Schneckengang der Schnecke 250 greift, so dafs die Schraubenstange in Längsrichtung in der Büchse 282 am Rahmen 153 verschoben wird, wenn die Schnecke 250 gedreht wird. Der Zapfen 280 geht durch einen Lä'ngsschlitz 281 in der Seite der Büchse 282. Das Lineal 274 ist fest an dem Hals 278. angebracht und greift durch einen Längsschlitz 283 in der Büchse 282. Die Schraubenstange dreht sich frei in dem Ring 278, aber wird in ihrer Längsbewegung in demselben durch einen Zapfen 284 verhindert, welcher durch den Ring hindurchgeht und in eine Kreisnuth 285 der Schraubenstange 276 greift. Das Lineal 274 wird durch Drehen der Schraube 276 in dem Ring 278 in ihre entsprechende Hauptlage gestellt, während ,die Ein- oder Auswärtsbewegung des Lineals durch die Schnecke 250 erfolgt.
In Fig. 9 und 82 sind der Fufstritt 144 und die Schnecke 250 in der mittelsten Lage gezeichnet, d. h. in derjenigen Lage, bei welcher der Hackentheil gezwickt wird. Das Lineal 274 ist dann ebenfalls in der Mittellage. Wenn der Fufstritt 144 in die durch die punktirten Linien 248 gekennzeichnete tiefste Lage gebracht wird, so nimmt die' Schnecke die in Fig. ι ο dargestellte Lage ein und das Lineal 274 ist dann in seiner innersten Lage zum Zwicken des Zehentheiles. Wenn dagegen der Fufstritt 144 in der durch 246, Fig. 82, gekennzeichneten Lage sich befindet, so wird dann die Schnecke 250 in die in Fig. 9 durch den Pfeil angegebene Richtung gedreht. Die Stange 253 erhält aber keine Bewegung, da ihr Stift 251 sich frei in dem Schlitz 252 bewegen kann. Das Lineal dagegen wird durch die Drehung der Schnecke 250 nach auswärts bewegt und nimmt die erforderliche Lage an, um die Seiten des Schaftes zu zwicken.
Die Zangen sind nicht in Wirkung, während der Absatz gezwickt wird, und die Vorrichtung, um 'dieselben aufser Thätigkeit zu setzen, ist folgende:
Die schwingende Welle 24c, Fig. 3 und 20 und 21, trägt an ihrem vorderen Ende einen Daumen mit Ansätzen 286 und 288 und einen Einschnitt 287 zwischen diesen Ansätzen. Wenn die Seiten des Schuhes gezwickt werden sollen, ist die Lage des Kammes wie in Fig. 20 und 21 dargestellt, und der obere Vorsprung 286 ist in ■ Wirkung. Die Lage des Daumens während des Aufzwickens des Absatzes ist in Fig. 1 dargestellt, während der untere Ansatz in Wirkung ist, wenn die Zehe gezwickt wird. Der Daumen wirkt gegen eine Rolle 269 an dem Ende einer Gleitstange 290, Fig. 1, 5, 7 und 8, welche quer durch die Maschine hindurchreicht und an ihrem anderen Ende mit einem Hängearm 291 verbunden ist, welch letzterer eine Nase 292 besitzt, Fig. 20 und 21. Letztere ist an ihrer Unterseite geneigt, an ihrer Oberseite dagegen horizontal, um sich gegen einen Ansatz 293 an dem Hebel 198 zu legen, so dafs die Nase 292 in der Lage ist, den Niedergang des Hebels 198 und demgemäfs auch den Niedergang der Muffe 176 zu verhindern (so dafs sich die Zangen nicht schliefsen), wenn die Rolle 289 in der Vertiefung 287 liegt. Wenn hingegen einer der Ansätze 286 oder 288 gegen die Rolle 289 wirkt, so wird die Nase 292 aufser Bereich des Ansatzes 293 gehalten und die Zangen schliefsen sich bei ihrem jeweiligen Abwärtsgang an der Schaftkante 191. Die innere Lage des Armes 291 ist in Fig. 20 in punktirten Linien gezeigt.
294, Fig. ι, ist eine Feder, welche dazu dient, den Arm 291 gegen die Ansätze 286 und 288 bezw. in die Vertiefung 287 zu drücken. Die Enden der Feder 294 sind entsprechend mit dem Rahmen 153 und einem Zapfen 295 auf der Stange 290 befestigt.
Der Presserfufs 296 ist in Fig. 37 bis 39 im Detail dargestellt.' Er erhält eine Bewegung in verticaler Ebene und legt sich auf den Theil des Leders, welcher gerade mit der Brandsohle verbunden wurde, und verhindert, dafs dieser von den Zangen wieder nach aufwärts gezogen wird. Der Presserfufs 296 ist durch einen verticalen Schraubenzapfen 297 mit dem
horizontalen Arm 298 eines Winkelhebels verbunden, welcher bei 299 am Rahmen 153 drehbar ist, Fig. 5. Der nach aufwärts gerichtete Arm 300 des Winkelhebels trägt eine Rolle 301, Fig. 15, 16 und 18, welche durch einen Kamm 302 des Kammrades 171 bethätigt wird, um den Presserfufs nach abwärts zu treiben. Der Presserfufs wird durch eine Zugfeder 303, welche an dem aufrechten Arm des Winkelhebels und an dem Ständer 223 angreift, gehoben. Der Presserfufs ist um den Zapfen 297 drehbar ' und wird durch die Feder 304 nach einer Richtung hin gezogen, welche das hintere Ende des Presserfufses mit dem Zapfen 305 verbindet.
Diese Feder 305 drückt das hintere Ende des Presserfufses gegen die Schraube 306, die im Lager 307 durch die Schraube 308 darin festgehalten wird. Der Presserfufs wirkt in unmittelbarer Nähe der Schaftklemme. Die Mittel, um den Leisten in der Maschine vorwärts zu schieben, sind die folgenden:
Die Vorrückspitze 309 ist nach hinten abgebogen , so dafs sie gegen die Brandsohle unter die Kante 191 greift (s. Fig. 33 bis 36). Ihre Spitze 310 kommt mit der Brandsohle bei ihrem Niedergang in Berührung, worauf sie sich horizontal vorwärts bewegt und sich dann hebt, und zwar zunächst vertical und dann schräg aufwärts, bis sie wieder auf die Brandsohle nach abwärts geht. Die verschiedenen Lagen der Vorrückspitze sind in Fig. 33 bis 36 dargestellt. Die Vorrückspitze ist an der Spindel 311 befestigt, welche bei 312 und 313 Lagerung in der Stirnplatte 314 des Rahmens 153 findet. 315 sind auf der Spindel 311 befestige Ringe, zwischen denen die abgerundeten Enden 316 des Gabelendes des Hebels 317 liegen, durch den die Spindel 31 1 ihre Auf- und Abwärtsbewegung empfängt. Der Hebel 317, Fig. 5, ist bei 318 an dem festen Rahmen drehbar und trägt an seinem hinteren Ende einen mit der Reibungsrolle versehenen Zapfen 319, welcher in einer Curve 320 des Curvenrades 171 spielt.
Der an der Spindel 311 sitzende horizontale Arm 321 geht durch die Oeffnung 322 an dem vorderen Ende eines Armes 323 hindurch, Fig. 7 und 8. Der Arm 323 ist an seinem hinteren Ende mit der Gleitstange 324 gelenkig verbunden, welche in Längsrichtung in einem Lager 325 des Rahmens 153 geführt ist. Die Gleitstange 324 wird durch die Curvenscheibe 171 ä bethätigt, indem der Zapfen 326 an der Gleitstange 324 in die Curven 327 greift. Mittelst der Curvenscheibe 171a wird die Spindel 311 in Schwingung versetzt. 328 ist eine Torsionsfeder, welche die Spindel umgiebt und deren oberes Ende an dem oberen Lager der Spindel 311* verbunden ist, während das untere Ende sich gegen die hintere Seite des Armes 321 legt. Die Construction ist eine derartige, dafs die Feder bestrebt ist, den Arm 321 nach auswärts zu drücken.
Die Innenbewegung des Armes 321 wird durch eine Schraube 321a begrenzt, welche in einem Arm 321b sitzt, der an der Spindel sitzt, und die Spitze der Schraube legt sich gegen den Rahmen, wenn der Arm 321 seine äufsere Lage erreicht, Fig. 7, 8 und 13. Die Vorrückspitze soll so nahe als möglich an dem Lineal 274 arbeiten und die Schraube 321 a ermöglicht diese Verstellung.
Der Schuh wird am meisten vorgerückt, wenn an der Seite gezwickt wird, und am wenigsten, wenn der Schuh am Zehentheil gezwickt wird. Während des Zwickens an der Absatzgegend ist die Vorwärtsbewegung des Schuhes eine mittlere. Die Mittel, um diese Vorwärtsbewegung zu verändern, sind nun die folgenden.
Um die Gröfse der Schwingung des Armes 321 und der Spindel 311 zu vermehren oder zu vermindern, wird die Gabel 329 des Armes 323 längs des Armes 321 bewegt.
Zu diesem Zwecke besitzt die Kammwelle 249 einen Arm 330, welcher den Zapfen 3.31 besitzt, der in ein erweitertes Lager eines Hängearmes 332 greift, welch letzterer an dem festen Rahmen bei 333 drehbar sitzt. Der Hängearm ist bei 334, Fig. 3 und 4, geschlitzt, damit der Arm 323 hindurchgehen kann, so dafs die Lage des Armes 332 die Lage der Gabel 339 auf dem Arm 321 bestimmt.
Wenn die Welle 249 die Lage einnimmt, bei welcher die Seiten des Schuhes gezwickt werden, so befindet sich die Gabel 329 an ihrem von dem freien Ende des Armes 321 am weitesten entfernten Punkte, und dementsprechend hat der Arm die Bewegung.
Indem man die Welle 249 in die Lage zum Zwicken des Absatzes dreht, wird die Gabel 329 nach einer Mittellage auf dem Arm 321 bewegt, während beim Zwicken.„des Zehentheiles die Gabel nach dem Ende des Armes 321 bewegt wird.
Um noch weiter das Vorrücken zu verringern, ist ein Ausschnitt 335 in der äufseren Seite des Armes 321 angeordnet,, so dafs daselbst etwas Leerbewegung des Armes 321 in der Nuth 322 eintritt, wobei wohl berücksichtigt werden mufs, dafs ein Vorrücken stattfindet, wenn der Arm 321 rückwärts bewegt wird.
Die Maschine besitzt zwei Nagelkästen 336 und 336% Fig. 6 und 48 bis 51 a, von denen ersterer kürzere Nägel, letzterer längere enthält. Die kürzeren Nägel dienen zum Annageln der
Seiten des Schaftes, die längeren für die Zehen und Hacken. ■
Die Maschine besitzt Vorrichtungen, durch welche die geeigneten Nägel selbstthätig während des Arbeitens der Maschine nach dem Leisten geliefert werden. Beide Nagelkästen haben die gleiche Einrichtung. Die Einrichtung derselben ist in Fig. 48 bis 51 dargestellt, während. Fig. 1 bis 6 die Lage der Nagelkästen an der Maschine zeigen.
Der Nagelkasten hat eine cylindrische Trommel 337 und einen kegelförmigen Theil .338, welche beide mit dem Zapfen 339 aus einem Stück bestehen. Der Zapfen 33g dreht sich in dem Lager 340 und wird darin durch eine Schraube 341 gehalten.
Die Trommel 337 ist an ihrem Umfang mit einer Nuth 342 für eine Treibschnur 343 versehen, die um eine Schnurscheibe 344 auf der Curvenscheibenwelle 160 geht.
345 ist ein fester Kopf, der an seinem Umfang eine Kerbe besitzt, in welche die Kante des Theiles 338 pafst. Der Kopf schliefst die Vorderseite des Kastens, giebt der Nagelrinne und anderen Theilen Auflage und bildet ein vorderes Lager, um welches sich die Nageltrommel dreht. ■ ·
Die Trommel 337 hat im Innern eine oder mehrere Rippen 346, welche dazu dienen, die ' Nägel in die Höhe zu heben und sie in die geneigte Nagelrinne fallen zu lassen.
Diese Nagelrinne besteht aus zwei parallelen Stangen 347,. welche von ihren oberen Enden 348 nach unten geneigt sind, im Innern der Nagelkästen liegen und die Nägel nach auswärts führen. Die Entfernung zwischen den Stangen ist eine solche, dafs die Nägel an ihren Köpfen auf beiden Stangen gleiten, während ihre Schenkel in dem Schlitz zwischen den beiden Stangen Platz haben. Die oberen. Kanten 349 der Stangen 347 sind nach der Aufsenseite abgeschrägt, so dafs die Nägel keine Veranlassung finden, sich festzusetzen. Jeder Nagel, welcher herabfällt, gleitet in der Nagelrinne nach abwärts und durch eine Oeffnung 350 in ,dem festen Kopf 345. 351 ist eine Platte, deren untere Seite parallel mit der Oberkante der Nagelführung liegt und in solcher Entfernung von derselben absteht, dafs sie. mit den Köpfen der Nägel nicht in Berührung kommt. Die beiden Stangen 347 werden durch Schrauben 347 s an einander, und in der erforderlichen Entfernung durch die Schraube 347b gehalten.
Die Schraube 347a dreht sich frei in einer der Stangen und schraubt eine an die andere fest, während die Schraube 347b in der einen Platte eingeschraubt ist und sich mit ihren Spitzen gegen die Innenseite der anderen Stangen legt.
352 ist eine Bürste, welche an der Welle 353, die sich im Kopf 345 dreht, befestigt ist und in Querrichtung in der Nagelführung schwingt und solche Nägel von denselben abbürstet, welche sich nicht in richtiger Lage auf denselben befinden.
Die Welle 353 geht durch den Kopf 355 hindurch und trägt aufserhalb des Kopfes einen Arm 354. Letzterer besitzt an einer Feder 356 einen Hammer 355. Wenn nun der Arm 354 oscillirt, so schlägt der Hammer gegen die Nadelrinnen und verhindert das Festklemmen der Nägel in denselben.
Die Treibschnur 343 des Nagelkastens 336 ist eine offene, während diejenige des Kastens 336a eine gekreuzte ist. Die Schnüre gehen über lose Scheiben 357. Um nun die Welle 353 in Schwingung zu versetzen, trägt dieselbe einen Anschlag 358, welcher sich gegen die Nase 359 an der Innenseite 338 des Kastens legt, und beim Drehen des Kastens kommt die Nase 359 mit dem Anschlag 338 in Berührung und dreht die Welle 353. 354a ist eine Feder, . welche das freie Ende des Armes 354 mit dem Kopf 345 verbindet und bestrebt ist, ' den Arm "in seine normale Lage ' zurückzuführen, wenn der Arm infolge der Anschläge eine Bewegung ausgeführt hat. und den Hammer 355 gegen die Nagelrinne anschlagen liefs. Beide Nagelrinnen werden mit Nägeln gefüllt erhalten, so dafs stets Nägel aus der einen oder anderen Führung verwendet werden können. Die Nagelkästen haben enge Schlitze 360 für den Austritt von nagellosen Köpfen oder anderen nicht verwendungsfähigen Nägeln.
•Die Nagel weiche hat folgende Einrichtung:
Die längeren Nägel werden für den Absatz und die Zehen, die kürzeren für die Seiten des Schuhes verwendet. Es war schon, früher erwähnt worden, dafs die Wirkung des Lineals" selbstthätig mittelst des Trittes 144 erfolgt. Die Nagelweiche wird ebenfalls durch diesen Tritt 144 bethätigt und wirken ihre Theile zusammen mit den bereits beschriebenen Theilen. Auf der. Welle 249 sitzt lose ein Arm 361, Fig. 3 und 72.· Dieser Arm wird nach der linken Seite der die Maschine bedienenden Person durch eine Feder 362 gedrückt und nach der anderen Richtung durch den Druck eines Zapfens 363 der Welle 249, der sich gegen einen Zapfen 364 auf dem Arm legt, getrieben (s. Fig. 1, 3 und 72).
Die Feder 362 führt die Theile in die Lage, dafs die Seiten des Schuhes gezwickt werden, allemal wenn der Fufs von dem Tritt 144 weggehoben ist, und zu dieser Zeit wird die Nagelrinne der Nageltrommel 366 zur Verwendung von kürzeren Nägeln in Benutzung gezogen, indem der Zapfen 363 den Arm 361
nach rechts gestofsen hat. Die Details der Nagelweiche sind in Fig. 72 bis γ6 angegeben.
Das freie Ende des Armes 361 ist bei 365 mit einer röhrenförmigen Stange 366 verbunden, welche in einem Lager 367 in dem Block 368 der Nagelweiche gleitet. Dieser Block 368 ist fest an dem festen Rahmen 153 durch Bolzen, welche durch die Nuthen 369 hindurchgehen, befestigt.
Der Nagelleiter 370 hat eine Bodenplatte 371, in welcher ein runder Zapfen 372 befestigt ist. Dieser Zapfen findet Auflager in dem Theil 373 einer Stahlplatte 374, welche in dem Block 368 befestigt ist. Der Zapfen 372 geht oberhalb der Oberkante der Stahlplatte 374 und sodann durch die Oeffhung 375 an dem Ende des Gleitschuhes 376, welcher mit dem Zapfen 372 durch den Stift 377 verbunden ist, der durch den Gleitschuh und den Zapfen 372 hindurchgeht. Es sind so der Gleitschuh und die Platte 371 fest an dem Zapfen 372 gehalten und schwingen um ihn, wenn sie den Nagel von jeder Seite in mittlere Stellung bringen. Die Platte 371 hat an ihrer Vorderkante eine Vertiefung 378, welche durch einen Block 379, der excentrisch an der Innenfläche mit dem Drehzapfen 372 sitzt, bedeckt wird.
Das Stück 374 des Blockes geht vorn in einen Ansatz 380 aus, welcher fast in Contact mit der inneren Fläche des gekrümmten Blockes tritt und eine halbcylindrische Vertiefung 381 besitzt, welche mit einer ähnlichen Vertiefung in dem Block 379 eine cylindrische Bohrung 382 bildet, wenn der Block 379 in seiner Mittellage ist, wie in Fig. 67 und 71 dargestellt ist. Die Gröfse des Kanals 382 ist so, dafs der Kopf des Nagels 383 ohne anzustofsen durch den Schlitz hindurchgeht. 384 ist eine Platte, welche an der Oberkante des , Blockes 379 durch dieselben Bolzen 385 befestigt ist, durch welche der Block an den Ansätzen der Platte 371 festgehalten ist. Die Platte 384 hat eine kleine Vertiefung 386 an ihrer inneren Kante, welche Vertiefung dazu dient, den Schenkel des Nagels aufzunehmen, wenn der Kopf desselben an der Oberseite der Platte liegt, in welcher Lage der Nagel von dem Ende der Nagelrinne zutritt, die in der Richtung mit der Nuth liegt. Das Ende der anderen Nagelrinne ist dann durch das nicht mit Nuth versehene Ende 387 der Platte geschlossen. So werden nun die Nägel aus der Nagelrinne geliefert, welche in Richtung mit der Nuth 386 liegen. Das untere Ende der inneren der parallelen Stangen 347 einer jeden Nagelrinne ist in einer Vertiefung 388 auf jeder Seite des Ansatzes 380 befestigt und die Seite 389 des Ansatzes bildet eine Fortsetzung von jener Schienenstange, Fig. 52. Die äufsere Schienenstange 347 ist in gerader Richtung mit der Seite der Fläche 389 fortgesetzt und reicht bis dicht zu dem Block 379, so dafs der Nagel in die Nuth 386 geliefert wird; letztere ist nun von solcher Gröfse, dafs sie nur einen Nagel gleichzeitig aufzunehmen im Stande ist.
Wenn der Nagel in die Vertiefung 386 eingetreten ist, so schwingt der Gleitschuh 376 und die Platte 371 um den Zapfen in genügendem Mafse, um den Nagel in die Nuth 381 zu bringen, und der Nagel wird dann aus der Nuth 386 der Platte 384 nach abwärts gezogen und fällt durch den Kanal 382 in die Nuth des Nagelreichers. Die Mechanismen, zum Abführen der Nägel aus der Nuth 386 sind die folgenden:
-390, Fig. 52, 70 und 71, ist ein Hebel, der bei 391 an dem Block 392 drehbar ist, der wieder an Ständern 393 an dem Gleitschuh 376 befestigt ist. Der Hebel hat einen Ansatz 394, gegen welchen sich ein Anschlag 395 des Gleitrahmens, Fig. 4, legt, wenn der Gleitrahmen gerade in seiner hinteren Stellung ankommt. Es wird dann das abgerundete Ende 396 des Hebels 390 nach rückwärts getrieben. Dieses abgerundete Ende 396 läuft in einem Loch der Gleitstange 397, welche Lager im Block 392 findet. An dem vorderen Ende der Gleitstange ist mittelst Gelenkes 398 ein Arm 399 eingehängt, welcher nach vorwärts' und unten gebogen ist und an seinem unteren Ende 400 auf der Unterseite einen Anschlag 401 besitzt, welcher sich gegen den Kopf des Nagels legt, wenn der Arm nach rückwärts bewegt wird. Dieser Anschlag führt so den Nagel aus der Vertiefung 386 in den Kanal 382, durch welchen er in eine Vertiefung des Nagelfreigebers fällt, wie dies bereits beschrieben ist.
402, Fig. 53 und 61, ist eine Feder, welche den Arm 399 in seiner senkrechten Lage hält, es sei denn, dafs ein nicht vorhergesehenes Hindernifs seiner Rückwärtsbewegung entgegentritt, in welchem Falle die Feder nachgiebt und eine Zerstörung der Maschine verhindert. Der Nagelfreigeber ist fest an dem Rahmen 163 angeordnet. Er besitzt eine Stange 403, Fig. 62 und 63, welche in einer Vertiefung des Blockes 368 gleitet, Fig. 52. Diese Stange hat eine Oeffhung 404, welche in der hinteren Lage der Stange unterhalb und in Richtung mit dem Durchgang 382 liegt und in dem Haupttheil ihrer Länge von dem gleichen Durchmesser wie der Durchgang 312 ist, so dafs der Nagelkopf in diesem Durchgang frei passiren kann. Auf der Unterseite der Stange 403 sind zwei Backen 405 drehbar angeordnet, welche im Zapfen 406 drehbar angeordnet sind. Die hinteren Enden dieser Backen werden durch eine Feder 407 aus einander getrieben, derart, dafs die Vorderbacken geschlossen gehalten
werden. Dadurch wird der Boden der Nagelöffnung von jedem Backentheil halb verschlossen. Die Aushöhlung besitzt einen cylindrischen Theil 408 von gleichem Durchmesser und in Richtung mit dem Durchgang 404, sowie ein konisches, unteres Ende 409, welches bis zur Unterseite der Backen reicht (s. Fig. 63, 64, 65 und 66). Wenn die Backen in ihrer hinteren Lage sind, so findet die Spitze des fallenden Nagels den konischen Theil 409 der Aushöhlung, während der Nagel in aufrechter Lage dadurch gehalten ist, dafs sich sein Kopf gegen die Seiten des Durchgangs 404, Fig. 64, legt. Der Durchgang 404 wird vorteilhaft aus einer Stahlbüchse 410 gemacht und am Kopf abgerundet, so dafs eine Führung für den Nageltreiber geschaffen ist. Wenn der Nagelfreigeber in seiner hinteren Lage sich befindet, so befindet sich die Nabe der Büchse 410 innerhalb des Ausschnittes der Platte 371 und ist fest in Berührung mit der unteren Seite des Ansatzes 380. Wenn der Gleitrahmen 163 und mit ihm der Nagelfreigeber seine vordere Lage erreicht hat, so geht der Hammer nach abwärts und prefst den Nagel nach abwärts. Die Backen 405 gehen aus einander und gestatten den Durchgang des Nagels und des Nageltreibers (Hammers). Der Nagel geht dann durch den offenen Schlitz der Stoff klemme 207 und durch die Kante 191 des Oberleders und durch die Brandsohle 208. Der Stöfser 411 des Hammers sitzt an einer vertical gleitenden Stange 412, welche Führung in dem Gleitrahmen 163 findet. Die Stange 412 wird durch eine Spiralfeder 413, Fig. 21, welche sie umgiebt, nach abwärts getrieben, und das untere Ende der Feder legt sich gegen die Gegenringe 414 auf der Stange und ihr oberes Ende gegen den Wagenrahmen. Das obere Ende der Hammerstange trägt einen Kopf 415 mit einem Plantsch 416; 417 ist eine mit dem unteren Ende an dem Gleitrahmen sitzende Federklinke, deren oberes Ende unterhalb des Flantsches 416 liegt, wenn der Hammer gehoben ist, und dazu dient, ihn in dieser Lage zu halten. 418 ist eine Feder, welche die Federklinke unter dem Flantsch hält. 419, Fig. 5, ist ein Ansatz an dem Rahmen 1 53, gegen welchen sich ein Zapfen 1 20 an der Federklinke legt, wenn der Gleitrahmen seine vordere Lage erreicht, und dadurch wird die Federklinke 417 von dem Flantsch 416 abgedrückt, so dafs der Hammer nach dem Feststellen ausgelöst wird. Der ■ Hammer wird wieder gehoben, wenn der Gleitrahmen wieder zurückgeht, und zwar vermittelst eines Hebels 421, dessen vorderes Ende 422 gegabelt ist und unter den Kopf 415 greift. Das hintere Ende des Hebels wird durch einen schrägen Ansatz 423, der gegen .die Rolle 424 wirkt, bewegt. Der Ansatz 423 ist an dem festen Rahmen 153 befestigt. Wenn der Kopf 415 seine obere Stellung erreicht, so tritt die Federklinke 417 unter den Flantsch 416 und hält den Hammer auf, bis die Federklinke wieder, gegen den Ansatz 419 stöfst und der Ansatz dann unter dem Flantsch 416 fortgedrückt wird. Das vordere Ende des Hebels 422 wird durch eine Feder 425 nach abwärts geprefst. Der Hebel ist an einem Zapfen 426 des Gleitrahmens drehbar.
Die Mittel zum Bethätigen der Nagelweiche sind die folgenden:
Es wurde bereits angegeben, dafs ein einzelner Nägel aus dem Mündungsende der Nagelrinne in die Nuth 386 eintritt und durch eine Bewegung der WTeiche über den Kanal 382 geführt wird, in welchem er durch eine geringe Rückwärtsbewegung abgegeben wird. Der Mechanismus, um die Nuth 386 der Platte 384 nach der geeigneten Nagelrinne zu bringen, ist nun folgender:
Der Gleitschuh 376 hat an seinem oberen Ende eine Vertiefung 427, in welcher eine Weichenzunge 428 wirkt. Die Weichenzunge kann sich innerhalb bestimmter Grenzen um ihren Zapfen 429 bewegen, welche in einer entsprechenden Nuth 430 drehbar ist. Die Zunge 428 hat an ihrer unteren Seite einen Zapfen431, welcher durch einen Querschlitz432 in dem Schuh, sowie auch durch einen Schlitz 433 in dem Block 368 hindurchreicht. Der Zapfen tritt in das Lager 367, indem er durch einen Schlitz 434 geht, welcher in dem röhrenförmigen Zapfen 366 sitzt. Der Zapfen 431 hat elliptischen Querschnitt, Fig. 73. 435 sind mit Köpfen versehene Zapfen, deren Köpfe leicht in die Bohrung der Stange 366 passen und sich gegen die Kanten des Zapfens legen. 436 sind Spiralfedern, in deren zugekehrten Enden die Schenkel der Zapfen 435 liegen. Die anderen Enden der Federn legen sich gegen die Schraubenstifte 437, welche die Enden der Bohrungen abschließen. Ein kurzes Gelenk 365a vermeidet ein Festsetzen der Stange 366 in dem. Sockel 367. Die Bewegung der Stange 366 erfolgt in gerader Linie, während das Ende des Armes 361 sich in einem Kreisbogen bewegt. Die Längsbewegung der Stange 366 veranlafst die Schwingbewegung der Weichenzunge 428, wenn sich die letztere frei' bewegt; wenn dagegen die Zunge nicht frei ist, so wird diejenige Feder 436, gegen welche der Zapfen 431 sich legt, zusammengedrückt und sofort ist die Zunge von ihrem Widerstand befreit, die Feder dehnt sich aus und wirft die Zunge nach der einen oder anderen Seite der Aushöhlung.
437 sind Anschlagstifte, welche nach innen zwischen die Zapfen 435 reichen, um die Be-
wegung dieser Zapfen zu begrenzen. Das hintere Ende 438 der Zunge ist keilförmig gestaltet und dient dazu, einen Zapfen 439 am Gleitrahmen 163 aufzunehmen. Dieser Zapfen • trägt eine Rolle 440, welche sich gegen eine Seite des keilförmigen Endes 438 legt, wenn sich der Wagen vorwärts, bewegt und die Zunge, sowie den Schuh nach einer Seite bewegt, und zwar ist die Bewegung derartig, dafs der Nagel nach seiner Cenlrallage gefördert wird. Die Lage der Zunge in der Vertiefung wird bestimmt durch die Lage des Armes 361, und die Lage der Zunge bestimmt die Richtung, in welcher der Zapfen 43g sich über den Nagelhalter bewegt.
Um nun zu vermeiden, dafs der Zapfen 439 an die Spitze 441 der Zunge anschlage, wird die Zunge stets nach einer Seite der Vertiefung des Gleitschuhes gehallen, mit Ausnahme dann, wenn der Gleitrahmen in seiner hinteren Lage sich befindet. Um nun dies zu erreichen, hat das hintere Ende an der Unterseite einen Ansatz 442, welcher durch eine Oeffnung 443 in dem Gleitschuh 376 hindurchgeht und in einen Ausschnitt .444 des Blockes 368 greift.
Der Arm 445 ist an seinem unteren Ende 446 mit dem Rahmen 153 drehbar verbunden und hat einen Zapfen 447, der durch eine Zugfeder 448 mit einem Zapfen 449 auf dem festen Block 368 verbunden ist, Fig. 56. Die Feder 448 wirkt in der Weise, dafs sie die Oberseite des Armes nach vorwärts zu ziehen bestrebt ist. . 450 bezeichnet eine Spitze auf dem Arm, welche in die Vertiefung 444 eintritt und irgend einen Wechsel in der Lage der Zunge so lange verhindert, bis die Spitze 450 nach rückwärts bewegt wird. Die Rückwärtsbewegung des oberen Endes des Armes wird durch einen Ansatz 45 1 des Gleitrahmens bewirkt, Fig. 70, welcher sich gegen den Ansatz 452 des Armes legt, wenn der Gleitrahmen 163 gerade seine hintere Lage erreicht hat, so dafs, wenn der- Arm 361 zu irgend einer Zeit bewegt wird, ausgenommen dann, wo der Gleitrahmen 163 in seiner hinteren Lage ist, die Weichenzunge so lange in Ruhe bleibt, bis der Rahmen seine hintere Lage erreicht hat, worauf die Zunge unmittelbar umgekehrt wird und in die Lage kommt, dafs der Zapfen 439 mit seiner Rolle 440 auf der anderen Seite der Keilspitze wirkt. Es kann so in keinem Falle der Zapfen 439 gegen die Keilspitze anstofsen, da er nicht eher die Spitze erreicht, bis der Ansatz 45 1 aufser Berührung mit dem Ansatz 452 gebracht ist, und ferner läuft die Spitze 450 immer dem Zapfen 439 bei der Vorwärtsbewegung des letzteren voran.
In Fig. 68 sind die Theile in einer solchen Lage gezeichnet, dafs die Nägel aus dem Nagelkasten 336 verwendet werden, während in Fig. 69 die Theile in einer Lage sind, um die Nägel aus dem Kasten 336a zu entnehmen. In Fig. 70 ist der Gleitrahmen in seiner vorderen Lage gezeigt, während in Fig. 71 der Rahmen in seiner hinteren Lage sich befindet.
Die Maschine soll nun vortheilhaft rasch in Ruhe gesetzt werden, und zwar in einer solchen Lage, dafs der aufzuzwickende Schuh leicht eingelegt werden kann. Der Bremsmechanismus, welcher dies erreicht, ist in Fig. 90 dargestellt. Der Tritthebel 190 ist auf der Welle 1 20 aufgekeilt, welche den Drehpunkt desselben bildet. Diese Welle hat ein Lager auf der Seite des Gestelles 101 und trägt an dem äufseren Ende einen Arm, der einen Zapfen 454 besitzt. Letzlerer legt sich gegen die Unterseite des Armes 455 eines Winkelhebels, der bei 456 an dem Rahmen 101 drehbar ist. Der obere Arm 457 des Winkelhebels trägt einen Frictionsschuh 458, welcher mit dem Arm 457 durch einen Zapfen 459 verbunden ist- und sich gegen die Peripherie eines Excenters 460 legt, das auf der Curvenscheibenwelle 160 aufgekeilt ist.
Das freie Ende des Armes 455 ist durch eine Zugfeder 462 mit einem festen Punkt an dem Gestell 101 verbunden, so dafs das freie Ende des Armes 455 nach abwärts gezogen wird, wenn der Tritthebel 119 in seiner Vorderlage sich befindet, und demgemäfs ist der Arm 453 in seiner tiefsten Lage. Diese Lage ist in Fig. 90 in ausgezogenen Linien angegeben. Der Bremsschuh wird mit der ganzen Kraft der Feder 462 gegen das Excenter 460 geprefst, und die Curvenscheibenwelle ist zur Ruhe gebracht, bevor der ansteigende Theil 461 des Excenters 460 den Schuh passirt hat.
Wenn die Kraft der Feder nicht grofs genug ist, um ein einmaliges Vorbeigehen des ansteigenden Theiles 461 unterhalb des Schuhes 458 zu verhindern, nachdem ,der Hebel 119 seine vordere Stellung erreicht hat, so wird der Mechanismus deshalb nicht zerstört, "denn die Feder 462 gestattet dem Schuh, sich nach auswärts zu bewegen. Die in Fig. 90 in punktirten Linien angegebene Stellung entspricht den Theilen der Maschine, wenn dieselbe in Thätigkeit ist.

Claims (11)

  1. Patent-Ansprüche:
    .1. Eine Maschine, mittelst deren der Schaft über den Leisten gezogen und mit der Brandsohle durch verschieden lange Nägel befestigt wird, dadurch gekennzeichnet, dafs durch Niederdrücken des Fufstrittes 144 in drei verschiedene Arbeitsstellungen der Leisten so vorgerückt wird, dafs er beim Zwicken den Seiten eine gröfsere Geschwindigkeit als beim Zwicken des Hackentheiles und der Zehe erhält, ferner
    dafs ein ebenfalls vom Fufstritt 144 mittelbar bethätigtes Lineal beim Zwicken und Nageln des Hacken- und Zehentheiles mehr dem Maschineninnern entsprechend der Leistenform genähert wird, dafs die Klemmzange 173, 174 durch Einrücken einer von einem besonderen Fufstritt 121 bethä'tigten Kupplung die Schaftkante ergreift, mittelst der auf der Zangenstange verschiebbaren Muffe 176 geschlossen und durch die Feder 128 angespannt wird, hierauf die übergeholte Schaftkante mittelst der Schaftklemme festgespannt und sodann mittelst des Nagelmechanismus festgenagelt wird, wobei die Nägel gleichzeitig mit dem Stellen des Fufstrittes 144 aus einer der beiden sich drehenden Nageltrommeln 366 oder 366a entnommen und durch die ebenfalls vom Fufstritt 144 beeinflufste Nagelweiche dem Nageltreiber zugeführt werden.
  2. 2. Bei der unter !. gekennzeichneten Aufzwickmaschine zum Oeffnen und Schliefsen der Zangen die über die Zangenstangen 172 verschiebbare Muffe 176 mit den an der Muffe befindlichen äufseren Zapfen 178, 180 und inneren Zapfen 179; ferner die Verbindung von Muffe 176 mit der Zangenstange 172 durch Feder 200, sowie die Bethätigung von Zangenstange und Muffe mittelst Curvenscheiben und in einem Gleitrahmen 173 gelagerten Hebeln 129 und 198 in solcher Weise, dafs ein Ergreifen der Schaftkante am Leisten und ein seitliches Ueberholen der Schaftkante über die Leistenkante stattfindet, worauf nach Festspannen der Schaftkante mittelst der Schaftklemme 207 die Zangen geöffnet werden.
  3. 3. Bei der unter 1. gekennzeichneten Aufzwickmaschine die Anordnung der Schaftklemme 207 in einem am Gleitrahmen 163 befestigten, jedoch in der Bewegungsrichtung desselben elastischen, verschiebbaren und mittelst des Bockes 223 arretirten Kopf 212, sowie die Anordnung der Stofsfinger 235 unterhalb der Schaftklemme zum Andrücken des Schaftes an den Leisten.
  4. 4. Bei der unter 1. gekennzeichneten Aufzwickmaschine die Anordnung des durch Zapfen 168 am Gleitrahmen 163 beeinflufsten Armes 259, welcher gegen den federnden Ansatz 264 am Kopf'211 der Zahnstange wirkt, zum Drehen der Zangen beim Zwicken der Zehen und Hackentheile.
  5. 5. Bei der unter 1. gekennzeichneten Aufzwickmaschine die Anordnung einer Vorrückvorrichtung für den Leisten, bestehend aus der auf die Brandsohle drückenden Vorrückspitze 309, welche vermittelst des Hebels 317 von einer Curve 320 gehoben und mittelst der von der Curvenscheibe 171a bethätigten Arme 321 in Drehung versetzt wird, wobei die Schwingung des Armes 321 beim Zwicken an der Leistenseite mittelst des von dem Fufstritt 144 gestellten Armes 330 auf das höchste Mafs, beim Zwicken am Zehentheil auf das kleinste Mafs erzielt wird.
  6. 6. Bei der unter 1. gekennzeichneten Aufzwickmaschine die Anordnung zweier von der Hauptantriebwelle in Drehung versetzter Nageltrommeln 336 mit festen Köpfen 345, in welche die Nagelrinnen 357 reichen, welche die von Schöpfleisten 344 aufgehobenen Nägel auffangen und sie unter Vermittelung der Klopfvorrichtung 355 der Nagelweiche zuführen, wobei eine an dem festen Kopf 345 sitzende, durch die Anschläge der sich drehenden Nageltrommel bethätigte Bürste falsch liegende Nägel abkehrt.
  7. 7. Bei der unter 1. gekennzeichneten Aufzwickmaschine die Anordnung einer von der Stellung des Fufstrittes 144 abhängigen Nagelweiche, welche vermittelst der Rohrstange 366 von der schwingenden Welle 249 aus gestellt und mittelst des Zapfens 439 am Gleitrahmen und der Keilzunge 438 in den Grenzlagen gehalten, sowie vermittelst des Zapfens 451 am Gleitrahmen 163 in Längsrichtung bewegt wird, wobei die Backen 405 des Nagelfreigebers 403 den vom Nagelleiter 370 zugeführten Nagel, aufnehmen, so dafs derselbe durch die Backen 405 hindurch in die Sohle getrieben werden kann.
  8. 8. Bei der unter 1. gekennzeichneten Aufzwickmaschine die Anordnung des Nageltreibers 412, welcher durch Feder 413 nach abwärts geprefst wird und durch Keilansätze 423 unter Vermittelung des unter seinen Kopf greifenden Hebels 421 beim Zurückgehen des Gleitrahmens gehoben und durch Federklinke 417 so lange gehalten wird, bis der feste Zapfen 420 an die mit dem Gleitrahmen verbundene Federklinke 417 anstöfst.
  9. 9. Bei der unter 1. gekennzeichneten Aufzwickmaschine eine Ausrückvorrichtung für die Zangen 174, 173 beim Zwicken des Absatzes, gekennzeichnet durch die von der Stellung des Fufstrittes 144 beeinflufsten Daumen 286 und 288 auf der Welle 249 mit zwischenliegender Vertiefung 287, von denen Daumen 286 beim Zwicken der Schuhseiten, Daumen 288 beim Zwicken der Zehen zur Wirkung kommt, während die Vertiefung 287
    zwischen beiden beim Zwicken des Absatzes zur . Wirkung kommt und dem Stift 290 gegenüberliegt, welcher den Hä'ngearm 291 so stellt, dafs seine Nabe 292 den Hebel 198 beim Zwicken des Absatzes festhält.
  10. 10. Bei der unter 1. gekennzeichneten Aufzwickmaschine die Anordnung eines elastischen Presserfufses, welcher gegen die bereits gezwickten Schaftstellen drückt und das Wiederaufziehen der genagelten Schaftkante verhindert.
  11. 11. Bei der unter 1. gekennzeichneten Aufzwickmaschine die Anordnung des mit dem Hebel 119 des Einrückfufstrittes 121 elastisch verbundenen Bremsschuhes 458 am Hebel 459, welcher gegen den mit ansteigenden Flächen versehenen Daumen 460 drückt, zum Bremsen der Gurvenscheibenwelle.
    Bei der unter 1. gekennzeichneten Aufzwickmaschine die Anordnung des durch Federklinke 134 in seiner Stellung festgehaltenen Einrückfufstrittes 121 am Hebel i.i9, welcher mittelst der Frictionskupplung 110, 107, 109 die Antriebwelle einschaltet und gleichzeitig die die Zangen aufwärts bewegende Feder 128 spannt, in Verbindung mit der Luftbremse 137, 138, welche beim Auslösen der Federklinke 134 das Zurückschnellen des Fufstrittes 121 verhindert. ' ^
    Hierzu 5 Blatt Zeichnungen.
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