DE60887C - Schraubenband-Reibungskupplung mit festgehaltener Bremsschnur - Google Patents

Schraubenband-Reibungskupplung mit festgehaltener Bremsschnur

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DE60887C
DE60887C DENDAT60887D DE60887DA DE60887C DE 60887 C DE60887 C DE 60887C DE NDAT60887 D DENDAT60887 D DE NDAT60887D DE 60887D A DE60887D A DE 60887DA DE 60887 C DE60887 C DE 60887C
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DE
Germany
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cord
clutch
coupling
rope
brake cord
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Application number
DENDAT60887D
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M. H. CH. W. FARJASSE in Paris, 23 Boulevard de Strasbourg
Publication of DE60887C publication Critical patent/DE60887C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D13/00Friction clutches
    • F16D13/08Friction clutches with a helical band or equivalent member, which may be built up from linked parts, with more than one turn embracing a drum or the like, with or without an additional clutch actuating the end of the band

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen solcher Kupplungen, die aus einem mit dem treibenden Theil verbundenen Seile bestehen, dessen anderes Ende mit einem losen, den anderen Theil umfassenden Ring verbunden ist, und die Kupplung dadurch erreicht wird, dafs auf diesen losen Ring bremsend eingewirkt wird (s. Patent No. 21668).
Bisher wurde dieses Bremsen durch reibende Theile erreicht, welche mit dem treibenden Theile verbunden sind, so dafs die ganze Bremsvorrichtung in den rohrenden Theilen (Riemscheibe oder aufgekeilte Ringe) in Zapfen drehbar gelagert werden mufste.
Vorliegende Erfindung erreicht die Hemmwirkung auf den losen Ring dadurch, dafs um ihn eine Schnur gewunden wird, welche, so lange die Kupplung im Eingriff sein soll, der Wirkung einer Zugkraft ausgesetzt wird. Durch die Anwendung dieser Schnur sind alle rohrenden und drehbar gelagerten Hebel unnöthig geworden, die Kupplung besteht demnach nur noch aus einem mit dem treibenden Theil verbundenen Seil, dessen anderes Ende mit dem losen Ring verbunden ist, der durch eine Schnur umfafst wird; sollen beide Theile mit einander in Eingriff kommen, so wird an der Schnur gezogen. Die Zugkraft bezw. die Reibung zwischen Schnur und Rolle ist denkbar gering und hangt nur von der Anzahl Umwindungen des eigentlichen Kuppelseiles ab. Durch die Anwendung einer einfachen Schnur zur Hervorbringung der Bremswirkung wird aber die neue Kupplung den bisher bekannten gegenüber nicht nur einfach, sondern sie gestattet eine ausgedehntere Verwendung deswegen, weil durch die Anwendung dieser Bremsschnur die Kraft, welche von einem Motor oder dergleichen auf einen zweiten Motor oder eine Arbeitsmaschine übertragen werden soll, nicht nur bei gegebener Construction über eine gewisse Gröfse hinausgehen, sondern innerhalb dieser Grenze beliebig variirt werden kann.
Fig. ι ist ein Längsschnitt durch eine Kupplung der neuen Art, Fig. 2 ein Querschnitt in Richtung der Linie nt-n der Fig. 1. Auf der Riemscheibe P ist das eine Ende des Seiles r befestigt, welches sich um die Rolle A schlingt und mit seinem anderen Ende mit dem Kuppelring B verbunden ist, welcher lose auf der Welle A sitzt. Fig. 3/zeigt diesen Kuppelring in Ansicht, Fig. 4 zeigt, wie das Endej-- des Seiles r durch Vernietung mit dem Kuppel- . ring B verbunden ist.
Das eine Ende χ des Seiles r wird, anstatt direct mit der Scheibe P verbunden zu werden, in einem leicht abgeschrägten Einschnitt g gehalten (s. die perspectivische Ansicht Fig. 7), welcher in einem hervorspringenden Rand It der Muffe M gebildet ist; diese Muffe M wird mit der Riemscheibe verschraubt, auch kann das Ende χ mit einem Bolzen k verbunden werden, welcher in eine Verdickung der Muffe M eingelassen ist.
Der Fall, dafs die Riemscheibe durch die Welle t angetrieben wird, ist in Fig. 5 gezeigt. Das Ende χ ist mit der Welle A verbunden,
beispielsweise unter Zuhülfenahme des Stellringes C, das Seil r ist um die verlängerte Nabe D der Riemscheibe gewickelt, welche selbst lose auf der Welle sitzt; das Endendes Seiles r ist mit dem Kuppelring B verbunden, der lose auf der Nabe D sitzt.
Die Wirkungsweise ist in beiden Fällen die gleiche.
Ist die den Kuppelring B in der Rille a umfassende Schnur b nicht angezogen, so dreht sich infolge der Steifigkeit des Seiles r Ring B und Seil r frei um den zu treibenden Theil; wird jedoch die Schnur b angezogen, auf den Kuppelring B also hemmend eingewirkt, so umfafst das Seil den zu treibenden Theil und nimmt ihn mit einer Kraft mit, welche proportional der Zugkraft der Schnur ist. Die Kupplung wird also allmählich bewirkt und kann eine bestimmte, von der Spannung der Schnur abhängige Kraft nicht übersteigen; aufserdem hat sie noch den Vortheil, dafs der getriebene Theil ohne Einflufs auf den treiben-, den Theil ist und so Ungleichmäfsigkeiten und Stöfse vermieden werden.
Durch vorliegende Neuerung wird der Kupplung ein grofses Anwendungsfeld geschaffen; sie kann zunächst als Sicherheitskupplung dienen und die Transmission von dem Motor oder die verschiedenen Theile einer Transmission von einander isoliren.
In der in Fig. ι dargestellten Ausführung, wo die Riemscheibe eine Welle antreibt, wirkt das Seil r auf eine Muffe e, welche durch den Kanal / auf der Welle befestigt ist. Die Vorrichtung ist so angeordnet, dafs ein geringer Zug an der Schnur b genügt, die Kupplung zu bewirken; wird kein Zug auf die Schnur ausgeübt, so kuppelt sich der getriebene Theil augenblicklich aus. Bei dieser Anordnung ist es sehr einfach, von einem ganz entfernten Punkt die Transmission von dem Motor mittelst elektrischer, pneumatischer oder ähnlicher Uebertragung loszukuppeln.
Fig. io zeigt hierzu ein Beispiel; die Schnur b ist mit einem Hebel ο verbunden, der in ρ drehbar gelagert ist. Dieser Hebel ist mit einem Haken q versehen, welcher mit dem Haken ql der Armatur s eines Elektromagneten in Eingriff ist. Wird um den Elektromagneten ein Strom geschickt, so wird die Armatur s angezogen, so dafs der Haken ql den Haken q des Hebels ο freigiebt; hierdurch wird die Schnur b schlaff und die Kupplung gelöst.
Fig. 6 zeigt einen Fall, in dem die Riemscheibe durch die Welle unter ähnlichen Bedingungen angetrieben wird; der einzige Unterschied besteht darin, dafs das Seil im umge-^ kehrten Sinne, d. h. so aufgewickelt ist, dafs es bei einer Einwirkung auf die Scheibe B aufschwellt und sich der Innenwandung der Riemscheibenmuffe anschmiegt und so den Eingriff der Kupplung bedingt. Fig. 12 ist eine perspeclivische Ansicht eines Bandes, welches, gleichzeitig als Stellring benutzt, leicht auf der Welle zu befestigen ist; der die Feder bildende Theil wird vor dem Einschneiden der Feder mit einer weiteren Bohrung versehen als der zur Befestigung auf der Welle dienende Theil.
Da die Kupplung allmählich eingreifend und von begrenztem Widerstand ist, so läfst sie sich sehr gut zum Antreiben von Werkzeugmaschinen, Schneidelochmaschinen, Pressen etc. verwenden, wobei sie die einzelnen Theile vor Ueberanstrengung bezvv. Bruch schützt.
Bei Maschinen mit grofsen lebendigen Kräften, Mahlgängen, Centrifugen u. dergl. werden die Transmissionen, wenn sie durch äufsere Veranlassungen langsamer laufen oder zum Stillstand gebracht sind, nicht nachgezogen.
Auf Turbinen angewendet, kann die Kupplung langsam eingeschaltet und langsam und augenblicklich gelöst werden.
Vorzüglich eignet sich diese Kupplung, um Motoren mit einander zu kuppeln. Sie bildet hier eine selbsttätige Loskupplung, indem sie die Maschine, deren Geschwindigkeit sich verringert, ausschaltet.
Die Kupplung ist auch mit Vortheil anwendbar bei der Uebertragung einer bestimmten Kraft, wo eine motorische Kraft in einzelnen Theilen an Betriebsstätten abgegeben werden soll. Bei Gasmotoren für elektrische Beleuchtung oder andere Zwecke angewendet, wird die Kupplung die Stöfse infolge des Gleitens unterdrücken, welches im Augenblick des Stofses eintritt.
Die Spannung ist proportional der Spannung der Bremsschnur, man wird also, wenn man diese Schnurspannung ändert, verschiedene Treibkräfte und infolge dessen variable Geschwindigkeiten erhalten können.
Denkt man sich beispielsweise eine Arbeitsmaschine mittelst vorliegender Kupplung von einer Transmission aus angetrieben und die Schnur b ist mit dem gewöhnlich zum Ein- und Ausrücken benutzten Trittbrett verbunden, so kann der Arbeiter seine Maschine nicht nur nach Belieben mit Leichtigkeit sofort ein- und ausrücken, sondern er kann gleichzeitig seine Maschine mit jeder beliebigen Geschwindigkeit laufen lassen, je nachdem er mehr oder weniger fest auf das Trittbrett auftritt.
Die Kupplung ist ferner leicht anzubringen bei Hebewerken, die durch Hand und Motoren angetrieben werden. Der Motor treibt die Winde mittelbar durch die Kupplung y an (Fig. 12 und 13), welche eingreift, wenn der Drehungssinn Aufgang hervorruft; bei umgekehrter Drehung: findet selbstthätig Ausrückung statt. ■■·■·.■:·■■
Der Motor hebt also die Last, ohne dafs die Last auf ihn einwirken kann. Eine zweite Kupplung ^, die durch die Last angetrieben wird, rückt sich mit einer festen Scheibe S ein, wie eine Art Bremse; die Last kann also nicht herabsteigen, denn die Bremse wirkt nur in dem einen Drehungssinn.
Bei normalem Gang ist die Bremse ausgerückt, in der Art, dafs, wenn man den Motor einrückt, die Last steigt, die Last auf der Stelle bleibt, wenn man den Motor nicht wirken läfst. Um die Last herabzulassen, genügt es, die Bremse ^ zu lockern.
Auch bei elektrischen Maschinen verwendet man vortheilhaft die Kupplung als Regulator und legt ihn entweder in den directen Antrieb oder in die Transmission.
An Stelle der Schnur b kann vortheilhaft ein elastischer Draht b1 verwendet werden, welcher zweimal um den Kuppelring B gewunden ist (Fig. 14 und 15). Dieser Draht endigt in Schlingen, und in diese sind andere Drähte u u angelenkt, welche mit der Zugvorrichtung ν in Verbindung stehen. Man sieht in Fig. 15 in punktirten Linien die Stellung, welche der Draht bl bei dem Eingriff der Kupplung einnimmt. Die Rille α der Scheibe B wird vortheilhaft mit Leder χ überzogen (Fig. 16), welches mit einer Schraube y festgehalten ist; der eingezeichnete Pfeil giebt die Drehungsrichtung an.
Die Fig. 17 und 18 zeigen einen Fall, in dem der Ring B die Rille in seinem Innern trägt", so dafs die Schnur überdeckt und geschützt ist. Die Fig. 18 zeigt in punktirten Linien die Stellung des Drahtes bei der Loskupplung.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. An Reibungskupplungen, welche aus einem mit dem treibenden Theil fest verbundenen und um die getriebene Welle schraubenförmig geschlungenen Seile bestehen, behufs Regelung der Anfangsreibung und Herbeiführung einer beliebig grofsen Gleitung des Seiles auf der getriebenen Welle die Anordnung eines mit dem losen Seilende verbundenen Schleifringes a, welcher der gleitenden Reibung gegen eine festgehaltene , in ihrer Spannung regelbare Bremsschnur b ausgesetzt ist.
2. Zur schnellen Ausrückung der in Anspruch i. gekennzeichneten Kupplung die Aufhängung der Bremsschnur an einem gesperrten, durch Ferntrieb auslösbaren Hebel ο in der Weise, dafs nach der Auslösung die Spannung der Schnur b aufhört und die Kupplung dadurch ausgerückt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT60887D Schraubenband-Reibungskupplung mit festgehaltener Bremsschnur Expired - Lifetime DE60887C (de)

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