DE607952C - Verfahren zum gleichzeitigen Falzen der beiden Enden von Gefaessen aus Papier o. dgl. - Google Patents

Verfahren zum gleichzeitigen Falzen der beiden Enden von Gefaessen aus Papier o. dgl.

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DE607952C
DE607952C DES109868D DES0109868D DE607952C DE 607952 C DE607952 C DE 607952C DE S109868 D DES109868 D DE S109868D DE S0109868 D DES0109868 D DE S0109868D DE 607952 C DE607952 C DE 607952C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31FMECHANICAL WORKING OR DEFORMATION OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31F1/00Mechanical deformation without removing material, e.g. in combination with laminating
    • B31F1/008Shaping of tube ends, e.g. flanging, belling, closing, rim-rolling or corrugating; Fixing elements to tube ends
    • B31F1/0087Rim-rolling

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)

Description

  • Verfahren zum gleichzeitigen Falzen der beiden Enden -von Gefäßen aus Papier o. dgl. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Verbesserung der bekannten Verfahren zum gleichzeitigen Falzen der beiden Enden von Gefäßen aus Papier oder anderem Material, die die Gestalt eines Kegelstumpfes haben.
  • Die bekannten Verfahren haben den Nachteil, daß sie zur Festhaltung des Gefäßes während des Falzvorganges die Einschiebung eines Sperrwerkzeuges in die Matrize benötigen.
  • Vorliegende Erfindung beseitigt diesen Nachteil und arbeitet dadurch schneller, einfacher und mit geringem Aufwand von Arbeitskraft und ist somit den bekannten Verfahren überlegen.
  • Das Verfahren des gleichzeitigen Falzens der beiden Enden der stumpfkegelig.en Gefäße besteht in der Einführung des Kegelstumpfes aus Papier oder anderem Material, dessen seitliche Zusammenfügung vorher erfolgt ist, in eine an beiden Enden offene Matrize, deren Form identisch ist mit derjenigen des Kegelstumpfes und die eine rasche Umdrehung hat.
  • Wenn der Kegelstumpf eingeführt ist, beginnt ein Falzwerkzeug das Falzen. des weiteren Endes des Kegelstumpfes, preßt ihn. gleichzeitig än die Matrize und bewirkt somit sein Einbeziehen in deren rasche Drehbewegung, dagegen wird bei allen anderen Verfahren zum gleichzeitigen Falzen der beiden Enden der Kegelstumpf mit Hilfe eines Sperreisens in der Matrize festgehalten. , Im Vergleich zu den bekannten, Verfahren wird bei der vorliegenden Erfindung -die Vorrichtung einfacher und die zur Verschiebung des Sperrwerkzeuges nötige Zeit erspart.
  • Auf der beiliegenden Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel derErfindungidargestellt. Auf dem Trageisen i ruhen alle Teile der Maschine. Die Matrize 2 sitzt in einem Lager 3. Die Regelung der Drehbewegung erfolgt durch eine gekehlte Übertragungsscheibe Ein .Falzwerkzeug 5, ruht auf einer Schiebevorrichtung 6. Die Bewegung dieser Schiebevorrichtung erfolgt mittels eines Stößers 7, der durch eine Scheibe 8 bewegt wird, deren Schnitte gemäß der nötigen Verschiebung bemessen sind. Das andere Falzwerkzeug 10 ruht auf einer Schiebevorrichtung i i, die mittels des Stößers 12 und der Scheibe 13 mit steigender Auskehlung 14 bewegt wird.
  • Wenn die Falzung beendet ist, muß das Gefäß abgeworfen werden, dies erfolgt durch den Auswerfer 15 in geeigneter Gestaltung, z. B. einer Scheibe oder eines Scheibenteiles, durch die der Halter des Werkzeuges hindurchgeht. Der Auswerfer wird mittels einer Stange 16 betätigt, die sich in den Trägern 17 verschieben kann. Die Stange 16 wird' durch einen Winkelhebel 18 betätigt, welcher durch den Exzenter i 9 zum Zurückhalten verbunden ist. Die Vorwärtsbewegung der Auswerferscheibe 15 wird durch die Feder 2o bewirkt.
  • Alle Exzenterscheiben u. dgl. 8, 13, 19 sitzen auf der gleichen Welle 21, die durch die Antriebsscheibe 22 bewegt wird. Die Matrize a sitzt fest in der Trägerrolle 3 und kann beim Ausschalten durch eine andere Matrize verschiedener Größe ersetzt werden, wodurch man mit der gleichen Maschine Gefäße verschiedener Größe bearbeiten kann, da die Falzwerkzeuge 5 und i o senkrecht und waagerecht verschiebbar ausgebildet werden können.
  • In der Zeichnung ist das Gefäß in voll ausgezogenen Linien vor der Falzung und in strichpunktierten Linien nach der Falzung dargestellt, so daß man die Formveränderung durch Einbiegen der Umfalzungen erkennt. Die Arbeitsweise ist wie folgt: Im Augenblick, wo die beiden Werkzeuge 5 und i o in der entferntesten Stellung von der Matrize a sind, führt man das zu falzende Gefäß von der Seite des Werkzeuges 5 lein. Durch die Drehung der Matrize wird das Gefäß zunächst unvollständig eingezogen, bis das Werkzeug 5, vorwärts bewegt durch die gekehlte Scheibe 8, auf das weitere Ende des Gefäßes einen Druck ausübt und es vollständig in die Matrize einpreßt. Bei Fortbewegung der Drehung der Scheibe 8 wird das Werkzeug 5 vorgeschoben und falzt den sich ihm darbietenden Rand des Gefäßes um und hält gleichzeitig durch seinen Druck das Gefäß in der Matrize fest.
  • Sobald das Werkzeug 5 seine Falzarbeit begonnen hat, falzt auch das Werkzeug io unter Wirkung der ausgekehlten Scheibe 13 den anderen Rand des Gefäßes um, so daß die beiden Falzungen gleichzeitig beendet werden. Alsdann werden die Werkzeuge 5 und io durch die gekehlten Scheiben 8, 13 in die entfernte Stellung von der Matrize a zurückgeführt: Der durch die Exzenterscheibe i9 entriegelte Hebel läßt die Stange 16 los, diese stößt unter Wirkung der Feder 2o den Auswerfer 15 vor, wobei .er gegen den Falz des kleinen Endes des Gefäßes stößt und dieses aus der Matrize auswirft. Der Arbeiter fängt das fertiggefalzte Gefäß auf und führt ein neues Gefäß zum Falzen in die Matrize ein.
  • Das. Verfahren gemäß tder vorliegenden Erfindung kann beim Falzen der Enden von Gefäßen aus Papier, dünnem Blech oder anderen Werkstoffen verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verbesserung der Verfahren zum gleichzeitigen Falzen der beiden Enden; von stumpfkegelförmigen Gefäßen aus Papier oder anderem Material, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeug (5) an der Seite des weiteren Endes des Kegelstumpfes zuerst angreift und so dessen Anlagerung an die Matrize und damit sein Einziehen in deren- rasche Drehbewegung bewirkt, wodurch jedes Sperrwerkzeug zum Zwecke des Festhaltens des Gefäßes in der Matrize überflüssig wird.
DES109868D 1933-06-27 1933-06-27 Verfahren zum gleichzeitigen Falzen der beiden Enden von Gefaessen aus Papier o. dgl. Expired DE607952C (de)

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