DE607166C - Klemmleiste zur Verbindung mehrerer Leitungspaare, insbesondere bei Kabelanschlusskaesten fuer Fahrzeugmotoren - Google Patents

Klemmleiste zur Verbindung mehrerer Leitungspaare, insbesondere bei Kabelanschlusskaesten fuer Fahrzeugmotoren

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Publication number
DE607166C
DE607166C DEA66775D DEA0066775D DE607166C DE 607166 C DE607166 C DE 607166C DE A66775 D DEA66775 D DE A66775D DE A0066775 D DEA0066775 D DE A0066775D DE 607166 C DE607166 C DE 607166C
Authority
DE
Germany
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terminal strip
lines
pairs
individual
pressure
Prior art date
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Expired
Application number
DEA66775D
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Dozler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE607166C publication Critical patent/DE607166C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R4/00Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
    • H01R4/28Clamped connections, spring connections
    • H01R4/30Clamped connections, spring connections utilising a screw or nut clamping member
    • H01R4/36Conductive members located under tip of screw
    • H01R4/363Conductive members located under tip of screw with intermediate part between tip and conductive member
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R4/00Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
    • H01R4/28Clamped connections, spring connections
    • H01R4/50Clamped connections, spring connections utilising a cam, wedge, cone or ball also combined with a screw

Landscapes

  • Cable Accessories (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 18. DEZEMBER 1934
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21c GRUPPE 27
Allgemeine Elektricitäts-Gesellschait in Berlin*)
für Fahrzeugmotoren
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. August 1932 ab
Die Erfindung betrifft eine Klemmleiste, die zur Verbindung mehrerer Leitungspaare dient und insbesondere für Kabelanschlußkästen für Fahrzeugmotoren geeignet ist. Sie soll die bekannte, umständliche und viel Platz beanspruchende Klemmverbindung mit Kabelschuhen, Schrauben und besonderen Verbindungsstücken dadurch ersetzen, daß die zu verbindenden blanken Leitungs- oder Kabelenden entweder parallel oder gekreuzt unmittelbar aneinanderliegen, wobei sämtliche Berührungsstellen der einzelnen Leitungspaare in einer vorzugsweise geradlinigen Reihe hintereinander unter Zwischenschaltung von geeignet geformten Isolierstücken angeordnet sind. Der Zusammenhalt erfolgt durch ein sämtlichen Verbindungsstellen gemeinsames Druckmittel, dessen Druckkraft über die einzelnen Isolierstücke in die durch diese und die Berührungsstellen der einzelnen Leitungspaare gegebene Richtung fällt.
Diese Anordnung ergibt einen großen Vorteil gegenüber einer bekannten Klemmleiste, bei der die Kontaktstellen quer zur Druckrichtung parallel nebeneinanderliegen, wodurch neben mehreren kräftigen Druckschrauben auch noch gefederte Kontakte angewendet werden müssen, um eine gleichmäßige Berührung zu erzielen. Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß bei Lösung nur einer als gemeinsames Druckmittel dienenden Schraube nicht nur eine elektrische, sondern auch eine mechanische Trennung der Kabelenden erfolgt, so daß jede Leitung sofort herausgezogen werden kann, während bei der schon bekannten Klemmleiste auch nach Lösen der Schrauben die Kabel noch durch die Kontaktträger verbunden bleiben und erst einzeln gelöst werden müssen. Auch der Einbau der Klemmleiste in dem Kabelanschlußkasten geht schnell und einfach vor sich, da das wetterfeste Gehäuse zugleich auch als kraftschließendes Organ dient und infolgedessen verhältnismäßig schwach gehalten werden kann, da fast nur Zugkräfte z-u übertragen sind.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
Abb. ι zeigt einen Querschnitt und
Abb. 2 einen Längsschnitt durch den Kabelanschlußkasten.
In dem Anschlußkasten α befindet sich eine größere Anzahl von Kabel- oder Leitungsenden b, von denen jeweils zwei elektrisch miteinander verbunden sind. Auf den blanken Leitungsenden c sitzen aus Metall bestehende Hülsen d, die an ihren äußeren Enden Bunde e aufweisen. Die Enden c sind " nun derart angeordnet, daß sich je zwei an den metallenen Hülsen unmittelbar miteinan- S0 der berühren. Zwischen den elektrisch voneinander getrennten Leitungspaaren befinden sich lose, in den Kasten eingelegte Isolierstücke /, die zwecks Aufnahme der Leitungsenden an zwei einander gegenüberliegenden Seiten schalenförmige Aussparungen besitzen.
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Ernst Dosler in Berlin-Charloitenburg.
In diesen Aussparungen ist je ein flanschartiger Ansatz g vorgesehen, dessen jeweilige äußere Begrenzungsfläche einen Teil einer Zylinderfläche bildet. An diesen Begrenzungsflächen liegen die Hülsen d auf. Die Anordnung der elektrisch miteinander in Verbindung zu bringenden Hülsen ist derart getroffen, daß der Bund e jeder Hülse d einerseits hinter das bundlose Ende der anliegenden ίο Hülse und andererseits hinter den flanschartigen Ansatz g des Isolierstückes greift. Um die einwandfreie Berührung der Hülset an ihren Mantelflächen nicht zu behindern, muß die Bundweite selbstverständlich kleiner gehalten werden als die Wandstärke der Hülse. Aus demselben Grund ist auch die Breite des Flansches g größer auszuführen als die Bundbreite. Durch die an den Flansch g· sich anschließenden Aussparungen wird die Kabelverbindung geschützt gehalten.
Sämtliche Leitungsenden sind nun so angeordnet, daß die Berührungsstellen derselben bzw. ihrer Hülsen in einer geraden Reihe hintereinanderligen. In Richtung dieser Reihe ist eine durch die Wandung h des Gehäuses a dringende Schraube i vorgesehen, durch die beim Anziehen gleichzeitig an sämtlichen Berührungsstellen der miteinander zu verbindenden Leitungsenden der gewünschte Anpressungsdruck hergestellt wird. Dieser Anpressungsdruck übelträgt sich über die Iso-1 ierstücke f und ihre Flansche g auf alle angeschlossenen und elektrisch voneinander isolierten Leitungspaare. Die der Druckschraube gegenüberliegende Wandung k des Gehäuses a dient dabei als Widerlager, so daß der Kasten nicht nur die Aufgabe erfüllt, die Kabel- oder Leitungsenden aufzunehmen, sondern auch gleichzeitig als Preßvorrichtung Verwendung findet. Der Abschluß nach oben erfolgt durch den Deckel /. Bei Herstellung der Verbindungen werden die Leitungsenden unter Zwischenfügung der lose eingelegten Isolierstücke in der beschriebenen und dargestellten Weise in dem Kasten angeordnet, und darauf wird mittels der Druckschraube i für sämtliche Kontaktstellen die gewünschte Pressung gleichzeitig1 erzeugt.
Sollen die Verbindungen gelöst werden, so dreht man die Schraube i zurück und vergrößert dadurch den Abstand der Isolierstücke/, so daß die lose zwischen ihnen befindlichen Leitungsenden herausgenommen werden können. Die beim Ein- und Ausbau vorzunehmenden Arbeiten erfordern also nur wenig Zeit. Ist die Anzahl der Verbindungsstellen geringer als die Anzahl, für die der Klemmkasten gebaut ist, so legt man zwischen die Isolierstücke, zwischen denen keine Verbindungsstelle hergestellt werden soll, Füllstücke ein, durch die die zugehörigen Isolierstücke etwa in dem gleichen Abstand gehalten werden wie bei eingelegten Leitungsenden.
Die neue Bauart eignet sich übrigens auch zur Herstellung von Abzweigverbindungen. In diesem Falle ist es vorteilhaft, die Leitungen so anzuordnen, daß sie sich an den unmittelbar miteinander in Berührung stehenden Stellen kreuzen, also ihre Achsen windschief oder senkrecht zueinander liegen. Auch diese Ausführungsform ermöglicht ohne weiteres, die Kontaktstellen· ebenfalls in einer Reihe anzuordnen, die in Richtung der Druckschraubenachse liegt. Selbstverständlich ηιμβ dabei die Form der Druckstücke der gekreuzten Lage der Leitungen angepaßt wenden.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Klemmleiste zur Verbindung mehrerer Leitungspaare, insbesondere bei Kabelanschlußkästen für Fahrzeugmotoren, dadurch gekennzeichnet, daß die miteinander zu verbindenden blanken Leitungsenden entweder parallel oder gekreuzt unmittelbar aneinanderliegen und daß die Berührungsstellen der einzelnen Leitungspaare in einer vorzugsweise geradlinigen Reihe hintereinander unter Zwischenschaltung von geeignet geformten Isolierstücken so angeordnet sind, daß ein einziges gemeinsames Druckmittel den Zusammenhalt der Klemmleiste bewirkt, dessen Druckkraft über die einzelnen Isolierstücke in die durch diese und die Beruhrungsstellen der einzelnen Leitungspaare gegebene Richtung fällt.
  2. 2. Klemmleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf die blanken Leitungsenden (c) metallene Hülsen (d) aufgebracht sind, die zweckmäßig an ihren äußeren Enden Bunde (e) aufweisen, deren Breite kleiner ist als die Wandstärke der Hülsen (d).
  3. 3. Klemmleiste nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Bund (e) jeder Hülse (d) einerseits hinter das bundlose Ende der unmittelbar anliegenden Hülse und andererseits hinter einen in dem Isolierstück (/) vorgesehenen Ansatz- no flansch (g) greift.
  4. 4. Klemmleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmkasten (α) als Druckvorrichtung ausgebildet ist und mindestens an einer seiner Seitenwandungen (h) eine Druckschraube
    (i) besitzt, die von außen angezogen werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA66775D 1932-08-05 1932-08-05 Klemmleiste zur Verbindung mehrerer Leitungspaare, insbesondere bei Kabelanschlusskaesten fuer Fahrzeugmotoren Expired DE607166C (de)

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DE607166C true DE607166C (de) 1934-12-18

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DEA66775D Expired DE607166C (de) 1932-08-05 1932-08-05 Klemmleiste zur Verbindung mehrerer Leitungspaare, insbesondere bei Kabelanschlusskaesten fuer Fahrzeugmotoren

Country Status (1)

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DE (1) DE607166C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2865011A (en) * 1954-06-24 1958-12-16 Herman H Dejadon Heavy duty terminal connector

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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