DE60667C - Kinderstuhl und Bett - Google Patents
Kinderstuhl und BettInfo
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- DE60667C DE60667C DENDAT60667D DE60667DA DE60667C DE 60667 C DE60667 C DE 60667C DE NDAT60667 D DENDAT60667 D DE NDAT60667D DE 60667D A DE60667D A DE 60667DA DE 60667 C DE60667 C DE 60667C
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- DE
- Germany
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- bed
- slots
- chair
- roller
- scissors
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- Expired - Lifetime
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47D—FURNITURE SPECIALLY ADAPTED FOR CHILDREN
- A47D1/00—Children's chairs
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47D—FURNITURE SPECIALLY ADAPTED FOR CHILDREN
- A47D11/00—Children's furniture convertible into other kinds of furniture, e.g. children's chairs or benches convertible into beds or constructional play-furniture
- A47D11/005—Convertible children's beds
Landscapes
- Special Chairs (AREA)
- Chairs For Special Purposes, Such As Reclining Chairs (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Kinderstuhl und Bett.
Der durch die Fig. 1 bis 9 dargestellte verstellbare
Kinderstuhl kann in ein Bett verwandelt werden. Aufserdem kennzeichnet sich
derselbe dadurch, dafs man die Veränderung des Stuhles, Höher- oder Tieferstellen des
Sitzes, vorzunehmen vermag, ohne, dafs das Kind aus dem Stuhl entfernt werden mufs.
Der Stuhl besteht aus dem Sitzgestell A, welches mit Fufsstützbrett b und der Schutzplatte
c versehen ist. Die als Tisch dienende Platte B ist um i drehbar an der Schutzplatte
c befestigt und wird in der Stuhlstellung auf die Armlehne α α gelegt (s. Fig. 1), in der
Bettstellung dagegen hochgeklappt (s. Fig. 5).
Unterhalb der Sitzplatte A befindet sich - die
Stellvorrichtung, die aus den mit Schlitzen e und h, sowie Einschnitten g versehenen Seitenschienen
J besteht, welche, rahmenartig mit einander verbunden, sich in den Führungsleisten
M verschieben lassen.
Die Zapfen ^, welche am oberen Ende der
mit Rollen t versehenen Fufsspreizen H angebracht sind, führen sich in den Schlitzen h\
da die Spreizen H bei k mit einander scheerenartig verbunden sind, so lassen sich die Zapfen %
beliebig in die Einschnitte g einlegen, wodurch jede Stellung der Theile gesichert wird.
Zur Umwandlung des Stuhles in ein Bett dient folgende Einrichtung:
Unterhalb des Sitzes j4'ist eine Scheere S,
deren Schenkel einerseits an dem hinteren Theil des Sitzes mit Feder F, andererseits am
Vorderende mit dem Bügel N verbunden sind. Letzterer ist mit Walze D, auf welche Tuch 0
aufgewickelt ist, in den Schlitzen e des rahmenartigen Theiles J gelagert.
Der Bügel N kann nun mittelst der Scheere S und Feder F in den Schlitzen e auf folgende
Weise hin- und hergeschoben werden.
Für gewöhnlich ist Tuch 0 auf Walze D aufgerollt, die Feder F gespannt (s. Fig. 1 und 2)
und die Scheere S zusammengezogen; durch die Hebel m bezw. deren Einfallnasen r wird
diese Lage der Theile gesichert. Eine der Verbindungsleisten f der Spreizen H ist drehbar
und mit Excentern L versehen, so dafs durch Drehung der letzteren die Hebelarme m
emporgedrückt und Nasen r aus Oeffnungen η ausgelöst werden; gleichzeitig aber werden mittelst
der Excenter L die Seitenschienen J für die Spreizzapfen \ gehoben, so dafs letztere,
aus den Einschnitten g ausgehoben, frei und ungehindert in den Schlitzen h gleiten können,
ohne von den Einschnitten g behindert zu sein.
Der Stuhl wird, um in ein Bett verwandelt zu werden, in niedrigste Stellung gebracht
(s. Fig. ι und 2). Durch Drehung der Strebe/ kommen Excenter L zur Wirkung, Hebel m
werden ausgelöst und gleichzeitig die Seitenschienen / so hochgehalten, dafs Zapfen ^ der
Spreizen H sich frei in den Schlitzen h bewegen (s. Fig. 5, 6 und 8, punktirte Stellung).
Durch Auslösung der Hebel wird sowohl die Feder F frei, als auch die Scheere S verschoben
(s. Fig. 6), und hierdurch werden nicht allein Walze D, sondern auch Theile J
in den Führungsleisten M fortbewegt. Da
aber die Verschiebung von Scheere S und Theilen J eine ungleichmäfsige ist, d. h. die
Verlängerung der Scheere S eine gröfsere Verschiebung der Walze D bedingt, so wird letztere
in den Schlitzen e hingleiten, wobei sich das mit einem Ende an der Sitzplatte A befestigte
Tuch ο zwischen den Theilen J abwickelt und eine Unterlagfläche bildet. Durch
Zurückstellen der Excenter L in ihre frühere Lage werden die Spreizzapfen { in die Einschnitte
gg gebracht und hierdurch die Einrichtung festgestellt.
Bei umgekehrter Verwandlung werden die Excenter L wieder in die Stellung (s. Fig. 5)
gebracht, hierauf Schutzplatte c und Seitenschienen J eingeschoben, wobei durch eine an
der Walze angebrachte Feder χ (s. Fig. 2 und 6) das Tuch aufgewickelt wird. Durch
Einlegen der Hebel m wird dann die Vorrichtung wieder in der ersten Stellung (s. Fig. 1)
gehalten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein in ein Bett verwandelbarer, verstellbarer Kinderstuhl, dadurch gekennzeichnet, dafs unter dem Sitz die Rahmentheile J verschiebbar angebracht und mit Schlitzen e versehen sind, in welch letzteren eine Tuchwalze D verschiebbar gelagert ist, wobei die Walze D mit der Scheere 5 und Feder F in solcher Verbindung steht, dafs sie durch Auslösen der Sperrhebel m mittelst Excenter L nicht nur in Schlitzen e verschoben wird, sondern auch die Rahmentheile J eine Vorwärtsbewegung erhalten, so dafs eine verlängerte Lagerstätte, wie Fig. 5 und 6 zeigen, entsteht.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE60667C true DE60667C (de) |
Family
ID=334784
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT60667D Expired - Lifetime DE60667C (de) | Kinderstuhl und Bett |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE60667C (de) |
-
0
- DE DENDAT60667D patent/DE60667C/de not_active Expired - Lifetime
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