DE14255C - Stellvorrichtung an einem Stuhlbett - Google Patents

Stellvorrichtung an einem Stuhlbett

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Publication number
DE14255C
DE14255C DENDAT14255D DE14255DA DE14255C DE 14255 C DE14255 C DE 14255C DE NDAT14255 D DENDAT14255 D DE NDAT14255D DE 14255D A DE14255D A DE 14255DA DE 14255 C DE14255 C DE 14255C
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DE
Germany
Prior art keywords
backrest
adjusting device
seat
chair bed
chair
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Active
Application number
DENDAT14255D
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English (en)
Original Assignee
A. REICHEL, Caplan in Miedzna bei Plefs
Publication of DE14255C publication Critical patent/DE14255C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C17/00Sofas; Couches; Beds
    • A47C17/04Seating furniture, e.g. sofas, couches, settees, or the like, with movable parts changeable to beds; Chair beds
    • A47C17/16Seating furniture changeable to beds by tilting or pivoting the back-rest
    • A47C17/163Seating furniture changeable to beds by tilting or pivoting the back-rest and a foot-rest

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Special Chairs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Stuhl besteht aus drei Theilen: der Rückenlehne, dem Sitz und der Fufsbank, deren jeder in einem hölzernen Rahmen eine Polsterung mit 21 cm hohen Sprungfedern enthält. Durch ein Niederlassen der Rückenlehne aus der lothrechten Stellung in die waagrechte, und ein während des letzten Drittels dieser Bewegung gleichzeitiges Heben der Fufsbank aus ihrer schrägen Lage von 340, unter der sie am Sitz angehängt ist, in die waagrechte, bilden die drei Stuhltheile eine Matratze, die mit hohen und darum dauerhaft elastischen Sprungfedern, und zwar in allen ihren Theilen ganz gleichmäfsig versehen ist.
Die zu diesem Zweck dienliche Verbindung zwischen Sitz und Rückenlehne besteht darin, dafs zu beiden Seiten des Stuhles, auf dem vorderen Ende des Rahmenseitenholzes der Rückenlehne und auf dem hinteren Ende des Rahmenseitenholzes des Sitzes je ein eiserner Winkel (s. Zeichnung A A A) steht, die sich in ihren oberen Spitzen zu einem Gelenk vereinigen, das in der Höhe der oberen Sitzfläche liegt.
Dem Sitzenden wird es leicht gemacht, ohne fremde Hülfe die Rückenlehne in jede beliebige Lage auf- und abwärts und gleichzeitig auch die Fufsbank in eine der Rückenlehne entsprechende Lage auf- und abwärts zu bringen durch die Bewegungsvorrichtung, welche aus zwei Theilen besteht. Erstens aus einer Welle W, die für die rechte Hand des Sitzenden in bequemer Höhe gelegen und mittelst einer Kurbel K drehbar, von der rechten Seitenwand des Rahmens bis etwas über die den Stuhl halbirende Verticalebene reicht und gerade in dieser Ebene ein Kammrad trägt, und zweitens aus einer Zahnstange Z, die eine derartige Biegung hat, dafs, während ihr hinteres Ende den Bogen a b beschreibt, ihre Zähne über das Kammrad laufen, ihre Mitte sich an die Leitrolle L gleichmäfsig anlegt und ihr vorderes Ende den Weg O1 bx beschreibt. Das letztere ist nöthig, um die Fufsbank zu heben; hierzu trägt die Zahnstange vorn eine beweglich mit ihr verbundene Stütze, die während des letzten Drittels der Vorbewegung der Zahnstange mit der an ihrer Spitze befindlichen Rolle an eine am Boden der Fufsbank hervorragende Querleiste anstöfst und so allmälig in die Stellung O1 c übergeht, in der angekommen sie die Fufsbank waagrecht hält. Die Stütze kann, um den Sitzenden nicht zu incommodiren, wenn die Fufsbank vom Sitz, an dem sie mittelst Haken und Oese angehängt war, abgenommen ist, nach hinten zurückgeklappt werden.
Für den Fall, dafs man die Fufsbank schon waagrecht zu stellen wünscht, wenn die Rückenlehne noch nahezu lothrecht steht (Chaiselongue) hat die Fufsbank vorn unter dem Boden ein Paar herabfallende und stützende Beine.
Zur Hemmung der Bewegung trägt die Welle an ihrem hervorragenden Ende eine Zahnscheibe S, in deren Zähnen ein an der rechten Seitenfläche des Sitzes in einer Rinne laufendes Stäbchen mit Griff H geschoben werden kann.
Die Zahnstange bewegt sich überall zwischen zwei hölzernen Brettchen, so an der Rückenlehne B, an dem Sitz B hinten und unten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Vorrichtung zur gleichzeitigen Auf- und Niederbewegung der Fufsbank bezw. der Rückenlehne, bestehend aus der durch Kurbel K und einem Trieb auf der Welle W in Bewegung gesetzten, auf die Rückenlehne wirkenden Zahnstange Z, deren Verlängerung, in Leitrolle L geführt, eine beweglich mit ihr verbundene Stütze trägt, welche das Heben der Fufsbank beim Sinken der Rückenlehne veranlafst.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT14255D Stellvorrichtung an einem Stuhlbett Active DE14255C (de)

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DENDAT14255D Active DE14255C (de) Stellvorrichtung an einem Stuhlbett

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DE (1) DE14255C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6338748B1 (en) * 1999-01-23 2002-01-15 Sangwon Enc Co. Hydrometallurgical method for recovery of zinc from electric arc furnace dust

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6338748B1 (en) * 1999-01-23 2002-01-15 Sangwon Enc Co. Hydrometallurgical method for recovery of zinc from electric arc furnace dust

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