DE79305C - Bein- und Fufs-Ruhebank - Google Patents

Bein- und Fufs-Ruhebank

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Publication number
DE79305C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
support
leg
bench
plate
floor
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT79305D
Other languages
English (en)
Original Assignee
S. BALLIN, Hamburg, Reeperbahn 72
Publication of DE79305C publication Critical patent/DE79305C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C16/00Stand-alone rests or supports for feet, legs, arms, back or head
    • A47C16/02Footstools; Foot-rests; Leg-rests
    • A47C16/025Footstools; Foot-rests; Leg-rests adjustable, swivelling, rocking

Landscapes

  • Special Chairs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
S. BALLIN "in HAMBURG. Bein- und Fufs-Ruhebank.
Die Bein- und Fufs-Ruhebank besteht aus einer Trageplatte ä, welche winklig mit einer Stütze b verbunden ist. In der einfachsten Ausführungsform können Trageplatte und Stütze unverschiebbar gegen einander befestigt sein. Zweckmäfsiger ist es jedoch, die Trageplatte an der Stütze in der Höhe verstellen zu können, was sich in verschiedenster Weise einrichten lä'fst.
Auf der Zeichnung sind zwei Verbindungsweisen zwischen Trageplatte und Bodenstütze dargestellt worden. Nach Fig. 3 bis 5 ist die Stütze b mit einem Führungsschlitz έ1 versehen, in welchen ein an der Trageplatte α befestigtes Winkelstück c mittels Zapfen C1C2 einfafst. Der eine durch den Schlitz b1 hindurchragende Zapfen c2 ist zweckmäfsig mit Schraubengewinde versehen, über welches eine Schraubenmutter d geschraubt werden kann. Durch Anziehen derselben werden die den Schlitz b1 umgrenzenden Flächen der Stütze b zwischen dem einen Schenkel des Winkelstückes c und nötigenfalls einer Unterlagscheibe d1 festgeklemmt, und dadurch wird die Trageplatte a in einer beliebigen Höhenlage an der Stütze b festgehalten.
Nach Fig. 6 bis 8 ist zu jeder Längsseite des Führungsschlitzes bl eine Zahnstange e angeordnet, in deren Verzahnungen ein Sperrkegel/ eingreift. An letzterem ist das an der Tragplatte α sitzende und in dem Schlitz b1 zwischen den beiden Zahnstangen e e sich führende Winkelstück g gelenkig befestigt, welches durch einen die Hinterflächen der Zahnstangen überfassenden Stift h an der Stütze b festgehalten wird. Eine unter der Platte α befestigte und den Sperrkegel/ unterfassende Blattfeder i giebt der Gelenkverbindung zwischen Sperrkegel und Trageplatte eine gewisse Steifigkeit, so dafs das Verdrehen und Heranlegen der Platte α nach oben gegen die Stütze b nur nach Ueberwindung der Federkraft möglich ist.
Auf und ab läfst sich die Platte α einfach in der Weise bewegen, dafs man durch ein geringes Anheben der Platte den Sperrkegel um so viel aus den Zahnlücken aushebt, als zum Entlangschieben des Sperrkegels an die Zahnstangen nöthig ist. Hierzu müssen der führende Schenkel des Winkelstückes g und der Haltestift h sich etwas im Führungsschlitz drehen lassen.
Wird, wie Fig. 1 zeigt, das eine oder werden beide Beine in sitzender oder liegender Haltung des Oberkörpers auf die Trageplatte α gelegt, welche sich in der Schwebe befindet, während nur die Stütze b auf dem Boden aufsteht, so wirken die aufruhenden Beine vermöge ihrer Schwere dem Ueberkippen der Ruhebank nach vorn zu entgegen und andererseits kann ein Rückwärtsneigen und Umkippen der Bank nach hinten aus dem Grunde nicht stattfinden, weil die Füfse ganz oder theilweise sich gegen die etwas vornüber geneigt gestellte Stütze b stützen.
So lange also die Beinschwere auf die Platte α wirkt, bleibt diese in der schwebenden und tragenden Lage erhalten, ohne dafs es nöthig ist, das oder die Beine in lästiger Zwangslage auf der Platte niedergedrückt zu halten. Man kann vielmehr die Beine ebenso wie auf einem Ruhebett oder Sopha nach Bequemlichkeit frei auf der Platte hin- und herbewegen.
Die Ruhebank kann, wie Fig. 2 zeigt, auch als gewöhnliche Fufsbank benutzt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bein- und Fufs-Ruhebank, bestehend aus einer zu einer Bodenstütze (b) winklig und vorzugsweise verschiebbar angebrachten Trageplatte (a), welche von der auf den Boden aufgesetzten Stütze (b) getragen wird und als Beinunterlage durch die Schwere der aufruhenden Beine und der gegen die Bodenstütze (b) angelegten Füfse in der Gebrauchslage in Schwebe erhalten und in der Gebrauchslage als Fufsruhe von der Bodenfläche des Raumes getragen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT79305D Bein- und Fufs-Ruhebank Expired - Lifetime DE79305C (de)

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