DE606334C - Den Trinkvorgang vortaeuschende Trinkflasche fuer Puppen - Google Patents

Den Trinkvorgang vortaeuschende Trinkflasche fuer Puppen

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DE606334C DEG84628D DEG0084628D DE606334C DE 606334 C DE606334 C DE 606334C DE G84628 D DEG84628 D DE G84628D DE G0084628 D DEG0084628 D DE G0084628D DE 606334 C DE606334 C DE 606334C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H3/00Dolls
    • A63H3/24Drinking dolls; Dolls producing tears; Wetting dolls

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Description

  • Den Trinkvorgang vortäuschende Trinkflasche für Puppen Die Erfindung betrifft eine den Trinkvorgang vortäuschende Trinkflasche für Puppen, die nach Füllung zur beliebigen Wiederholung des Trinkvorganges ohne Nachfüllung benutzbar ist und die so ausgebildet ist, daß die Trinkflüssigkeit nicht in den Puppenkörper übertritt. Nach der Erfindung sind in Verbindung mit dem Boden der Flasche eine zusammendiückbare Saug- und Druckvorrichtung und im Flaschenverschluß ein Lufteintrittventil vorgesehen, wobei durch die Saug- und Druckvorrichtung die Flüssigkeit aus der Flasche gesaugt oder in die Flasche zurückgedrückt wird, während die durch das Ventil in die Flüssigkeit eintretende Luft eine Blasenbildung und somit den Anschein des Trinkens hervorruft.
  • Es ist bereits ein Babyspielzeug mit Trinkflasche bekannt, bei dem der Trinkvorgang vorgetäuscht wird, derart, daß für den Beschauer wohl der Flascheninhalt nach und nach aus der Flasche sich entleert, dieser aber in Wirklichkeit niemals aus der Flasche verschwindet. Die einmal gefüllte Trinkflasche kann wohl zur beliebigen Wiederholung des Trinkvorganges ohne Nachfüllung benutzt werden, aber bei dieser Trinkflasche wird der Trink- bzw. Entleerungsvorgang nicht naturgemäß nachgebildet. Die bekannte, aus weichem Stoff bestehende Flasche wird lediglich zusammengedrückt, so daß der Flascheninhalt in einen mit der Flasche verbundenen taschenartigen Ansatz im Innern des Babyspielzeuges, an dem die Flasche befestigt ist, übertritt, der nach dem Trinkvorgang durch einfaches Kippen aus dem Flaschenansatz in die Flasche zurückfließt.
  • Es sind auch sog. Trinkpuppen bekannt, bei denen im Innern des Puppenkörpers eine Druck- und Saugvorrichtung mit Anschluß an den Puppenmund vorgesehen ist. Bei diesen Trinkpuppen wird die gefüllte Trinkflasche in den Puppenmund eingeführt, deren Flüssigkeit dann durch die Saugvorrichtung in den Puppenkörper übergeleitet wird und jedesmal aus diesem in die Trinkflasche wieder zurückgedrückt werden muß. Ganz abgesehen davon, daß diese Trinkpuppen in der Anschaffung teuer sind, ist die Einführung der Flüssigkeit in den Puppenkörper und vor allem die Zurückführung der Flüssigkeit aus dem Puppenkörper für kleine Kinder beschwerlich und mit Nässen verbunden, wodurch auch die Puppenkleider naß werden. Besonders aber ist der Vorgang nicht natürlich, so daß das Kind unter einem falschen Eindruck steht.
  • Zweck der Erfindung ist, eine Trinkflasche zu schaffen, die so ausgebildet ist, daß sie für jede vorhandene Puppe ohne weiteres verwendbar ist, ferner ein Nässen vollkommen vermieden wird und der Trinkvorgang naturgetreu durchgeführt werden kann.
  • Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in zwei verschiedenen Ausführungsbeispielen dargestellt. Es zeigen Abb. r den Querschnitt der Trinkflasche, bei dem als Saug- und Druckvorrichtung ein Gummibalg am Flaschenboden angeordnet ist, Abb. 2 den Querschnitt der Trinkflasche, bei dem als Saug- und Druckvorrichtung ein Gummiball am Flaschenboden vorgesehen ist.
  • Die Flasche a, Ausführung in Glas, Celluloid oder ähnlichem durchsichtigem Baustoff, -besitzt einen verhältnismäßig starken Boden b, in dem sich ein Loch für den Durchlaß und die Lagerung einer Hülse c befindet. Diese Hülse, durch den Flansch d am Flaschenboden b befestigt, ist in der Mitte der Flasche bis in Höhe des Flaschenhalses e geführt. In der Hülse c ist ein dünnes Röhrchen f vorgesehen, das oben bei g mit der Hülse e verbunden ist und beispielsweise ein hakenförmiges Ende besitzt. In Höhe des Flaschenbodens b ist. das Röhrchen f in einen Zylinder k eingeführt, der in Achsrichtung zwischen der Hülse c und dem Röhrchen f verschiebbar ist und unter Wirkung einer Feder i steht. Der Zylinder h ist am Boden k eines luftdichten, z. B. Gummibalges z befestigt, der seinerseits am Rand des Flaschenbodens b festgemacht ist. Im Zylinder h ist eine Öffnungm vorgesehen. Im Flaschenhals e sitzt ein Verschluß n, z. B. Kork- oder Gummipfropfen, in dessen Mitte eine Führungshülse o vorgesehen ist, die oben einen Flansch o1 besitzt und unten bei o2 nach innen umgebörtelt ist. Die Umbörtelung o2 dient als Abstützung für eine Feder P. Durch die Hülse o führt das Luftzuführungsröhrchen q mit dem Ventil y, das eine Öffnung s .besitzt. In dem Röhrchen q sind Luftdurchtrittsöffnungen t, il und an ihr eine Hubbegrenzung zt vorgesehen. Vermittels der Feder p wird das Luftventil r bzw. das Luftzuführungsröhrchen q nach auswärts gedrückt, die Öffnung s also geschlossen gehalten. Dabei wird gleichzeitig der in bekannter Weise über den Hals der Flasche gezogene Gummisauger v, der ebenfalls mit Luftdurchtrittsöffnungen zo versehen ist, durch die Spitze des Röhrchens q, gegebenenfalls durch besonderen Ansatz, straff gehalten.
  • Wie aus Abb. 2 ersichtlich, kann die Saug-und Druckvorrichtung auch in vereinfachter Weise durch luftdichte Anordnung eines Gummiballes bzw. eines Teiles eines solchen Balles z an dem in besonderer Ausbildung gehaltenen Boden der Flasche vorgesehen sein. In diesem Falle wird lediglich ein Röhrchen 2 in das Loch des Flaschenbodens eingesetzt und in zweckentsprechender Weise an dem Flaschenboden befestigt. Zweckmäßig ist das obere Ende des Röhrchens 2 hakenförmig umzubiegen.
  • Die Wirkungsweise der Erfindung ist wie folgt: Man füllt zunächst die erforderlicheMenge Flüssigkeit in die Flasche und schließt diese durch den das geschlossene Ventil enthaltenden Kork n. Nun stülpt man den Gummisauger v über den Flaschenhals. Alsdann wird unter gleichzeitiger Öffnung des Ventils (Druck auf den Gummisauger) der die Saug- und Druckvorrichtung bildende Gummibalg bzw. Gummiball vollkommen zusammen-, also gegen den Flaschenboden gedrückt, so daß ein Vakuum darin entsteht. Nunmehr reicht man dieFlasche der Puppe, und zwar mit dem Gummisauger leicht gegen den Puppenmund drückend, welcher Druck auf das Luftzuführungsröhrchen g übertragen und dadurch das Ventil r, s geöffnet wird. Durch den Lufteintritt entsteht eine Blasenbildung, so daß der Anschein desTrinkens hervorgerufen wird. Gleichzeitig ist infolge des im Gummibalg bzw. -ball gebildeten Vakuums ein Saugzug hervorgerufen, so daß die Flüssigkeit, eintretend in die Öffnung des Röhrchens f, durch dieses Röhrchen hindurch in den Gummibalg bzw. Gummiball übergeht, also nach und nach aus der Flasche verschwindet. Wird die Flasche vom Mund der Puppe abgesetzt, so schließt sich das Ventil y, s selbsttätig durch die Wirkung der Feder Den Trinkvorgang kann man beliebig oft und jederzeit wiederholen, ohne Flüssigkeit nachzufüllen, Vor Wiederholung des Trinkvorganges genügt es, die Flasche unter gleichzeitiger Öffnung des Ventils auf ihren Boden zu drücken, so lange, bis die Saug- und Druckvorrichtung vollkommen zusammengedrückt ist. Dabei ist die Flüssigkeit in die Flasche zurückgetreten; die Flasche kann also in der vorstehend beschriebenen Weise erneut gereicht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Den Trinkvorgang vortäuschende Trinkflasche für Puppen, die nach Füllung zur beliebigen Wiederholung des Trinkvorganges ohne Nachfüllung benutzbar ist, ohne daß die Trinkflüssigkeit in den Puppenkörper übergeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß in Verbindung mit dem Boden (b) der Flasche (a) eine zusammendrückbare Saug-und Druckvorrichtung und im Flaschenverschluß (it) ein Lufteintrittventil vorgesehen sind, das eine unter Federwirkung stehende Verlängerung (q) besitzt, durch welche der am Flaschenhals sitzende Gummisauger (v) abgestützt und das Ventil beim Ansetzen des Gummisaugers an den Puppenmund geöffnet wird.
DEG84628D 1933-01-27 1933-01-27 Den Trinkvorgang vortaeuschende Trinkflasche fuer Puppen Expired DE606334C (de)

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