DE6056C - Neuerungen an Webstühlen für Jalousiebänder mit angewebten Zwischenbändchen - Google Patents

Neuerungen an Webstühlen für Jalousiebänder mit angewebten Zwischenbändchen

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DE6056C
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DENDAT6056D
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English (en)
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VORWERK & SOHN in Barmen
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D35/00Smallware looms, i.e. looms for weaving ribbons or other narrow fabrics

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

1878.
Hasse 86.'
VORWERK & SOHN in BARMEN.
Neuerungen an Webstühlen für Jalousiebänder mit angewebten Zwischenbändchen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. August 1878 ab.
Das auf vorliegendem Webstuhl fabricirte Band ist für Zugjalousien bestimmt, die kleinen Zwischenbänder dienen zum Auflegen der Latten. Durch das Zusammenweben der vier Bänder ist das zeitraubende Zusammennähen der einzelnen Bänder erspart.
Bisher wurde das Band mit einem dreispuligen, besser aber mit einem vierspuligen Schläger hergestellt und wurde jeder der drei oder vier Schützen einzeln durch das Band gezogen, was einestheils eine complicirte Construction des Bandstuhls bedingt, anderenteils aber nur ein sehr langsames Arbeiten gestattet, wodurch das Band sehr vertheuert wird.
Es ist uns nun gelungen, einen Bandstuhl herzustellen, der das gleichzeitige Durchführen von vier Schufs ermöglicht, und setzt uns dies in den Stand, den Einschlag in die vier Bänder gleichzeitig einzutragen.
Da kein anderes Gewebe existirt, das eine gleichzeitige Durchführung von vier Schufs erlaubt und die Möglichkeit der Existenz eines vierfachen Schufsfachs schon deshalb ausgeschlossen ist, so beanspruchen wir den Patentschutz für die Anwendung des vierfachen Schufsfachs für Herstellung von zusammengewebtem Jalousieband und zwar sowohl zur gleichzeitigen Durchführung von vier Schufs bei einem vierspuligen Schläger, als auch von je drei Schufs bei einem sechsspuligen Schläger. Letzteren gebrauchen wir zur Fabrikation von Jalousieband mit doppelten statt einfachen Zwischenbändchen. Wir lassen für diesen Zweck die drei unteren Schützen gleichzeitig durch die drei unteren der vier Schufsfach gehen und arbeiten damit das untere Band und die beiden Zwischenbändchen der einen Seite, danach die drei oberen Schufs durch die drei oberen Fach, wodurch das obere Band und die beiden Zwischenbändchen der anderen Seite hergestellt ' werden.
Die Fabrikation eines Jalousiebandes mit doppelten anstatt einfachen Zwischenbändern, die zum Zwischenlegen und Festhalten der Latten von den meisten deutschen Jalousiefabrikanten verlangt werden, ist bisher nur unvollkommen mit einem vierspuligen Schläger zu erzielen gewesen und wird praktisch und billig erst durch unsere Vorrichtung ermöglicht.
Wir geben von unserem vierfachen Schufsfach in Fig. ι bis 4 eine Zeichnung. Die Ober- und Unterkette arbeiten vierbündigen Köper, und da die Fäden der beiden Ketten nicht in gleicher Ebene liegen, so können sie auf denselben Kämmen passirt werden, so dafs wir für beide Ketten zusammen nur vier Kämme nöthig haben. Da die Oberkette bei zwei wie bei vier Zwischenbändchen, also sowohl bei dem vier- wie bei .dem sechsspuligen Schläger nur in dem oberen, die Unterkette nur in dem unteren Schufsfach regelmäfsig arbeitet, so können die erforderlichen vier Kämme durch die bekannte und sichere Trittvorrichtung mit Excentern bewegt werden. Dies geschieht bei dem vierspuligen Schläger vierschüssig, bei dem sechsspuligen Schläger achtschüssig; indem wir jede Bindung doppelt treten lassen, einmal zur Verwebung des unteren Bandes in dem untersten Schufsfach, wobei durch das oberste, also vierte Schufsfach, kein Schützen durchgeführt wird, zum andern zum Eintragen des Schusses in dieses obere Schufsfach und wird dann gleichzeitig kein Schütze durch das untere Schufsfach geführt. Die Oberkette liegt auf unserer Zeichnung in der Ebene b a, die Unterkette in c a. Die erstere ist bei d durch die Maillons der hinteren vier Kämme f g geführt, die letztere bei e, und werden beim Arbeiten des Stuhls die Fäden zur Bildung der Schufsfächer zur Hälfte hinauf, zur Hälfte heruntergezogen, bleiben also immer in gleicher Spannung. Die Ketten der Zwischenbändchen sind waagerecht von h nach α gezogen.
Die Fäden der Ketten für die Zwischenbändchen müssen, wie es die Webart verlangt, in alle vier Schufsfach gehoben werden können. • Zu dem Zweck wird die Bewegung derselben durch die in Fig. 1 bis 3 gezeichnete Trittmaschine mit Hebelvorrichtung bewirkt, für die wir den Patentschutz beanspruchen.
Die Maschine bewirkt die Herstellung der Schufsfächer nach oben durch den Zug des Messers, nach unten durch Niedergang des beweglichen Bodens und die an den Kämmen befindlichen Gewichte. Jeder Kamm ist mit zwei Platinen durch Hebel in Verbindung gebracht, die Verbindung beider Platinen ist durch ein Leder hergestellt, das unterhalb des Hebels über eine Rolle führt, so dafs der Aufhub
flaschenzugartig bewirkt wird; wenn eine Platine gehoben wird, so erzielen wir den halben, werden beide Platinen gehoben, den ganzen Auf hub.
Die Platinen C sind von starkem Stahldraht hergestellt, die beiden Schenkel sind ungleich lang und endet jeder in einem nach aufsen gebogenen Haken A und B. Die Platine federt in sich selbst, so dafs keine Federn für die Nadeln D und E nothwendig sind. Jede Platine führt durch zwei Messingnadeln D und E, von welchen die erste nach der einen Seite durch das Nadelbrett F, die zweite nach der andern Seite durch das Nadelbrett G geführt ist. Vor beiden Nadelbrettern hängen Kartengangwalzen H und J, die ihre Bewegung gleichzeitig durch die zwei Führungen K und K\ die Laternenräder L und Z1 und die Haken M und M1 erhalten. Das hebeiförmige Messer N wird bei P gehoben, dreht sich um den Zapfen O und bewirkt den Aufhub der Platinen durch die Haken A. Aufserdem ist auf der entgegengesetzten Seite der Maschine das feststehende, aber vertical verstellbare Messer Q vorhanden, das die Platinen durch die Haken B in der Mittellage halten kann, auch wenn der Boden Ji gesenkt ist. Der Boden Ji wird durch den Hebel S gleichzeitig mit dem Messer JV bewegt und wird beim Aufhub desselben gesenkt, beim Niederlassen gehoben; T ist der Drehpunkt des Bodens Ji. An den Platinen hängen die Drähte U. Je zwei Drähte sind durch die Leder V verbunden, welche durch die Mitte der Hebel X über die unterhalb derselben befindlichen Rollen W führen. Die Hebel sind drehbar um die Axe Y und wird der Aufhub der Kämme von der entgegengesetzten Seite Z bewirkt. Die Hebel kufen bei Z so spitz zu, dafs jeder nur so viel Raum einnimmt, wie der senkreckt darunter im Bandstuhl befindliche Kamm.
Die Bewegung der Platinen zur beliebigen Hebung der Kämme in die vier Schufsfach wird nun wie folgt bewirkt:
• Werden beide Platinenhaken, die zu einem Kamme gehören und auf diesen durch einen der Hebel X wirken, gelesen, also nicht von dem beweglichen Messer abgedrückt, so werden sie durch dies letztere in die Höhe gezogen und dadurch der Aufhub des Kammes in die höchste Lage, also über das vierte höchste Schufsfach bewirkt. Wird nur eine der beiden Platinen gehoben, während die andere in der mittleren Lage bleibt, so wird, weil beide durch das Leder W mit dem Hebel X in Verbindung stehen, dieser nur halb so hoch gehoben, und erreichen wir also dadurch den Aufhub über das dritte Schufsfach. Werden die beiden Haken B nicht von dem- festliegenden Messer abgedrückt, wohl aber die Haken A von dem beweglichen Messer JV, so bleiben beide Platinen an den Haken B auf dem Messer Q hängen, wenn der Boden Ji herunter geht, und bleibt dann der Kamm in der mittleren Lage.
Wird dagegen einer der beiden Haken B von dem Messer Q abgedrückt, so geht die betreuende Platine mit dem Boden herunter und wird der Kamm durch die Gewichte auf die zweite Lage herunter und mit dem aufsteigenden Boden wieder hinaufgezogen. Werden endlich beide Haken B von dem Messer Q abgedrückt, so wird der Kamm in seine unterste Stellung gelangen.
Die Bildung von vier Schufsfach erfordert, dafs die Fäden genau in einer Ebene gehoben werden, was nur dann der Fall ist, wenn jede Platine entsprechend hoch gehoben oder gesenkt wird, damit jeder einzelne Kamm in diejenige Lage kommt, welche die Bildung eines reinen Schufsfachs zur Folge hat.
Wenn wir die Platinen direct, ohne die Hebel, auf die Kämme wirken lassen wollten, so müfste der Hebungswinkel des Messers derselbe sein, wie der Winkel, welchen die Kettenfäden im Schufsfach bilden. Dieser wäre aber unthunlich grofs, weil die Platinen durch den Aufhub des Messers viel zu sehr seitwärts gezogen würden. Wir erreichen nun das erforderliche genaue Heben dadurch, dafs wir die Platinen nicht direct auf die Kämme, sondern vermittelst der Hebel X wirken lassen. Diese nehmen, wie bereits gesagt, an den Enden, welche den Aufhub bewirken, den gleichen Raum ein, wie die Kämme, werden aber nach der Axe Y zu breiter. Der einfacheren Berechnung wegen, lassen wir die Platinen genau in der Mitte der Hebel X angreifen und machen die Hebel an dieser Stelle doppelt so breit, wie an den Enden Z. An der Axe Y werden alsdann die Hebel viermal so breit sein. Dadurch gewinnen wir für jede der zwei zusammengehörigen Platinen in der Maschine so viel Platz, wie jeder Kamm einnimmt. ;
Durch die Einwirkung der Platine auf die Mitte des Hebels X wird der Hub des Endes Z verdoppelt, wir brauchen also den Platinen nur den halben Hub der Kämme zu geben. Weil nun die beiden zu einem Hebel gehörigen Platinen doppelt so viel Raum in der Maschine haben, als der entsprechende Kamm unten in dem Bandstuhl, so müssen wir die Entfernung der ersten Platine von dem Drehpunkt des Messers JV doppelt so grofs nehmen, als die Entfernung des Kammes von dem Punkt, wo die Bänder zusammengewebt werden. Stellen wir nun den Aufhub des Messers, zwischen den zwei zusammenarbeitenden Platinen gemessen, so hoch, wie der zugehörige Kamm für ein Schufsfach gehoben werden mufs, so werden wir vier reine Schufsfächer erhalten und werden dieselben durch einen kleinen und durchaus praktischen Hebungswinkel erzielt. Selbstverständlich ist erforderlich, dafs die Kämme sich nicht verschieben körinen, dafs sie vielmehr genau in der bestimmten Stelle im Stuhl bleiben; wir lassen sie deshalb an beiden Seiten und in der Mitte in Führungen gehen. ·
Die Fabrikation der Jalousiebänder erfordert die gröfste Genauigkeit in der Regulirung. Die Entfernung, in der die Zwischenbändchen eingewebt werden, mufs stets ganz genau stimmen, da bei nur kleinen, oder auch nur einzelnen Differenzen die auf die Bänder eingelegten Latten an der einen Seite höher oder niedriger also schief hängen würden. Urn die Differenzen zu vermeiden, haben wir folgende, in Fig. 5 gezeichnete Controle der Regulirung eingerichtet, für die wir den Patentschutz beanspruchen. Einige Schufs vor der Verwebung der Zwischenbändchen mit dem oberen und unteren Bande, lassen wir mit der Trittmaschine durch eine Reserveplatine eine Glocke ziehen, und wird dies Zeichen durch den Regulator bei demselben Schufs an einer zweiten Glocke wiederholt.
Wir lassen das Rad A des Regulators durch den Hebel H und die Sperrhaken C beim Zurückgehen des Schlägers regelmäfsig ziehen. Das Sperrrad A hat grobe Zähne. Wir haben die Regulirung derart eingerichtet, dafs wir bei 40 Schufs pro Zoll Band 48 Zähne auf einem Rade von 160 mm Durchmesser haben und lassen das Rad bei jedem Schufs drei Zähne weiterdrehen. Ein Fehlgreifen des Hebels, wodurch mehr oder weniger als drei Zähne gezogen würden, wird vermieden, weil die Zähne grofs sind, und wird also das Rad regelmäfsig bei 16 Bewegungen des Schlägers, also bei Eintragen von 16 Schufs, einmal gedreht.
Auf der Axe des Sperrrades A ist das Zahnrad B befestigt, welches 16 Zähne hat, und also bei jedem Schufs um einen Zahn gedreht wird. Die Zähne des Rades B greifen in diejenigen des Rades D. Dieses hat soviel Zähne, als das zu verwebende Jalousieband Schufs für den halben Rapport hat, also soviel, als die Anzahl der Schufs beträgt, welche von der Verwebung eines Zwischenbändchens bis zu der der andern in die Hauptbänder eingetragen werden. Das Rad hat folglich halb so viel Zähne, als wir Karten für jede Walze der Trittmaschine haben, und werden die Zähne in gleicher Weise wie die Karten numerirt. An dem Rad ist auf dem Zahn, dessen Nummer der Karte entspricht, durch welche wir in der Maschine die Glocke ziehen lassen, ein Stift E befestigt. Wenn dieser Stift den Hebel F passirt, so bewirkt dieser durch das Zurückspringen an die Glocke G das Ertönen derselben. Da jeder Zahn numerirt ist, so zeigt der Hebel F jederzeit auf die Nummer, die der Kartennummer in der Maschine entspricht. Beim Versagen der Walzen oder irgend welcher bemerkbaren sonstigen Störung ist daher eine directe Controle möglich, aber der Arbeiter wird auch auf unbemerkt gebliebene Fehler durch die Signale aufmerksam gemacht, und da' diese einige Schufs vor der Verwebung der Zwischenbändchen mit den Hauptbändern gegeben werden, so kann ein etwaiger Fehler noch verbessert werden.
Auf der Axe der Räder A und B sitzt das Zahnrad, welches mittelst anderer Uebersetzungsräder die Regulirbewegung auf den Zugbaum überträgt. „Die Bewegung des Zählrades mufs also immer mit der Regulirung übereinstimmen. Da das Passiren der Fäden durch die Kämme bei den in drei verschiedenen Ebenen befindlichen Ketten schwierig ist, so bewirken wir die Passirung der einzelnen Ketten aufserhalb des Stuhles und bringen diese dann fertig hinein.
Um dies zu ermöglichen, ist erforderlich, die Kettenführung und die Litzen derart einzurichten, dafs wir die zu jedem Bande gehörigen Ketten einzeln einsetzen können. Bekanntlich werden die Ketten in den Bandstühlen, ehe sie durch die Hinterriethe gezogen werden, unter Glas oder Eisenstangen geführt. Um dies Unterführen bei denfertig passirten Ketten möglich zu machen, müssen diese Stangen herausnehmbar sein. Wir bewirken dies durch die in Fig. 7 gezeichnete Einrichtung.
Die Stangen für jeden Gang liegen in zwei Hölzern JJ. Auf diesen Hölzern sind Eisen KK durch die zwei Schrauben L L befestigt. Diese Schrauben gehen durch die länglichen Einschnitte MM in den Eisen, so dafs sich letztere verschieben lassen, wenn die Schrauben etwas gelöst sind. Sind die Eisen zurückgeschoben, so kommen die Oefmungen N vor die Stangen und diese lassen sich herausnehmen und wieder einsetzen und befestigen durch Vorschieben des Eisens und Festschrauben der Schrauben L. Nur an einer Seite der Eisen / / sind die Löcher N und genügt das Verschieben _ eines Eisens zum Einsetzen der Stangen. Bei dem Jalousieband haben wir die Hölzer senkrecht stehen, bei anderen Artikeln, wo die Ketten sämmtlich in einer Ebene liegen, werden die Hölzer waagerecht gelegt wie in der Zeichnung. Das Einsetzen der Litzen für jedes einzelne Band erreichen wir durch folgende Einrichtung, Fig. 16:
Die erforderlichen Litzen für jede Bandkette und jeden Kamm werden unten auf den Drähten O aufgebunden, oben ebenfalls auf solchen Drähten, oder besser auf den Hölzchen P.
Die Drähte müssen stark sein, so dafs sie sich nicht leicht verbiegen lassen und sind an den Enden in Ringe Q Q ausgebogen. Die Litzen sind, wie gewöhnlich, auf einer Kordel anfgebunden und wird diese Kordel in den Ringen Q Q auf den Drähten befestigt. In die unteren Kammlatten sind die Schlingen i? gebunden und zwar in solchen Entfernungen, dafs die Drähte O in je zwei Schlingen eingeführt, an den Ringen Q durch die Schlingen festgehalten werden. .
Nehmen wir auch für oben Drähte, so werden diese einfach durch Kordeln, die durch die Ringe Q Q geführt werden, an den oberen Schachtlatten festgebunden. Besser werden jedoch für oben Klötzchen P angewendet, da diese sich nicht hin- und herbewegen können.
Diese Klötzchen sind rechteckig und in der Mitte, soweit die Litzen aufgebunden werden, dünner. 'Durch beide Seiten ist eine Kordel gezogen und befestigt. Die Enden der Kordel sind mit einer festen Metallnadel versehen, die Bequem durch ein Loch geführt werden kann. Die obere Schachtlatte ist von Eisen und darauf an der .einen Seite die Holzplatte S geschraubt, die so breit als die Hölzchen P ist. Diese Latte ist an den Stellen, wo die Kordeln befestigt werden müssen, durchlöchert. Durch diese Löcher werden die Kordeln gezogen und durch Festbinden derselben das Klötzchen und die Litzen auf den Kammrahmen befestigt.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Die Herstellung und Anwendung eines vierfachen Schufsfachs zur gleichzeitigen Durchführung von vier oder drei Schufs für die Fabrikation von Jalousiebändern mit angewebten Zwischenbändchen.
  2. 2. Unserer oben beschriebenen Jacquard-Trittmaschine zur Bildung eines vierfachen Schufsfachs und zwar durch Anwendung zweier doppelhakigen Platinen, die gemeinsam durch einen Hebel auf je einen Kamm wirken.
  3. 3. Einer Regulatorcontrole mittelst eines Zählrades, das eine der Schufszahl im Rapport entsprechende Anzahl Zähne hat.
  4. 4. Einer Vorrichtung zum Einsetzen der fertig passirten Ketten in den Bandstuhl mittelst einer Einrichtung der Kettenführung, die das Einsetzen einzelner Ketten ermöglicht, und einer Construction der Kammrahmen, welche das Einhängen der für jedes einzelne Band erforderlichen Litzen gestattet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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