DE60542C - Vorrichtung zur Herstellung eines Ringschlitzes in der Sohle von Schächten, Brunnen oder am Arbeitsort von Tunnels - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung eines Ringschlitzes in der Sohle von Schächten, Brunnen oder am Arbeitsort von Tunnels

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DE60542C
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Expired - Lifetime
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DENDAT60542D
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English (en)
Original Assignee
R. SUTCLIFFE in Clayton West, County of York, England
Publication of DE60542C publication Critical patent/DE60542C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D1/00Sinking shafts
    • E21D1/03Sinking shafts mechanically, e.g. by loading shovels or loading buckets, scraping devices, conveying screws
    • E21D1/06Sinking shafts mechanically, e.g. by loading shovels or loading buckets, scraping devices, conveying screws with shaft-boring cutters

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  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 5: Bergbau.
am Arbeitsort von Tunnels.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Bohrmaschine ist dazu bestimmt, in den Boden von Schächten, Brunnen oder Tunnels einen Ringschlitz so einzuarbeiten, dafs die bisher nöthige Nachbearbeitung der Wände von Hand und die Anwendung von Sprengmitteln in Nähe der Wände vermieden wird, wodurch einerseits der Gebrauch an Sprengstoff, andererseits die zur Ausführung von Schächten oder dergleichen nöthige Zeit sich wesentlich verringert. Die Bohrmaschine ist gekennzeichnet durch einen an der Schacht- oder Tunnelwand festzuspannenden Rahmen mit einem Zahnradgetriebe, das auf einen am Rahmen Gegenhalt findenden Zahnkranz Drehung überträgt, welcher den Bohrcylinder mit Messern und Ausräumern mitnimmt, während für den Vorschub und das Zurückziehen des Bohrcylinders ein Wasserdruckkolben oder eine andere passende Einrichtung vorgesehen ist.
Fig. ι zeigt diese Bohrmaschine mit dem in einem Schacht festgespannten Rahmen, Fig. 2 einen Längsschnitt derselben.
Der Einspannrahmen besteht aus zwei oder mehr mit einander fest verbundenen Balken A, an deren Enden Schuhe B angeordnet sind, die mittelst Schrauben C bei Drehung der zwischen Ansätzen E der Balken gehaltenen Muttern D gegen die Schachtwand H festgespannt werden können. Diese Schuhe könnten behufs Festspannens auch mit Kolben verbunden sein, die in am Rahmen befestigten Wasserdruckcylindern liegen.
An diesem Rahmen sind die Träger A1 A2 zur Aufnahme von Lagern A3 für die Welle J befestigt, die ein Stirnrad K trägt, mittelst dessen auf die Welle J Drehung von einer Kraftquelle aus übertragen wird. Dabei dreht das kleinere Zahnrad O der Welle J den Zahnkranz N, der mittelst am Rahmen befestigter Halter L, deren aufwärts gebogene Enden M in eine untere Ringnuth des Zahnkranzes N eintreten, geführt wird.
Der mit dem Zahnkranz N fest verbundene obere Ring N1 trägt Führungen P, die an den oberen Enden durch Platten P1, auf der Mitte durch Bügel P2 und unten durch einen unteren Winkelring X1 gehalten werden.
Die an diesen Führungen geführten Schlittenstücke Q.stehen durch die Halter Si mit dem Bohrcylinder S in Verbindung, der am besten aus einzelnen mit einander verbundenen Theilen besteht. "Mit diesem Cylinder S und den Haltern S4 sind die Ringe S1 und S2 verbunden. Der Cylinder S1 ist unten mit. schraubenlinig laufenden Ausräumern S3 versehen, die das mittelst der Messer W abgetrennte Material aus dem Ringschlitz T ausräumen. Die Messer W sind in Haltern Z durch Keile W1 festgehalten.
Der Bohrcylinder S kann mit den Messern W durch Wasserdruckcylinder X, in welchen an dem Ring des Zahnkranzes N, der am Einspannrahmen seinen 'Gegenhalt findet, greifende Kolben Y angeordnet sind, zur Thätigkeit vorgeschoben und zurückgezogen werden. Dieser
Wasserdruckkolben kann entweder von Hand, wie gewöhnlich, oder von der Betriebsmaschine gesteuert werden. An Stelle derselben können auch Muttern mit Schrauben, Zahnstangen mit darin eingreifenden Zahnrädern zum Vorschub und Zurückziehen des Bohrcylinders dienen.
Wenn mittelst der Antriebsmaschine die Welle J gedreht wird, wird durch Zahnkranz N mittelst der in seinen Führungen P steckenden Schlittenstücke Q auf den Bohrcylinder S Drehung übertragen; dabei schneiden die Messer W den Ringschlitz T ein, und von den Ausräumern Ss wird das Material aus dem Schlitz nach rückwärts abgeführt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zur Herstellung eines Ringschlitzes in der Sohle von Schächten, Brunnen oder am Arbeitsort von Tunnels, bei welcher ein mittelst Schuhe (B) an der Schacht-, Brunnen - oder Tunnelwand festspannbarer Rahmen (A) ein Getriebe (JKO) trägt, mittelst dessen ein am Rahmen (A) geführter Zahnkranz (N) gedreht wird, während der Vorschub des vom Zahnkranz (N) durch Führungen (P Q) mitgenommenen Bohrcylinders (S) durch Wasserdruckcy linder (X) mit Kolben (Y) oder andere Vorrichtungen bewirkt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT60542D Vorrichtung zur Herstellung eines Ringschlitzes in der Sohle von Schächten, Brunnen oder am Arbeitsort von Tunnels Expired - Lifetime DE60542C (de)

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