DE296808C - - Google Patents

Info

Publication number
DE296808C
DE296808C DENDAT296808D DE296808DA DE296808C DE 296808 C DE296808 C DE 296808C DE NDAT296808 D DENDAT296808 D DE NDAT296808D DE 296808D A DE296808D A DE 296808DA DE 296808 C DE296808 C DE 296808C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
saws
saw
central axis
section
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT296808D
Other languages
English (en)
Publication of DE296808C publication Critical patent/DE296808C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C27/00Machines which completely free the mineral from the seam
    • E21C27/20Mineral freed by means not involving slitting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV£ 296808 KLASSE 5 h. GRUPPE
ROBERT BILKE in HANNOVER.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. April 1915 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung, die insbesondere zur Gewinnung von Steinsalzen, Kalisalzen und ähnlichem Abbaugut in feinkörnigem, versandfertigem Zustande unmittelbar in der Grube dienen soll. Die Vorrichtung kann für Strecken von rundem und viereckigem Querschnitt eingerichtet werden.
Eine besondere Einrichtung der das Flöz
ίο bearbeitenden Werkzeuge macht es möglich, die Strecke gleichmäßig in ihrem ganzen Querschnitt bei gleichmäßigem Vorschub der Abbauwerkzeuge vorzutreiben, und zwar ohne wesentliche Unterbrechungen des Betriebes, da die Werkzeuge hinsichtlich ihrer Grab- bzw. Schabwirkung leicht auf der Höhe der Leistungsfähigkeit erhalten werden können.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand durch fünf Figuren in Aüsführungsformen für Strecken von rundem und viereckigem Querschnitt zur Darstellung gebracht.
Fig. ι zeigt den Träger für vier zusammen mit dem Träger um eine Zentralachse umlaufenden Abbauwerkzeugen.
Fig. 2 und 3 sind Seitenansichten des Erfindungsgegenstandes von um 90° zur Mittelachse auseinander liegenden Gesichtspunkten aus unter Fortlassung je zweier radial gegenüberliegender Abbauwerkzeuge.
Fig. 4 zeigt den Erfindungsgegenstand für Strecken von viereckigem Querschnitt eingerichtet in Seitenansicht bei Fortlassung einer Hälfte der Werkzeuggruppen.
Fig. 5 ist eine Vorderansicht nach Fig. 4 bei Fortlassung von Zentrierbohrern.
Bei dem Erfindungsgegenstand nach den Fig. ι bis 3 in der Einrichtung für Stollen bzw. Strecken von rundem Querschnitt sitzt am vorderen Ende der zentralen Maschinenwelle α ein Zentrierbohrkopf b fest. Auf der Welle α sitzt ferner lose drehbar ein Tragkreuz c, von dem ein jeder Arm die Lagerböcke d für die Abbauwerkzeuge trägt. Diese Werkzeuge können auf Grund ihrer Einrichtung als Walzensägen bezeichnet werden.
Zusammengesetzt sind diese Walzensägen aus in Abständen auf den radial gelagerten Wellen e verteilten Kreissägeblättern f, deren Abstand durch zwischengelagerte, auf der Zeichnung fortgelassene und zweckmäßig aus Holz hergestellte Scheiben gesichert wird, wobei Sägeblätter und Holzscheiben durch parallel zur Welle e hindurchgeführte Bolzen g fest zusammengehalten werden.
Da die Walzensägen vor ihren äußeren Enden keinen Lagerbock haben dürfen, die Wellen e aber wegen ihrer verhältnismäßig großen Länge an zwei Stellen gelagert werden müssen, so ist jede Walzensäge vor ihrem äußeren Ende zwecks Zwischenfügung eines Lagerbocks geteilt, und zwar sind die Teilstellen zweier diametral gegenüberliegender Walzensägen zu denen der beiden anderen Walzensägen versetzt.
An den der Zentralachse α zugekehrten Enden tragen die radialen Wellen e Kegelräder h,
die mit einem auf der Zentralachse α festsitzenden Antriebskegelrad i kämmen. Durch diese zwangläufige Verbindung wird den Walzensägen während des Umlaufs um die Zentralachse eine Drehbewegung um die eigenen Achsen erteilt.
Als ein wesentliches Merkmal der Erfindung ist die eigenartige Anordnung der Sägeblätter der Walzensägen zu erachten. Wie die Seitenansichten der Fig. 2 und 3 erkennen lassen, sind die Sägeblätter auf den Wellen e schräggestellt. Durch diese Schrägstellung wird erzielt, daß die Sägezähne beim Vortreiben der ganzen Vorrichtung während des Umlaufs der Walzensägen die ganze Stirnwand des Stollens gleichmäßig bearbeiten. Da jede Walzensäge während ihres Umlaufs um die Zentralachse eine große Anzahl von Bewegungen. um die eigene Achse ausführt, so arbeitet jedes einzelne Sägenblatt infolge seiner Schrägstellung eine Ringfläche aus dem Abbaugut heraus, deren Breite dem Abstande der Sägenblätter entspricht.
Um den Umlauf der Walzensägen um die Zentralachse a. zu ermöglichen, erhält das Tragkreuz c an seiner Rückenfläche einen Zahnkranz, in den ein vom Motor der Maschine angetriebenes kleines Zahnrad eingreift. Die Übertragung kann auch durch Schnecke und Schneckenrad bewirkt werden, wenn ein sehr langsamer Umlauf der Walzensägengruppen um die Zentralachse erwünscht ist.
Zu dem Zwecke, von der Stollenstirnwand die an den Teilungsstellen der Walzensägen stehenbleibenden Ringstreifen wegzuarbeiten, sind die Teilstellen der Walzensägen in verschiedenem Abstande von der Zentralachse angeordnet, so daß der von der einen Walzensäge unbearbeitet gebliebene Ringstreifen an der Stollenstirnwand von einer der anderen Sägenwalzen weggearbeitet wird.
Die Arbeitsweise des Erfindungsgegenstandes wird zweckmäßig in der Weise geregelt, daß die Walzensägengruppe nach jedesmaliger Vollendung eines ganzen Kreisumlaufs um die Zentralachse ein geeignetes Stück vorgetrieben wird.
Sollen Stollen 0. dgl. von viereckigem Querschnitt hergestellt werden, dann kann man vorteilhaft die in den Fig. 4 und 5 dargestellte Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in Anwendung bringen. Bei dieser Ausführungsform sind drei oder mehr Gruppen von Walzensägen auf parallelen Wellen, übereinander gelagert, wobei jede Gruppe aus zwei diametral zu einem Zentrierbohrer b gerichteten Walzensägen besteht.
Werden einzelne Zähne oder Zahnreihen stumpf bzw. schadhaft, dann ist es leicht, die schadhafte Zahnreihe durch eine geschärfte zu ersetzen. Der Maschinenführer hat nur nötig, nach Lösen der Lagerdeckel und Herausnahme der die schadhafte Zahnreihe enthaltenden Walzensäge die Muttern der die Sägeblätter und Zwischenscheiben zusammenhaltenden BoI-zen zu lösen, dann das schadhafte Sägeblatt durch ein neues vorrätig gehaltenes Sägeblatt zu ersetzen und dann nach Befestigung der ' Steckbolzen die Walzensäge wieder in die Lager einzusetzen, worauf der Betrieb des Erfindungsgegenstandes wieder fortgesetzt werden kann. Während des Betriebes können die schadhaft gewordenen Sägeblätter wieder für erneuten Gebrauch hergerichtet werden.
Die Einrichtung der Walzensägen kann ohne Abweichung vom Erfindungsgedanken sehr wohl Abänderungen erfahren. So können anstatt der Sägeblätter auf den Holzscheiben bzw. zwischen denselben gezahnte Ringe befestigt werden, auch kann man an. Stelle voller Zahnringe vorteilhaft Zahnsegmente wie auch Kreissägensegmente zur Anwendung bringen. In diesen Fällen braucht beim Ausbrechen einzelner Zähne nicht ein ganzes Sägeblatt verworfen zu werden, wodurch die Betriebskosten wesentlich verbilligt werden.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Vorrichtung mit mehreren von einer Hauptachse angetriebenen Walzensägen aus aneinandergereihten Scheiben zur Gewinnung von Steinsalzen, Kalisalzen o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Sägescheiben (f) zu der Achse (e) ihrer Walze schräggestellt sind.
2. Vorrichtung nach Patentanspruch 1 für Bohrungen von viereckigem Querschnitt, dadurch gekennzeichnet, daß die in ihrer Gesamtlänge sich über die Breite des Stollens erstreckenden Walzensägen in mehreren entsprechend der Stollenhöhe verteilten Gruppen parallel übereinander gelagert sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT296808D Active DE296808C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE296808C true DE296808C (de)

Family

ID=551162

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT296808D Active DE296808C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE296808C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE112012002135T5 (de) Vorrichtung für die fräsende Bearbeitung von Gestein, Mineralien oder anderen Materialien
DE202011050146U1 (de) Vorrichtung für die fräsende Bearbeitung von Gestein, Mineralien oder anderen Materialien
DE296808C (de)
DE851486C (de) Kombiniertes Raeumwerkzeug
DE1938818A1 (de) Werkzeug fuer einen Drehkopf einer im Dauerbetrieb arbeitenden Bohr- oder Abbaumaschine
DE960670C (de) Anordnung an Rindenschaelmaschinen
DE695618C (de) Das gleichzeitige Herstellen einer Vielzahl von aus einem Stueck bestehenden und biszu etwa 7m langen, walzen- und roehrenfoermigen Koerpern aus Naturhartgestein oder sonstigen Hartstoffen
DE67795C (de) Stollenbohrmaschine mit kreisenden und gleichzeitig axial sich drehenden Bohrern
DE1907611C2 (de) Arbeitsorgan für eine Streckenvortriebsmaschine
DE1168844B (de) Abbauwerkzeug fuer Gewinnungsmaschinen im Bergbau- oder Steinbruchbetrieb
DE102015016269A1 (de) Fräsvorrichtung zum abtragen von abbaumaterialien
DE2006430C3 (de) Schneidorgan für den Drehkopf einer bohrend arbeitenden Streckenoder Tunnelvortriebsmaschine
DE333967C (de) Fraeswerkzeug mit seitlich umlaufenden Fraesern auf am Ende eines Auslegers senkrecht zu dessen Laengsachse angeordneten Achsen
DE521978C (de) Schraemmaschine fuer Streckenvortrieb
DE306162C (de)
DE60542C (de) Vorrichtung zur Herstellung eines Ringschlitzes in der Sohle von Schächten, Brunnen oder am Arbeitsort von Tunnels
DE286942C (de)
DE4142449C2 (de) Tunnelvortriebsmaschine mit einem Schneidrad
DE48888C (de) Fleischschneidemaschine
DE114885C (de)
DE695457C (de) Fahrbare Vorrichtung zum Umsetzen von Komposthaufen o. dgl.
DE1203713B (de) Umlaufender Schraemkopf fuer Bergwerksmaschinen
DE124505C (de)
DE2448674C2 (de) Anordnung zur Meißelbefestigung an einem Schneidkopf für Gewinnungs- und Vortriebsmaschinen im Berg- und Tunnelbau
DE35023C (de) Schräm-Maschine mit walzenförmigem Werkzeug