DE604660C - Feinmessvorrichtung mit exzentrisch gelagerter und als Anzeiger dienender Messscheibe - Google Patents

Feinmessvorrichtung mit exzentrisch gelagerter und als Anzeiger dienender Messscheibe

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DE604660C
DE604660C DEN34627D DEN0034627D DE604660C DE 604660 C DE604660 C DE 604660C DE N34627 D DEN34627 D DE N34627D DE N0034627 D DEN0034627 D DE N0034627D DE 604660 C DE604660 C DE 604660C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B3/22Feeler-pin gauges, e.g. dial gauges

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • F einmeßvorrichtung mit exzentrisch gelagerter und als Anzeiger dienender Meßscheibe Es sind Meßvorrichtungen mit exzentrisch gelagerter und eine Anzeigevorrichtung aufweisender Meßscheibe bekanrvt. Bei diesen Einrichtungen, erfolgt die Übertragung zumeist durch Anordnung von Übersetzungshebeln, oder aber es wird die mit einem Taster für den zu messenden Gegenstand zusammenwirkende Meßscheibe durch Anwendung von unter Spannung stehenden. Federn gedreht. Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß beim Meßvorgang die mit einstellbarer Exzentrizität gelagerte Meßscheibe von einem Magneten mitgenommen wird, der auf einen mit der Scheibe verbundenen Anker einwirkt und beim. Vorschub einer Druckstange für Freigabe des mit dem Rand der Scheibe zusammenwirkenden Tasters gleichachsig mit der Scheibe gedreht wird. Zweckmäßig hat die unter Wirkung einer Feder stehende Ausläsierstange eine in einen Schlitz des Tasters eingreifende Aufbiegung am vorderen Ende und einen seitlichen Arm, der mittels Stift- und Schlitzführung mit einem den Magneten tragenden Doppelhebel verbunden ist.
  • Die neue Einrichtung zeichnet sich nicht nur durch baulich einfache Durchbildung. aus, sondern sie hat den Vorteil, daß durch; die magnetische Kupplung zwischen Meßscheibe und deren Antriebsmittel: ein tein.-wandfreies Messen gewährleistet ist, während durch-- die Verstellbarkeit der Exzentri-Ätät der Meßscheibe sowie durch Änderung des Erregerstromes bzw. des Ankerabstandes vom Magneten die Meßempfindlichkelt in. jeweils gewünschter Weise mehr oder-- weniger feinstufig eingestellt werden kann.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen die Abb. i bis 3 je eine Seiten-, Drauf- und Vorderansicht der Meßeinrichtung, während Abb. 4 eine Gesamtansicht der Meßvorrichtung veranschaulicht.
  • In dem Gehäuse m, das auf seiner Vorderfläche eine Einteilung n aufweist, isst die aus den Abb. i bis 3 ersichtliche eigentliche Meßvorrichtung :eingebaut. L ist die Auflage für den zu messenden Gegenstand, der von einem Meßbolzen b abgetastet wird.
  • Die Meßvorrichtung besteht aus einer exzentrisch um eine Achse lt gelagerten Scheibe f, deren Exzentrizität durch eine Schraube! einstellbar ist. Auf einer Eiinteilung ist der Grad der ExzentriizIItät ablesbar. Auf der Achse A sitzt der mit der Scheibe f verbundene und auf der Einteilung tt spielende Zeigere. Der Zeiger bildet den Anker eines Stab- oder Hufeisen.-magneten,d, der auf dem einen Arm eines; Doppelhebels c befestigt ist. Dieser ist um eine Achsei drehbar, die gleichachsig zur Scheibenachse l2 angeordnet ist. Der dem Magneten d gegenüberlegende Arm des Doppelhebels e ist mit einer Stange a gekuppelt, und zwar hat diese einen rechtwinklig umgebogenen seitlichen Fortsatz, der am vorderen Ende einen Schlitz zum Eingriff eines am Hehel c befindlichen Zapfens aufweist. Die Stange a steht unter Wirkung -einer Sam Gehäuse m befestigten Zugfeder g, durch die sie in die ursprüngliche Lage zurückbewegt wird. Bei dieser Bewegung der Stange a wird der Doppelhebel c und der Zeigere bzw. die Scheibe f in die Nullstellung zurückgeführt. Das vordere, abgesetzte Ende der Druckstange a ist winklig aufgebogen und führt sich in einem Schlitz des Tasters b. Beim Vorschub der Stange a entgegen der Wirkung der Feder g wird auf diese Weise der Taster b freigegeben, so daß er sich nach unten auf den zu messenden Gegenstand bewegen kann.
  • Die Wirkungsweisse der Einrichtung ist folgende Nachdem der Taster b durch Vorschub der Auslöserstange a auf das zu messende Werkstück aufgesetzt ist, wird beim weiteren Vorschub der Stangea der um die Achsei drehbare Doppelhebel c und damit der Magnet d in Pfeilrichtung (vgl. Abb. i) gedreht. Bei: dieser Drehung wird der den . Anker bildende Zeigere und die mit diesem verbundene Meßscheibe h mitgenommen. Sobald der Rand der Scheibe/ auf die obere Endfläche des Tasters b auftrifft, erfolgt eine sofortige Feststellung der Scheibe, während der mass,elos mit dem Zeigera gekuppelte Magnet d weiterbewegt wird. Es wird also auf diese Weisse eine feinstufige Messung bewirkt, wobei, wie erwähnt, durch die verstellbare Exzentrizität der Meßscheibe f sowie durch Abstandsänderung zwischen Magneten und Anker bzw. durch Änderung des Erregerstromes für den Magneten die Meßempfindlfchkeit der Einrichtung in beliebigen Grenzen eingestellt werden kann.
  • Bei dem unter Wirkung der Feder g erfolgenden Zurückführen der Auslöserstange a werden im Zusammenwirken mit dem Magneten d der Zeigere und damit die Meßscheibe in die Nullstellung zurückgeführt.

Claims (2)

  1. PATRNTANSPRÜCI31"s: i. Feinmeßvorrichtung mit exzentrisch ,gelagerter und als Anzeiger dienender Meßscheibe, dadurch ,gekennzeichnet, daß beim Meßvorgan.g die mit einst elfbarer Exzentrizität gelagerte Meßscheibe (f) von einem Magneten (d) mitgenommen wird, der auf einen mit der Scheibe (f) verbundenen Anker (e) reinwirkt und beim Vorschub einer Druckstange (a) zur Freigabe des mit dem Rand der Scheibe (f) zusammenwirkenden Tasters (b) gleichachsig mit der Scheibe (f) gedreht wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch ,gekennzeichnet, daß die unter Wirkung einer Zugfeder (g) stehende Druckstange (a) mit ihrem vorderen, stumpfwinklig aufgebogenen, Ende in einen Schlitz des Tasters (e) eingreift und finit einem seitlichen Ansatz mteinem den Magneten (d) tragenden Hebel (e) gekuppelt ist, so daß beim Vorschub .der Stange (a) zunächst der Taster (b) freigegeben, dann der den Magneten (d) tragende Hebel (c) ,gedreht wird.
DEN34627D 1932-12-21 1932-12-21 Feinmessvorrichtung mit exzentrisch gelagerter und als Anzeiger dienender Messscheibe Expired DE604660C (de)

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DE604660C true DE604660C (de) 1934-10-25

Family

ID=7346805

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DE (1) DE604660C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2596519A (en) * 1944-09-28 1952-05-13 Donald J Baker Distance comparator gauge

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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